Vegetarier und der Tierschutz

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von XtodaZ, 3. Oktober 2010 .

Schlagworte:
?

Wie steht ihr zum Thema vegetarisches Leben und Tierschutz?

  1. Ich esse Fleisch

    88 Stimme(n)
    88,9%
  2. Ich bin Vegetarier - aus ideologischen Gründen

    8 Stimme(n)
    8,1%
  3. Ich bin Vegetarier - weil es mir nicht schmeckt

    4 Stimme(n)
    4,0%
  4. Ich bin Veganer

    4 Stimme(n)
    4,0%
  5. Ja, ich setze mich für den Tierschutz ein

    19 Stimme(n)
    19,2%
  6. Nein, der Tierschutz ist mir egal

    25 Stimme(n)
    25,3%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. #1 3. Oktober 2010
    Hallo zusammen

    Da ich im privaten einige Diskussionen um diese Themen hatte, möchte ich das auch hier fortsetzen. Ich will erstmal alles weit fechern, damit sich möglichst viele finden und eine rege diskussion entsteht.

    Wie steht ihr zu dem Thema "vegetarisch Leben" und "Tierschutz"? Lebt ihr aus speziellen gründen vegetarisch/ vegan und habt ihr schonmal was für den Tierschutz geleistet? Was stört euch bezüglich des Tierschutzes in der Welt und was würdet ihr verbessern? Kann man beim Tierschutz zwischen den einzelnen Tieren unterscheiden? Ist der Schutz von bedrohten Tierarten wichtiger als die Missstände in deutschen Ställen aufzuklären und leisten Vegetarier automatisch was für die verbesserte Haltung der Tiere?

    Beiträge wie "Fleischesser sind mörder" oder "Vegetarier sind Lappen" werden sofort gelöscht und bringen die Diskussion nicht weiter!
     
  2. #2 3. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    ich finds teilweise etwas schlimm bzw für mich unvorstellbar kein fleisch zu essen.

    ich denke das viele nur kein fleisch essen weil sie durch bestimmte filme denken das tiere immer so brutal getötet werden oder weil es eben mode ist.
    die menschen töten die tiere auf jedenfall auf eine sanfte weise wenn man daran denkt wie sich die tiere in der wildnis gegenseitig beim lebendigen leib fressen.
     
  3. #3 3. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Ich bin ebenso Tierfreund,aber ich werde jetzt ganz bestimmt kein Vegetarier dadurch.Schliesslich ich doch keine Bedrohten Tierarten,die wegen ihres Fleisches Bedroht sind.
    Das Einzigste was ich will,sind wirklich Strenge Kontrollen auf Allen Schlachthöfen.Für Jedes unnötig Gequälte Tier,gibts von einer Unabhängigen und vor Allem Unbestechlichen Aufsicht 10 Peitschenhiebe auf der Stelle Dann wird es in Kürzester Zeit mit Garantie nicht mehr so aussehen,wie auf den Peta-Videos
     
  4. #4 3. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Wenn einem Fleisch nicht schmeckt, dann find ich das völlig okay - wobei ich es seltsam fände, da meistens durch fleischessende Eltern eine Konditionierung stattfindet.
     
  5. #5 3. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    fressen und gefressen werden.. so ist das nunmal in der natur.. klar bin ich dagegen irgendwelche seltenen tiere zu jagen und auszurotten bis es die arten nicht mehr gibt (zum glueck sind die meisten deutschen nicht so krass drauf) aber ansonsten seh ich kein grund, warum ich keine kuh, schwein, huhn oder sonstwas essen sollte.. die tiere werden gezuechtet um geschlachtet zu werden => es wuerde sie nicht gegen, wenn wir sie nicht essen wollen wuerden..

    davon ab werden die tiere schonend betaeubt und getoetet, da die fleischqualitate sinkt, wenn die tiere stress empfinden
     
  6. #6 3. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    also ich esse fleisch und setzte mich auch nicht für den tierschutz ein. das hat ganz einfach den grund, dass es in meinen augen nicht zu realisieren ist diese masse an tieren unter würdigen bedingungen zu halten. selbstverständlich ließe sich das alles einrichten, aber wie viele menschen sind wohl dafür bereit dann für nen normales steak gleich 2-3 euro mehr auszugeben? dadurch, dass die halter der tiere höhere kosten haben und weniger tieren halten können steigt der preis natürlich. und das würde sich direkt bei allen fleischhaltigen lebensmitteln bemerkbar machen. ich für meinen teil wäre auf jedenfall nicht dazu bereit so viel mehr geld dafür auszugeben.
    zudem hab ich schon von mehreren vegetarian vom traum des "freien und glücklichen schweinchens auf der wiese" gehört. aber mal im ernst. wenn wir die tiere nicht zum essen halten würden, würde es sie garnicht mehr geben, da sie halt reine nutztiere sind. oder wie viele von euch würden sich nen schwein als haustier o.ä. zulegen?^^
    selbstverständlich finde ich es ja auch nicht grad schön, wie mit den tieren umgegangen wird, aber ich bin einfach ein mensch, der eher realistisch denkt und in meine augen ist es wie gesagt nicht zu realisieren. daher wärs nur zeit- und geldverschwendung und deshalb setze ich mich auch nicht für den tierschutz ein.
    so viel von mir^^

    mfg
     
  7. #7 3. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    ich liebe und esse fleisch. ist wohl das leckerste essen auf der welt. ich weiß zawr nich warum aber tierschutz ist mir scheiss egal. habe aus irgendeinem grund genug vertrauen in die meisten deutschen nutztierhalter (und schlachter) das es da nicht allzu krass abläuft. wie auch immer. wird hier eh erst interessant wenn der erste extrem veganera uftaucht
     
  8. #8 3. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Tiere dürfen doch Tiere töten, egal wie grausam das ist. Ich hab kein Problem damit, nem löwen dabei zuzusehen, wie er ein gnu reißt.
    Ich esse selber fleisch aber ich denke auch, dass ich deutschen Schlachthöfen nicht immer alles rund und sauber läuft. Natürlich haben wir im verhältnis zu anderen Ländern fortschrittliche Methoden zu schlachten. Aber trotzdem sehen Schweine auf ihrem Weg zum Schlachter das erste mal Sonnenlicht und ich würde für eine bessere haltung mehr bezahlen! Das ist auch der grund warum ich für 10 eier aus biohaltung 2,70EUR bezahle und keine aus batterienhaltung kaufe!

    Ich denke, dass je kleiner das Nutztier ist, desto schlimmer sind gelegentlich die Umstände. Bei Hühnern vorallem ist wie ich finde am meisten aufholbedarf denn sowas wie legebatterien sind einfach nur abschäulich und nicht mehr Zeitgemäß.

    Ich glaube du verstehst tierschutz falsch und hast das bild von öko-aktivisten im kopf, die fordern dass jedes huhn im winter ne mütze bekommt!

    Tierschutz kann zum Beispiel durch Forschung oder Aufklärung stattfinden. Wie gesagt ich esse selber Fleisch und habe früher liebend gern Thunfischpizza gegessen aber seitdem ich weis wie die gefangen werden, dass einige arten vom aussterben bedroht sind und das neben thuna der beifang (wie delphine oder haie) auch getötet werden, esse ich das nicht mehr und es fehlt mir nicht!

    Ich persönlich habe für mich entschieden, dass man im Tierschutz die verschiedenen Tiere nach ihrer Nötigkeit ordnen kann. Ich mein Kühe haben es nicht so nötig wie tiere die kurz vor dem aussterben sind. Deshalb helfe ich im internationen Tierschutz und versuche nur durch meinen Lebensstil (kein Thunfisch, nur bio-eier, nur fisch mit gütesiegel etc.) den nationalen tierschutz zu stärken!
     
  9. #9 3. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Ich geb doch nich freiwillig den ersten Platz in der Nahrungskette ab!
     
  10. #10 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Thread wird nichts bringen, Fleischesser können nicht ein einziges Argument vorbringen, was ihren Fleischkonsum rechtfertigen würde.
    Alles was hier kommen wird, werden hohle Phrasen sein, à la "gefressen und gefressen werden". Wie dumm.
     
  11. #11 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    ich schließe daraus, dass du vegetarier/ veganer bist richtig?

    Eigentlich hast du mit deinem post recht. Was ich aber am vegetarischen Leben kritisch sehe ist die Nährstoffzufuhr! Ich weis nicht wie das genau ist und ich denke auch, dass es für einen "normalo" nicht schlimm ist vegetarisch zu Leben.

    Aber würden sich Kinder ohne Proteine die sie durch das Fleisch bekommen richtig entwickeln. Vegetarisch und sportlich schließt sich theoretisch komplett aus weil die energie fehlt. Kann es nicht sein, dass Kinder ohne Fleisch kleiner und schmächtiger bleiben als andere? Das sie öfter müde sind und andere erscheinungen von "unterernährung" zeigen?
     
  12. #12 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Nährstoffzufuhr und Vegetarier? Gar kein Problem, sicher dass du nicht Nährstoffzufuhr
    und Veganer ansprechen wolltest? Aber selbst da gibt es keine Probleme nur, dass man
    sich viel mehr Mühe bei der Nahrung geben muss.
    Vegetarische Ernährung kann sogar um einiges gesünder sein als eine Ernährung mit
    Fleisch. Gibt dazu auch von Ernährungswissenschaftler Studien die ich hier schonmal in einen
    der 1000 Diskussionsthreads zu dem Thema geschrieben habe.

    @honix4amiga
    Keine Sorge an der Stelle warst DU sowieso noch nie.
     
  13. #13 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Ich esse Fleisch, der Tierschutz ist mir grösstenteils egal, da hier mMn schon geug für den Tierschutz getan wird.

    Ich habe mit Vegetariern/Veganern kein Problem, kann aber diejenigen nicht ab, die andere konvertieren wollen und sie als Mörder/Whatever bezeichnen.

    Veganismus ist ausserdem meines Erachtens nach sinnfrei. Verzicht auf Wolle, Gelatine und Honig machen wenig Sinn, aber wie gesagt, soll jeder denken was er/sie will.

    Der Mensch ist als Allesfresser geschaffen, und das ohne Zweifel (Gebiss, Rückbildung des Blinddarms, etc.) und kann sich dementsprechend von Fleisch und Grünzeugs ernähren. Ich finde eine Ernährung die beides beinhaltet ausgewogener, aber dank Präparaten können Vegetarier das nachholen. Bei Veganern gestaltet sich das schon schwieriger, ist aber mit genug Disziplin machbar. Trotzdem ist Veganismus mMn sehr instabil.

    Wie auch immer, soll jeder tun und lassen was er will, solange mich niemand mit Konvertierungsversuchen vollabert ist mir das Ganze egal.
     
  14. #14 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Hä? Das Ganze ist doch nur um eine Stufe konsequenter - btw. ich verzichte als Vegetarier
    auch auf Gelatine ?( Und nein ich brauche keine "Präparate" um irgendetwas nachzuholen?!

    Und was wird denn alles für den Tierschutz getan und von wem?
     
  15. #15 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Ich rede jetzt von meinem Standpunkt aus, die Schweiz hat strengere Tierschutzbedingungen

    Ich kenne eine Handvoll Vegetarier und 1 Veganer.

    Probleme die ich von den Vegetariern kenne sind (Speziell bei den Frauen) Schwierigkeiten mit der Eisenzufuhr, und einem wurde Vitaminmangel bei einem Vitamin festgestellt, und er musste Vitaminpräparate nehmen.

    Der Veganer muss Calcium und Vitaminpräparate nehmen, und hat einen strikten Ernährungsplan, damit er alles notwendige hat.



    Sinnfrei für mich weil Gelatine aus Abfallprodukten hergestellt wird, und keine Tiere speziell dafür gezüchtet werden, sinnfrei, weil Wolle oft von Tieren mit genügend Freilauf kommt, beim Honig bin ich der Meinung, dass man Tierliebe auch übertreiben kann, Eigentlich haben Imkereien immer 2-3 Unberührte Nester, um den Fortbestand zu sichern.

    Wie gesagt, ist meine Meinung, und ich will sie niemandem aufdrängen, das würde mich nicht besser als die Vegetarier-Konvertisanten machen
     
  16. #16 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Nunja das ändert ja aber nun nicht wirklich etwas daran, dass Gelatine vom
    getöteten Tier hergestellt wird. Auch wenn es wie du nennst "Abfallprodukte" sind
    (was ja der Großteil am Supermarktfleisch auch ist - nur das wird schön zusammengeklebt)
    ist es doch trotzdem vom toten Tier und findet Verwendung in vermutlich mehr Bereichen
    als sich manch einer hier vorstellen mag. Zur Klärung von Säften, zur Herstellung von Fotopapier
    und solchen Dingen wo man es nie erwarten würde. Es besteht also definitiv ein Bedarf
    nach Gelatine, der im Zweifelsfall auch durch Schlachtung gedeckt werden müsste.

    Ich ernähre mich ohne Plan als Vegetarier und habe keinen Eisenmangel, naja ich esse auch
    oft Nüsse aber das sehe ich als normal an für ne gesunde Ernährung und mir schmecken die
    Dinger ja auch.
    Auch Bananen enthalten viel Eisen, sehe ich auch als Standard an dass man sich bei
    gesunder Ernährung öfters mal eine Banane gönnt...

    Gut mit dem schweizer Tierschutz bin ich jetzt wirklich nicht vertraut.

    Ps.: Und es muss nochmal erwähnt werden Sport und Vegetarismus schließt sich überhaupt nicht aus!
     
  17. #17 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    und wie siehts mit einer vegetarischen lebensweise für kleinkinder aus? Woher kriegen die Kinder mit 3 Jahren die Proteine, die für das Muskelwachstum notwendig sind?
     
  18. #18 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Sojaproteine die werden sowieso schon häufig für Babynahrung verwendet,
    damit schließt man gleich mal das Problem Lactoseintoleranz aus.
    Das wäre sogar vegan, und vegetarisch ist gar kein Problem durch Milchproteine.
     
  19. #19 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Also mal ganz flach. Ich esse Fleisch. Ich setze mich für den Tierschutz ein.... bedingt... für rare Lebewesen z.b.. Und ja der Tierschutz seitens Vegetariern ist mir Wurst.
     
  20. #20 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Da gibt es nichts zu argumentieren. Ich esse Fleisch weil es mir schmeckt und weil ich es kann.

    Pflanzen reagieren übrigens auch auf Verletzungen. Wenn man nun unbedingt möchte kann man basierend daraus Schmerzempfinden schließen und friedfertig verhungern.
     
  21. #21 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    WORD.

    Von mir aus können Vegetarier kein Fleisch essen, stört mich nicht, warum auch, bleibt mehr fleisch für mich. ^^

    Ausserdem was interessieren mich irgendwelche Tiere wie sie gequält werden, verhungern oder sonst was.
    Es gibt Menschen um die kümmert sich keiner und die gehen eländig zu grunde, also warum sollte ich irgendwelche tiere schützen oder kümmern, die nicht mal in der lage sind mir in irgend einer form zu helfen.
     
  22. #22 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Aber sollte man sich nicht für Schwache einsetzen (damit sind die Tiere gemeint). Jeder ist für sich selbst verantwortlich und jeder Mensch hat die chance was aus sich zu machen. Aber gequälte tiere können nicht sprechen und darum sollte man sich doch kümmern oder?

    Wenn du aber sagst, dass Tiere es nicht verdient haben, dass man sich um sie kümmert weil es ja immerhin noch menschen gibt, denen es schlecht geht, muss ich doch stark davon ausgehen, dass du Menschen hilfst, denen es schlecht geht oder? Für welche Organisation spendest du oder wo hast du dich schonmal sozial eingebracht?
     
  23. #23 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Ich setzte mich für den Tierschutz ein aber esse trotzdem sehr gerne fleisch.
    ich kann die ganzen vegetarier garnicht verstehen.Das vieh ist doch für uns
    da um gegessen zu werden sonst würde es sich doch tot langweilen .
     
  24. #24 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Und wieso soll ein Fehlverhalten ein anderes rechtfertigen?
    Könnt ihr alle mal bitte von eurem naturalistischen Trip runterkommen? Ja, wir sind zufälligerweise in der Lage andere Tiere zu essen. Nur ist das eben eine reine Tatsachenbetrachtung und nicht mal ansatzweise ein ethisches Argument, dies auch zu tun. Ich kann auch andere Leute töten, soll ich das deswegen auch tun oder was soll der Mist?

    Ich bin zwar selbst kein Vegetarier, hab meinen Fleischkonsum aber in letzter Zeit zumindest reduziert und muss mich erst noch etwas mit der Theorie beschäftigen, um mir eine endgültige Meinung zu bilden. Fest steht, dass wir auch nur Tiere sind und sich viele Bewusstseinsformen wie auch Wohl & Wehe bzw. Schmerzempfinden sich genauso bei Tieren finden lassen. Was uns so überlegen macht ist im wesentlichen etwas mehr an Großhirnrinde. Wenn man vom ethischen Grundsatz ausgeht, das Leid in der Welt so gut wie möglich zu lindern, dann seh ich bisher keinen vernünftigen Grund, wieso man dies auf die eigene Spezies begrenzen sollte. Ich glaube kaum, dass es hier jemand gut finden würde, wenn irgendwo Kinder gezüchtet werden, nur um sie später zu töten und zu essen. Aktuell würde ich eine Art graduelle Hierarchie nach der Ausprägung der jeweiligen Empfindungsfähigkeit befürworten, wobei das ein Bereich ist, wo ich mich noch um einiges mehr beschäftigen müsste. Die Praxis bringt dann wieder ganz andere Probleme, wobei m.E. Vegetarier zumindest tendenziell sogar gesünder leben. Sagt auch wiki:

     
  25. #25 4. Oktober 2010
    AW: Vegetarier und der Tierschutz

    Ich finds immer wieder witzig wenn jemand militant wird, nur weil er meint plötzlich von der ultimativen Weisheit geküsst worden zu sein.

    Mir schmeckt Fleisch. Damit ist das Thema für mich durch. Was mir persönlich jedoch wichtig ist, dass meine Nahrung im lebend-Zustand nicht unnötig leidet. Nicht weil es mein Gewissen beruhigt, sondern weil es einfach unnötig ist. Überwachen kann/will ich das jedoch allerdings nicht. Übrigens sehe ich auch keinen Grund DAS zu rechtfertigen, nur weil gerade irgendwer ne Phase durchmacht hat in der er auf Tierschutz abfährt. Ich habe derzeit deutlich wichtigere Probleme, die nach Aufmerksamkeit schreien.

    An die militanten (sofern sich hier jemand zugehörig fühlt): Verbessert mal schön die Welt, aber lasst "uns" damit in Ruhe. Ich versuche euch auch nicht ein Schnitzel in den Rachen zu werfen, also lasse ich mir meinen Fleischkonsum auch nicht ausreden.

    P.S.: Nachher gibt es wieder Fleisch. Wenn ich auf der Verpackung zufällig ein ethisches Argument finde ist das toll. Wenn nicht wirds auch schmecken
     

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