Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von JahweZION, 22. Juni 2011 .

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  1. #1 22. Juni 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. April 2017

    Was war schon wieder der Auftrag den die NATO sich selber wegen Libyen gestellt hat? Ach ja, mit Bombenangriffe die Zivilbevölkerung vor Gaddafi schützen. Ein völliger Widerspruch in sich, nach dem Motto "Krieg ist Frieden". Der Frieden eines Friedhofs. Hier sehen wir Aufnahmen was diese Bomben wieder anrichten, tote Kinder und zerstückelte Körper von Zivilisten, genau wie im Irak, Afghanistan, Pakistan und in Gaza. Was "wir" diesen Menschen antun ist unbeschreiblich und irgendwann werden wir für diese Verbrechen, die in unserem Namen begangen werden, den Preis zahlen.





    Falls das Video nicht einzubinden geht : Extremely graphic footage: Libyan children killed by NATO bombs - YouTube

    15 Menschen, einschliesslich drei Kinder, wurden bei einem Bombenangriff auf ein Haus westlich von Tripoli getötet. Die NATO verteidigt den Angriff als "ein Präszisionsnagriff auf eine legitimes Ziel".

    Den Anhang 457 betrachten
    {img-src: http://3.bp.blogspot.com/-VEC1dbkFJOI/TgEp6gBNhUI/AAAAAAAAHeA/mEY8uaqt9o8/s400/LibyenNATOAngriff.jpg}


    Pro Zionisten, kommt raus und schreibt eure "rechtfertigungen" für den tod von kleinen kindern, LOS!
     

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  3. #2 22. Juni 2011
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    Krieg ? Ist Rechtfertigung genug. Bedauerlich aber nun mal geschehen.
     
  4. #3 22. Juni 2011
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    Fühlst du dich etwa angesprochen, seit wann herscht in lybien ein krieg? wieviele NATO soldaten sind den schon umgekommen in diesem ominösen krieg?

    Ich nenne es bevorzugt Mord da es das ganze nicht schönredet und es das ausdrückt was es ist.

    Kleine nicht weise zerfetze kinder, darin hat die NATO ja übung :rolleyes:
     
  5. #4 22. Juni 2011
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    Definiert mal bitte Zionismus...Ich hab da scheinbar eine andere Vorstellung als ihr, da ihr es als Schimpfwort benutzt.
    Antizionismus kenne ich.

    Übrigends:

    Luftangriff in Libyen: Nato entschuldigt sich für Tod von Zivilisten - SPIEGEL ONLINE

    Waffeneinsatz geht nie "gut" aus. Egal von welchen Akteuren sie eingesetzt werden.
     
  6. #5 22. Juni 2011
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    Das Video kann ich trotzdem nicht anschauen,obwohl ich angemeldet bin.:thumbsdown:
     
  7. #6 22. Juni 2011
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    oh mann erster post und dann schon sowas hier.... ich glaube er wird ein zweiter buishido :D

    btt: jaaa.... auch bomben können menschen töten.... gibt keine rechtfertigung für krieg meiner meinung nach egal auf welcher seite man steht.

    allerdings kam doch auch vor ein paar tagen raus, dass ein kind welches tot den journalisten gezeigt wurde bei einem autounfall in tripolis ums leben gekommen ist. von daher sind solche meldungen immer mit vorsicht zu genießen... sowohl von westlicher seite her als auch von libyscher seite.
     
  8. #7 22. Juni 2011
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    Ich bin einzigartig. Es gibt keinen zweiten Bushido.

    Ansonsten kann ich mich deinen Ausführungen nur anschliessen. Das die NATO diverse zivile Ziele angegriffen hat mit dutzenden von Opfern hat sie übrigens mittlerweile eingestanden.

    Desweiteren dürfte meine Meinung zu diesem Konflikt bekannt sein. Ich habe bereits diverse Male mit Quellen belegt, was die wahren Gründe für den NATO Krieg in Lybien sind.
     
  9. #8 23. Juni 2011
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    haha, was ein einstieg: video nicht eingebunden, signatur gesperrt #1 :lol:

    darf ich auch schreiben wenn ich kein zionist bin? egal, ich mache es auch so.

    um sich ne meinung zu bilden ob der lybien einsazt gerechtfertigt ist gibt es 2 grundsätzliche fragen
    - darf man böse menschen töten?
    * sind gaddafi und seine gefolgsleute böse?
    * sind die aufständischen besser?
    * töten wir gruppe 1 um gruppe 2 zu schützen?

    - darf man kriege/konflikte führen (und damit auch wieder menschen töten) um sich dadurch einen vorteil (welcher art auch immer) zu verschaffen?

    und sobald eine der beiden fragen mit ja beantwortet wird ist auch klar, dass dabei unschuldige ums leben kommen, das gehört zu einem bewaffneten konflikt dazu. kein waffensystem ist 100% treffsicher und dieses wird auch bewusst von beteiligten parteien genutzt (bsp: gaddafi truppen verstecken sich in wohngebieten um die möglichen kollateralschäden zu erhöhen und so evtl vor angriffen sicher zu sein)

    dass man über den lybieneinsatz geteilter meinung sein kann wurde schon lang und breit diskutiert. da dein beitrag und das video ausser szenen die schockieren sollen auch nichts neues bringt kann ich endlich schlafen gehen. :thumbsup:

    inhalt des videos (für die, die es nicht anschauen können)
    Spoiler
    frau in krankenhaus zeigt ein totes kleinkind. mehrere tote, teilweise verstümmelte, leichen. gebete/schlachtrufe(?) auf arabisch (was sprechen lybier?) im hintergrund
     
  10. #9 23. Juni 2011
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    Schockierendes Video natürlich, aber meinst du die Truppen von Gaddafi gehen zimperlicher vor, wenn sie die Aufständischen bekämpfen oder sogenannte "Rebellenhochburgen" beschießen.

    Bin trotzdem keinesfalls für diese Bombardierung von Zivilen Zielen, die NATO sollte sich schon auf Militärische Ziele beschränken oder sich da raus halten.
     
  11. #10 23. Juni 2011
  12. #11 24. Juni 2011
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    die nato bombadiert keine zivilen ziele, zumindest nicht absichtlich. das sind bomben/raketen die nicht das geplante ziel getroffen haben oder vorher wurde versehentlich ein falsches ziel ausgemacht...
     
  13. #12 24. Juni 2011
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    Sind ein bisschen viel falsche oder verfehlte Ziele ... :rolleyes:

    Jetzt haben sie schon, obwohl sie gegen die Resolution der Vereinten Nationen verstossen, Bodentruppen dort, und die bekommen das dennoch immer noch nicht richtig auf die Reihe, die korrekten Ziele auszumachen.

    Die NATO interessiert überhaupt nicht wen sie dort umbringt, sonst würden sie nicht ständig Wohngebiete angreifen.

    Das Ganze ist zu einer Menschenjagd auf Gaddafi geworden. Das ist laut UNO Resolution nicht legitimiert und würde auch nie zugelassen werden.
    EDIT:


    Zudem wird immer deutlicher, dass es ÜBERHAUPT KEINEN EINZIGEN Beweis für Massenvergewaltigungen durch Gaddafis Truppen gibt

    "Wir haben keine Beweise gefunden"

    Thomas Pany 24.06.2011

    Libyen: Massenvergewaltigungen und Genozid und die erneute Frage nach der Wahrheit im Krieg


    Ein Artikel des Independent-Journalisten Patrick Cockburn, vielen Leser vielleicht noch als Autor kritischer Hintergrundberichte über den Irakkrieg in Erinnerung, stellt Behauptungen in Frage, die den Soldaten Gaddafis Massenvergewaltigungen und Genozid vorwerfen. Dafür würden Beweise fehlen, werden namhafte Vertreter von Menschenrechtsorganisationen zitiert.

    So wird Donatella Rovera, Krisenbeauftragte von Amnesty International, bekannt auch als AI-Spezialistin für den pälästinensisch-israelischen Konflikt, mit einer Aussage wiedergegeben, wonach man bislang "weder einen Beweis noch ein einziges Vergewaltigungsopfer noch einen Arzt gefunden hätte, der von einer Person gewusst hätte, die vergewaltigt worden ist". Nach Angaben Cockburns hielt sich Rovera drei Monate lang nach Ausbruch der Aufstände in Libyen auf.

    Auch die für Frauenrechte bei der Organisation Human Rights Watch zuständige Liesel Gerntholtz kommt bei ihren Untersuchungen zu den Massenvergewaltigungen laut Artikel zum selben Ergebnis:

    We have not been able to find evidence.

    Die Aussagen der Menschenrechtlerinnen zu den mutmaßlichen Massenvergewaltigungen stellt Cockburn generell mit den Vorwürfen in Zusammenhang, die als Rechtfertigung für den militärischen Einsatz der Nato in Libyen herangezogen werden. Er erhärtet den Verdacht, der von Kritikern des Einsatzes immer wieder ins Spiel gebracht wird: Dass es, wie eine Untersuchung von Amnesty zeige, Anzeichen dafür gebe, "dass die Rebellen anscheinend bewusst falsche Anschuldigungen gemacht und Beweise dafür fabriziert haben".

    Das stünde im Widerspruch etwa zu den Aussagen des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofes, Luis Moreno-Ocampo, der kürzlich bei einer Pressekonferenz von Informationen gesprochen habe, die nahelegten, dass Gaddafi Vergewaltigungen als "politisches Mittel" benutze, um Regierungsgegner einzuschüchtern und zu bestrafen. Auch die amerikanische Außenministerin habe Ähnliches geäußert. Clinton habe sich "sehr besorgt" darüber ausgesprochen, dass Gaddafis Soldaten an "weitverbreiteten" Vergewaltigungen in Libyen beteiligt seien.

    Was als bislang deutlichster Beweis für diese Verbrechen angeführt werde, eine Liste von über 250 Vergewaltigungsopfer, die von einer libyschen Psychologin stammt, konnte von einer Amnesty-Mitarbeiterin in Libyen, namens Diana Eltahawy, nicht bestätigt werden, da ihr die Psychologin beschied, sie habe den Kontakt mit den Opfern verloren.

    "Einseitiger Blickwinkel": Der ICG-Bericht

    Der Independent-Artikel zitiert zur Stützung seiner Argumentation, wonach Vorwürfen gegen Gaddafis Regierungstruppen, die ihnen Massenvergewaltigungen und Genozid zur Last legen, von keinen eindeutigen Beweisen gedeckt sind, darüberhinaus einen Bericht der International Crisis Group.

    Dort ist zwar (auf den Seiten 4 und 5) die Rede von Vergewaltigungen, die von Gaddafis Soldaten begangen würden. Allerdings mit der Einschränkung, dass die Berichte darüber, wie sie etwa auf Al-Jazeera erschienen, nicht bestätigt wurden, ebensowenig die Berichte über Genozid:

    Likewise, there are grounds for questioning the more sensational reports that the regime was using its air force to slaughter demonstrators, let alone engaging in anything remotely warranting use of the term "genocide".

    Der ICG-Bericht kritisiert in diesem Zusammenhang die Berichterstattung über den libyschen Konflikt. Gerade die Medien im Westen hätten von Anfang an eine sehr einseitigen Blickwinkel bevorzugt, in dem die Brutalität der Truppen Gaddafis betont wurde und die Rebellen als "vollkommen friedlich" dargestellt würden. Was unrichtig sei, da doch auch auf dieser Seite Grausamkeiten verübt wurden. Das betont auch die weiter oben erwähnte Diana Eltahawy von Amnesty International, die sich in Libyen aufhielt, in einem Interview. Der Internationale Strafgerichtshof müsse auf alle Verletzungen der Menschenrechte achten, auch wenn sie von anderer Seite als derjenigen Gaddafis begangen würden.

    Well the international criminal court is currently looking only at violations committed by the Gaddafi forces and we would very much encourage them to look at all violations of international humanitarian law and criminal law that are being committed in the context of this conflict.

    Dass Gaddafi Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verantworten hat, wird vom Bericht der International Crisis Group nicht in Abrede gestellt. Dessen Entschiedenheit, mit allen Mitteln an der Machjt zu bleiben, habe zur Anwendung brutaler Gewalt gegen Demonstranten und Gegner geführt. Das ist deutlich im ICG-Bericht zu lesen und wird dort auch nicht relativiert.

    Dass der Schutz der Zivilbevölkerung seitens der Allianz unter westlicher Führung mit militärischen Mitteln versucht wird, freilich als Vorwand für einen Regime Change, wird von der ICG scharf kritisiert. Man habe einem Bürgerkrieg Vorschub geleistet, wird dort argumentiert. Die einzige Lösung, den Konflikt mit sehr ungewissem Ausgang in Zaum zu halten, wäre ein sofortiger Waffenstillstand.

    Wir haben keine Beweise gefunden | Telepolis
     
  14. #13 8. Juli 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. April 2017
    AW: Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

    UPDATE

    Pro Gaddafi Proteste 01.07.2011






    Was noch schlimmer ist, kolumbianische Paramilitärs, die schon in Kolumbien verhasst sind, kämpfen auf Seiten der Rebellen. Diese Paramilitärs haben fast ausschliesslich für die Uribe Regierung in Kolumbien gearbeitet und Massenmorde begangen. Sie werden immer noch von grossen US Unternehmen wie Coco Cola engagiert u.a. um Gewerkschafter zu ermorden. Das heisst, es ist alles dabei, kolumbianische Paramiltärs, Al Kaida, Islamisten, die vom Westen als Demokraten bezeichneten Aufständischen sind ein Haufen Krimineller und Massenmörder und auch hier wird dies von vielen nach wie vor geleugnet, so wie andere Fakten zu diesem Konflikt, Lybien und Gaddafi auch.



    Kolumbiens Paramilitärs morden in Libyen

    Offensive der Rebellen mit Hilfe der NATO und südamerikanischer Todesschwadronen
    Paramilitärs aus Kolumbien kämpfen offenbar auf seiten der Rebellen in Libyen gegen die Regierung von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi. Das sagte der stellvertretende libysche Außenminister Chaled Kaim am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP. Die libysche Regierung habe Beweise, daß vom Westen und den Golfstaaten unterstützte kolumbianische Söldner zu den Rebellen gestoßen seien. Gemeinsam wollten sie nun von der im Westen gelegenen Stadt Misurata aus nach Tripolis ziehen. Einige der kolumbianischen Söldner seien am Mittwoch bei Kämpfen nahe der Hafenstadt ums Leben gekommen, sagte Kaim.

    Auch der »Medienminister« des selbsternannten Nationalen Übergangsrates in Bengasi, Mahmoud Shammam, räumte gegenüber der in Bogotá erscheinenden Tageszeitung El Espectador die Präsenz kolumbianischer Söldner in Libyen ein. Allerdings behauptet er, daß die Kolumbianer auf seiten der Regierung kämpfen würden. Das allerdings ist angesichts deren erbitterter Feindschaft gegenüber dem mit Ghaddafi verbündeten venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez wenig wahrscheinlich.

    Kaim warf unterdessen der NATO vor, mit verstärkten Luftangriffen einen Vormarsch der Rebellen auf die Hauptstadt Tripolis vorzubereiten. Der geplante Vorstoß der Aufständischen werde jedoch scheitern. Zivilpersonen müßten den Preis dafür bezahlen. Die intensivierten Luftangriffe der NATO konzentrierten sich auf zivile Infrastruktur und Polizeikontrollpunkte sowie darauf, die Rebellen mit zusätzlichen Waffen zu versorgen, sagte Kaim.

    Bei Gefechten vor der von ihnen gehaltenen Stadt Misurata mußten die Aufständischen am Mittwoch schwere Verluste hinnehmen. Regierungstruppen feuerten mehr als 500 Raketen auf Rebellenstellungen nahe der Stadt Slitan ab. Nach Angaben eines Arztes wurden 18 Rebellen und zwei Zivilpersonen getötet, darunter ein zwölfjähriges Mädchen. 30 weitere Menschen seien verletzt worden. (dapd/jW)

    08.07.2011: Kolumbiens Paramilit
     

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