Wissenschaft 1,5cm pro Jahr: Erderwärmung lässt Meeresspiegel stärker ansteigen als gedacht

Dieses Thema im Forum "User News" wurde erstellt von Carla Columna, 5. Februar 2016 .

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  1. Carla Columna
    Carla Columna Mitglied
    Stammnutzer
    #1 5. Februar 2016
    Der Meeresspiegel steigt an, das ist unstrittig. Schuld daran ist die weltweite Erwärmung – gerade ist das seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen wärmste Jahr der Geschichte zu Ende gegangen und der Januar setzte den Trend fort.

    Bisher sahen Fachleute und Laien vor allem das Schmelzen von einst ewigem Eis und vieler Gletscher als Ursachen. Falsch, sagt ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn. Hauptursache ist die Ausdehnung des Wassers in den Ozeanen, weil es sich auf Grund des Klimawandels erwärmt.

    Roelof Rietbroek vom Institut für Geodäsie und Geoinformation spricht vom Thermometereffekt. Wasser dehne sich bei Erwärmung ebenso aus wie Quecksilber in einst gebräuchlichen Thermometern.

    Dieser Effekt ist doppelt so groß wie die schmelzenden Eismassen Grönlands, so steigt auch das Risiko von Sturmfluten an und bedroht zunehmend Küstenstädte.

    Klimawandel: unterschätzte Ozeanerwärmung — Universität Bonn
     

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