17-Zoll-Notebook mit TV-Tuner bei Aldi-Nord

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von xxxkiller, 4. April 2005 .

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  1. #1 4. April 2005
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    Günstige Notebooks kosten heute weniger als 1000 Euro. Aldi-Nord dagegen verkauft ab 6. April einen Mobilrechner für 1499 Euro. Das MD 95500 genannte Gerät bietet allerdings einiges mehr als die Billigkonkurrenz.

    Als eines der ersten Notebooks hat es sowohl einen Analog-TV-Tuner als auch einen digitalen für DVB-T eingebaut. Eine externe Standfußantenne gehört mit zum Lieferumfang. Auch bei den Anschlüssen bietet das MD 95500 mehr als die meisten anderen: Neben einem digitalen Ausgang (SPDIF) stehen weitere drei Buchsen für Dolby-Surround-Boxen bereit.

    Das Innere des Notebooks folgt Intels aktueller Centrino-Plattform mit Code-Namen Sonoma: Einem Pentium M 740 mit 1,73 GHz steht der Chipsatz i915 zur Seite. Der Hauptspeicher umfasst 512 MByte und kann bis auf 1024 MByte vergrößert werden. Der Grafikchip Nvidia GeForce Go 6600 überträgt seine Daten per PCI Express. Die Festplatte speichert 100 GByte an Daten und hat damit das für 2,5-Zoll-Festplatten maximal mögliche Volumen. Als optisches Laufwerk verbaut Aldi einen Double-Layer-DVD-Brenner. An Drahtlostechnik beherrscht das Notebook WLAN nach 802.11 b,g sowie Bluetooth.

    Das Display hat mit 17 Zoll die derzeit größte Bildschirmdiagonale für Notebooks. Die Auflösung beträgt 1440 × 900 Bildpunkte. Zum Lieferumfang gehört Software (u.a. MS WorksSuite 2005, PowerDVD, Nero) sowie Zusatz-Hardware: Drahtlosmaus, die schon erwähnte Stabantenne, eine Tragetasche und eine Fernbedienung.

    Notebooks mit 17-Zoll-Displays richten sich an Anwender, die das Gerät nicht mit auf Reisen nehmen, sondern auf den Schreibtisch stellen oder es als TV-Ersatz einsetzen. Dafür ist das Aldi-Notebook mit seinen integrierten Tunern gut gerüstet. Mit dem Grafikchip GeForce Go 6600 von Nvidia dürfte auch die Wiedergabe von HDTV-Material kein Problem sein. Die Grafikleistung dürfte auch für aktuelle Spiele ausreichen.

    Statt der eigentlich passenden Windows XP Media Center Edition findet sich auf dem Aldi-Notebook nur die Windows XP Home Edition, die vermutlich wie bei früheren Aldi-PCs durch Cyberlinks Media-Center-Alternative PowerCinema ergänzt wird.

    Über die Akku-Laufzeit verrät Aldi nichts, ebensowenig über die Akku-Kapazität. Immerhin besteht immerhin eine gewisse Wahrscheinlichkeit, wegen der Centrino-Technik ein leises Notebook auf dem Schreibtisch stehen zu haben.

    Einige Hersteller und Anbieter haben bereits 17-Zoll-Notebooks im Programm oder zumindest bereits vorgestellt. Ein Centrino-Notebook mit dieser Ausstattung für weniger als 1499 Euro ist jedoch nicht darunter. Derzeit gibt es nur ein weiteres 17-Zoll-Gerät mit integriertem Analog- und DVB-T-TV-Tuner. Das W2000V kostet 2600 Euro und stammt von Asus, ist allerdings deutlich flacher und leichter als das Aldi-Notebook. Dell verkauft sein Inspiron 9300 in vergleichbarer Ausstattung (ohne eingebauten TV-Tuner) für rund 2200 Euro, das leichte und flache Apple PowerBook kostet bereits über 2600 Euro.

    Nur wenige Anwender werden ein großes 17-Zoll-Display in einem Notebook brauchen. Viel billiger kommt weg, wer sich einen Mobilen mit 15,4-Zoll-Display zulegt. Hier beginnen die Preise bereits bei knapp über 1000 Euro. Centrino-Notebooks mit Displays im bisher üblichem 4:3-Format gibt es bereits für 900 Euro. Aldi-Nord zeigt hier kein billiges Notebook, sondern eines, das mit dieser Ausstattung günstiger ist als vergleichbare Modelle der Konkurrenz. Nur wenige Anwender werden die reichhaltige Ausstattung wirklich ausreizen.

    Quelle: heise.de
     

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