20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von B0B, 17. Februar 2009 .

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War die Fatwa gegen Salman Rushdie jemals rechtzufertigen?

  1. Nein, die Fatwa ist und war zu keinem Zeitpunkt rechtzufertigen

    21 Stimme(n)
    80,8%
  2. Ja, Salman Rushdie hat den Tod verdient

    5 Stimme(n)
    19,2%
  1. #1 17. Februar 2009
    Der Fall Rushdie und die Folgen

    Ich weiß es noch wie gestern.

    Wir sind gleich alt. Uns verbindet dieselbe Leidenschaft für Indien und das Privileg, Zulfikar Ali Bhutto gekannt zu haben, den Vater von Benazir und ehemaligen Premierminister Pakistans, der gehängt wurde. Von weitem verfolgte ich also die Laufbahn meines nahezu vollkommenen Zeitgenossen, als an einem Februartag 1989 die Nachricht kommt: Ajatollah Chomeini, der selbst nur noch wenige Tage leben wird, hat in einer Fatwa das Todesurteil über den Autor der „Satanischen Verse“ verhängt.

    Ich reagiere wie viele andere Schriftsteller: augenblickliche, instinktive und vorbehaltlose Solidarität mit Rushdie, eine Reaktion, die freilich im Gegensatz zur Vorsicht der damaligen politisch Verantwortlichen und der Religionsführer steht.

    In derselben Sekunde merke ich, dass vor dem Hintergrund der Anti-Rushdie-Demonstrationen in Teheran, London und Karachi etwas Wesentliches auf dem Spiel steht. Es geht zweifellos um das Leben eines Menschen. Es geht weiter um das Recht eines Autors, seine Stoffe selbst zu spinnen. Darüber hinaus aber war die Fatwa ein Erdbeben, das unsere ideologische Landschaft gründlich und nachhaltig erschüttert hat.

    Eine Fatwa bleibt eine Fatwa

    Salman ist heute ruhiger, fast frei - ich sage fast, denn wenn er die ausgesprochene Eleganz aufbringt, so zu leben, als ob nichts wäre, bleibt eine Fatwa, selbst eine ausgesetzte, doch eine Fatwa. Aber im Grunde muss ich meine Analyse um kein Jota verändern: Der Fall der „Satanischen Verse“ markiert den Beginn einer Reihe von Rückschritten des Westens, von denen der letzte die Karikaturenaffäre ist. Sicher sind die Umstände verschieden, nicht jeder hat das Zeug zum Salman Rushdie. Aber da war doch dasselbe Entsetzen, dieselbe Lähmung der großen Zeitungen, die sich geweigert haben, den dänischen Kollegen beizustehen. Dieselbe Kapitulation vor religiösen Gruppen, die der Republik ihre Privatgesetze aufdrängen wollen.

    Der Fall brachte auch eine Wende in unserem Begriff von Toleranz: Bis dahin war es darum gegangen, dass die Mehrheit die Überzeugungen der Minderheit respektiert und ihr öffentliche Foren einräumt, diese auszudrücken. Nach der Fatwa wurde daraus das Recht jeder Minderheit, Aussagen zu treffen, die dem Geist der Demokratie widersprechen. In Amsterdam sollten die Meinungen, die den Mörder von Theo van Gogh zu seiner Tat trieben, denselben Stellenwert genießen wie die „Provokationen“ des Filmemachers. In Paris galt die „Verletzung“, die gewisse Chefs islamistischer Gruppen bei der Apostasie von Ayaan Hirsi Ali empfanden, als ebenso gerechtfertigt wie das Recht der ehemaligen Abgeordneten, ihre Religion frei zu wählen. Da wird die Toleranz von jenen hochgehalten, die keinen Unterschied mehr gelten lassen wollen zwischen Kulturen, in denen Frauen Menschenrechte genießen, und solchen, in denen sie als störende Elemente angesehen werden, deren Gesicht und Körper es um jeden Preis zu verhüllen gilt.

    Das Recht auf Blasphemie

    Der moralische Relativismus ist das andere Erbe des Falls Rushdie. Der Fall ist ein Zeichen eines wirklichen Zurückweichens der Aufklärung. Denn was ist Aufklärung? Das Recht, zu glauben und nicht zu glauben. Das Recht dessen, der nicht glaubt, sich über den Glauben lustig zu machen. Das Recht auf Blasphemie, das sich im Judentum und Christentum nicht ohne Schmerzen allmählich durchgesetzt hat, im Islam aber ein Verbrechen bleibt, jedenfalls da, wo jene herrschen, die sagen: Zwar mag es ein Recht auf Meinungsäußerung und eines auf Unglauben geben, beides soll aber im Stillen ausgeübt werden und ohne dass die Idee Gottes von den Ungläubigen beschmutzt werde. Ich übergehe mal die Armseligkeit der Vorstellung eines Gottes, der durch einen Karikaturisten beschmutzt zu werden vermag. Ich übergehe den Umstand, dass Gott am heftigsten durch jene beschmutzt wird, die mit seinem Namen ihre Mordlust rechtfertigen.

    Die Wahrheit ist doch, dass eine Welt, in der man nicht mehr über Dogmen lachen darf, eine ärmere Welt ist. Die Wahrheit ist, dass eine Welt, in der man nicht aus jedem Stoff eine Geschichte weben kann, eine entfremdete Welt ist. Düstere Zeiten. Verdunkelung des Geistes, das ist der Zeitgeist. Sicher, die Ajatollahs waren nicht die Ersten, die Bücher verbrannten. Das stimmt, der Angriff auf die Sicherheit des Geistes ist immer schon eines der Anzeichen für das Aufziehen des Schlimmsten gewesen. Daher ist der Fall Rushdie ein so gravierender Indikator, ein Signal für das Ende der alten Welt und des Aufkommens einer neuen Form von Faschismus, des Islamofaschismus. Dann kamen die drei Schläge des 11. Septembers. Als Prolog zu ihnen der Mord an Oberst Massud. Etwas später das Martyrium Daniel Pearls. Davor die Massenmorde in Algerien. Doch der erste Schlag war das Todesurteil gegen einen Schriftsteller wegen Beleidigung des Korans.

    Seltsames Abenteuer für einen literarischen Beschwörer, einem schwarzen Datum der Geistesgeschichte den eigenen Namen zu geben. Und doch ist es so gekommen.

    Quelle: Bernard-Henri Lévy: Der Fall Rushdie und die Folgen - Debatten - FAZ


    Ich habe lange gesucht, bis ich endlich mal eine gescheiden Artikel darüber gefunden habe!

    Und jetzt soll mir bitte nochmal einer der hier agierenden Islamisten erklären, was diese Hetze gegen Salman Rushdie mit dem Koran zu tun hat? Oder sind die Ganzen hohen Gelehrten, die die Fatwa befürworten (exteme) Ausnahmen?

    Fast alle Islamisten würden den Schriftsteller Salman Rushdie sofort ermorden - und dass nur, weil ein hoher Ajatollah vor 20 Jahren eine Fatwa, ein Todesurteil gegen ihn ausgesprochen hat - obwohl so gut wie keiner das buch jemals selber gelesen hat!

    wie können die ganzen hetzer, ohne selber zu wissen was denn überhaupt den koran oder mohammed beleidigt, diesen menschen umbringen wollen? wie können sie das rechtfertigen?

    Ajatollah Chomeini rechtfertigte es mit dem Koran - oder hat er etwa den Koran falsch verstanden - durch den Koran lassen sich doch keine Morode rechtfertigen?

    Auch heute, 20 Jahre nach dem AUsspruch der Fatwa, würde jeder Hetzter, ohnen mit der Winper zu zucken, Salman Rushdie töten!

    Was meint ihr dazu?

    Hier noch eine Video von 3Sat, es zeigt u.a. einen Islamkritiker, der beweist, dass Salman Rushdie nichts neues erfunden hatte und sich in seinem betroffenen Buch (Die satanischen Verse) nur auf tatsachen des islamischen originaltextes bezieht!

    http://www.youtube.com/watch?v=p-uS61BkvpE

    PS: Ich möchte hier keine Diskussion ohne jegliche Belege haben - wenn ihr was zu melden habt, ob pro oder contra, dann belegt es und kommt nicht mit irgendwelchen floskeln wie "Du hast den Koran nicht gelesen - Du kennst dich mit dem Koran nicht aus, etc.!!!"
     

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  3. #2 17. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    Khomeni war damals politisch angeschlagen, da er im Krieg Iran gegen Irak einen Waffenstillstand eingehen musste und so wieder die Vorherrschaft über konkurrierende sunnitische Strömungen erreichen wollte
    Die ganze Rushdie-Affäre ist übrigens ein Produkt der britischen Mullahs, die eine Kampagne anzettelten. Mitnichten gab es vorher grosse Aufregung über das Buch. Ähnlich der Karikaturensache übrigens
     
  4. #3 17. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    Nur das die "Mohammed-Karikatur"-Affäre pure Provokation war - sollte man wohl kaum machen, wenn man die radikale islamische Welt kennt!

    Das wr ein normales Buch, das wie gesagt, auf islamische Originaltexte beruht. Ein Auslöser war übrigens Ajatollah Chomeini , da er sich in dem Buch selber "wiedergefunden" hat. Und deswegen alle aufrufen, den Menschen zu töten? :rolleyes:
     
  5. #4 17. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    Ich hab mich mit dem Text den du gepostet hast auseinander gesetzt und hab ehrlich gesagt kein blassen schimmer worums geht ^^

    ich wollte nur auf zwei Kommentare von dir Stellung nehmen die mir ins Auge gefallen sind ...

    --> zu dem rot makierten: Es ist nun mal so und der Beleg ist jede radikle Bewegung ... DAS
    in solchen Bewegungen nach den Anweisungen gewisser Leitbilder gehandelt wird !
    seien es jetzt "Fatwa" oder Adolsf oder sonst waere ... ich denke du verstehst was ich meine !

    Du willst also sagen das ich mein Leben aufgrund einpaar verirrter seelen einschraenken soll ?
    Das is doch mumpitz !! Nur weil einige radikale Teile des Islams gegen das Christentum und das Judentum ... gehen diese Religionen nit los und vernichten, toeten oder sonstwas diese ganzen Islamisten. (ausgenommen Gaza ... wobei ich da das Recht ganz kla auf Islamischer Seite sehe !! )

    waere froh ueber nen paar antworten ...

    MfG seT-87
     
  6. #5 17. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    Das ist gerade der Knackpunkt. Sollte man sich wegen "ein paar Verirrter" (sollten Millionen Islamisten sein!!!) zensieren lassen? Darf mein sein geistiges Gedankengut nicht mehr nicht mehr veröffentlichen? Darf man keien Meinung mehr haben, die gegen den Islam geht?
     
  7. #6 17. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    achso ok ... du hast eh in die Richgun angespielt ...
    dann stimmen unsere Meinungen ja halbwegs ueberein ;-)
    Natuerlich muss ich dir dann recht geben da mir auch der grundgedanke sehr nahe liegt
    das ich meine eigene Freiheit nur soweit entfallte das ich damit nciht die Freiheit eines anderen einschraenke !!
    nach dem Bsp. wuerde es viel weniger Kriege und hass auf der Welt geben ^^

    MfG seT-87
     
  8. #7 23. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    Wie ich sehe, haben schon 2 Leute für "Ja" abgestimmt.

    Würden die sich hier auch mal äußern, oder haben sie keine Argumente dafür?
     
  9. #8 23. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    ich selber finde, dass nur Gott allein entscheidet wer stirb und wer lebt, desshalb hat niemand das recht jemand andern zu töten.

    jedoch muss man bedenken, dass rushdie in seinen buch den propheten als politiker darstellt und daran zweifelt, dass der prophet wirklich ein prophet war und ihn sogar in seinen buch mit kontakt zum satan nachsagt, was für jeden gläubigen moslem das schlimmste ist was es gibt.

    ich weiss für ein atheisten ist das nicht so gut zu verstehen, aber ihr müsst euch denken, was das heiligste für euch ist in der welt und jemand würde das als das schlimste überhaupt bezeichnen.
     
  10. #9 23. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    ups ich hab ausversehen auch für ja geklickt bin die nummer 3, hab mich aber verklickt :D.

    naja ich halte von der fatwa nix, weil ich mich auch net damit anfreunden kann das es einen großajatollah im islam gibt. Hierarchien sind gefährlich...

    naja sonst kann ich ambocks ersten satz nur zustimmen, jeder kriegt am ende seines lebens das was er verdient, was "wer" verdient bestimmen nicht wir!
     
  11. #10 23. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    genau das ist was ich auch denke!!!

    dafür gibs ne bw;)

    leider sind viele menschen ungebildet und das sind halt keine guten vorrausetztungen für eine demokratie b.z.w. selbstbestimmung.
     
  12. #11 25. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    Ok, das ist für einen gläubigen Moslem natürlich nicht das Gelbe vom Ei.
    Aber er muss - wie jeder Gläubige - damit klar kommen, dass ein anderer Mensch seine religiösen Überzeugungen nicht teilt, sie vielleicht albern findet, sie als falsch oder als Aberglaube ansieht und sie lächerlich macht. Dass sie in der Kunst verballhornt werden, dass in der Literatur über sie geschrieben wird (auch in einem anderen Zusammenhang als es dem Gläubigen gefällt) und dass Wissenschaftler die Überlieferungen hinterfragen & erforschen und schließlich als historisch falsch bewerten.
    Und wer deswegen auch nur ansatzweise zur Gewalt neigt, ist eine Gefahr für die Allgemeinheit und gehört weggesperrt. (dazu gehört für mich auch der Aufruf zur und die Befürwortung von Gewalt)

    Wollte das Buch schon lange mal lesen, danke für die Erinnerung^^
     
  13. #12 25. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    teile deine meinung nicht.

    klar kann jeder seine meinung sagen, aber man muss auch an die mitmenschen denken.
    er kann es falsch finden und das auch frei sagen, aber doch nicht ins "lächerliche" ziehen, oder direkt beleidigen.

    natürlich muss man freie meinungsäußerung tolerieren, aber doch nicht auf schaden anderer.

    beleidigungen werde ja auch in deutschland nicht geduldet!
     
  14. #13 26. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    erstens, gut das du die radikale islamische welt so kennst...wie lange hast du denn im iran gelebt?..

    zweitens, diese fatwa die ausgesprochen wurde war nur ein politisches instrument, derjenige der sie ausgesprochen hat tat dies nicht um den koran oder den islam zu "schützen" sondern um seine position zu festigen und sein überlegen zu demonstrieren...

    drittens, ist eine fatwa zu keinem zeitpunkt richtig...jeder sollte das recht haben seine ansichtsweise zu gott und religion selber für sich zu endecken....

    und zur mohammed-karikatur----......

    wer den holocaust leugnet oder in frage stellt bekommt ne freiheitsstrafe, wer den islam in gleichem mase angreift wird als kämpfer für meinungsfreiheit gefeiert....
     
  15. #14 26. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    sehr sehr guter vergleich

    und was du noch meinstes wegen fatwa ist auch absolut richtig.
    aber die meisten leute checken das nicht, dass dies garnix mit religion zutun hat sondern nur pulitisch ist
    und so werden die moslems( also die richtigen gläubigen) als die "bösen" dargestellt.
     
  16. #15 26. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    des braucht salman rushdie doch nicht zu stören

    großer autor und denker...die iranische führungsriege hat bekanntlich eh n bisschen n rad ab^^


    zu mohammed-karikaturen:
    peinlich....


    MfG
     
  17. #16 26. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie


    Kannst vielleicht noch dümmere Vergleiche anstellen?
    Jetzt wird schon die Leugnung des schlimmsten Massenmordes aller Zeiten mit ein paar Zeichnungen gleichgesetzt
     
  18. #17 26. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    da muss ich dir ausnahmsweise mal recht geben!

    @big dila: wo siehst du denn bitte den inhaltlichen vergleich zwischen den mohhamed karikaturen und einem holocaust leugner?

    ich könnte genauso sagen, mohhamed war ein kinderschänder, weil er eine 6 jährige zur ehefrau hatte

    achso damit sagst du also auch, dass alle, die dieser fatwa folgen, total verblödet sind und eigentlich garkeine ahnugn vom islam haben?

    oder würdest du, wenn ein hoher islamistischer futzi sagt, dass ihr die person X umbringen sollst, es nicht machen? er hat doch recht? er wird doch nicht zu unrecht afu seiner hohen position sitzen?
     
  19. #18 26. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    das mit mohammend wurde doch verteidigt in erster linie mit "meinungsfreiheit" , warum kann man dann nicht seine frei meinung über den holocaust sagen, ihn gar anzweifeln das er so abgelaufen ist wie es uns überall gesagt wird.....

    und wenn mir n "hoher islam futzi" was sagt dan lach ich drüber...
    ein moslem sollte an gott glauben und ein "islam futzi" kann dir garnichts befehlen....die menschen die dem folgen sind dumm, nicht weil sie moslems sind sondern weil sie einfach in einem land wie dem iran meistens keine anderen quellen haben als die die man von der regierung bekommt..
     
  20. #19 27. Februar 2009
    AW: 20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie

    den vergleich, den dila gegeben hat, war mehr als perfekt.
    wenn man den propheten als lügner darstellen darf und seine glaubhaftigkeit leugnet, dann darf man theoretisch auch den holocaust leugnen. ist doch meinungsfreiheit oder etwa nicht?

    jetzt aber kommt man zu dem punkt.
    warum darf man nicht den holocaust leugnen?
    aha... weil es ein schreckliches ereignis in der weltgeschichte war und somit ein wichtiger punkt in der geschichte. und jeder, der den holocaust leugnet, würde eine lüge verbreiten. deshalb ist es eine straftat (volksverhetzung).
    so, aber was ist mit den leuten, die lügen über den propheten verbreiten?
    lügen über den islam verbreiten?
    da ist es meinungsfreiheit?häää? ist das nicht in wirklichkeit auch volksverhetzung?
    ihr widersprecht euch selbst!!!!

    wenn es erlaubt ist, lügen über den propheten zu verbreiten, dann müsste den holocaust leugnen auch erlaubt sein. also entscheidet euch!!!!!!

    ausserdem ist es bei islam nicht so wie im christentum, dass der papst immer recht hat und so.
    menschen können sich ja irren, das ist ja bekanntlich menschlich!
    für moslems ist nur der koran die richtige aussage, aber wenn menschen ungebildet sind und den koran halt nicht lesen und verstehen können, müssen sie sich halt an andere wenden.
    somit kriegen diese personen macht und wie es meistens so ist benutzen manche personen ihre macht für ihr wohl.
     

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