Agent werden per Mausklick: CIA heuert bei der Community Facebook.com an

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 4. Februar 2007 .

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  1. #1 4. Februar 2007
    Wer träumt nicht von einer spannenden Kariere als Agent bei der CIA oder einer ihrer Tochterorganisationen? Sehnen Sie sich danach, internationale Verschwörungen aufzudecken? Diejenigen, die ein Mitglied der Social Networking Website Facebook.com sind, sind von ihren neuen beruflichen Perspektiven nur einen Klick entfernt.

    Regulär unterliegt den Regierungsbehörden bei der Anwerbung von Personal strikten Beschränkungen. Doch die CIA unterliegt einer anderen Rechtssprechung und wird nicht durch andere Regierungsinstanzen kontrolliert. Doch fragt man sich wer mit der Anwerbung von neuen Rekruten online via Websites und Werbevideos ursprünglich angefangen hat kommt zu überraschenden Ergebnissen. Das war eine Organisation mit einer etwas anderen Zielsetzung: die Al Qaeda. Wired News berichtete kürzlich davon, dass die CIA (Central Intelligence Agency) die Community von Facebook.com zu einer Werbeplattform umfunktioniert hat. Angeworben werden sollen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für den National Clandestine Service (NCS) arbeiten sollen. Der NCS ist eines von vier Unterbehörden des CIA. Es wurde nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 geschaffen, um Informationen aus dem In- und Ausland zu sammeln. Präsident Bush selbst hat die Behörde kürzlich dazu aufgefordert, ihr Personal aufzustocken und solche Beamte anzuwerben, die "leicht in ausländischen Städten untertauchen können".

    Die Suche nach neuen Mitgliedern führte ab dem 19. Dezember zu einer speziellen und geschützten Facebook Seite des CIA. Hier wurden bereits mehr als 2.100 Personen Details über Job-Angebote bei der NCS zur Verfügung gestellt und kurze Werbevideos von YouTube gezeigt. Die Community von Facebook.com wurde zu seinem Zweck vorher von den Machern genauestens untersucht und gezielt ausgewählt. Denn die meisten User dieser Gemeinschaft sind genau wonach man sucht: Junge Menschen mit hohem Bildungsniveau, Studenten. Es kann sein, dass dem Vorbild andere Organisationen folgen werden. Doch die Verknüpfung von social networks und Regierungsbehörden sollte trotz der Dementis von Seiten der Facebook Betreiber zum Schutz der Privatsphäre jedes einzelnen Benutzers mit Misstrauen betrachtet werden.

    "Dies ist ein unschätzbares Hilfsmittel wenn es um das Peer-to-Peer Marketing geht", so Michele Neff, eine Sprecherin der CIA.

    Zu tun gibt es sicher für die Organisation sicher mehr als genügend. Denn dank der Festnahme von etwa 50 Personen aus Ägypten und dem Libanon Ende 2006 gab es Hinweise für die Aktivität von Hackern, die sich für extremistische Gruppen im Mittleren Osten als Geldbeschaffer betätigt haben. Die Festnahmen führten zum Aufspüren von Millionen von Dollar, die mittels gestohlener Konten- und Kreditkartendaten erbeutet wurden. Zwar gibt es keine Bestätigung dafür, dass Terroristen an derartigen Attacken beteiligt waren, aber Sicherheitsexperten zeigen sich beunruhigt über die mannigfaltigen Möglichkeiten einer solchen Zusammenarbeit zwischen Terroristen und Hackern.


    quelle: gulli untergrund news
     

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