ARD und ZDF wollen DVB-T auch in ländliche Regionen bringen

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 23. September 2005 .

Schlagworte:
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 23. September 2005
    ARD und ZDF haben den weiteren Ausbau von DVB-T in der Fläche beschlossen. Damit soll für über 90 Prozent der Haushalte ein digitaler Fernsehempfang über Dachantenne ermöglicht werden, teilen die Sendeanstalten mit. Ende 2005 werden laut Mitteilung etwa 45 Millionen Einwohner in Deutschland das digitale Antennenfernsehen empfangen können. Das entspreche einem Versorgungsgrad von rund 55 Prozent der Bevölkerung. Im Dezember soll DVB-T in Mecklenburg-Vorpommern starten.

    Die DVB-T-Umstellung über die Ballungsräume hinaus soll nach Abschaltung der analogen Versorgung auch dazu beitragen, die Ausstrahlungskosten in diesen Regionen zu reduzieren. Der Umstieg von analog- nach digital-terrestrisch soll stufenweise erfolgen. Es wird angestrebt, die Umstellung bis Ende 2008 abzuschließen. Eine Parallel-Übertragung auf digitalem und analogem Weg werde es nicht mehr geben. Die bisherige analoge terrestrische Programmverbreitung soll im Gegenzug zeitgleich eingestellt werden.

    Die Umstellung in den Ballungsräumen habe gezeigt, dass das digitale Antennenfernsehen ein Erfolgsprodukt für Zuschauer und Programmveranstalter sei, meint Herbert Tillmann, Vorsitzender der Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF. Er hofft, dass die "kommerziellen Fernsehveranstalter im Interesse der Zuschauer ihre noch zögerliche Haltung hierzu alsbald überdenken". Premiere-Chef Georg Kofler forderte jüngst auf der IFA eine ähnliche Initiative für die Voll-Digitalisierung von Kabel und Satellit und verlangte die Festlegung, im Jahre 2008 oder 2009 auch dort die analoge Verbreitung einzustellen. Für Mecklenburg-Vorpommern gilt das Interesse der großen Privatsender an einer Verbreitung über DVB-T als gering, zumal sie bisher in dem relativ dünnbesiedelten Land auch nicht terrestrisch verbreitet wurden, sondern ausschließlich per Kabel und Satellit.


    quelle: heise online
     

  2. Anzeige

  3. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...