Auto für berufliches Pendeln sinnvoll?

Dieses Thema im Forum "Auto & Motorrad" wurde erstellt von Erazer, 25. August 2011 .

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  1. #1 25. August 2011
    Guten Morgen,

    bei mir hat sich in den vergangenen Tagen beruflich etwas getan. Ich bin wohl ab dem 1.10. darauf angewiesen, dass ich täglich ca. 70km ( Hin- und Rückweg ) pendeln muss.

    Derzeit fahre ich einen Renault Megane 1.6 16V ( 107PS ), derzeit 182.000km auf der Uhr. Zahnriemen und Bremsen vorne sind gerade neu!

    Verbrauchswerte:

    • Autobahn 120km/h - 6,5L/100km
    • Stadtverkehr 50km/h - 8L/100km

    Streckenprofil zur Arbeit:

    • 3km Stadtverkehr
    • 25km Autobahn
    • 8km über Land / Teilstück im kleinen Ort


    So jetzt stell ich mir die Frage, ob ein Benziner mit den Verbrauchswerten und dem Streckenprofil auf Dauer gesehen zu teuer ist bzw. ob ein Diesel am Ende mehr Geld im Beutel überlässt.

    Meine Beispielrechnung:

    Benzinmotor:

    • Benzinpreis: 1,53€/L ( Mittelwert )
    • 72km/Tag = ca. 5L auf 72km
    • Benzinkosten/Tag = 7,65€
    • Benzinkosten/Woche = 38,25€
    • Benzinkosten/Monat = ca. 160€

    Dieselmotor:

    • Dieselpreis: 1,40€/L ( Mittelwert )
    • 72/Tag = ca. 3,6L auf 72km
    • Dieselkosten/Tag = 5,04€
    • Dieselkosten/Woche = 25,20€
    • Dieselkosten/Monat = ca. 100€

    Laut meiner Milchmädchenrechnung würde ich pro Monat ca. 60€ an Treibstoffkosten sparen, hinzu kommt sicherlich die ein oder andere Fahrt, die in der Freizeit stattfinden wird, wodurch sich der Verbrauch bzw. die Kosten weiter trennen, da je mehr Kilometer der Diesel gefahren wird, desto größer ist die Ersparnis.

    Treibstoffkostenersparnis aufs ganze Jahr:


    • Benzinkosten/Jahr = 12*160€ = 1920€
    • Dieselkosten/Jahr = 12*100€ = 1200€
    • Ersparnis durch Dieselantrieb = 720€

    Kann jemand aus Erfahrung berichten, ob man durch die Ersparnis von 720€ pro Jahr die höheren Steuerabgaben, den eventuell höheren Verschleiß und die etwas teureren Wartungskosten bewerkstelligen kann, oder ist der Diesel im Endeffekt bei dem Einsatzzweck ca. gleichteuer wie ein Benziner?
    Ein Diesel kostet in der Regel mehr in der Anschaffung, die Steuern sind höher und die Wartungskosten meines Wissens nach auch...

    Daher meine Kernfragen:

    Lohnt sich ein Diesel bei dem Streckenprofil?

    Habe ich mit einer Kostenersparnis zu rechnen, oder gleicht sich meine Milchmädchenrechnung nach einer gewissen Zeit wieder aus, da höhere Begleitkosten bei einem Diesel die Regel sind?
     

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  3. #2 25. August 2011
    AW: Auto für berufliches Pendeln sinnvoll?

    Dieselmotoren gibt es nur bezahlbar mit großem Motor.

    Sprich 1,9-2,0L.
    Du hast 1.6L.

    Renault Steuern: 16x6,75EUR = 108EUR
    Diesel Steuern: 20x15,44EUR = 308,80EUR

    Hinzu kommt:
    Ein Diesel kostet im Unterhalt (versicherung) deutlich mehr.

    Die Anschaffung ist deutlich teurer, dort würdest du sicher 300% drauf zahlen zu deinem.
    Unter 3 Blatt bekommste garnichts.

    Dann gibts ja unsere Umweltzone, also fällt Euro 3 und 4 auch flach.
    Du musst ein RPF nachrüsten, was dich wieder so auf 450-700EUR bringt.
    Dann ist es nicht gesagt das er grün bekommt.

    Einen 1.9TDI kannste auf Gelb umrüsten ja als Beispiel.

    Unterm Strich müsstest du ihn mehrere Jahre fahren und hoffen das die Werkstatt dich nicht begrüßt.
    Wenn das so sein sollte haste mitm Diesel nen ganz großes Problem.

    Defekte Raildrucksensoren = neues Rail = 500EUR.
    Defekte Einspritzdüsen (normal beim diesel das die immer mehr tropfen) 250EUR pro Düse.
    Defekter Turbolader gebraucht vielleicht 450EUR neu je nach dem sagen wa mal 900-1,2.
    Defekter Krümmer je nach dem ob der Turbo fest ist oder nicht nochmal das gleiche.


    Wenn ich mir die Dieselpreise momentan angucke sage ich ganz klar NEIN.
    Diesel fahren lohnt sich nur noch wenn du ununterbrochen die Autobahn auf und ab knallst.


    Dein Renault ist doch gut.
    Wenn du sparen willst, investiere 1000EUR ins Auto.
    steigert den Wiederverkaufswerkt und hoffe das dich der Renault nicht im Stich lässt.
    Dann haste Krafstoffkosten von momentan 60 oder 65cent.

    72km pro Tag.
    72x5= 360km x4 = 1440km im Monat.
    Bei einem Durchschnitt von 7L macht das 100,8L im Monat.
    100,8L / 60cent = 60,48EUR im Monat.
    60,48x12= 725,76EUR im Jahr.

    Benzin 1920EUR
    Diesel 1200EUR
    Gas 725,70EUR

    Macht ein Ersparniss von 995EUR im Jahr
    Ausgaben bis Dato sind ca 1200EUR.
    Also 205EUR zahlste in dem einen Jahr drauf.

    Beim Diesel sparste keine 720EUR wenns hoch kommt 300EUR im Jahr wenn nichts dazwischen kommt.
    Im gegenwert steht 300% Anschaffungspreis also zahlste für den Diesel im ersten Jahr über 2000EUR drauf.
    2000EUR / 300EUR ersparniss musste das Ding 9Jahre fahren und es darf nichts sein.

    Das wären 5x so viel wie mit Gas.
    Bei deinem weißte was de hast.
    In den Diesel musste womöglich investieren ;) hier und da, Leute verkaufen das Ding ja nicht ohne Grund.

    Wer meint das Diesel fahren sich noch lohnt.
    Naja ohne Worte ne :)
    Wenn du wie gesagt 500-1000km auf der Autobahn pro Tag verbringst, dann rechnet sich nen Diesel ganz schnell.
    Ein Diesel hat auch deutlich höhere Wartungskosten als ein Benziner.
    Wasserabschei. Diesel Filter usw, muss man viel beachten ect.
    Diesel lohnt sich einfach 0 heutzutage.
    Außer du reißt ebend richtig meilen drauf oder fährst nur Vmax Autobahn.
     
  4. #3 25. August 2011
    AW: Auto für berufliches Pendeln sinnvoll?

    vergiss bei der ganzen geschichte nicht dass dein auto KEINEN wert mehr hat. für ne karre mit 180.000 km bekommst du nichts. für einen gebrauchten diesel musst aber auch erstmal wieder paar scheine auf den tisch knallen. wenn du jetzt sagen wir mal 600EUR jährlich sparst aber 6000EUR für die karre brauchst die nach 10 jahren auch NICHTS wert ist hast eine Erparnis von genau 0.

    ich denke ich würde den Benziner weiter fahren bis irgenwann eine Reperatur kommt die über Wert liegt und dann wechseln.
     
  5. #4 26. August 2011
    AW: Auto für berufliches Pendeln sinnvoll?

    Genau das habe ich auch eigentlich vor.

    Also bestätigt sich mein Ergebnis, dass der Diesel zwar im reinen Treibstoffbedarf zurückhält, aber durch die Begleit- und Anschaffungskosten einfach nicht der "Sparer" ist.
    Mir kam einfach nur der Gedanke, weil viele im Freundes- und Bekanntenkreis immer der Meinung sind, ab einer gewissen Strecke ( 50km am Tag ) würde sich schon ein Diesel lohnen. Konnte das nie so recht glauben, da ja wie schon gesagt wurde, der Diesel in der Anschaffung einiges an Mehrkosten aufruft als ein Benziner.

    Den jetzigen Wagen habe ich, dort fallen wirklich nur noch Steuern ( ca. 120€/Jahr ) und Versicherungen ( Teilkasko 220€/Halbjahr ) an. Bin derzeit auch am überlegen, die Teilkaskoversicherung rauszunehmen, weil der Wagen wirklich schon 180tkm auf dem Buckel hat, Baujahr 99 ist und es Ersatzteile wie Sand am Meer geben sollte ( Schrott ). Desweiteren ist mein Vater Lackierermeister und kann sämtliche Bleck- und Lackschäden selbst beheben...

    Wie siehts da aus? Außer einem Glasschaden habe ich ja sonst kaum was abgedeckt durch Teilkasko? Wildschaden ist auch noch mit drin, aber rentiert sich das bei so einem Wagen? Wie sieht es mit einem selbst verschuldetem Unfall aus?
     
  6. #5 26. August 2011
    AW: Auto für berufliches Pendeln sinnvoll?

    Wildschaden musst du nachweisen.
    Du musst das Tier mit anbringen oder dessen haare und blut.
    Dann muss geklärt werden ob dsa ein wirbeltier war oder nicht.
    Ob das ein Wildtier war oder nicht usw.

    Diebstahl wäre abgedeckt mit TK.

    selbst verursachter Schaden ist wie HF, den musste selber tragen für dein Fahrzeug.

    220€ im halbjahr ist natürlich sehr günstig vor allem TK, ist ja geschenkt das Auto.
     

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