Basso gesteht Blut-Doping

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von jo17, 7. Mai 2007 .

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  1. #1 7. Mai 2007
    Während Jan Ullrich trotz erdrückender Indizien weiter jede Schuld leugnet, hat der italienische Giro-Sieger Ivan Basso als erster Radprofi seine Verwicklung in die spanische Dopingaffäre zugegeben und dabei auch Blutdoping gestanden.

    Dies gab das Nationale Olympische Komitee (Coni) am Montag in Rom bekannt.
    "Basso hat ausführlich seine Verantwortung in Bezug auf die Operation Puerto zugegeben und seine volle Zusammenarbeit zur Klärung seiner Verwicklung in der Affäre garantiert", hieß es in der Presseerklärung nach der Anhörung vor Staatsanwalt Ettore Torri.

    Bassos Anwalt Massimo Martelli gestand eine anfängliche Nervosität seines Klienten ein:
    "Er hat sich nicht gut gefühlt und war nicht ruhig. Er wollte sein Gewissen erleichtern. Während des Verhörs zitterte er anfangs, aber erlangte dann seine Fassung wieder."
    Durch die umfassende Kooperation will der 29-jährige eine Strafminderung erreichen. Ihm droht eine zweijährige Sperre, die jedoch durch die Zusammenarbeit mit der Justiz um ein Jahr reduziert werden könnte.

    In einer ersten Stellungnahme deutete der Präsident des italienischen Radsportverbandes, Renato Di Rocco, die Bereitschaft dazu an:
    "Basso hat genau das getan, was alle von Marco Pantani gefordert haben und was er nicht getan hat: Seine Verantwortung zugeben. Jetzt bitte ich im Namen des Radsports: Lassen wir Ivan Basso nicht allein."

    Für den Präsidenten des Radsport-Weltverbandes UCI, Pat McQuaid, ist eine solche Regelung allerdings undenkbar.
    "Zwei Jahre sind zwei Jahre. Das sind die Regeln der WADA für ein Erstvergehen", sagte der Ire zu den Bestimmungen der Welt-Anti-Doping-Agentur, begrüßte aber den Schritt des Italieners.
    "Auf der einen Seite macht es mich traurig, dass ein talentierter Fahrer wie Basso auf illegale Praktiken zurückgegriffen hat. Andererseits sehe ich seine Aussage in einem positivem Zusammenhang."
    Vor Basso war die Verbindung Jan Ullrichs zum Madrider Arzt Eufemiano Fuentes durch einen DNA-Vergleich belegt worden. Der abgetretene Toursieger von 1997 bestreitet jedoch weiter jede Manipulation.

    Basso wurde in Italien als legitimer Nachfolger von Marco Pantani betrachtet. Er war bei der Tour de France 2004 Dritter (hinter Andreas Klöden) und 2005 Zweiter (vor Ullrich) geworden; der Sieger hieß jeweils Lance Armstrong.
    Nach seinem überlegenen Giro-Triumph 2006 wurde Basso vor Ullrich als Favorit für die Frankreich-Rundfahrt gehandelt.
    Kurz zuvor hatten die ersten Ermittlungsergebnisse aus Spanien für Aufsehen gesorgt, die das Duo dann zu Fall brachten.

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  3. #2 7. Mai 2007
    AW: Basso gesteht Blut-Doping

    Also eines muss man ihm lassen, er hat wenigstens den Mut das alles zuzugeben, was man vom JAn Ullrich nicht behaupten kann ...

    Ich hoffe das mit der Hilfe von BAsso alles aufgeklärt werden kann ... und alle bestraft werden ...
    Ich bin ganz klar für Sport, mit den gleichen Ausgangschancen ... Für fairen Konkurrenzkampf ...

    Ich fände es gut, wenn Leute wie JAn Ullrich, falls sich sein Doping bestätigt, ins Gefängnis müssten, aber nicht nur der, sondern auch die ganzen anderen ...

    Denn mal ehrlcih, sie lassen sich für etas feiern, was sie durch Betrug erreicht haben ...
    Finde ich teilweise echt beschämend ...



    mfg Real07
     
  4. #3 7. Mai 2007
    AW: Basso gesteht Blut-Doping

    Das ist sowas von lächerlich.
    Ihm "drohen" 2 Jahre Sperre. Das ich nicht lache. Jetzt gesteht er etwas, was eh noch aufgeklärt worden wäre und bekommt nur 1 Jahr Strafe?

    Dann können sie die Sperre auch ganz weglassen.

    Lebenslange-Sperre wäre der einzige Weg um Doping einigermaßen einzudämmen, denn dann überlegt es sich der Sportler 2mal bevor er sonst was unternimmt...
     
  5. #4 7. Mai 2007
    AW: Basso gesteht Blut-Doping

    Wenigstens gesteht es Basso. Jan Ullrich zeigt einfach keine Mut es zuzugeben. Ich finde natürlich nicht gut was Basso gemacht hat, aber er sollte geringer bestraft werden als die Dopingtäter die stumm bleiben. Hoffentlich hilft Bassos Aussage zur Aufklärung und zur Überführung der restlichen unsportlichen radfahrer.
     
  6. #5 8. Mai 2007
    AW: Basso gesteht Blut-Doping

    Ich bin froh das er gesteht, weil weiterhin zu schweigen mach es nur noch schlimmer. Bestes Beispiel ist ja dafür wohl Jan Ullrich der sich ja selbst kaputt gemacht hat dadurch...
    Nichtsdestotz finde ich eine Strafmilderung wegen Geständniss schwachsinn, weil dann die Versuchung wieder größer wird es wieder zu tun und man seine lektion dadurch nicht lernt!!

    mfg neo0412
     
  7. #6 8. Mai 2007
    AW: Basso gesteht Blut-Doping

    ich weiß nicht mehr was man da glauben soll? heute heißt es das basso bestreitet doping genommen zu habn, sondern das er nur mit dem gedanken gespielt hat doping zu nehmen. ich weiß nicht ob man ihm diese aussage glauben sollte.
     
  8. #7 8. Mai 2007
    AW: Basso gesteht Blut-Doping

    Die können Doping im Radsport gleich erlauben. Ich glaube mal gehört zu haben das 90 % aller Spitzenfahrer gedopt sein sollen. Selbst Armstrong hat ja scheinbar auch was genommen bzw. blutdoping oder ähnliches betrieben.
     

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