Bericht: Amazon will portablen E-Book-Reader zeigen

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 22. November 2007 .

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 22. November 2007
    Wie das Wall Street Journal berichtet, will der Online-Einzelhändler Amazon bereits am kommenden Montag einen mobilen E-Book-Reader vorstellen. Laut dem Bericht will der Amazon-Chef Jeff Bezos das "Kindle" getaufte Gerät persönlich in New York präsentieren.

    Bisher konnten sich digitalisierte Bücher noch nicht durchsetzen. Ähnlich wie die Musikindustrie hatten die Verlage Angst vor Raubkopien und warteten auf eine passende DRM-Lösung. Außerdem waren die E-Book-Reader bisher in Sachen Benutzerfreundlichkeit noch weit hinter den in Papierform vorliegenden Büchern hinterher.

    Amazon kann nach eigenen Angaben drei Fünftel der Einnahmen durch den Verkauf von Büchern, Musik und Filmen erzielen. Dabei versucht man, dass Geschäft auch auf den digitalen Vertrieb auszudehnen. Nachdem man dies bereits für Filme und Musik getan hat, sind nun die Bücher an der Reihe.

    Das "Kindle" getaufte Gerät zum Lesen der elektronischen Bücher soll laut Medienberichten 399 US-Dollar kosten und via WLAN eine Verbindung zum Online-Shop von Amazon herstellen können. Neben den E-Books sollen auch Audiobücher und Tageszeitungen für Kindle erhältlich sein.

    Vermutlich wird der E-Book-Reader anfangs nur in den USA erhältlich sein. Der deutsche Amazon-Chef Ralf Kleber kündigte aber vor einer Weile an, dass es "eine Frage des Wann und nicht des Ob" ist, was die Einführun der Dienstleistungen in Deutschland angeht.


    quelle: WinFuture.de



    Kindle - Amazons E-Book soll in der Hand verschwinden
    Bücher können dank Mobilfunk-Integration unterwegs gekauft werden
    Amazon hat wie erwartet sein elektronisches Buch "Kindle" offiziell vorgestellt. Das mit elektronischer Tinte arbeitende Gerät soll zumindest einige der Vorteile eines Papierbuchs bieten. Amazon startet zugleich einen neuen Online-Shop mit über 90.000 elektronischen Büchern und hat Kindle mit einer Internetanbindung ausgestattet, denn neben Büchern sollen Nutzer auf dem Kindle auch Blogs, Magazine und Zeitungen lesen.


    [​IMG]
    Kindle​

    Mehr als drei Jahre hat Amazon am "Kindle" gefeilt, das sich in einer eher ungewohnten Optik präsentiert. Das Design soll dafür sorgen, dass Kindle in der Hand praktisch verschwindet, beschreibt Amazon-Chef Jaff Bezos die Idee. Dabei kommt für das Display elektronische Tinte zum Einsatz, so dass das Graustufen-Display ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt und auch bei sehr hellem Licht und direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar ist. Das Display misst 6 Zoll in der Diagonalen und verfügt über eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln (167 Pixel pro Zoll) bei vier Graustufen.

    Links und rechts vom Display sitzen große Tasten, um eine Seite vor- oder zurückzublättern. Die Texte lassen sich in sechs Schriftgrößen anzeigen, umgeschaltet wird durch eine spezielle Taste am unteren Ende des Geräts. Zudem ist ein Auswahl-Rad integriert, womit zwischen Kapiteln oder Büchern gewechselt werden kann.

    Die Miniatur-Tastatur unter dem Display dient auch dazu, Texte mit Anmerkungen zu versehen. Diese sollen sich editieren und exportieren lassen. Außerdem können Textpassagen markiert und Lesezeichen angelegt werden. Die Tastatur wird mit beiden Daumen bedient und ist entsprechend angeordnet.

    Zusammen mit dem Kindle startet Amazon einen Online-Shop für E-Books. Mehr als 90.000 Bücher sind zum Start im Angebot, darunter 101 von 112 Büchern aus der New-York-Times-Bestseller-Liste. Es kann jeweils eine kleine Leseprobe vor dem Kauf eingesehen werden. Angeboten werden diese Bestseller weitgehend zu einem Preis von 9,99 US-Dollar.

    [​IMG]
    Kindle​

    Dabei können Bücher direkt mit dem Kindle eingekauft werden, da das Gerät über eine integrierte Mobilfunk-Funktion verfügt. Mit der integrierten Tastatur können u.a. Buchtitel oder Autoren gesucht werden.

    Statt WLAN setzt Amazon auf die in den USA gebräuchliche Mobilfunk-Technik EVDO. Einen Mobilfunkvertrag müssen Kindle-Nutzer nicht abschließen, dafür ist der Zugriff offenbar beschränkt. Auch fallen keine Nutzungsgebühren an, um darüber bei Amazon einzukaufen. Zudem liefert Amazon über Kindle diverse Tageszeitungen und Magazin aus und auch rund 300 ausgewählte Blogs können via RSS auf dem Kindle gelesen werden.

    [​IMG]
    Kindle​

    Neue Bücher sollen innerhalb von einer Minute auf das Gerät übertragen werden, Magazine zum Teil früher auf dem Kindle zu lesen sein als am Kiosk und Tageszeitungen werden automatischen jeden Morgen aktualisiert. Ein Zeitungsabo kostet zwischen 5,99 und 14,99 US-Dollar im Monat, Magazine zwischen 1,25 und 3,49 US-Dollar pro Ausgabe und ein Blog-Abo schlägt mit 0,99 US-Dollar pro Monat zu Buche. So lässt sich Kindle komplett ohne Computer nutzen.

    Eine Akkuladung soll bei aktiviertem EVDO-Funk zwei Tage ausreichen. Wird das Funkmodul deaktiviert, soll Kindle mit einer Akkuladung rund eine Woche durchhalten. Dabei wiegt Kindle rund 290 Gramm.

    Rund 200 Titel haben auf dem internen Speicher (256 MByte, davon 185 MByte nutzbar) des elektronischen Buchs Platz, mehr lässt sich auf einer SD-Speicherkarte unterbringen. Wird der Platz zu knapp, können Bücher gelöscht und später wieder bei Amazon heruntergeladen werden.

    Zudem hat Amazon das "New Oxford American Dictionary" mit rund 250.000 Einträgen integriert und auch der Zugriff auf die Wikipedia ist möglich. Darüber hinaus können Kindle-Nutzer auf dem Gerät eigene Word-, HTML- oder Textdateien sowie Bilder in den Formaten JPEG, GIF, PNG und BMP mitnehmen und anzeigen. Allerdings müssen die Dateien dazu per E-Mail an das eigene Gerät gesandt werden, wofür Amazon 0,10 US-Dollar pro E-Mail berechnet. Zudem können Inhalte mit einer Software für Amazons Digital Text Platform (DTP) aufbereitet werden, die im Kindle-Store zum Einsatz kommt. Kindle spielt auch MP3-Dateien und Hörbücher im Audible-Format.

    Amazon bietet Kindle ab sofort in den USA für 399,- US-Dollar an. Ob und wann das Gerät nach Deutschland kommt, ist derzeit nicht bekannt. Aufgrund der eingesetzten Mobilfunktechnik muss die Hardware aber an die hiesigen Bedingungen angepasst werden.


    quelle: Golem.de (Video in der Quelle)
     

  2. Anzeige
  3. #2 22. November 2007
    AW: Bericht: Amazon will portablen E-Book-Reader zeigen

    Hört sich zwar sehr nett an. Aber günstiger kommt man im Moment mit ner PSP oder NDS plus PDF's aus.
    Halt mal abwarten wie die Qualli nun tatsächtlich ist, wenn man sowas in der Hand hält. Wobei 399,-
    USD hören sich verdammt viel an. Dafür kann man sich sogar nen billigen Laptop kaufen.
     
  4. #3 22. November 2007
    AW: Bericht: Amazon will portablen E-Book-Reader zeigen

    der unterschied ist die akkulaufzeit und die elektronische tinte und das gewicht. dennoch ist der preis noch zu hoch um einen massenmarkt zu bedienen.
     
  5. #4 22. November 2007
    AW: Bericht: Amazon will portablen E-Book-Reader zeigen

    Ich bin zwar kein richtiger Buchleser, aber ich bin der Meinung E-Books sind nicht das geworden was sie sein sollten, wenn man ein Buch liest hat man meist nur eine kleine Lampe an und hat halt was in den Händen und kann drin lesen. Das kann man beim E-Book nicht so gut, zwar kann man was gegen die Abholzung tun, aber ich meine ein Buch ist nunmal ein Buch und wenn man das nicht richtig anfassen kann ist es nun mal nicht richtig, man könnte es glatt mit Cybersex vergleichen. Den Inhalt hat man zwar aber man hat halt nix in der Hand(jaja ich weis zweideutig, mir fällt aber nix besseres ein). Das könnte jetzt echt der Durchbruch sein wenn sich die Geräte zu einem Buch entwickeln, sie sollten aber innovativ und handlich sein, den keiner will sich erstmal durch Tausend Knöpfe dirigieren, da kann ich ja gleich einen Text auf dem Handy oder MP3 Player lesen. Dennoch denke ich das die Bücher genau so wie der Sex sich keine Gedanken machen müssen, das man sie irgendwann nicht mehr im analogen Stil brauch, wer sich ein Buch kauft oder was lesen will der holt sich nunmal ein Buch und greift nicht zum E-Book auch wenn das viel billiger ist. Manche Dinge kann man einfach nicht richtig digitalisieren da es sie schon so lange gibt und sie trotz der veralteten Technik immernoch modern sind. Daher finde ich diese Sache zwar nett, gebe dem Gerät aber keine gute Chance das es der Knaller wie der I-Pod wird. Ausserdem ist es momentan viel wichtiger Leute fürs lesen, zu begeistern als solche wilden Geräte zu bauen, wo es fraglich ist ob sich das überhaupt durchsetzt, aber es gibt ja auch wiederum eine Weisheit, wer nicht wagt der nicht gewinnt.
     
  6. #5 22. November 2007
    AW: Bericht: Amazon will portablen E-Book-Reader zeigen

    schon mal was von absetzen gehört svigo?^^
    ich find das gerät sinnlos.. gibt doch tausend alternativen..
    die zwar etwas unbequemer sind als das teil, aber dafür günstiger o_O
     
  7. #6 22. November 2007
    AW: Bericht: Amazon will portablen E-Book-Reader zeigen

    hey klingt doch vielversprechend!
    das heißt das gerät wird nach ein paar stunden geknackt sein und es wird mehr und vorallem qualitativere e-books geben die im internet verfügbar sind!
    lg
     
  8. #7 22. November 2007
    AW: Bericht: Amazon will portablen E-Book-Reader zeigen

    Von euch hat wohl kaum einer aufgepasst.
    Klar, jetzt kommen die Sätze wie: Bücher sollen auch Bücher bleiben.
    Wo ist euer Problem? Bleiben sie doch auch, gibst halt noch zusätzlich als digtale Alternative mit einigen (geilen) Extras.

    Zudem musste dann nurnoch das Teil mitschleppen, statt ein komplettes Buch und wenn das Teil wirklich so gut ist, wie ich hoffe, passt das in meine Hosentasche und kann von überall aus bei Langeweile mein Büchlein weiterlesen.

    Frage ist halt, obs einen Speicher für das aktuelle Buch hat - im U-Bahn Tunnel hat man schlecht Empfang.
     
  9. #8 22. November 2007
    AW: Bericht: Amazon will portablen E-Book-Reader zeigen

    also ich denke net dass es in die hosentasche passt!
    da ist der display denke ich zu groß!
    und wenn du die bilder anschaust... wird das gerät mit 2 händen bedient und die größenrelationen sehen auch net so aus, als wär das teil für eine hosentasche geeignet :p

    und den speicher wirds doch denk ich schon besitzen, denn sonst wäre dass doch viel zu teuer die ganze zeit mit dem internet verbunden zu sein (außerdem geht das net weil du hast ja net überall hotspots!) deswegen denk ich: einmal kaufen, immer haben (eben wie ein e-book am PC als pdf!)
    lg
     
  10. #9 22. November 2007
    AW: Bericht: Amazon will portablen E-Book-Reader zeigen

    Also anfangs dachte ich nur "was für n scheiss" ....
    Aber wenn der Preis stimmt könnte das ein nützliches ding sein ... zumindest für manche
    Würde es mir zwar nicht kaufen, aber warum soll es sowas nicht geben ...
    Wenn der preis im 80-100$ Rahmen liegt wäre es ja cool .... aber die preisklasse bezweifel ich
     
  11. #10 26. November 2007
    Kindle: Bücher-iPod von Amazon bereits ausverkauft

    Vor genau einer Woche berichteten wir über "Kindle", ein portables Lesegerät für elektronische Bücher, das auch gern als "Bücher-iPod" bezeichnet wird. Bereits jetzt kann der Hersteller Amazon keine Gerät mehr liefern.

    Auf den ersten Blick kann man denken, dass die Nachfrage größer war als erwartet. Allerdings könnte der Online-Einzelhändler zum Marktstart nur wenige Exemplare auf Lager gehabt haben, die dann natürlich sehr schnell ausverkauft sind. Erst am 5. Dezember sollen neue Geräte verfügbar sein - Vorbestellungen werden weiterhin entgegen genommen.

    Der eBook-Leser kostet stolze 399 US-Dollar - ein symbolischer Preis, denn auch der erste iPod von Apple war zu diesem Preis erhältlich. Im Vergleich zu ähnlichen Geräten anderer Hersteller verfügt Kindle über eine Verbindung zum Internet, so dass man überall neue Bücher herunterladen kann. Auch Tageszeitungen können über das "Whispernet" abonniert werden.

    Bisher musste man ähnliche Geräte immer an einen PC anschließen, um neue Inhalte herunterzuladen. Vor allem spontane Käufe werden dadurch begünstigt, beispielsweise wenn man unterwegs etwas nachschlagen möchte. Das Whispernet umfasst aber auch noch andere Dienste, beispielsweise den kostenlosen Zugriff auf die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia.

    Weitere Informationen: Amazon Kindle:amazon.de/gp/product/B000FI73MA/ Amazon-com-kindle/

    Quelle:http://www.winfuture.de/news,36001.html
     
  12. #11 7. Januar 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    Hacker macht Amazon eBook-Reader zu 'Navi' & mehr

    Hacker macht Amazon eBook-Reader zu 'Navi' & mehr
    Was man mit einem Lötkolben und einigem Geschick in Sachen Technik und Programmierung anfangen kann, hat der "Hardware-Hacker" Igor Skochinsky in den letzten Wochen einmal mehr bewiesen. Er schaffte es, Amazons eBook-Reader "Kindle" eine Reihe von interessanten Zusatzfunktionen zu entlocken.

    In seinem Weblog beschreibt der Bastler, wie es möglich ist, einige zusätzliche Funktionen des auch als "Bücher-iPod" bezeichneten Geräts nutzbar zu machen, die nicht offiziell dokumentiert sind. Zu den von Skochinsky entdeckten "Features" gehören ein einfacher Bildbetrachter und eine Art Minesweeper-Spiel, wie es auch Windows beiliegt.

    Außerdem ist offenbar die Ortung des Geräts mit Hilfe der unter anderem zum Download neuer Inhalte verwendeten CDMA-Mobilfunktechnologie möglich. In Kombination mit der Möglichkeit den Kartendienst Google Maps aufzurufen, lassen sich so ortsbezogene Informationen einsehen, also z.B. Angaben zu Restaurants oder Tankstellen in der Nähe des aktuellen Standorts.

    Skochinskys Hack begann mit einer gründlichen Untersuchung des Quellcodes der Software des Kindle. Dieser wird von Amazon entsprechend der Bedingungen diverser Lizenzen aus dem Open-Source-Bereich online bereit gestellt, kann also von jedermann eingesehen werden - schließlich läuft auf dem Gerät eine Variante des freien Betriebssystems Linux.

    [​IMG]
    {img-src: http://screenshots.winfuture.de/1195491007.jpg}

    Nach einigem Rumprobieren fand er unter anderem heraus, dass die aus Deutschland stammende Software U-Boot für die Abwicklung des Systemstarts verwendet wird. Schließlich gelang es ihm auf Umwegen Root-Zugriff zu erhalten. Letztenendes konnte er so die Kontrolle über das System erlangen.

    So konnte er die laufenden Prozesse einsehen, feststellen welche Dateisysteme geladen werden und welche Dateien an welchem Ort abgelegt sind. Nun steht neben den eingangs genannten versteckten Funktionen auch fest, dass die Oberfläche auf Java basiert und es eine ganze Reihe von Tastenkürzeln genutzt werden können.

    Den aufwendigen Verlauf seiner weiteren Bemühungen hat Skochinsky ausführlichst dokumentiert. Alle Informationen zu dem erfolgreichen Hack des Amazon Kindle hält dementsprechend sein Weblog zur Einsicht bereit.

    Weitere Informationen: Igor Skochinskys Weblog


    quelle: WinFuture.de
     

  13. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...