Beruf und Privatleben im Einklang durch Work-Life-Balance

Artikel von Jonas Hubertus am 11. April 2022 um 17:12 Uhr im Forum Allgemeines & Sonstiges

Beruf und Privatleben im Einklang durch Work-Life-Balance

11. April 2022    
Diese Wahrheit ist so simpel wie wahr: Man lebt nur einmal. Darum ist es keine gute Idee, seine Zeit mit zu viel Arbeit zu füllen. Viele Menschen haben längst begriffen, dass sie eine ausgewogene Work-Life-Balance brauchen, um ihr Leben genießen zu können und trotzdem die finanziellen Grundlagen nicht aus den Augen zu lassen. Aktuell ist das Home-Office groß im Kommen, dieser Trend eröffnet für jeden einzelnen deutlich mehr Spielraum. Feste Arbeitszeiten sind oft nicht mehr so wichtig, Pausen lassen sich individuell legen und ausfüllen.


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Das Zusammenspiel von Arbeitsleben und Freizeitleben verändert sich durch die neuen Möglichkeiten fundamental, und das sollte jeder, der kann, für sich nutzen.


Schon die Büro-Gestaltung macht einen Unterschied!
Das Büro in den eigenen vier Wänden sieht oft ganz anders aus als das in der Firma. Es ist viel persönlicher und vor allem privater, weil nicht jederzeit ein Arbeitskollege hereinspazieren kann. Viele Menschen, die im Home-Office arbeiten, nutzen diesen Rückzugsort ganz gezielt nicht allein für die Arbeit, sondern auch dafür, sich in den Pausen zu erholen. Aus diesem Grund ist die Einrichtung oft besonders gemütlich, mit individueller Prägung.

Schreibtisch, Stuhl und Computer sind natürlich immer vorhanden, hinzu kommt häufig aber auch ein Sessel und eventuell eine Kaffeemaschine, falls sich diese nicht in der Küche befindet. Je nach persönlichem Gusto kann eventuell ein Trainingsgerät im privaten Büro stehen, zum Beispiel ein Crosstrainer.

Auch andere Hobbys wie Malen und Musizieren kommen in Arbeitszimmern zur Geltung, wichtig ist nur, dass die Freizeitausstattung bei der Arbeit nicht ablenkend wirkt. Gleichzeitig kann es nur von Vorteil sein, wenn sich einige Hilfsmittel zur zwischenzeitlichen Entspannung in direkter Nähe befinden. Diesbezüglich muss jeder seine eigenen Entscheidungen treffen: Dem einen tut es gut, in der Pause ein wenig auf der Gitarre zu klimpern, den anderen stört die schiere Anwesenheit des Musikinstrumentes beim Arbeiten.

Medien im Internet konsumieren? So geht es richtig!
Ablenkungen gibt es allerdings auch im Internet, denn Streams, Videos und auch Videospiele sind dank der Digitalisierung ins Netz und auf die Bildschirme der Handys gewandert. Das Smartphone ist außerdem das beliebteste Endgerät von allen, was insbesondere bei den angesprochenen Spielen spürbar ist. Seien es die gewaltigen Teamkämpfe von League of Legends: Wild Rift, die aufregenden Kartenkämpfe von Magic: The Gathering oder die unterschiedlichen Designs der Videospielautomaten auf Online-Plattformen wie PokerStars Vegas, den Spielherstellern ist es längst auf kreative Weise gelungen, ihre Angebote an die neuen technologischen Möglichkeiten anzupassen.

Allerdings sei gesagt, dass es deutlich besser ist, nicht an ein- und demselben Rechner zu arbeiten und zu spielen, um nicht in Gefahr zu geraten, ständig hin- und her zu wechseln. Das Notebook sollte allein für die Arbeit da sein und das Smartphone für die Games in den Pausen. Wer sich an diese – zugegeben strenge! – Regel hält, hat es im Alltag deutlich leichter. Die Verführung ist dann nicht mehr ganz so groß, vor allem, wenn das Handy nebenan im Schrank oder sogar in einem anderen Raum liegt, also nicht sofort zugänglich ist.

Wie lassen sich die Pausen sonst noch gestalten?
Natürlich muss es in den Pausen auch Aktivitäten außerhalb des Displays geben. Die sportliche Betätigung gehört an dieser Stelle zu den wichtigsten Beschäftigungen, die gegen Stress wirken und dem Körper guttuen. Jeden Tag ein paar Runden auf dem bereits erwähnten Crosstrainer zu drehen, hilft schon viel weiter. Wer stattdessen lieber frische Luft schnappen geht, walkt oder joggt mindestens einmal täglich um den Block.

Sogar mit einem einfachen Spaziergang ist schon einiges gewonnen, das macht den Kopf frei und schiebt den Kreislauf an. Bei strömendem Regen besteht die Möglichkeit, im Büro zu bleiben und dort ausgiebige Dehnübungen durchzuführen, damit Muskeln und Sehnen nicht festrosten. Manchmal ist auch Mediation gefragt – oder progressive Muskelentspannung. Was auch immer: Es ist in jedem Fall eine gute Idee, die Pause für körperliche Ertüchtigung zu nutzen, jeder auf seine eigene Art. Das fördert insgesamt die Gesundheit und zugleich die Arbeitsmotivation.



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Haushalt in den Pausen, ist das eine gute Idee?
Wer sich beim Arbeiten ohnehin daheim befindet, gerät oft in Versuchung, in den Pausen Haushaltsarbeiten durchzuführen. Das ist nur bedingt eine gute Idee. Natürlich sollten Pausen zum Entspannen und nicht zum Arbeiten da sein, im schlimmsten Fall sinkt sonst die Arbeitsqualität. Andererseits gibt es manchmal Situationen, die kaum etwas anderes zulassen, als ein paar Haushaltsdinge zwischendurch zu erledigen.

Und: Manche Haushaltsarbeiten machen sogar Spaß und bringen tatsächlich sodie benötige Erholung! Mehr als genug Menschen empfinden zum Beispiel beim Kochen ein Glücksgefühl, sie würden es sich niemals nehmen lassen, liebevoll das Mittagessen zuzubereiten. Einige entspannen beim Bügeln, weil sie während dem monotonen Glätten der Kleidung gut nachdenken und Musik hören können. So ist jeder anders und muss seinen eigenen Weg finden, um die Balance zu wahren.

Seltenheitsfall: Wenn Arbeit und Vergnügen dasselbe sind
Ja, Arbeit und Spaß können auf direktem Weg zusammenfinden, sie müssen nicht unbedingt "nur" eine Co-Existenz führen. Vielen Menschen ist es bereits gelungen, einen Job zu finden (oder sich selbst einen zu schaffen), der sie glücklich macht. Das ist die Krönung des Work-Life-Balance-Konzepts, wenn das Hobby zu Beruf wird und jede Arbeitsstunde zum Vergnügen!
 

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