Biedermann & Brandstifer von Max Frisch

Dieses Thema im Forum "Literatur & Kunst" wurde erstellt von piX, 21. Februar 2006 .

Schlagworte:
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 21. Februar 2006
    Hey Leute muss diese "tolle" Buch lesen.

    Habt ihr davon ne gute Inhaltsangabe bzw. n Hörspiel?
     

  2. Anzeige
  3. #2 21. Februar 2006
    Hab dir hier ma ne Inhaltsangabe: (10er wär nett)

    Das Lehrstück ohne Lehre "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch handelt von dem bürgerlichen Herrn Biedermann, der von zwei Brandstiftern übertölpelt wird und ihnen letzten Endes selbst die Streichhölzer für seinen Untergang gibt. Definition und Funktion einer Parabel "Die Parabel (griech. parabole = Vergleichung, Gleichnis), ist eine lehrhafte Erzählung, die eine allgemein sittliche Wahrheit oder Erkenntnis durch einen analogen Vergleich, also Analogieschluss, aus einem anderen Vorstellungsbereich beleuchtet, der nicht ein in allen Einzelheiten unmittelbar übereinstimmendes Beispiel gibt." Die Parabel ist also meist eine fiktive Erzählung, die auf reale Gege-benheiten
    bezogen werden kann. Hintergründe zur Entstehung des Bühnenstücks Max Frisch schrieb das Bühnenstück keineswegs von heute auf morgen. Es hatte vielmehr eine lange Vorgeschichte. Ohne Zweifel orientierte sich Frisch an Berthold Brecht, indem er sein Stück "ein Lehrstück" nannte. Doch gleich fügte er hinzu "ohne Lehre", womit er sich sofort wieder distanzierte. Anregungen sind auch von Hofmannsthals "Jedermann" ausgegangen, worauf eine Szene des Stückes selbst verweist. Tiefer ist der Anlass für das Parabelstück, von dem das "Tagebuch 1946-1949" Auskunft gibt, nämlich die Umwandlung der Tschechoslowakischen Republik zu einer Volksdemokratie im Februar
    1948. Hier sah Frisch, wie die Brandstifter es sich zuerst im Dachboden bequem machten, um dann das ganze Haus anzuzünden. Hier wird die Funktion der Parabel deutlich, indem Frisch Selbsterlebtes in einer Geschichte darstellt. Interpretation "Mit Biedermann und die Brandstifter" reizt Frisch bei seinem Publikum den Wunsch herauf, in den Verlauf des Stückes einzugreifen. Biedermann ignoriert die Gefahr, wie ein Fußgänger, der bei Rot über die Straße geht. Und wäre man nicht Zuschauer in einem Theaterstück, würde man versuchen einzuschreiten. Das Stück richtet sich an die Anonymität einer mehr oder minder chaotischen Masse, die das Wagnis des offenen Bekennt-nisses scheut. Selbstzerstörerische Kräfte wirken seit langem in dieser Gesellschaft, wie der Chorführer eingangs mit den Worten "tilgend das sterbliche Bürgergeschlecht" hervorhebt. Der Untergang des Bürgertums muss als unmittelbar der thematischen Auseinandersetzung des Stückes zugehörig betrachtet werden. Die Bitte nach Menschlichkeit kommt für Biedermann so unverhofft, wie das Auftauchen von Schmitz selbst. Er schmeichelt sich bei Biedermann ein und berichtet ihm, dass er den Zirkus, seinen alten Arbeitsplatz, in Brand gesteckt hat. Da sein Vater Köhler war, wurde Schmitz mit dem Feuer groß. Er hat Spaß am Feuer, am Knistern und den Funken. Sein Handeln ist durch Freude am Feuer motiviert. Er gesteht dass er Brandstifter ist, doch Biedermann will dies nicht wahrhaben. Eine Parallele zum NS-Regime ist zu erkennen, da es in ähnlicher Weise vorging. Hitler versprach Arbeitsplätze, verschwieg aber seine wahren Absichten nicht, die Folgen daraus kennen wir wohl alle. Biedermann versteckt den
    Brandstifter gegenüber seiner Frau und weist ihm einen Schlafplatz auf dem Dachboden zu. Ohne eine Antwort zu bekommen, versichert sich Biedermann nochmals, ob Schmitz auch wirklich kein Brandstifter ist. Biedermann verschließt die Augen vor jeder Realität und geht mittels Schlafpulver zu Bett. Ohne es zu begreifen, hat Biedermann sich seinem schlechten Gewissen gestellt, indem er versucht Schmitz zu verstecken. Der edle und menschliche Helfer, der er gerne sein möchte, begibt sich direkt in die Hand des Bösen, vor dem er sich stets fürchtet. Der Auftritt von Schmitz im Schafsfell, ist eine ironische Darstellung des Autors. Der Wolf im Schafspelz spiegelt die wahre Identität von Schmitz wieder. Er ist nach außen hin das arme fromme Lamm, aber der böse Wolf der in ihm steckt, kann durch das naive Handeln Biedermanns sein teuflisches Werk in Angriff nehmen. Der bürgerliche Biedermann geht keine Verpflichtungen ein. Er lässt sich von seiner Frau vertreten, um Schmitz hinauszuwerfen. Dies gelingt ihr jedoch aufgrund der Redegewandtheit und Sentimentalität von Schmitz nicht. Anstatt Knechtling, der der eigentliche Erfinder des Haarwassers ist, am Profit zu beteiligen, lässt er ihn durch seine
    Frau "entlassen". Biedermann handelt völlig "menschlich", er geht den Weg des geringsten Widerstands und hofft, dass er von allem Unrechten verschont bleibt. Die Benzinfässer auf Biedermanns Dachboden, von Schmitz und Eisenring angeschleppt, kann man als eine Anspielung auf Gefahren beziehen, die die ganze Menschheit bedrohen, aber mehrheitlich ohne Gegenwehr akzeptiert werden. Giftgase z.B. existieren noch immer in Munitionsdepots, deren Verwendung ist aber vertraglich tabuisiert und deren Vernichtung zeitlich geplant. Es regt sich aber keine breite Masse darüber auf, wenn deren Beseitigung nicht eingehalten wird. Als die Polizei die Nachricht von Knechtlings Tod überbringt, erklärt Biedermann die Brandstifter zu seinen Mitarbeitern und deklariert das gefährliche Benzin als harmloses Haarwasser. Das Bürgertum geht mit dem Bösen einen Komplott ein, da beide Angst vor dem Gesetz haben. Biedermann ist von seinem Handeln, er begehe kein Unrecht, so voreingenommen,
    dass er sich von seiner Umwelt abschottet und an keinen Stammtisch mehr geht. Alle Warnungen ignoriert er und hält statt dessen weiterhin zu den Brandstiftern. "Ein bisschen Vertrauen muss man schon ha-ben, ein bisschen guten Willen". Biedermann will mit einem festlichen Mahl die Freundschaft zu den Brand-stiftern gewinnen. Während er die Einladung überbringt, pfeift Eisenring, der weiterhin am Untergang des Hausherrn arbeitet, Lili Marlen. Lili Marlen war im 2. Weltkrieg ein bekanntes Lied, das zur Aufmunterung der Soldaten diente. Hier wird deutlich, dass Biedermann und die Brandstifter im Kriegszustand sind und eine wahre Freundschaft nicht gefunden werden kann. Nach der Einladung taucht der Dr. phil. auf. Er ist der Einzige, der einen wahren Sinn in der Brandstiftung sieht.
    Dies wird durch die Charakterisierung des Chores klar: "Sieht er in Fässern voll Brennstoff Nicht Brennstoff - Er nämlich sieht die Idee!" Er versucht mit Gewalt die kranke, schlechte Seite der Gesellschaft zu vernichten. Hier wird der Bezug zum Terrorismus deutlich, denn der Zweck heiligt die Mittel. Max Frisch, der auf seinen Reisen sicherlich verschiedene Arten des Terrorismus kennengelernt hat, bringt seine persönlichen Erfahrungen durch den Dr. phil. in das Stück ein. Der Dr. phil. stellt jedoch leider zu spät fest, dass Schmitz und Eisenring nur das radikal Böse und die Freude bzw. Lust an der Zerstörung sehen und distanziert sich von den beiden. Parallelen sind in der
    Entstehung von terroristischen Splittergruppen zu sehen. Das von Biedermann einberufene Abendessen stellt eine wichtige Schlüsselszene dar. Es ist vergleichbar mit dem Abendmahl von Jesus und seinen Jüngern. Für Biedermann und Babette bedeutet die Mahlzeit das letzte Zusammensein mit ihren vermeintlichen Freunden vor dem Tode. Während Biedermann mit Eisenring auf dem Dachboden ist, erscheint die Witwe Knechtling als Schwarze Witwe, Frisch dramatisiert hier zunehmend den Verlauf des Stückes. Diesen Verlauf erkennen wir als Todeskurve. Denn der
    Tod wird Biedermann bald holen. Eisenring will die Einladung nicht auf morgen verschieben, denn morgen sind sie nicht mehr hier. Während des Abendmahls spielt Schmitz eine Szene aus Hofmannthals "Jedermann", indem er als Gespenst den Geist des toten Knechtlings verkörpert. Nach dem Essen gibt Biedermann den Brandstiftern auf deren Bitte hin, die Streichhölzer, die seinen Untergang endgültig beschließen. Frisch versucht, unserer Meinung nach, in
    seinem Stück den Untergang einer Regierungs- oder Gesellschaftsform darzustellen. So wie bei Hitler, der durch den Verlauf der Geschichte hätte wissen müssen, dass jeder Versuch die Weltherrschaft zu erlangen zum Scheitern verurteilt ist. Mit dem Erscheinen der Witwe Knechtling kommen immer wieder Todesboten. Sie drücken eine zunehmende Bedrohlichkeit bis zum endgültigen Untergang Biedermanns aus. Wer drohende Gefahren ignoriert, wird untergehen. "Biedermann und die Brandstifter" ist sehr wohl ein Lehrstück. Die Lehre, dass das Böse keinesfalls unabwendbares Schicksal ist, erkennt jeder. Doch in den Augen Frischs hat es für die Menschheit, wie für Biedermann, keine Lehre. Denn jeder ist wie Biedermann, er erkennt das Böse, will diese Erkenntnis nicht wahrhaben und wird immer wieder falsch handeln. Der Mensch wird stets den Weg des geringsten Widerstands gehen, auch wenn es ihn sein Leben kosten kann. Abschließend stellt sich die Frage, ob Frisch mit seiner Meinung:
    "Die Dummheit stirbt nie aus", recht behält. Oder wird der Mensch die Dummheit jemals besiegen können???



    Und hier noch ne Handlungsbeschreibung
    (formatierung bisschen komisch, sorry)

    Gottlieb Biedermann stellt sich in dem Einakter als typischer Kleinbürger dar, selbstgerecht und auch selbstbewusst,
    zugleich feige, verlogen und bei aller nach außen vorgetäuschten Menschlichkeit im Innersten inhuman. Er ist
    Haarwasserfabrikant und dabei sehr reich geworden. Während er bei seiner häuslichen Zeitungslektüre über die
    andauernden Brandstiftungen schimpft, kommt ein Hausierer, Schmitz, keineswegs eine vertrauenerweckende
    Erscheinung. Schmitz dringt in die Wohnung vor und lädt sich praktisch selbst ein, indem er Biedermann an seine
    Menschlichkeit erinnert. Wenig später wird diese "Humanität", die wegen der versteckten Drohungen von Schmitz
    aus Feigheit geboren wurde, Lügen gestraft, als Knechtling, ein entlassener Angestellter von Biedermann,
    Gewinnbeteiligung an dem Haarwasser, seiner eigenen Erfindung, fordert. Er wird hinausgeworfen. Schmitz wird
    auf dem Dachboden Asyl gewährt. Auch die zunächst empörte Frau Biedermann schafft es nicht, Schmitz die Bleibe
    aufzukündigen, nachdem er an ihre Sentimentalität erinnert hat. Zugleich kommt ein Freund von Schmitz, der
    ehemalige Kellner Willi, der ebenfalls in den Dachboden zieht. Herr Biedermann bemerkt, wie beide Benzinfässer
    auf dem Estrich stapeln, tobt deswegen zunächst auch, lässt sich jedoch durch die rückhaltlose Offenheit der beiden
    überrumpeln. Er redet sich selbst wider besseres Wissen ein, niemand würde eine derartige Wahrheit wirklich
    aussprechen. Vor der Polizei, die den Selbstmord Knechtlings meldet, macht sich Biedermann aus schlechtem
    Gewissen zum Komplizen der beiden. Er behauptet, in den Fässern sei Haarwasser. Während Schmitz und Willi auf
    dem Boden weiter ihre Vorbereitungen zum Brandstiften treffen, überdeckt Biedermann seine blanke, aber durchaus
    gerechtfertigte Angst mit wortreicher Zuversicht und den Sprüchen von Ruhe und Frieden sowie vom Vertrauen in
    die Menschheit. Als letztes Hilfsmittel fällt ihm nur noch ein, sich mit den Gangstern auf immer vertrauteren Fuß zu
    stellen, sie schließlich zum Abendessen einzuladen und sich mit ihnen zu duzen. Dabei gibt Biedermann den
    Ganoven auch noch die Streichhölzer, da sie - wie er trotz seiner Furcht und seiner Einsicht argumentiert - selbst
    Streichhölzer hätten, wenn sie Brandstifter wären. Er kommt gemeinsam mit seiner Frau in den Flammen des Feuers
    um, das Schmitz und Willi Eisenring noch in derselben Nacht legen. Zuvor tritt noch ein Intellektueller als dritter
    Verbündeter auf, der zum Schluss ein Manifest gegen die beiden verliest, da er feststellen muss, dass sie nicht aus
    Ideologie, sondern aus reinem Gefallen brennen. Immer wieder tritt der Chor der Feuerwehrleute auf, die dem
    Treiben entsetzt zusehen und dem Zuschauer von Anfang an sowohl den Ausgang deutlich machen als auch die
    Sinnlosigkeit von Biedermanns Tun vor Augen führen. Bereits zu Beginn wird durch den Chorführer klargestellt,
    dass es nicht Schicksal ist, was Biedermann zu erleiden hat, sondern sinnloser und gefährlicher Blödsinn. Der
    Haarwasserfabrikant Jakob Biedermann sitzt im Wohnzimmer und kommentiert empört Zeitungsmeldungen über
    erneute Feuersbrünste durch die Brandstifter. Da erscheint Josef Schmitz. Sentimental und falschfreundlich bittet er
    um Asyl im feuergefährlichen Speicher Biedermanns. Mit geschickter Manipulation des Sicherheitsdenkens,
    Egoismus, Misstrauens und schlechten Gewissens Biedermanns gelingt ihm, den Fabrikanten zu überreden.
    Biedermann, im Geschäftlichen kalt und rücksichtslos, wird Opfer seines Konformismus - aus Angst, den
    Verbrecher zu vergrämen. Mit einem Komplizen zieht der ein, und die beiden beginnen sofort ihr Werk. Sie
    schaffen Benzinfässer und Zündmaterial heran, das Unglück nimmt seinen Lauf. Für Biedermann ist es zu spät für
    Einsicht und Handeln, er hat das Nahen des Bösen nicht erkannt. Max Frisch zeigt in dieser Parabel das allmähliche
    Eindringen der Anarchie in das Bürgertum, das Versagen feigen konformistischen Denkens gegenüber der Realität
    des Bösen.
     
  4. #3 22. Februar 2006
    Danke.

    10er hast du bekommen.


    Bitte ich brauche am besten so ein Hörspiel!
     
  5. #4 22. Februar 2006
    Hier Haste eine n1 zusammfassung ;)


    bewertung? *g*









    Szene Personen Inhalt
    1
    Seite 8-20 Anna
    Biedermann
    Schmitz
    Babette Biedermann liest in seiner Stube Zeitung. Er liest von Hausierer, die Obdach in Häusern bekommen und diese dann abbrennen. Da kommt die Magd Anna herein und meldet, dass im Flur ein Mann seit einer Stunde auf ihn wartet. Ohne Aufforderung steht Schmitz im Zimmer und fordert Menschlichkeit. Schmitz versucht Biedermanns Misstrauen zu zerstören. In dem er sich als arbeitsloser Ringer ausgibt. Er sei kein Hausierer, er sei nur gekommen, weil es draußen so regne und er obdachlos sei.
    Daraufhin bietet Biedermann ihm Essen an. Schmitz erzählt, dass er ihn gestern in der Wirtschaft gesehen habe. Er teile Biedermanns Meinung über die Brandstifter, dass man sie alle hängen soll. Beim Essen droht Schmitz indirekt Biedermann in dem er immer wieder an seine Menschlichkeit appelliert und er sei doch kein Unmensch. Er sei es gewöhnt, dass er hereingebeten werde und dass dann die Polizei gerufen werde, dies würde Biedermann sicherlich nicht tun. Schmitz lese keine Zeitung mehr, weil die Brandstiftung ja doch erfolge wie ein Gottesgericht.

    2
    Seite 20-27 Biedermann
    Babette
    Herr Schmitz
    Anna Gottlieb will Babette davon überzeugen, dass Schmitz kein Brandstifter ist. Sie meint, dass er zu gutmütig ist. Sie einigen sich darauf, dass sie ihn ganz freundlich „hinauswerfen“. Doch Herr Biedermann muss zum Rechtsanwalt. Er verabschiedet sich noch schnell von Herrn Schmitz und wünscht ihm alles Gute. Babette führt Herrn Schmitz zum Frühstückstisch. Er verhält sich wieder unverschämt z.B. als Frau Biedermann ihm ein Ei anbietet, verlangt er gleich zwei Babette deutet schon ein bisschen an, dass er gehen soll, doch er geht nicht darauf ein. Dann redet er von Anna, die zuvor seine Bestellung aufgenommen hatte. Anna würde ihn am liebsten im Regen vor der Tür stehen sehen. Dann während dem Essen will er gehen. Doch Babette überredet ihn, da zu bleiben. Er meint, er habe kein Benehmen, z.B. dass er Schmatze, aber Frau Biedermann sagt, dass sie das nicht störe. Dann redet er von Willi der ebenfalls arbeitslos (Kellner) ist. Er wäre zuvor Kellner im Metropol gewesen, welches abgebrannt ist. Und dieser würde jetzt an ihrer Tür klingeln. Doch es war jemand von einer Feuerversicherung. Herr Schmitz schafft es, in diesem Kapitel, das Haus nicht verlassen zu müssen.



    3
    27-40 Schmitz
    Biedermann
    Eisenring
    Anna
    Polizist
    Babette Herr Schmitz und sein Freund, Herr Eisenring, rollen Fässer mit Benzin, auf den Speicher. Herr Biedermann hört, wie sie die Fässer rollen. Er geht hoch und fordert sie auf die Tür zu öffnen. Herr Eisenring versteckt sich. Herr Schmitz öffnet die Tür. Herr Biedermann ist sauer und will Herrn Schmitz rauswerfen. Er droht mit der Polizei. Da kommt Herr Eisenring raus und stellt sich vor. Beide Hausierer wickeln Herrn Biedermann um den Finger. Herr Eisenring beschimpft Herrn Schmitz auf seine Weise, das er ihn unverschämt darstellt. Als Biedermann erfährt, dass die Beiden Benzin Fässer auf den Dachboden gerollt haben, wird er richtig wütend. Anna ruft, dass ein Polizist da sei. Der Polizist sagt, dass Herr Knechtling Selbstmord begangen hat. Biedermann degt die beiden Hausierer. Er meint, es wären seine Angestellten und geht mit dem Polizisten auf die Polizei Wache.

    4
    41-50 Biedermann
    Babette
    Eisenring
    Anna Herr Biedermann und Babette wollen, Eisenring und Schmitz nicht als Feinde. Also müssen sie Freunde werden. Die Biedermanns wollen sie zum Essen einladen. Herr Biedermann geht auf den Speicher um den Hausierern die Nachricht zu überbringen. Auf dem Speicher ist nur Herr Eisenring, er arbeitet. Herr Eisenring macht ihm auf, und sucht eine Zündkapsel. Herr Schmitz ist gerade Holzwolle holen. Da erzählt Herr Eisenring, dass er mal im Gefängnis war. Und wie die drei besten Tarnungen sind: 3. Scherzen, 2. Sentimentalität, 1. Wahrheit. Plötzlich ruft Anna, dass Frau Knechtling da sei. Eisenring verbietet Herrn Biedermann auf dem Speicher zu rauchen, Herr Biedermann denkt wahrscheinlich das er nur Spaß macht. Herr Biedermann schlägt Herrn Eisenring vor heute bei ihm zu Essen, Eisenring ist einverstanden. Da geht Herr Biedermann runter. Eisenring flüstert, dass jemand raus kommen soll, da kommt ein dritter Hausierer hinter den Fässern vor. Er nennt ihn Doktor, er soll heute abend Wache halten.

    5
    50-54 Biedermann
    Anna
    Babette
    Eisenring
    Schmitz Herr Biedermann schickt Frau Knechtling weg, sie soll sich bei seinem Rechtsanwalt melden. Biedermann schnauzt Anna an, wieso es so Ordentlich im Zimmer aussehen würde. Er will das es wie bei Armen und Normalen Menschen aussieht. Da kommt Frau Biedermann rein mit dem Kranz der für den Herr Knechtling bestimmt war, auf den Schleifen steht Unserm Unvergesslichen Gottlieb Biedermann, und die Rechnung wurde an Frau Knechtling geschickt. Da geht Herr Biedermann in den Keller Wein holen. Als er wieder hoch kommt, stehen Schmitz und Eisenring da. Biedermann fragt sie ganz ehrlich was sie an seiner stelle machen würden. Er gibt zu das er schon am Anfang verdacht geschöpft hat.

    6
    54-69 Biedermann
    Babette
    Schmitz
    Eisenring
    Anna
    Dr. Phil Biedermann und Babette, wollen mit Schmitz und Eisenring essen. Sie reden darüber wie Herr Biedermann Herrn Eisenring heute Mittag auf dem Dachboden geholfen hat, die Zündschnur zu messen. Da beschwert sich Eisenring weil kein Tischtuch auf dem Tisch liegen würde, er begründet es damit das es sein und Herrn Schmitz Träume wären, mit Tischtuch, Messerbänklein und Fingerschalen zu essen. Anna muss alles wieder herbei holen, da bricht sie in Heulen aus und verschwindet. Wie sich Anna wieder umgezogen hat und am Schrank herum macht sieht Herr Eisenring den Kandelaber (Kerzenständer) und möchte ihn auf dem Tisch haben. Als er nach Streichhölzer fragt, will sie Biedermann selber anmachen. Anna übergibt Herrn Biedermann eine Visitenkarte von Herrn Dr. Phil, er sagt er würde sich distanzieren. Biedermann ist es egal. Eisenring erzählt das Schmitz mal beim Theater gewesen war, bevor es abgebrannt ist. Schmitz soll ein Geist spielen, alle raten wer es sein könnte, Schmitz sagt am ende er sei der Geist von Knechtling. Babette schreit, Eisenring beschimpft Schmitz, sie machen Herrn Biedermann ein schlechtes Gewissen. Auf einmal will Schmitz singen, er fängt an Fuchs du hast die ganz gestohlen, gib sie wieder her. Sie stoßen an, auf einmal hört jemand Sirenen, Babette reist das Fenster auf und merkt das es nicht weit weg ist. Eisenring gesteht sie würden das immer so machen, die Feuerwehr in ein billiges Außenviertel holen, und später wenn’s losgeht, sei ihnen der Rückweg versperrt. Herr Biedermann will es schon wieder nicht wahr haben das die beiden das Ernst meinen. Er fleht die beiden an sie sollen aufhören mit den Scherzen, seine Frau sei Herzkrank, als Antwort bekommt er nur sie würden nicht scherzen. Eisenring erklärt Herrn Biedermann das sein Haus günstig liege denn 5 solche Brandherde rings um die Gasometer, die leider bewacht sind, und dazu ein richtiger Föhn. Herr Biedermann meint das die beiden seine Freunde wären, und keine Brandstifter. Er will wissen was er tun kann damit sie ihm das glauben, sie meinen als Zeichen des Vertrauens soll er ihnen Streichhölzer geben. Da kommt Anna rein und meint der Himmel brennt. Da kommt auch noch Dr. Phil, der Akademiker rein und liest Herrn Biedermann was vor, das er nicht mehr schweigen kann, und er schon lange wusste was die beiden vorhatten. Er liest noch ein Text vor aber man kann nichts verstehen. Aufeinmahl kann man ihn wieder verstehen, er meint die beiden Hausierer machen das nur aus Lust. Als Dr. Phil weg ist, meckert Babette ihren Gottlieb an, warum er den zwei Hausierer Streichhölzer gegeben hat, er meint wenn es zwei richtige Brandstifter wären hätten sie Streichhölzer.
     
  6. #5 24. Februar 2006
    Ich hab auch grad erst gelesen...
    Inhaltsangabe haste ja schon bekommen =)
    ich würd aber nochma auf Wikipedia schauen, da kannste dir ne Interpretaion oder ähnliches ausdrucken. Dann verstehst du des besser...

    mFg sHarEk
     

  7. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...
Similar Threads - Biedermann Brandstifer Max
  1. Antworten:
    15
    Aufrufe:
    510