BitLocker: Vistas Verschlüsselung für Festplatten besser nicht trauen

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 6. Februar 2007 .

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  1. #1 6. Februar 2007
    Von Forderungen nach Backdoors und Sorgen der Strafverfolger ist nach Launch von Windows Vista und dem mitgelieferten BitLocker nicht mehr viel zu hören. Im Gegenteil wird davon ausgegangen, dass die Vista-Plattenverschlüsselung den Ermittlern kaum Kopfschmerzen machen dürfte.

    Noch im letzten Jahr wurde als "unglücklicher Nebeneffekt der Technik" beklagt, dass Vista Festplattenverschlüsselung zu einem Massenphänomen machen würde und damit den Strafverfolgern das Leben schwer und die Beweissicherung unmöglich machen könnte. Forderungen nach Hintertüren wurden in Redmond aber entrüstet zurückgewiesen. Inzwischen sehen die Behörden das "Problem" gelassener.


    Zwei der drei Betriebsmodi der HD-Encryption setzen einen TPM-Chip voraus, der auch vom BIOS unterstützt wird. Laut The Register sei dies bei einem großen Teil der PCs nicht gegeben. Der dritte Betriebsmodus benötigt einen Key auf einem USB-Stick, damit das per HD-Verschlüsselung geschützte OS gebootet werden kann.

    Weshalb in Zukunft bei Razzien eben auch verstärkt USB-Sticks beschlagnahmt werden. EInmal mit Stick gebootet, ist der Zugriff auf die verschlüsselten Partitionen ohne weiteres möglich. Läuft die Maschine bereits, wenn der Zugriff erfolgt, kann sogar direkt mit der Sicherung der Daten begonnen werden - auch wenn der Stick bereits abgezogen wurde.

    Sicherheitsexperte Bill Thompson von Guidance Software:

    "Wir haben dieselben Bedenken bei Vista, wie wir sie auch bei XP hatten - dass eingebaute Verschlüsselung Ermittler frustrieren könnten. In der Praxis war XP kein Problem für die Strafverfolger und wir gehen davon aus, dass auch Vista keines wird."

    Vista selbst wird zwar kein Problem werden - die gängigen Open-Source-Kryptolösungen hoffentlich um so mehr. Diese sind natürlich auch für das neue OS aus Redmond verfügbar. Und vertrauenswürdiger als Closed Source von Microsoft.


    quelle: gulli untergrund news
     

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  3. #2 6. Februar 2007
    AW: BitLocker: Vistas Verschlüsselung für Festplatten besser nicht trauen

    aja hätte man sich doch auch denken können, als würden die jetzt des sicherste verschlüsselungssystem darausbringen, des könnte sich doch microsoft gar net erlauben...

    jeder programmierer, lässt sich n hintertürchchen offen, und des is bei so nem bitlock net anders...un des wird auch ma von nem andren guten menschen geknackt^^
    wer sich doch darauf verlässt is doch eigntlich selbst schuld...

    zudem gibts ja zum glück noch andre cryptsysteme ;)

    greetZz

    pizZa
     
  4. #3 7. Februar 2007
    AW: BitLocker: Vistas Verschlüsselung für Festplatten besser nicht trauen

    War doch irgendwie klar denke ich, man hat ja auch gelesen das die NSA oder CIA da teilweise mitgewirkt haben, offiziell natürlich nur für Beratungsarbeiten. Also hat man auch erwarten können das es ne Backdoor gibt.
     

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