Brennanleitung

Dieses Thema im Forum "Audio & Video Tutorials" wurde erstellt von beez, 1. Februar 2005 .

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  1. #1 1. Februar 2005
    Hiermal ein Tut wie man die files brennt die man gesaugt hat. Ich kenne das aus anderen Foren das viele User nich wissen , wie sie etwas zubrennen haben. Das Tut is nich von mir , aber ein wenig überarbeitet!


    Die Archivdateien :



    Archivdateien sind Dateien in welchen, einzelne Dateien bis hin zu mehreren Verzeichnissen in eine oder mehrere Dateien gepackt sind. Durch Komprimierung können die Daten die darin enthalten sind auf einen Bruchteil ihrer Originalen Größe verkleinert werden. Zu jedem Archivtyp wird in der Regel auch das passende Programm benötigt um die Daten zu packen bzw. zu entpacken. In Archiven können alle Arten von Dateien gespeichert werden. Weiterhin ist es bei fast allen dieser Programme möglich die Daten durch ein Passwort zu schützen. Ohne Passwort ist ein Benutzen der Dateien nicht möglich.

    Hier die bekanntesten Tools:

    (Sie sind als Shareware überall zum freien Download zu bekommen.)

    *.zip -> Diese Endung gehört zu Winzip. In Microsofts XP ist es bereits im Explorer integriert, sie können dort wie gewöhnliche Verzeichnisse benutzt werden. Ein Entpacken ist dann bei schnellen Rechnern nicht unbedingt nötig. Ein Splitten des Archivs auf Teilarchive ist mit WinZip nicht möglich.

    *.rar -> Hierfür wird das Tool WinRar benötigt. Ein aufsplitten in Teilarchive ist möglich. Teilarchive erkennt man an den Unterschiedlichen Dateiendungen. Die Startdatei lautet weiterhin auf die Endung *.rar, alle weiteren werden mit *.r00 beginnend durchnummeriert. Eine weitere Erscheinungsform ist das reine durchnummerieren der Endungen beginnend bei 001 bis 999. Manche WinRar- Versionen haben Probleme dies korrekt zu entpacken. Abhilfe schafft hierbei das Shareware Tool Wincommander.

    *.ace-> Die Endung des Tools WinAce. Bei Teilarchiven wird die Methode von WinRar benutzt. Eine *.ace als Start und *.a00 bis *.a99 für den Rest.



    Es gibt auch Tools welche das Zusammenfassen und Entpacken vieler Archivprogrammen

    beherrschen, da es allerdings immer neue Versionen gibt sollte man bei Problemen auf das passende Tool zurückgreifen.





    CD- bzw. DVD- Images :



    CD-Images sind die genauen Abbilder der Inhalt einer (!) CD in eine Datei, in einer Form welche es den Brennprogrammen ermöglichen wieder eine komplette CD zu brennen. Man könnte es mit den Archivprogrammen vergleichen, halt mit dem Unterschied, das es keinerlei Dateisplitting, Komprimierung oder Verschlüsselung gibt. Des weiteren benötigt man spezielle Tools will man den Inhalt eines solchen Images nutzen ohne es vorher wieder zurück auf CD zu brennen. CD-Images können jeden Inhalt haben, ist ein CD-Image als SVCD oder VCD ausgewiesen wird nach korrektema brennen auch eine entsprechende CD herauskommen. Man braucht also nichts um zu wandeln. Da also jeder Inhalt möglich ist variiert ihre Größe, sollte ein ganzes Spiel aber nur ein paar Kilobytes als Image aufweisen, ist was faul. Augenzwinkern



    *.iso -> Kann mittlerweile mit jedem Allroundbrennprogramm gebrannt werden. In der Iso-Datei sind alle Informationen, das heißt die zu brennenden Daten sowie die für den Brenner und Brennprogramm wichtigen Brennanweisungen enthalten.



    *.nrg -> Dies ist das von Ahead für das Brennprogramm Nero – Burning ROM entwickelte CD-Image-Format, es kann derzeit nur mit Nero gebrannt werden.

    *.bin & *.cue -> Diese beiden Dateitypen gehören immer zusammen und bilden zusammen das CD-Image, welches neben dem Typ Iso wohl am weitesten verbreitet ist. Beide Dateien müssen im selben Verzeichnis liegen soll sie gebrannt werden. Dieser CD Imagetyp lässt sich von allen Allroundbrennprogrammen (was das ist siehe weiter unten) brennen.

    Die Bin- Datei enthält hierbei die zu brennenden Daten, die Cue- Datei die Brenninstruktionen. Man kann, ist man sich des Inhalt der Bin- Datei sicher auch ohne die Cue- Datei die Bin- Datei brennen, allerdings kann es hierbei durch falsche Einstellungen der Brennersoftware zu unlesbaren CD´ s kommen. Die Cue- Datei besteht nur aus einem Kilobyte an Daten, ihr Inhalt ist in Klartext verfasst und lässt sich bei Problemen mit einem normalen Editor umschreiben.



    Hier ein Beispiel für den Inhalt einer Cue- Datei :



    FILE "Brennanleitung.bin" BINARY {<- Zeile 1}

    TRACK 01 MODE1/2352

    INDEX 01 00:00:00



    Folglich muss die hierfür passende Bin Datei den Namen : Brennanleitung.bin tragen.



    Sonderform des Bin/ Cue CD Images:

    Ganze Musik Cd´ s können in einer MP3 Datei zusammengefasst werden. Leider müsste man um es als Audio- CD zu brennen erst geschnitten werden, damit jedem Song ein anwählbarer Track zugewiesen werden kann. Liegt dem MP3 Album eine Cue- Datei bei kann man wenn man die beiden Files über die Image Funktion brennt dies wesentlich schneller tun. Aus der Cue- Datei kann sich der Brenner die Informationen holen wann ein neuer Track beginnt und cuttet so automatisch das MP3 File. Herauskommt eine in einzelne Musikstücke geteilte CD. Fehlt einem die Cue kann man diese mit Sharewaretools nachbauen. Durch Markieren der verschiedenen Songs erstellt das Tool dann eine passende Cue, nach euren Vorstellungen.



    *.ccd & *.sub & *.img -> bilden zusammen ebenfalls ein CD-Image, diesmal für das Tool CloneCD bzw. CloneDVD. Die ccd- Datei ist vergleichbar mit der Cue- Datei. Die Image- Datei enthält die eigentlichen Daten. Manchmal wird auch eine Cue- Datei mitgeliefert damit lässt sich die img- Datei auch mit anderen Brennprogrammen brennen. Manche CD´ s besitzen neben den normalen Datenspuren auch so genannte Subdatenspuren, der Inhalt dieser wird in der sub- Datei gespeichert. Falls solche bei einer CD nicht existieren wird diese Datei beim erstellen des Images nicht erzeugt. Ein brennen des Images ist also auch ohne sub- Datei möglich.

    *.cdi -> Image des Tools Discjuggler

    *.bwi -> Image des Tools Blindwrite





    Filmdateien

    Es gibt eine derart große Anzahl an Filmformate, das ich ich mich auch hier auf die wichtigsten in der Szene verwendeten. Im Grunde besteht jeder Film aus 2 Teilen. Dem Bild und der Ton. Für beides muss auf dem Rechner ein passender Treiber installiert sein, damit der PC weiß wie er mit den Daten umgehen muss und man Bild und Ton genießen kann. Diese Treiber werden auch Codec genannt, doch mehr später. Für alle Filmformate gilt, je kleiner die Dateigröße im Verhältnis zur Filmlaufzeit ist, desto schlechter ist die sichtbare Qualität.



    *.avi -> Dieser Dateityp ist kein eigentliches Filmformat, den Avi- Dateien können unterschiedliche Formate für Bild und Ton beinhalten, deshalb gibt es für Avi-filme keinen Universal Treiber bzw. Codec. Als Tonspur wird meist MP3 verwendet aber auch OGG Vorbis oder AC3 (für Dolby Surround) sind keine Seltenheit mehr. Für das Bild wird oft DivX verwendet, dieser Codec zeichnet sich dadurch aus trotz hoher Datenverringerung immer noch erstaunliche Bildqualität zu erzeugen. Es ist natürlich auch möglich Avi-Filme zu erzeugen welche ohne Codec das heißt ohne Datenkompression sind, solche Filme sind allerdings verdammt groß Augenzwinkern eine Stunde Film benötigt rund 3 GB an Plattenplatz. Gebrannt werden diese Art von Filme als gewöhnliche Daten- CD. Dadurch kann man es allerdings nur am PC abspielen oder an DVD- Playern welche das DivX bzw. das MPEG4 Format unterstützen. Zwar werden diese Player immer billiger doch ist ihre Verbreitung gegenüber normalen unkompatiblen Playern eher gering. Bei hoch aufgelösten Videos mit sehr hoher Qualität wird eine Rechenleistung von rund 500 MHz benötig um den Film ruckelfrei abzuspielen. In den meisten Fällen genügt jedoch auch schon ein Rechner mit 300 MHz. Es ist möglich einen Avi-Film mit mehreren Tonspuren auszurüsten, das umschalten ist jedoch nicht bei allen Playern möglich. Zu schaltbare Untertitel sind derzeit noch nicht möglich.

    *.mpg bzw. *.mpeg -> Hinter dieser Dateiextension verbirgt sich ein relativ Altes aber trotzdem weit verbreitetes Filmformat. Bild und Ton Codec sind festgelegt und können nicht geändert werden. Es gibt davon 2 Typen, diese lassen sich nicht über die Datei- Endung auslesen. Zum eine das MPEG-1, welches schon ziemlich alt ist. Die Auflösung beträgt nur 328 x 288 und eine eher niedrige Datenrate, deshalb ist die Qualität nur auf Niveau eines VHS Video´ s. Mit einem MPEG-1 Film kann man direkt eine Video CD (VCD) erstellen, diese CD kann auf allen DVD Playern angespielt werden. Auf eine CD von 700 MB bekommt man rund 80 min Film bzw. 760 MB an Filmdatei. Das neuere MPEG-2 verfügt über eine höhere Auflösung, die Möglichkeit eines zuschaltbaren Untertitels sowie mehreren Tonspuren. Die Qualität entspricht nahe der einer DVD. MPEG-2 Filme können als Super Video CD (SVCD) gebrannt werden. Pro CD sinkt allerdings die Filmlaufzeit auf ca. 45 min. Auch die SVCD ´s können auf fast allen DVD Playern abgespielt werden. Für den PC sind keine Codecs nötig. Windows verfügt schon ab Werk über die nötigen Codecs.

    Seit einiger Zeit gibt es Modifikationen von VCD und SVCD namens MVCD, MSVCD oder KVCD. Diese nutzen zwar ebenfalls das MPEG Format, allerdings werden die Filme mit anderen Einstellungen hergestellt. Dadurch können auf eine CD bis zu 130 min an Film gebrannt werden. Zwar sinkt die Qualität nur geringfügig, als S/VCD gebrannt können sie aber nur auf rund 80% aller DVD Playern abgespielt werden. Auf dem PC gibt es keine Probleme.



    Die Codecs:

    Die Codecs ermöglichen es den Playern auf dem PC alle möglichen Medien wiederzugeben. Die Codecs gibt es nicht speziell für einzelnen Player, sondern sie werden alle in Windows installiert, das Betriebsystem stellt sie dann allen Playern zur Verfügung. Um sich nicht alle Codecs einzeln herunter zu laden gibt es sogenannte Codecpacks. Unter http://www.Codecdownload.de erhält man viele davon zum kostenlosen Download.

    Sollte einem Film mal der Ton oder das Bild fehlen, bzw. Ton oder Bild nicht korrekt wiedergegeben, liegt dies oft an einem mangelhaften oder fehlenden Codec. Um herauszufinden welche Codecs für einen Film benötigt werden empfehle ich das Tool GSpot. Damit lassen sich nicht nur viele technische Infos über den Film ermitteln, sondern auch ob die für den Film installierten Codecs funktionieren.







    Wie brennt man was?

    Man kann die erhältlichen Brennprogramme grob in 2 Arten einteilen. Den Allroundprogrammen und den Spezialtools. Die Allroundprogramme beherrschen so gut wie alle Möglichkeiten die man braucht um alle CD Arten zu brennen. Die da wären :

    -Daten- CD´ s

    -Musik- CD´ s

    -S/VCD´ s

    -Video und Audio Umwandlung

    -CD- Image Erstellung

    -CD Images brennen

    -CD Direktkopie

    -Boot- CD´ s

    -Festplattenbackups

    -Musik- CD rippen

    Und vieles mehr. Beispiele für solche Tools sind Nero und Win on CD.



    Zu den Spezialtools gehören Clone- CD und Alkohol120%.

    Clone- CD kann zum Beispiel nur CD´ s Direktkopieren, Images erstellen und diese brennen.



    Die folgenden Anleitungen gelten für Nero 5 und 6, sofern sie nicht über die Schnellstartoptionen Start Smart oder Express gestartet werden.



    Brennen von S/VCD´ s

    Sofern die Brennauswahl in Nero nicht bei Start des Programms angezeigt wird kann man sie unter Datei -> Neu aufrufen. Dort wählt man dann entweder VideoCD oder Super VideoCd aus, je nach welches MPEG Format vorliegt. Danach müsst ihr nur noch die Filmdateien in das Zusammenstellungsfenster ziehen. Man kann auch andere Filmformate benutzen Nero wird den Film dann umwandeln und brennen, dies dauert allerdings je nach Rechenpower zwischen 2 und 5 Stunden. Leider funktioniert dies nicht recht gut , weshalb vor dieser Art der Filmformatumwandlung abrate. Mit den Anleitungen unter Doom9.net - The Definitive DVD Backup Resource geht es meiner Meinung nach besser. Das erstellen von SVCD´ s ist unter Nero eh eingeschränkt, erst mit einem Speziellen Key ist eine Umwandlung möglich, liegt der Film bereits im richtigen Format vor greift diese Beschränkung nicht.

    Ist der Film ausgewählt kann man mit dem brennen beginnen.

    Fehlerquellen:

    Erscheint beim Einlesen der Filmdatei eine Fehlermeldung, kann dies mehrere gründe haben. Entweder versucht man eine VCD als SVCD zu brennen (oder umgekehrt) oder der Film ist nicht mit den für S/VCD benötigten Parametern erstellt worden. Hierbei muss man dann versuchen den film statt als SVCD den Film als VCD zu brennen.

    Ist auch diese Hürde genommen, kann es passieren das Nero trotzdem versucht den Film neu zu codieren. Oftmals ist dies nicht nötig, deshalb kann man das brennen gleich abbrechen, der Rohling kann dabei weiter verwendet werden. Um eine Neucodierung zu verhindern, muss man auf der ersten Registerkarte den Haken entfernen bei der Option „Standardgemäße CD erstellen“. Bei MVCD-, MSVCD- und KVCD- Filmen muss diese Option immer deaktiviert sein.



    Brennen von CD Images:

    In Nero 5 unter „Datei“ findet ihr den Punkt „CD-Image brennen“. Im aktuellen Nero 6 findet man die Option mit dem Namen „Image brennen“ unter Recorder. Man wird dann aufgefort das Image zu laden. Bei Bin/ Cue Imagen wählt ihr die Cue Datei aus. Images von CloneCD oder Alcohol120 können mit nero nicht gebrannt werden.

    Fehlerquelle: Gerade bei CD-Images aus dem Emule/ Edonkey Netzwerk verweigert der Brenner das Brennen weil er die Bin- Datei nicht finden kann. Das Brennprogramm Nero verweisst in einem solchen Fall auf eine „Fehler in Zeile 1“. Dies liegt daran das in der 1. Zeile der der Cue- Datei der Namen der Bin- Datei angegeben ist. Unterschiedet sich nun der Eintrag in der Cue vom Namen der der Bin- Datei, kann die Brennersoftware die zu brennenden Daten nicht finden. Abhilfe schafft hierbei nur ein angleichen der beiden Angaben. Ob man nun den Bin- Dateinamen auf den Eintrag in der Cue anpasst oder umgekehrt ist egal. Welchen Namen die Cue- Datei trägt ist ebenfalls egal.



    Möchte man ein Image nutzen ohne es vorher zu brennen, oder weil es nicht möglich ist das Image zu brennen gibt es 2 Möglichkeiten dies zu tun.

    ISOBUSTER: Dieses Tool ist in der Lage den Inhalt von CD´ s und CD- Images darzustellen und auf die Festplatte zu kopieren. Dazu lädt man das Image über File -> Open. Will man das komplette Image haben wählt man den Namen der CD mit der rechten Maustaste aus. Mit Extract kann man den Inhalt in ein beliebiges Verzeichnis kopieren lassen. Am besten die Version welche mit einem blauen „Fähnchen“ markiert ist, dies bezeichnet die Juillet- Version, bei dieser sind die Dateinamen gegenüber der roten ISO-Version nicht gekürzt.



    DAEMON TOOL, dieses Programm ermöglicht es ein CD- und DVD-Images als virtuelles CD/ DVD Laufwerke auf dem Rechner anzeigen zu lassen. Mit diesem virtuellen Laufwerk kann man all das machen was man auch mit einem realen Laufwerk machen kann. Von diesem Laufwerk lassen sich auch Programme installieren. Im Gegensatz ISOBUSTER wird kein zusätzlicher Festplattenplatz benötigt. Nach Installation des Tool´ s muss der Rechner neu gestartet werden. Das Daemon Tool, wird dann automatisch gestartet. Man findet es unten rechts neben der Uhr. Öffnet das Menü in dem ihr mit der rechten Maustaste auf das icon klickt. Da man bis zu 4 virtuelle Laufwerke gleichzeitig betreiben kann, wählt ihr das aus auf welchem ihr ein Image starten wollt. Mit „Mount Image“ könnt ihr das Image laden. Bei Bin/Cue odr dem ClonCD Imageformat ist es sogar möglich ohne Cue oder CCD das Image korrekt anzeigen zu lassen. Wenn die Cue also mal fehlen sollte kann man in vielen Fällen dies so kompensieren und das CD-Image über die Direktkopierfunktion eures Brennprogramms brennen.
     

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