Britisches Parlament: Krieg in Lybien basierte auf einer dreissten Lüge

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von klaiser, 30. Oktober 2017 .

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  1. #1 30. Oktober 2017
    A new report by the British Parliament shows that the 2011 NATO war in Libya was based on an array of lies.

    "Libya: Examination of intervention and collapse and the UK’s future policy options," an investigation by the House of Commons' bipartisan Foreign Affairs Committee, strongly condemns the U.K.'s role in the war, which toppled the government of Libya's leader Muammar Qaddafi and plunged the North African country into chaos.

    "We have seen no evidence that the UK Government carried out a proper analysis of the nature of the rebellion in Libya," the report states. "UK strategy was founded on erroneous assumptions and an incomplete understanding of the evidence."

    The Foreign Affairs Committee concludes that the British government "failed to identify that the threat to civilians was overstated and that the rebels included a significant Islamist element."

    The Libya inquiry, which was launched in July 2015, is based on more than a year of research and interviews with politicians, academics, journalists and more. The report, which was released on Sept. 14, reveals the following:

    • Qaddafi was not planning to massacre civilians. This myth was exaggerated by rebels and Western governments, which based their intervention on little intelligence.
    • The threat of Islamist extremists, which had a large influence in the uprising, was ignored — and the NATO bombing made this threat even worse, giving ISIS a base in North Africa.
    • France, which initiated the military intervention, was motivated by economic and political interests, not humanitarian ones.
    • The uprising — which was violent, not peaceful — would likely not have been successful were it not for foreign military intervention and aid. Foreign media outlets, particularly Qatar's Al Jazeera and Saudi Arabia's Al Arabiya, also spread unsubstantiated rumors about Qaddafi and the Libyan government.
    • The NATO bombing plunged Libya into a humanitarian disaster, killing thousands of people and displacing hundreds of thousands more, transforming Libya from the African country with the highest standard of living into a war-torn failed state.
    Quelle: U.K. Parliament report details how NATO’s 2011 war in Libya was b...
    Genau das gleiche ist auch in Afghanistan, Irak und Syrien passiert. Alles Lügen von feinstem. :( Wie kann man sowas tun? - Und das nur wegen den armseeligen Resourcen?
     

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  3. #2 30. Oktober 2017
    Um welche Resources geht es denn? Weder im Irak, noch in Syrien und auch nicht in Lybien sind westliche firmen im nennswerten Umfang unterwegs. Im Gegenteil, im Irak holen Malaien, Chinesen, Russen, Japaner und Holländer das Öl aus dem Boden.

    War dass das Ziel der teuflischen US Kapitalisten? Russen und Chinesen reich machen?
     
  4. #3 31. Oktober 2017
    Es gibt in diesen besagten Ländern Firmen die unter US-Flagge stehen. Im Islam nennt man das Dschihad-> Täuschung. Genau wie alles im nahen Osten passierte.

    Das bedeutet , aus meiner Sicht, das ISIS der Mossad ist oder zumindest eine Teilmenge. (Sonst hat keiner Interesse am Nahostkonflikt.
     
  5. #4 31. Oktober 2017
    Letztendlich profitieren alle nicht betroffenen Ölproduzenten (Saudis/Katar) davon in der Region. Sowie natürlich die Abnehmer, welche sich eine einflussreichere Position aufgebaut haben in dem sie die Ölfelder indirekt kontrollieren. Öl Engpässe sind heute noch gefährlicher als Früher... der Schaden wäre immens und könnte Jahrelang eine Wirtschafts-Krise hinterher ziehen. Wenn der Motor einmal stehen bleibt braucht er wieder um in Fahrt zu kommen.

    Öl ist also nach wie vor die Achillesferse der Industrienationen.

    Wenn Russland und Saudis die Ölproduktion schlagartig einstellen würden, wäre das der dritte Weltkrieg, weil der Westen sofort reagieren müsste, denn innerhalb von einem Monat wäre die Dominanz mit dem Öl komplett verschwunden. Nach 3 Monaten ohne Öl wären wir ein 3-Welt Land.
     
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  6. #5 31. Oktober 2017
    Es ist nicht nur das Öl sondern die Waffenindustrie hat die Nase ganz weit vorne. Damit wird noch am meisten Geld verdient. Sehe allein schon die exorbitanten Ausgabe der Amerikaner in ihre Waffenindustrie. Selbst der einfache Soldat hat dort Ausrüstung iHv 35K$
     
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  7. #6 31. Oktober 2017
    Schauen wir uns mal an welche Firmen im Irak das Öl aus dem Boden holen und du sagst mir welche davon unter US Flagge stehen?

    Irak – Wikipedia

    • Rumaila-Feld (17,7 Milliarden Barrel): CNPC + BP, $2 pro Barrel, Fördermengenziel: 2,8 Millionen bopd, damit wäre es das zweitgrößte ölproduzierende Feld der Welt
    • Majnoon-Feld (13 Milliarden Barrel): Royal Dutch Shell + Malaysia’s Petronas; Beteiligung $1.39 pro Barrel, Fördermengenziel: 1,8 Millionen bopd
    • West Qurna-Feld Phase 2 (12 Milliarden Barrel): Lukoil + Statoil Hydro, $1.15 pro Barrel, Fördermengenziel: 1.8 Millionen bopd
    • Halfaya-Feld (4 Milliarden Barrel): CNPC + Total + Petronas, Fördermengenziel: 535.000 bopd
    • Badra-Feld (2 Milliarden Barrel): GazpromNeft + Kogas + Petronas + TPAO, Fördermengenziel 170,000 bopd, $5.50 pro Barrel
    • Garraf -Feld (860 Millionen Barrel): Petronas + Japex, $1.49 pro Barrel, Fördermengenziel: 230,000 bopd
    • Najmah-Feld: Sonangol
    • Qaiyarah-Feld: Sonangol
    • Middle Furat: bei Kerbala, kein Bieter

    Wir sind uns einig dass es in Syrien und Libyen bisher kein nennenswertes Engagement gibt? Darum lasse ich das jetzt hier weg....
     
  8. #7 31. Oktober 2017
    Die Kriege in Afgahnistan und Irak war das schlimmste was der US Waffenindustrie passieren konnte.

    Hochwertige Waffensysteme wie F-35, Träger, Uboote,.... werden plötzlich nicht mehr gebraucht. Stattdessen fließt jetzt die Kohle in Infanterieausrüstung (ein irrelevanter Hühnerschiss gegen die erst genannten Waffensysteme), aber vor allem in zusätzlichen Sold (Auslandszulagen, Gefahrenzulagen, Gefechtzulagen) und Unsummen in Logistik.

    Die Waffenindustrie braucht einen richtigen Gegner, vielleicht kommt der mal in 50-100 Jahren in China, seit Zusammenbruch der SU gibt es diesen Gegner nicht mehr.
     
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  9. #8 2. November 2017
    Konzerne - Vernetzung der einzelnen Aufsichtsräte - man kennt sich! - netzfrauen
    Ein Beispielartikel. :) Der Konzern muss nicht zwangsläufig in der USA sein. Sie haben längst den Status der Wanderheuschrecke die aber auf den vier Buchstaben sitzen bleibt. :)
     
  10. #9 2. November 2017
    Was hat es damit zu tun das sich Aufsichtsräte kennen (das tun sie hoffentlich, das ist ja auch der Sinn eines Aufsichtsrats)? Und du meinst also die USA würden heimlich die staatlichen Ölgesellschaften von China, Russland und Malaysia beherrschen? Wie geistig behindert ist so ein Schwachsinn?
     
  11. #10 3. November 2017
    Dieser Aussage kann ich nicht folgen. Anhand welcher Fakten kommt diese Schlussfolgerung?

    Was ich indirekt mit der Waffenindustrie der USA gemeint habe, war oder ist der Protektionismus. Die USA (nicht nur) hat Unmengen an Ressourcen in die eigene Ausrüstung investiert um das schöne Land vor Terrorismus zu schützen.

    Hier mal einige Zahlen fürs Auge:

    Militärausgaben der USA bis 2016 | Statistik

    Wie man sieht, sind die Ausgaben selbst nach 9/11 nicht exorbitant in die Höhe geschossen. Was man sehen kann ist ein 10-Jahres-Trend.
    Was sagt uns dieser Trend? Zufällig war in dieser Zeit Bush im Amt - ebenso Putin in Russland. Diesen Part könnt ihr euch selbst ausschmücken.

    Nach dem Trend - also in 2009/2010 wurde Obama Präsident. Welchen Verlauf hat man hier? Genau, dieser ist rückläufig.

    Schlussfolgerung:
    Es könnte durchaus logisch sein, dass Kriege auf Lügen oder aufgrund Ressourcen-Gier basieren. Viel wichtiger ist es doch, was die Leute die das Zepter in der Hand haben, dafür bzw. dagegen tun. Die Waffenindustrie verdient ihr Geld nicht nur durch Krieg, sondern um Protektionismus. Die Öl-Industrie verdient ihr Geld durch Krieg und Automatisierung und wo sonst überall Schmierstoffe vorhanden sind.

    Edit: Im Anhang habe ich noch eine Übersicht hochgeladen mit den weltweiten Ausgaben in die Waffenindustrie. Hieraus kann man den prozentualen Wert - den die USA betrifft - herausrechnen.
     
  12. #11 3. November 2017
    Ganz einfach, indem man sich nicht das Gesamtbudget abschaut, sondern die Ausgaben für Procurement. Die sinken ständig.

    Military budget of the United States - Wikipedia

    Ist ja auch klar wenn man sich die Hauptausgaben so anschaut.

    F-35 Joint Strike Fighter $11.4 billion
    Ballistic Missile Defense (Aegis, THAAD, PAC-3) $9.9 billion
    Virginia class submarine $5.4 billion
    Brigade Combat Team Modernization $3.2 billion
    DDG 51 Burke-class Aegis Destroyer $3.0 billion
    P–8A Poseidon $2.9 billion
    V-22 Osprey $2.8 billion
    Carrier Replacement Program $2.7 billion
    F/A-18E/F Hornet $2.0 billion
    Predator and Reaper Unmanned Aerial System $1.9 billion
    Littoral combat ship $1.8 billion
    CVN Refueling and Complex Overhaul $1.7 billion
    Chemical Demilitarization $1.6 billion
    RQ-4 Global Hawk $1.5 billion
    Space-Based Infrared System $1.5 billion

    Alles bis auf Punkt 4 und das Drohnenprogramm gegen militärisch unterentwickelte Gegner völlig nutzlos.

    Man benötigt gegen Taliban oder ISIS keine F-35, da tut es eine uralte Tomcat auch.

    Aber eben nur fürs Auge. Die Beschaffung von Militärausrüstung sinkt und ohnehin muss man dies in % des BIP betrachten.

    1200px-Defense_Spending_as_a_Percent_of_GDP.png

    Das ist ja auch nicht möglich, da hier bis zu 10 Jahre Verzögerung eintritt.

    Und wie genau haben die USA das Öl des Irak gestohlen? Indem sie Russen und Chinesen in den Irak geholt haben um das Öl abzupumen???

    Sehr richtig, sie verdient ihr Geld durch ein Bedrohliches Feindbild das wirtschaftlich mithalten kann. Ein paar stinkende Ziegen:love:r in Bergen machen überhaupt nichts und führen nur zu Ausgaben bei denen die Waffenindustrie nichts abbekommt.

    Die Ölindustrie verdient ihr Geld durch Verknappung am Markt und nicht durch immer mehr Öl auf den Weltmärkten wie heute.
     
  13. #12 4. November 2017
    Wenn sich Aufsichtsräte untereinander kennen, nennt man das Preisabsprache... kennst du dieses Wort? P R E I S A B S P R A C H E ? =)
     
  14. #13 4. November 2017
    Das ist richtig, die Ölindustrie der USA ist auf höhere Ölpreise zur rentablen Förderung angewiesen, den Saudis und Russen ist das eigentlich egal da sie sogar bis 20USD pro Barel immer noch rentabel Fördern können, allerdings hängt denen ihr gesamter Haushalt da dran, und daher sind sie auf höhere Preise angewiesen um nicht Pleite zu gehen.

    Die USA selbst ist der größte Öl Konsument der Welt und das Außenhandelsdefizit wächst mit den Importen. Das Fraking bringt nur Kurzfristig einen Boom danach muss sich das Land wieder fast ausschließlich durch Importe versorgen bei deutlich höheren Preisen. Die USA ist also strategisch so aufgestellt, das die Ressourcenversorgung 200% Sichergestellt ist und das erzielt man durch geopolitische Stellungen die Einfluss ermöglichen wenn nötig. Durch die Verträge mit den Saudis z.B. sichert man sich einen Partner der stetig Lieferbereit ist. Doch auch die Verbündeten wie Europa profitieren von der Militärstärke der USA, weil auch unsere Ölversorgung dadurch gesichert wird. Sicherlich war das Einmarschieren nicht so geplant, weil man auch auf anderem Weg an sichere Lieferungen kommt, doch ein gestärkter und unabhängiger Lieferant der sich einem Kartell anschließt stellt natürlich auch ein Risiko für steigende Ölpreise dar, welcher der westlichen Wirtschaft auch zu schaffen machen kann. Daher ist Wirtschaft und Ölpreis an den Märkten sichtbar gekoppelt.

    Letztendlich geht es auch um die Interessen von Israel - sie sind ja quasi ringsum verfeindet. Von den Kriegen im Nahosten profitiert also vor allem auch Israel selbst. Und wie wir wissen, sind die Republikaner welche die Kriege durchführen alle Israelische Speichellecker, auch und vor allem Trump.

    Er wird sich also was neues einfallen lassen um zb wieder den Iran in den Fokus zu bringen. Wo doch Obama sich für die Streichung der Sanktionen eingesetzt hat. Übrigens ist der Iran ein sehr interessanter und guter Handelspartner für Deutschland.
     
  15. #14 7. November 2017
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2017
    Eine gesteuerte und kontrollierte Flut des Landes würde es auch tun. Die können doch eh alle nicht schwimmen wie man in jüngster Zeit sehen kann... wesentlich günstiger und ökologischer.

    Was heißt denn Beschaffung für dich? Beschaffung von Dingen verbinde ich mit Ausgaben. Diese Ausgabe sieht man wunderbar an der Statistik. Das was ich bildlich verlinkt habe, ist genau deine Darstellung nur zusammengefasst.

    da kann ich nicht mithalten... was?!


    Da gebe ich euch beiden ohne nachzudenken, recht.

    Nur was heißt denn Expansion? Das Öl wird knapper auf dem Markt aufgrund hoher Nachfrage (Grundlage BWL). Das war ja auch das, was ich eigentlich meinte.

    Können die Russen das auch rentabel fördern? Als der Barrel-Öl mächtig gesunken ist, gab es ja wie wild Nachrichten darüber, dass die Wirtschaft der Russen auf dünnem Eis ist und arge Probleme hat.
    Verfolgt habe ich dies nicht weiter. Daher hab ich hier eine Wissenslücke.
     
  16. #15 7. November 2017
    Preisabsprachen erfolgen im Ölgeschäfft ganz offiziell über die OPEC und die Fördermenge. Allerdings funktioniert das seit Fracking nicht mehr so wirklich gut und daher ist der Ölpreis trotz riesigem Wirtschaftsbooms saubillig.
     
  17. #16 7. November 2017
    Fracking und Schiefer biten bei hohen Ölpreisen Möglichkeiten für viele Jahrzehnte. Nur ist Öl dazu viel zu billig.

    Man ist in den Irak einmarschiert und der Irak hat das gemacht was unabhängige Staaten so machen. Die Förderung meistbietend ausgeschrieben (die US Konzerne haben da nicht mal mit geboten) und einem Kartell beitreten.

    Was also ist aus dem von den Linken propagierten "Krieg für Öl" geworden?

    Wieso denkst du hat Israel vom Irakkrieg profitiert? Dadurch hat der Iran massiv an Einfluss gewonnen, die Kuh:love:rreligion erlebt eine gigantische Blüte und einst treue Verbündete wie die Türkei gibt es nicht mehr. Warum soll das gut für Israel sein??

    Es wäre ja schön wenn die USA sich klar dazu bekennen würden die ganzen dreckigen Musel-Staaten die Israel zu nahe kommen platt zu machen. Das ist aber nicht der Fall. Die amerikanischen Juden sind massiv gegen Trump und haben Hillary im Wahlkampf unterstützt, Trump selbst wird in Israel nicht gerne gesehen und gilt als Risiko.

    Ich war schon öfters zum Bergesteigen im Iran. Ist ja gerade ein Trend-Reiseziel. Was der Iran allerdings nicht hat ist eine nennenswerte Wirtschaft. 2,9 Milliarden bestellen teilweise einzelne amerikanische Firmen bei deutschen Maschinenbauern.
     
  18. #17 7. November 2017
    Beschaffung bedeutet der Teil des Militäretats der für neue Ausrüstung drauf geht. Davon profitiert die Industrie. Das ist allerdings nur 1/6 des Etats und der Anteil wird laufend geringer. 2017 schon wieder -6,8% (Inflationsbereinigt sogar -10%).

    File:2017 Request Budget Breakdown Fig 1.jpg - Wikipedia

    Von den hohen Ausgaben für Logistik, Gehälter, Krankenversicherung, Base-Housing usw. hat Boing nichts.

    Es wurde von den linksgrünen Idioten ständig behauptet die USA seien in den Irak eingefallen um das Öl zu stehlen oder die Ölversorgung zu kontrollieren. Jetzt sind die USA quasi komplett aus dem Irak draußen, die Ölförderung erfolgt über Malaische, Chinesische, Japanische und Russische Staatskonzerne und der Irak ist in der OPEC. Also wie genau kontrollieren die Amerikaner die Ölförderung jetzt?

    Öl wird nicht knapper wenn Lukoil im Irak billig Öl fördert und es auf den Weltmarkt schmeißt. Ein Zustand wie vor dem Irakkrieg war ideal um für eine Verknappung zu sorgen, jetzt kann viel mehr gefördert werden.

    Das einfach zugängliche irakische Öl lässt sich billig fördern.
     
  19. #18 7. November 2017
    Zuletzt bearbeitet: 8. November 2017
    Wie kommst du zu der Vermutung? Die US-Regierung hat in einem sehr optimistischem Bericht etwas von bis zu 10 Jahren geschrieben. Und selbst an dieser Einschätzung zweifeln viele.

    Ein kurzer Zeitraum in dem man seine Versorgung sicherstellen muss... die Arktis wird sicher nicht zum vergnügen angebohrt - nicht umsonst wird da kräftig für die sehr schwere und teure Ölförderung geforscht - denn eines ist klar, die Länder stellen sich scheinbar schon mal darauf ein, dass das Ende des Frackingbooms zu einer deutlichen Preissteigerung führt.
    Deshalb werden die Ölimporteure auch fast alle Anteile am Saudischen Ölkonzern beim IPO kaufen. Als größter Kunde macht es ja Sinn dann zumindest auch die Gewinne abzuziehen und somit effektiv nur die Förderkosten/Transport zu zahlen.

    Wozu die ganze mühe wenn man sich doch "angeblich" auf dem Öl ausruhen könnte? Ohne Schmierstoff geht nichts... Achtung doppeldeutig.

    Ein Feind weniger. Der Iran hat davon wenig profitiert weil er durch Sanktionen im Wachstum gebremst ist. Kann man nur drauf spekulieren wer der nächste unliebsame Nachbar im Fokus ist, nach Syrien.

    Was teile der Bevölkerung denken interessiert die Israel-Politik und den Republikaner recht wenig, die forcieren den Konflikt, so sah es zumindest in der Vergangenheit aus und offensichtlich hat sich an der offensiven "Strategie" nichts geändert. Win-Win-Packt. Eigentlich sollte ja auch der Bevölkerung geholfen sein, wenn man Diktatoren absetzt. Aber diese Erfüllung hat leider bisher kein Eingriff bezweckt, möglicherweise war das ein etwas weniger priorisierter Punkt. Die Umsetzung war dann wohl zu halbherzig. Da hatte ich auch etwas mehr erhofft und meine Zweifel wachsen ja nicht unberechtigt.

    Noch keine sehr entwickelte, der Handel ist auch etwas mager, eingeschlafen durch Sanktionen... aber >20% Wachstum pro Jahr was den Deutschen Export nach Iran angeht ist nicht schlecht. Langsam laufen die Kontakte wieder an, vor allem aus Bayern. Deshalb war ja Ilse Aigner extra unten.
     

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