Bruter für Facharbeit

Dieses Thema im Forum "Programmierung & Entwicklung" wurde erstellt von sFxreVo, 28. Januar 2007 .

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  1. #1 28. Januar 2007
    Ich schreibe eine Facharbeit über Kryptographie und als praktischen Teil soll ich dazu passend ein prog basteln.Naja ich hab mir dann überlegt einen kleinen,einfach Bruter zu basteln.

    Es sollen insgesamt 1 Eingabefeld und 1 Ausgabefeld existieren....in dem Eingabefeld soll man das,zu entschlüsselnde, Passwort eingeben.Dann gibts noch ein Button "Brute it" und in dem Ausgabefeld soll dann logischerweise das richtige PW ausgegeben werden^^.
    Das Prog soll also von der 1. Stelle an schön nach der Reihe bruten.
    Dazu muss ja das Prog,das eingegebene PW irgendwo zwischenspeichern.
    Das prog soll nur Buchstaben (Groß/Kleinschreibung) und Zahlen ausprobieren.

    So und jetzt meine Probs
    1. in welcher Sprache soll man das am besten proggen (ich beherrsche nur ein bisschen Delphi,vorgeschlagen wurde mir Java oder Pearl)
    2. ich bräuchte dafür unbedingt Hilfe

    Danke im Voraus
     

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  3. #2 28. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    als Programmiersprache würd ich die auch Java empfehelen, da das in java mit der gui viel einfacher ist, wennde aber ohne gui arbeiten willst kann ich dir eher zu cpp raten. Ist ein wenig mächtiger, aber ein stückchen komplizierter.
     
  4. #3 29. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    jo java ist dafür zwar tauglich,
    aber dein hauptproblem sehe ich darin das PW zu entschlüsseln.
    du kannst nichts entschlüsseln wenn du nicht weiß mit welchem algorithmus es verschlüsselt wurde.
    Wir haben cryptographie auch in informatik gehabt, aber soweit ich mich errinern kann kannste nich einen universellen bruter für alle verschöüsselungen schreiben. und schongar nicht für die modernen verschlüsselungen, denn da musst du das pw verschlüsseln und mit dem gegeben hash abgleichen und gucken ob das passt.
    und das ist ziemlich rechenintesiv.
    hab keine ahnung wie du dir das gedacht hast, aber zuerst einmal würd ich mir da etwas ausdenken bevor ich mir den kopf über den java code zerbreche ;)
     
  5. #4 29. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    Hätte mal eine Frage so nebenbei: Was hat Bruten mit Kryptografie zu tun? :rolleyes:
    Würde die eher empfehlen einen schon vorhanden (auch älteren) Algorithmus nachzuempfinden und zu scheiben. Ein gutes und nicht sonderlich schweres Beiipiel ist der Diffie-Hellmann Schlüsselaustausch, ist zwar kein Verschlüsselungsalgorithmus, hat aber weitaus mehr mit Kryptografie zu tun als ein Brute .

    Naja
    @ Topic
    Schreibs doch einfach in Delphi...
    Die Performance von Javacode sollte meiner Meinung bei einem Bruter nicht sonderlich höher sein, mal abgesehen davon das das Programm ja nur für ne Facharbeit vorgesehen ist und nicht mit weiteren Optimierungen programmiert werden soll.
     
  6. #5 29. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    Naja java für nen bruter?! Ich würde da eher zu c++ gehen, aber delphi müsste da genau so gut gehen wie alles andere auch! Und nen bruter brauch nicht umbedingt ne gui, solange er schnell und zuverlässig ist, ist mir einer ohne gui viel lieber ;)

    Naja man kann schon nen generellen bruter programmieren .... der generiert dann einfach alle zeichen ketten die mit den vorgegeben kriterien möglich sind und dann leg er los, nur ob es ein effizienter bruter ist frage ich mich dann :D!

    Das mit dem Bruten und Kryptographie hab ich mich auch gefragt, aber vllt will er seine eigene verschlüsselung bruten :D

    Knusperkeks
     
  7. #6 29. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    Java wäre da ne schlechte Entscheidnug, da es im vergleich zu C oder C++ verdammt langsam is ^^
    sonst wartet man da noch länger aiuf das pw

    wenn dus ganz schnell haben magst, dann machs in asm
     
  8. #7 29. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    Stimmt zwar, obwohl ich das verdammt hier übertrieben finde... (75 % ca. zu C).

    Würde dir trotzdem noch zu Delphi raten, aus nem ganz einfachen Grund: Das Programm soll keine Geschwindigkeitsrekorde im Bruten brechen (wird es ohne Optimierung eh nicht!) und du beherrscht die Sprache zumindest ansatzweise.
     
  9. #8 29. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    Ne Gui in ASM? Na da wünsch ich dir viel Spaß ;)
    Und wieder einmal das Java-Ist-Ja-So-Sau-Langsam-Totschlag-Argument -.-
    Fakt ist: Swing (Java-GUI-API)GUI's sind langsamer als C/C++ GUI's.
    Aber: Im Bereich Algorithmen besteht faktisch schon seit Java 1.4 kein Unterschied zwischen den Sprachen mehr... Die JVM optimiert kontinuierlich im Hintergrund den Code sodass man im Endeffekt keinen großen Unterschied merken wird (Wenn man sauber programmiert vorrausgesetzt).

    Ich würde dir einfach zu Java raten (was für ein Wunder ;)) weil ich die Sprache einfach zu erlernen finde (wesentlich einfacher als C++) und man sehr einfach GUI's erstellen kann.
     
  10. #9 29. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    Wie manche Vorredner auch, würde ich dir zu Delphi raten.
    Hier mal ein theoretisch Ansatz:

    Du speicherst die Eingabe bei Button-Klick in einer Variable.
    Dann führst du eine Funktion aus, die sämtliche möglichen Zeichen durchgeht. also..

    a
    aa
    aaa
    aaaa
    ....
    b
    bb

    usw. usf.

    Sicherlich macht es noch Sinn die Zeichenanzahl zu begrenzen oder gar auf einen festen Wert (z.B. 6 Zeichen) festzulegen! (vereinfacht das ganze..)

    Die Funktion vergleicht dann halt jedesmal die Zeichenketten mit dem Passwort und wenn dann ein Treffer gefunden wird, wird sie abgebrochen und das Passwort ausgegeben.

    Irgendwie ist das ganze aber absurd, fällt mir gerade auf..
    man gibt das Passwort ja selber ein und sieht dann, wie es herrausgefunden wurde? mhm..
     
  11. #10 30. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    Ja, das ist Sinn der Sache.. ;)
    @topic: schreibs doch einfach in der sprache die du kannst... aber was mich noch etwas irritiert: geht es bei Kryptographie nicht darum mit einem bestimmten key zu verschlüsseln bzw. zu entschlüsseln? Naja, also brute force attacken sind ja eigentlich noch ein bisschen was anderes...
     
  12. #11 30. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    Wenn du einen Bruter bauen willst must du erstmal den Verschlüsselungsarlorhytmus Verstehen und bei den neueren ist das ziehmlich schwer

    hier ein ( noch seehr einfaches ) Beispiel eines Verschlüsselungsalgorhytmus:
    RC4 Verschlüsselung ( in Delphi ;) )
    Code:
    procedure RC4Init(var RC4: TRC4Context; const Key: String);
    var
     R,S,T,K: Byte;
     U,L: Integer;
    begin
     L := Length(Key);
     with RC4 do
     begin
     I := 0;
     J := 0;
     for S := 0 to 255 do D[S] := S;
     R := 0;
     U := 0;
     for S := 0 to 255 do
     begin
     if U < L then K := PByteArray(Key)[U] else K := 0;
     Inc(U);
     if U >= L then U := 0;
    
     Inc(R, D[S] + K);
     T := D[S];
     D[S] := D[R];
     D[R] := T;
     end;
     end;
    end;
    
    procedure RC4Code(var RC4: TRC4Context; const Source; var Dest; Count: Integer);
    var
     S: Integer;
     T: Byte;
    begin
     with RC4 do
     for S := 0 to Count -1 do
     begin
     Inc(I);
     T := D[I];
     Inc(J, T);
     D[I] := D[J];
     D[J] := T;
     Inc(T, D[I]);
     TByteArray(Dest)[S] := TByteArray(Source)[S] xor D[T];
     end;
    end;
    
    procedure RC4Done(var RC4: TRC4Context);
    begin
     FillChar(RC4, SizeOf(RC4), 0);
    end;
     
  13. #12 30. Januar 2007
    AW: Bruter für Facharbeit

    Naja, einfaches Passwort-Bruten ist im Zusammenhang mit der Arbeit tatsächlich etwas ...ähh.. "öde" ^^ Wenn du unbedingt was knacken willst, aber auch einen Wink auf die Kryptographie geben möchtest (eher Kryptoanalyse, aber egal ^^) könnte ich mir vorstellen, dass es ein schönes Beispiel wäre dir einen ziemlich kurzen Public- und Private-Key zum Bleistift mit RSA zu generieren und dann anhand des Public-Key mittels diskreter Logarithmen den Private-Key herauszufinden. Das könnte vielleicht verdeutlichen, wie schwierig das ist und Algorithmen gibt's dafür auch zu hauf. Natürlich musst du entsprechend kleine Primzahlen verwenden, ansonten wird die Präsentation verdammt lange Dauern :D
     

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