Bürgermeister will das What the Hack - Hackertreffen verbieten

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 23. Mai 2005 .

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  1. #1 23. Mai 2005
    Outdoor - Konferenz sei eine "Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung"
    Das für den 28. bis 31. Juli 2005 angesetzte größte europäische Hackertreffen in den Niederlanden, welches dieses Jahr unter dem Namen "What the Hack" ausgerichtet wird, soll nach dem Willen des Bürgermeisters der Gemeinde Boxtel, in der das Meeting stattfinden soll, verhindert werden. Das alle vier Jahre stattfindende Camp sei eine "Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung".

    Sowohl der CCC als auch 2600 zeigen sich erstaunt, aber zuversichtlich, dass die der Entscheidung zugrundeliegenden Missverständnisse ausgeräumt werden können und das Treffen wie geplant genehmigt wird.

    Die Organisatoren hätten auf zahlreichen vorhergegangenen Konferenzen die Erfahrung gemacht, dass es bei solchen Hackertreffen nicht zu den entsprechenden Gefahren komme. Ausführlich wird vom CCC der Mitorganisator Rop Gonggrijp, Mitbegründer des ersten holländischen Internetproviders XS4ALL, mit den Worten zitiert: "Der Bürgermeister scheint ein falsches Verständnis davon zu haben, was wir Hacker auf Konferenzen tun. Ja, wir glauben, dass es wichtig ist Sicherheitsprobleme bei Computern aufzudecken und sie öffentlich zu machen. In fremde Computer einzubrechen ist allerdings ein Nebenthema für uns. Bei unseren Teilnehmern handelt es sich um verantwortungsbewusste Hacker. Die meisten von ihnen beschäftigen sich mit dieser Materie bereits seit Jahren professionell in IT-Unternehmen".

    Der Briefwechsel der Ausrichter des "What the Hack" - Kongress mit der Gemeindeverwaltung von Boxtel wird auf der Homepage der Konferenz veröffentlicht, wo man sich über den aktuellen Stand der Zulassung des Treffens informieren kann.

    Das Treffen wäre das vierte Outdoor - Hackertreffen in den Niederlanden, das letzte fand mit dem Hackers At Large (HAL) - Meeting 2001 statt. Die Outdoorcamps in den Niederlanden finden im Wechsel mit den Camps des CCC alle vier Jahre statt - die letzten Camps des CCC 1999 und 2003, in den Niederlanden 2001 und nun wieder 2005.


    quelle: gulli untergrund news


    Bürgermeister will renommierte Hacker-Konferenz verhindern
    Der internationalen Hacker-Konferenz "What The Hack", die im kommenden Juli in den Niederlanden stattfinden wird - und für die der Chaos Computer Club als Co-Veranstalter auftritt - wird vom Bürgermeister der Gemeinde Boxtel die Genehmigung verweigert: das traditionsreiche renommierte Hacker-Treffen stelle eine "Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung" dar.

    Die Organisatoren der alle vier Jahre - diesmal unter dem Titel 'What the Hack' - in den Niederlanden stattfindenden und international anerkannten Outdoor-Hacker-Konferenzen, wurden vom Bürgermeister des Veranstaltungsortes Boxtel informiert, dass er die notwendige Veranstaltungsgenehmigung verweigern will. Die Veranstalter werden, wenn nötig, rechtliche Schritte gegen diesen eigenmächtigen Entschluss des Bürgermeisters einlegen.

    Das größte europäische Hacker-Camp soll - wie geplant - vom 28. bis 31. Juli 2005 in Liempde, Gemeinde Boxtel, Niederlande, auf einem großen Veranstaltungs- und Campinggelände stattfinden. Es werden mehr als 3.000 Teilnehmer aus aller Welt erwartet. Zentrale Themen von "What the Hack", zu denen Vorträge und Workshops angeboten werden, sind aktuelle Tendenzen zum Überwachungsstaat, die drohenden Risiken von biometrischer Erfassung und RFID-Chips, die Auswirkungen von Software-Patenten in Europa, Selbsthilfe beim Schutz der eigenen Daten, Auslotung von Möglichkeiten für drahtlosen Internetzugang in Entwicklungsländern, verschiedenste Aspekte der Computersicherheit und vieles mehr.

    Der Bürgermeister von Boxtel, J.A.M. van Homelen, begründet seine ablehnende Haltung mit "Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung", die von einer Hacker-Konferenz ausgehen würde. Allerdings gibt es in der 16-jährigen Geschichte dieser Veranstaltung keinen einzigen Zwischenfall, der diese Angst rechtfertigen könnte - weder auf der Konferenz, noch online.

    Organisator Rop Gonggrijp, Mitbegründer des ersten holländischen Internet Providers XS4ALL und Herausgeber des 80er-Jahre Hacker Magazins 'Hack-Tic', vermutet, dass das Problem letzten Endes auf ein Missverständnis hinausläuft: "Der Bürgermeister scheint ein falsches Verständnis davon zu haben, was wir Hacker auf Konferenzen tun. Ja, wir glauben, dass es wichtig ist Sicherheitsprobleme bei Computern aufzudecken und sie öffentlich zu machen. In fremde Computer einzubrechen ist allerdings ein Nebenthema für uns. Bei unseren Teilnehmern handelt es sich um verantwortungsbewusste Hacker. Die meisten von ihnen beschäftigen sich mit dieser Materie bereits seit Jahren professionell in IT-Unternehmen."

    Die niederländischen Outdoor-Hacker-Konferenzen waren von Anfang an richtungsweisende Think Tanks, welche die Internetkultur entscheidend mitprägten. So wurde 1989 erstmals das Konzept vom "Computernetz für alle Menschen" in Europa vorgestellt – jene Idee, die zur Gründung der ersten Internet Service Provider (ISPs) in Europa führte und damit entscheidende Impulse für den Aufbau des europäischen Internets gab.

    Die Idee zur "digitalen Stadt" wurde auf der Hacker-Konferenz 1993 (HEU93) diskutiert und im Anschluss mit dem berühmten Amsterdam Digital City Project in die Praxis umgesetzt - auch die Gemeinde Boxtel verfügt nun über ein solches Portal für Bürger. 1997, auf der HIP97, gelang es Konferenzteilnehmern, auf legale Weise eine Kopie des PGP Verschlüsselungs-Programms in Umlauf zu bringen, wodurch die US-Regierung gezwungen wurde, ihre restriktive Exportregelung für starke Verschlüsselungsalgorithmen aufzugeben. Die Konferenzen inspirierten eine Reihe ähnlicher Veranstaltungen in Deutschland, den USA und vielen anderen Ländern.


    quelle: Chaos Computer Club e.V.
     

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  3. #2 24. Mai 2005
    Ich würde diese Hackertreffen nicht abschaffen, da man nur durch diese Treffen die Sicherheitslücken einiger Softwareprodukte aufdecken kann und dann den Entwicklern mitteilen das es in ihrer Software eine kritische Sicherheitslücke gäbe und diese so schnell wie möglich schleißen solle!!!!
     
  4. #3 25. Mai 2005
    loool was fürn bürgermeister! :D
    wenn man keine ahnung von was hat einfach mal :sprachlos: halten!
    er wills verbieten und weiss nichmal was die tun! was fürn :crazy:! X(
    die veröffentlichen doch nur schwachstellen von pcs, die machen doch nix böses damit! mann ist der bürgermeister doof! ?(
     
  5. #4 25. Mai 2005
    Ich finde er sollte sowas eher unterstützen glaube er fände es nicht so gut wenn man ihn hacken würde weil in einer seiner Firewalls nen bug oder sonstiges ist.

    man sollte ihn vieleicht mal mehr aufklären was man da macht!!
     
  6. #5 25. Mai 2005
    Der Bürgermeister checkt einfach net was da abgeht ! Ein RaffNiX ist des bestimmt . Wenn man keine ahnung hat sollte man sich erstmal erkundigen !

    MfG -W1Nkham-
     

  7. Videos zum Thema
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