Coole Tipps für heiße Sommertage

Artikel von Tommy Weber am 12. Juli 2021 um 16:09 Uhr im Forum Alltagsprobleme - Kategorie: Ratgeber & Wissen

Schlagworte:

Coole Tipps für heiße Sommertage

12. Juli 2021     Kategorie: Ratgeber & Wissen
Nach einem gefühlt viel zu kalten Frühling ist jetzt der Sommer da und zeigt, was er kann. Temperaturen jenseits der 30° Grad am Tag und tropische Nächte sind schweißtreibend, es gibt aber einige coole Tipps, mit denen es einfach ist, durch den heißen Sommer zu kommen. Wer sich daran hält, kann den Sommer in vollen Zügen genießen, ohne schwitzend vor dem Ventilator zu sitzen.

Coole-Tipps-für-heisse-Sommertage.jpg

Das richtige Trinkverhalten spielt eine ebenso wichtige Rolle wie das richtige Lüften. Wie sollte das Essen in der heißen Jahreszeit ausfallen und sind Klimaanlagen ein Fluch oder doch eher ein Segen? Diese und andere Fragen sind für jeden interessant, der mit kühlem Kopf durch die heiße Jahreszeit kommen will.

So bleibt die Wohnung angenehm kühl
Bei einer Temperatur von 20° Grad oder mehr in der Nacht sprechen Meteorologen von einer tropischen Nacht. Um ungestört schlafen zu können, ist es wichtig, für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Feuchte Handtücher und Laken können dabei helfen. Die Laken und die Handtücher werden im Schlafzimmer aufgehängt. Während sie langsam trocknen, entziehen sie Luft die Wärme und was dabei entsteht, nennt sich Verdunstungskälte. Optimal ist es zudem, ein dünnes Bettlaken vor das Fenster zu hängen, damit die hereinströmende Luft direkt abgekühlt wird. Das Ganze funktioniert dann praktisch wie eine natürliche Klimaanlage.

Harte Bodenbeläge wie Parkett, Laminat oder Fliesen kühlen die heiße Luft automatisch ab. Sind sie aber mit Teppichen bedeckt, dann verpufft dieser Effekt, da die Teppiche wie eine Dämmung wirken und die Wärme bleibt. Wer wenig schwitzen will, sollte die Teppiche im Sommer einrollen.

Wie sinnvoll ist eine Klimaanlage?
Für die einen ist sie ein wahrer Segen, für die anderen eher ein Fluch: die Klimaanlage. Im Auto und in der heißen Wohnung ist eine Klimaanlage sicher ein Segen, ein Fluch ist es erst, wenn es mit der Kälte übertrieben wird. Eine zu kalt eingestellte Klimaanlage ist wie der berühmte Sprung ins kalte Wasser: Der kann die zu großen Temperaturunterschiede nur schwer verkraften. Wer mit dem Auto bei 35° Grad Außentemperatur fährt, sollte das Wageninnere nicht auf 20° Grad herunterkühlen, Experten empfehlen einen Temperaturunterschied von maximal sechs Grad. Die kalte Zugluft sollte zudem nicht direkt auf den Fahrer oder Beifahrer gerichtet werden, denn dies kann zu einer Erkältung führen.

Auch in der Wohnung ist es besser, die Klimaanlage nicht zu weit aufzudrehen und den Luftstrom nicht auf die nackte Haut zu richten. Wo sich die Temperatur der Klimaanlage nicht steuern lässt, beispielsweise im Hotel, in der Bahn oder im Bus, ist eine dünne Jacke ideal.

Essen im Sommer - leicht, knackig und saftig sollte es sein
Die Menschen rund um das Mittelmeer wissen, warum sie leichte Speisen bevorzugen. Sie setzen auf Fisch, Meeresfrüchte, frisches Gemüse und knackige Salate. An heißen Sommertagen ist die mediterrane Küche nur zu empfehlen, schweres und deftiges Essen hingegen belastet den Körper nur unnötig. Steigende Körperwärme und Müdigkeit sind die Quittung für zu deftiges, fettes Essen bei sommerlicher Hitze. Besser sind kalte Köstlichkeiten wie Salate, Antipasti oder leckere Kleinigkeiten wie beispielsweise Tapas. Joghurt und frisches Obst, aber vor allem Gemüse liefern die wichtigen Mineralstoffe, die durch das Schwitzen verloren gehen.

Wie wäre es mit „Melone on the Rocks“? Dazu aus einer Wassermelone dreieckige Stücke schneiden, sie auf Holzspieße stecken und ins Gefrierfach legen.

Wer die Melone lieber als Pudding mag, sollte diese köstliche Spezialität aus Italien unbedingt ausprobieren:

· Das Fruchtfleisch der Wassermelone pürieren, mit etwas Maisstärke aufkochen, und zwar so lange, bis die Masse die Konsistenz von Tortenguss hat. Ganz nach Geschmack eine Prise Salz, etwas Zimt oder Zitronensaft dazugeben. Die Masse in Förmchen oder Gläser füllen und kalt stellen. Vor dem Servieren mit gerösteten Pinienkernen bestreuen.

Immer wieder lecker ist der Klassiker: Melone mit hauchdünn geschnittenem Parmaschinken. Hier schmeckt übrigens Honigmelone besser als Wassermelone.

Viel, aber nicht zu viel trinken
Trinken ist an heißen Sommertagen besonders wichtig, denn schließlich verliert der Körper durch das Schwitzen wichtige Mineralstoffe. Wenn es richtig heiß ist, gehen pro Tag rund 2,5 Liter Wasser verloren und die gilt es wieder „nachzutanken“. Um den Verlust an Mineralstoffen wieder auszugleichen, sind Wasser, Tee oder Saftschorlen die beste Wahl. Wichtig ist es, dass die Getränke nicht zu kalt sind, denn dies kann unangenehme Bauchschmerzen zur Folge haben. Der Körper muss erst richtig arbeiten, um die eiskalten Getränke im Magen zu erwärmen, und was entsteht beim Arbeiten? Wärme. Wichtig ist zudem, dass der Körper nicht mehr als 800 Milliliter Flüssigkeit pro Stunde aufnehmen kann, was heißt, ein großes Glas Wasser innerhalb von 60 Minuten zu trinken, reicht völlig aus.

Eine kühlende Wirkung hat auch Minze, denn darin ist Menthol enthalten. Wer die Blätter auf der Haut zerreibt, wird den Effekt sofort spüren. Kalter Pfefferminztee ist nicht umsonst in den orientalischen Ländern ein sehr beliebtes Getränk. Salbei hemmt die Bildung von Schweiß und ist daher als Tee zubereitet, das ideale Getränk an heißen Sommertagen.

Richtig lüften und abdunkeln
Wenn die Temperaturen in den Abendstunden nach einem glutheißen Sommertag langsam zurückgehen, atmen vor allem die Bewohner von Dachgeschosswohnungen durch. Jetzt nur noch das Fenster aufmachen und tüchtig lüften. Was auf den ersten Blick vernünftig erscheint, ist jedoch falsch, denn auf diese Weise kann die Wärme erst in die Wohnung kommen. Die wichtigste Rolle spielt immer die Außentemperatur und dies heißt: Entweder das Fenster die ganze Nacht oder sehr früh am Morgen öffnen. Nach acht Uhr ist es schon zu warm und wer erst dann die Fenster öffnet, lässt die Hitze in die Räume.

Die Räume abzudunkeln, ist eine weitere Maßnahme, um der Sommerhitze zu trotzen. Wer Außenjalousien hat, sollte sie unbedingt herunterlassen, damit die Sonne nicht in die Wohnung gelangen kann. Gibt es keine Außenjalousien, dann sind blickdichte Vorhänge eine gute Wahl. Ein schwarzes Tuch von innen vor die Fenster hängen, ist ebenfalls effektiv. Schwarz absorbiert die Hitze und die Sonnenstrahlen bleiben draußen.

Nur leichte Kleidung tragen
Im Sommer sind schwere und dunkle Stoffe ein Tabu. Leicht und luftdurchlässig sollte die Kleidung sein, aus Leinen, reiner Seide oder aus Baumwolle. Diese Stoffe lassen jeden Windhauch bis auf die Haut durch. Pflicht ist eine Kopfbedeckung, denn wenn die Sonne ungehindert auf den Kopf knallt, droht im schlimmsten Fall ein lebensgefährlicher Hitzschlag.

Zur Autoren Facebookseite

Bildquelle: © Depositphotos.com / Kukota
 

Kommentare