Cryptowährungen: Handelsverbot oder strenge Auflagen drücken die Kurse

Dieses Thema im Forum "Finanzen & Versicherung" wurde erstellt von raid-rush, 11. Januar 2018 .

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  1. #1 11. Januar 2018
    Die Kursrutsche bei Bitcoin und anderen großen Cryptocoins sind teilweise auch auf Ankündigungen in Asien zurückzuführen. Vor allem Südkorea ist ein schwergewicht im Handel mit Kryptowährungen, deren Börsen notieren auch deutlich höher als andere. Dennoch zeichneten sich hier deutliche Kursrückgänge ab die sich auch auf den Restlichen Handel auswirken. Betroffen sind auch Ripple und Ethereum sowie viele weitere.


    Südkorea will Handel verbieten
    Hintergrund der deutlichen Abschäge sind Berichte, wonach Südkorea den Handel mit der Kryptowährung verbieten will. Die Regierung bereite demnach eine entsprechende Vorlage vor, hieß es von Seiten des Justizministers des Landes, Park Sang Ki. Er hatte zur Vorsicht gemahnt und große Bedenken gegenüber virtuellen Währungen zum Ausdruck gebracht. Nähere Einzelheiten nannte der Politiker zunächst nicht.

    Betreiber von Handelsplätzen für Kryptowährungen in Südkorea berichteten von Ermittlungen und Durchsuchungen durch Polizei und Steuerbehörden. Sie hätten dies mit dem Verdacht der Steuerhinterziehung und anderer krimineller Aktivitäten begründet.



    Hiobsbotschaften auch aus China
    Bereits am Vortag hatten Meldungen aus China für Aufruhr in der Krytowährungscommunity gesorgt. Chinas politische Führung hat laut einem Medienbericht Bitcoin-Schürfern die Beendigung ihrer Tätigkeit angeordnet. Es gehe um Kapazitäten, die für einen hohen Anteil des weltweiten Bitcoin-Angebots stehen, berichtete die US-Zeitung "Wall Street Journal" am Mittwoch auf ihrer Internetseite mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen.

    Da Kryptowährungen in Asien besonders beliebt sind, haben Meldungen aus dieser Region auf den Digitalwährungsmarkt starke Auswirkungen.



    Auch US-Senat zeigt sich skeptisch
    Möglicherweise droht dem Kryptowährungsmarkt weiterer Gegenwind auch aus den USA. Dort soll der US-Senat Digitalwährungen wie den Bitcoin näher unter die Lupe nehmen und sowohl mit Vertretern der Regulierungsbehörden als auch den Chefs der Börsenaufsicht (SEC) sowie der Derivate-Aufsicht (CFTC) Gespräche über die Handhabung und mögliche Regulierung von Cyberdevisen führen.
     
  2. #2 11. Januar 2018
    Cryptowährungen sind Geldvernichtungsmaschinen. man investiert im Grunde(aus meiner Sicht) in nichts. Ich wüsste nicht was ich mit diesen Pseudowährungen anfangen sollte. Der US Dollar, Euro sind auch nichts Wert aber Sie waren zumindest mal an Gold gebunden. Zudem gibt es zumindest das Geld noch real als Münze und Scheine, das ist aus meiner Sicht wichtig um noch ein wenig das Geld an realen Werten zu binden.
     

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