CS: Tipps und Tricks

Dieses Thema im Forum "PC & Konsolen Spiele" wurde erstellt von basti1990, 22. Januar 2006 .

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  1. #1 22. Januar 2006
    Die doch mittlerweile stattliche Zahl von über 150 gespielten Clanwars (es existiert eine nicht unerhebliche Dunkelziffer) war für uns Anlass, unsere Erfahrungen vom Anfang bis jetzt in einem kleinen (und zugegebenermaßen wenig perfekten) „Light-Guide“ für Clanwars zusammenzufassen. Dabei erheben wir wie angedeutet keinstenfalls den Anspruch auf Vollständigkeit oder Perfektion, sondern möchten lediglich das, was wir herausgefunden und erfahren haben, weitergeben, vielleicht hat der ein oder andere Nutzen davon. Der Guide ist in verschiedene Unterpunkte unterteilt, die möglichst kurz gehalten wurden, ohne Wichtiges zu unterschlagen.
    Die Taktik
    Der mit einigen Abstrichen wichtigste Punkt ist es, eine gelungene Taktik vorliegen zu haben.. Es reicht in 90% aller Fälle nicht aus, sich kurz vor Rundenbeginn im Clanwar aufzuteilen und Laufwege zu bestimmen. Eine gute Taktik erfordert nicht nur eine intensive Ausarbeitung außerhalb des Spiels (möglichst in Form von Mapübersichten, die per Bildbearbeitung zu Laufwegs-Karten umfunkioniert werden, oder mit Hilfe von Tools), sondern auch ein anschließendes Training der Taktiken, ohne den Druck eines Gegners im Nacken zu verspüren. Ist die Taktik einmal allen teilnehmenden Spielern geläufig, kann der erste Clanwar testweise angegangen werden. Will man sich nicht auf eine bestimmte Map festlegen, so lohnt es sich, die gängigsten Maps durchzuarbeiten. Wir erachten es aber im Pseudo-professionellen Bereich für sinnvoll, sich eine sogenannte „Home-Map“ intensiver als andere Maps anzueignen, was auch aus psychologischer Sicht (beispielsweise in puncto Selbstbewusstsein) eine große Rolle spielen kann.
    Die Hierarchie
    Innerhalb eines Teams muss eine feste Hierarchie bestehen. Wird nicht vor Beginn eines Spiels ein Spieler als Teamcaptain festgelegt, endet ein War häufig im Streit oder in heillosem Durcheinander zu Rundenbeginn, der nicht nur Zeit, sondern vor Allem Nerven kostet und somit den Anfang vom Ende der Hoffnung auf einen Sieg bedeutet. Die Aufgabe des Captains ist es, vor Beginn der Runde taktische Umstellungen bekanntzugeben, seine Spieler zu dirigieren und Positionen umzustellen oder zu verteilen, wenn die Taktik „on-the-fly“ an den Gegner angeglichen werden muss. Als Teamcaptain sind generell nur die Spieler geeignet, die erfahren und diszipliniert genug sind, ihre Teammitglieder unter Kontrolle zu halten, in jeder Phase des Spiels die Übersicht zu behalten und nicht die Nerven zu verlieren, wenn es mal nicht so läuft, wie erwartet. Wie im Fußball muss der Teamcaptain der Dirigent des Spiels und in der Lage sein, ein Spiel zu lesen, den Gegner einzuschätzen und seine eigenen Spieler den Ansprüchen des Spiels nach aufzuteilen. Letzter wichtiger Punkt: Ein Teamcaptain muss in der Lage sein, sein Team in jeder (vor allem schwierigen) Phase des Spiels neu und anhaltend zu motivieren, was nicht nur gilt, wenn man unterlegen ist, sondern sehr häufig auch im umgekehrten Fall.
    Die Disziplin
    Die schönste Taktik und die beste Hierarchie sind hochgradig sinnlos, wenn sich nicht jeder mit größter Disziplin an die ihm zugeteilten Positionen, Aufgaben und Laufwege hält. Wer die Disziplin gegen einen ebenbürtigen Gegner vernachlässigt, hat so gut wie verloren. Disziplin beinhaltet, Positionen beizubehalten, sofern man nicht durch eine ausdrückliche Aufforderung des Teamcaptains dazu angehalten wird, sie für die Erfüllung anderer Aufgaben zu verlassen (beispielsweise dann, wenn ein Großteil des gegnerischen oder auch des eigenen Teams bereits ausgeschaltet wurde), und vor allem auch bei Überlegenheit nicht dazu überzugehen, Leichtsinnigkeiten zu begehen und dadurch das Gesamtergebnis (in welcher Höhe auch immer!) zu gefährden. Ausnahmen (gegen besonders schwache und unterlegene Gegner) bestätigen auch hier die Regel. Die größte Herausforderung in Sachen Disziplin ist aber das Abwarten. Sehr häufig heißt es (besonders als CT) abzuwarten, und den Gegner in Zeitnot zu bringen. Wir selbst haben schon unglaublich viele Runde schlicht dadurch verloren, dass wir nicht diszipliniert genug waren, den Gegner kommen zu lassen und auf sicheren Positionen das Ende der Runde abzuwarten. Besonders wenn nur noch ein Mitglied des gegnerischen Teams übriggeblieben ist und man sich in offensichtlich überlegener Position befindet, fällt es oft schwer, eineinhalb oder manchmal auch mehr Minuten einfach still zu sitzen, nichts zu reden und abzuwarten. Wenn das einmal ohne Probleme klappt, ist ein wichtiger Schritt getan.
    Die Kommunikation
    Das A und O eines erfolgreichen Teams ist die disziplinierte Kommunikation untereinander (und oh Wunder! Auch mit dem Gegner!). Der alles entscheidende Faktor in Counterstrike ist und bleibt der Sound. Auch wenn ich einen Gegner nicht sehe, kann ich ihn eventuell doch hören und durch gezieltes Informieren meiner Mitspieler über die gegnerische Position eine komfortable Konftrontation mit dem Gegner erreichen. Dieser Vorteil wird zunichte gemacht, wenn Mitspieler ihre Spielpausen (herbeigeführt durch ihr frühes Dahinscheiden während einer Runde) dazu nutzen, Exkrementen aus Rachen und Nase durch lautes Husten, Räuspern und das berüchtigte „Hochziehen“ einen Weg in die Freiheit zu bahnen oder aktuelle politische Ereignisse in Form von intellektuellen Geistes-Ergüssen ihrer Umwelt kundzutun. Auch und besonders die subjektiv sehr leise wahrgenommenen Geräusche wie Kratzen, Kauen oder Headset-wieder-geraderücken sollten auf den Beginn der nächsten Runde verschoben werden, um eventuell noch lebende Mitspieler nicht zu irritieren. Besonders dieser Punkt führte bei uns schon häufig zu Missstimmungen innerhalb des Teams, weil Spielern so bewusst der Ruhe-Vorteil genommen wurde. Wie gesagt – was bei der Kommunikation zählt, ist Disziplin. Wenigstens genauso wichtig wie das Weglassen störender Nebengeräusche ist das gezielte Einsetzen der Kommunikation. Das Privileg der uneingeschränkten Mitteilung muss ausdrücklich beim Teamcaptain liegen, nur er hat das Recht, nach eigenem Ermessen auch in scheinbar wichtigen Spielphasen durch Einwerfen von Kommentaren das Geschehen zu beeinflussen. Die anderen Spieler sollten ihre Kommunikation im Idealfall darauf beschränken, Gegnerpositionen mitzuteilen oder ihren eigenen aktuellen Standort und (Gesundheits-)Status mitzuteilen. Scheidet ein Spieler aus einer laufenden Runde aus, so ist seine einzige Aufgabe, den Ort seines Dahinscheidens mitzuteilen und die Anzahl der Gegner zu nennen, die er gesehen hat (es sei denn, das ist überflüssig), Kommentare wie „Oh man, ich krieg die ganze Zeit nur Headshots“, „Alder, ich glaub ich geh mir ersma n Bier holen“, "NEIN MR. KILLER!" oder "die haben doch unter GARANTIE wallhack, aimbot und speedhack!!" haben hier keinen Platz und führen nur zu dem, was bereits im ersten Absatz angesprochen wurde. Lautes Fluchen, Schreien und Lamentieren gehören dazu.
    Die Motivation
    Die Fähigkeit, sich selbst motivieren zu können, ist mit entscheidend für die gesamte Stimmung innerhalb des Teams. Jeder im Team wird es seinem Mitspieler sofort anmerken, wenn dieser unmotiviert ist. Selbst nach mehreren in Folge verlorenen Runden darf nicht die „Wir-haben-sowieso-keine-Chance“-Stimmung Einzug halten, denn damit wäre definitiv die Möglichkeit eines gemeinschaftlichen Comebacks dahin. Merkt man, dass die eigenene Motiviation unweigerlich schmilzt, sollte man sich das nicht anmerken lassen, sondern versuchen, durch Konzentration die Rückkehr ins Spiel zu finden.
    Die Konzentration
    Last but not least und von allen sehnsüchtig erwartet: Die Konzentration. Es ist denkbar ungünstig, wenn während eines Online-Wars nebenbei der Fernseher oder ähnliche Medien einen Teil der dringend in vollstem Umfang benötigten Konzentration in Anspruch nehmen. Ebenso ungünstig ist es, wenn sich weitere Personen im Raum aufhalten, die den Spieler eventuell mit Fragen wie „und warum schießt du jetzt nicht auf den?“ behelligen, die zwar lediglich die unkomplizierte Antwort „weil er zu meinem Team gehört“ erfordern, aber dennoch zumindest für kurze Zeit ablenken und so dazu führen, dass der Spieler eventuell wichtige Hinweise und Anweisungen verpasst. Um die Ablenkung durch Dritte zu vermeiden, ist es sicher ideal, alles, was irgendwie nach Telefon aussieht, abzuschalten und lautes Rufen von Eltern oder Geschwistern („Kai-Uwe, bring bitte den Müll runter!“, oder alternativ: „Kai-Uwe, die Spülmaschine ist seit drei Tagen fertig!“) geflissentlich zu ignorieren, solange es geht. Dazu ist es wiederum sinnvoll, Eltern, Geschwister, Haustiere und andere Familienmitglieder frühzeitig darüber zu informieren, dass man bis auf weiteres gerne ungestört sein möchte.
    Schlusswort
    Wie zu Anfang gesagt – dieser Guide ist nicht perfekt und die sogenannten „Progamer“ werden sich wahrscheinlich bei seinem Anblick ein leichtes bis schweres Schmunzeln nicht verkneifen können, aber vielleicht gibt es doch den ein oder anderen, der Spaß beim Lesen hatte und darüber hinaus auch noch möglicherweise einige wichtige Hinweise für sein eigenes Team entdeckt hat ;-)

    (Quelle: http://www.starbugs05.com/index.php?area=articles&id=2 )
     

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  3. #2 13. Februar 2006
    Sehr schön. Aber selbst ich, als halb Anfänger hätte das meiste mir schon denken können.

    Mir geht es noch um ganz andere Sachen.

    Zum Beispiel, wie gehe ich mit dem recoil richtig um? Man kann gegensteuern, aber bis zu welcher Distanz zum Gegner is das noch sinnvoll? Gibt es da einen Unterschied zwischen M4 und AK?

    Was gibt es alles für kleinere Tips und Tricks, die man beachten sollte, um bei CS1.6 besser zu werden?
     
  4. #3 13. Februar 2006
    1. such dir richtige netsettings und pass die an deiner leitung und pc an
    2. der unterschied is das man für AK mehr skill brauch als mit m4, da is mehr recoil und man muss mit der in df und entfernung umgehen können
    3. um besser zu werden such dir ein clan die besser sind als du also keine naps und dich lernen können

    achja und auf distanz am besten 2-3 schüsse abschiessen und dich hin und her bewegen damit du kein leichtes opfer bist und in nahkampf gezielt schiessen kein sinnloses dauerfeuer am besten kurz bevor du schiesst dein fadenkeuz runterziehen also gegenhalten
     
  5. #4 13. Februar 2006
    Die Colt ist geeignet für alle Distanzen, ideal für den Häuser- und Strassenkampf. Gut geeignet für Gelegenheitscamper. Im Schaden etwas schwächer als die AK47 (ca. 10%). Wegen ihrer Präzision im Salvenfeuer und dem optionalen Schalldämpfer ist die Colt jedoch der AK47 oft strategisch überlegen. Wer ohne Zoom auskommt, sollte als CT immer die Colt wählen, da sie mit der Steyer Aug vergleichbar ist.

    Quelle: http://www.counter-strike.de/content/general/strategie/CS-YASG-05.php

    Da finden sich noch mehere nützliche tipps und tricks.
     
  6. #5 14. Februar 2006
    Also ich sage nur:
    1. Gute Netsettings die selber gebastelt sind auf deine Leitung angepasst -> dload keine gemacht die helfen nicht wirklich.
    2. Niemals aufregen -> wird man nur schlechter
    3. Mauspad sauber machn und Maus Speed richtig für präzision anpassen
    4. Versuche nicht mit dauerfeuer sondern mit einzelschüsse zu spielen und immer versuchen aufm kopf zu zielen (so wird das schneller zum Reflex)
    5. Gute Headset um Gegner zu hören und nicht reinrushen sondern lass ihn kommen (Taktisches Warten) aber nicht übertreiben
    Hoffe ich konnte helfen
     

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