Cuban: 5$ Strafe für Filesharer sind genug

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 18. Mai 2005 .

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  1. #1 18. Mai 2005
    Entschädigungsforderungen der MI sind unsinnig, sagt Medienmilliardär
    Mark Cuban, als Medienmogul diesbezüglich ein Exot, hat schon in der Vergangenheit große Sympathien für Tauschbörsen gezeigt und plant gemeinsam mit Regisseur Soderbergh Filmreleases zeitgleich im Kino, auf DVD und in der Tauschbörse. Nun hat er nach dem Start von Yahoos Online.Musikshop seine Ansicht über den Schaden vorgestellt, den die von der RIAA verklagten Tauschbörsennutzer verursacht hätten: fünf Dollar im Monat.

    In der Tat sind die Vergleichszahlungen, die die RIAA fordert, angesichts unbeschränkter Downloadangebote inzwischen völlig ohne Bodenhaftung: um die 3.000 Dollar fordert die RIAA von den Filesharern, damit sie das Verfahren einstellt. Wenn es zu einer Verhandlung käme, sind die Strafen auf 750 Dollar angesetzt: pro angebotener Musikdatei, wohlgemerkt. Wie eine Industrie einerseits derartige Verluste durch Filesharer angeben kann und andererseits unbegrenzte Musiknutzung eben 5 Dollar im Monat wert sein soll, ist jedoch nicht mehr vermittelbar.

    "Die RIAA kann nicht mehr behaupten, Studenten, die Musik herunterladen, würden sie Tausende von Dollars kosten. Sie kann an sich inzwischen gar nichts mehr behaupten. Grundsätzlich hat Yahoo eben den Besitz kontrollierter Musikdateien in ein minderes Delikt verwandelt. Abzahlbar durch eine monatliche Strafe von 5 Dollar", so Cuban.

    Bislang jedoch stehen vor der Einstellung der Verfahren gegen Filesharer die üblichen paar tausend Dollar, welche von der RIAA gefordert werden - und von denen die Künstler selber in der Regel nichts zu sehen bekommen. Die Verfahrenseinstellung bleibt auch weiterhin die Regel, zur Verhandlung kam es bislang nie: der Fall von Dave Bink wäre der erste, bei dem es zu einem Gerichtsurteil käme. Binks Tochter hatte vor zwei Jahren im Alter von 13 Jahren mit Limewire einige hundert Songs geladen, Binks soll dafür nun 3.750 Dollar zahlen. Er zieht es vor, vor Gericht zu ziehen.


    quelle: gulli untergrund news
     

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