"...dann hätte jeder Ribery zerrissen"

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von Darkstar., 28. Februar 2008 .

Schlagworte:
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 28. Februar 2008
    München - Es war wahrlich ein denkwürdiger Mittwochabend in der ausverkauften Münchner Allianz-Arena.

    69.000 elektrisierte Zuschauer hatten sich bereits auf ein Elfmeterschießen im 204. Stadtderby zwischen dem FC Bayern und 1860 eingestellt, als Bayern-Stürmer Miroslav Klose von Chunly Pagenburg an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht wurde.
    Schiedsrichter Peter Gagelmann entschied in der 120. Minute des DFB-Pokal-Viertelfinals auf Elfmeter.
    Franck Ribery trat an und verwandelte lässig, nachdem er im ersten Versuch zurückgepfiffen worden war. Bayerns französischer Superstar bewahrte den Bundesliga-Tabellenführer so vor einer Blamage gegen den zweitklassigen Lokalrivalen.
    Hatte das Starensemble die "Löwen" unterschätzt? Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld gab nach der Partie immerhin zu, dass vermutlich nicht jeder seiner Angestellten vorher den Namen seines Gegenspieler gekannt habe.
    Im Interview spricht Hitzfeld über die psychologische Wirkung des Last-Minute-Sieges, die Schwierigkeiten der Bayern, ins Spiel zu kommen

    Frage: Herr Hitzfeld, so einfach wie man sich das vorgestellt hatte, war das Spiel heute dann doch nicht.


    Ottmar Hitzfeld:


    Es war nicht so einfach, wie sich das die Journalisten vorgestellt haben. Wir als Verantwortliche wissen schon, dass ein Derby immer schwer zu spielen ist. Die unterklassige Mannschaft brennt natürlich und setzt alles daran, uns Paroli zu bieten. Das hat 1860 eindrucksvoll gemacht und war die ersten 30 Minuten besser als wir. Wir kamen sehr schlecht in unseren Rhythmus und hatten sehr viele Ballverluste. Trotzdem hatten wir in der ersten Halbzeit die klarste Chance des Spiels durch Toni Kroos, als er alleine vor dem Torwart war.


    Frage:


    Je länger das Spiel dauerte, desto besser wurde der FC Bayern.


    Hitzfeld:



    Das war natürlich nervenaufreibend. Wir hatten alle schon gejubelt nach dem tollen Elfmeter von Franck Ribery und dann wurde er zurückgepfiffen. Aber Ribery ist ausgebufft und unheimlich frech, das zeichnet ihn aus. Wenn der Torwart stehen bleibt und die Brust hinhält, dann hat er den Ball. Dann hätte jeder Ribery zerrissen. So ist er der Held des Spiels.


    Frage:

    Warum hat er nicht von Beginn an gespielt?


    Hitzfeld:


    Das Risiko war mir noch zu groß. Er hat mir vor dem Spiel gesagt, dass die Kraft nur für eine Halbzeit reicht.


    Frage:



    Sie sagen, die "Löwen" hätten gebrannt. Es wirkte in der ersten Hälfte und teilweise auch später so, als würden einige der Bayern-Spieler nicht so brennen, wie es von Ihnen in einem solchen Derby verlangt wird.


    Hitzfeld:


    Es ist ganz normal, dass man nicht so brennt wie ein unterklassiges Team, für das es gegen den FC Bayern München geht. Ich glaube nicht, dass jeder von uns den Namen seines Gegenspielers gekannt hat - umgekehrt wahrscheinlich schon. Da gibt es diese natürliche Motivation, weil man eine Sensation schaffen kann. Für uns dagegen war ein Sieg Pflicht. Die Löwen waren aufgedreht wie immer in einem Derby. Für 1860 ist das ja fast wie das Spiel des Jahrhunderts gewesen. Mit einem Tor in solch einer Partie kann man sich unsterblich machen. Somit war klar, dass wir uns alles hart erarbeiten müssen.


    Frage:
    Haben Sie nun Mitleid mit dem Lokalrivalen?


    Hitzfeld:

    Die "Löwen" waren zwar ersatzgeschwächt, hatten aber dennoch eine sehr gute Mannschaft auf dem Platz. Mitleid habe ich nicht, das gibt es im Sport nicht. Es wird mit harten Bandagen gekämpft.


    Frage:



    Der FC Bayern bleibt nach diesem Sieg die Nummer eins in München.


    Hitzfeld:

    Bayern war die Nummer eins in München und wird auch immer die Nummer eins bleiben.


    Frage:


    Könnte das kraftraubende Spiel negative Auswirkungen auf die Partie gegen Schalke haben?


    Hitzfeld:


    Wir haben auch am Samstag gute Chancen. Wir sind gut austrainiert und werden bei Schalke auf Sieg spielen.



    Quelle:SPORT1 | Fußball | Bundesliga | Formel 1 | US-Sport | Basketball | Handball
     

  2. Anzeige
    Heute: Deals & Sale mit stark reduzierten Angeboten finden.
  3. #2 28. Februar 2008
    AW: "...dann hätte jeder Ribery zerrissen"

    ganz toll... was willste da diskutieren?? sagst ja nichmal selber was zu diesem uninteressanten müll
     
  4. #3 28. Februar 2008
    AW: "...dann hätte jeder Ribery zerrissen"

    :D hast recht
     
  5. #4 28. Februar 2008
    AW: "...dann hätte jeder Ribery zerrissen"

    Die beiden Vorposter haben recht :D
    Bidde closen ;)

    Bayern hat über weite weite strecken einfach grotten spielt, und am Ende glücklich gewonnen (wenn man bedenkt, dass das Foul vor dem Strafraum war). Und fertig
     
  6. #5 29. Februar 2008
    AW: "...dann hätte jeder Ribery zerrissen"

    alle 3 vor mir ham recht^^ einfach schließen
     

  7. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...