Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

Dieses Thema im Forum "Szene News" wurde erstellt von slick, 10. Februar 2016 .

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  1. #1 10. Februar 2016
    Hi, ein guter Freund hat mir heute morgen folgenden Link von chip.de zugesendet:

    Q: Chip.de - Raubkopien vor dem Aus, unknackbare Spiele

    Ich selbst habe davon heute zum ersten mal gelesen und da ich seit geraumer Zeit kaum noch Zeit zum Spielen habe, bin ich auch überhaupt nicht auf dem laufenden Stand bzgl. der "Cracking-Szene".

    Habt ihr davon bereits gewusst?

    Was haltet ihr von diesem Artikel?

    Denkt ihr da ist was wahres dran?

    (Wäre dieser Artikel nicht auf chip.de, sondern in einem Magazin, das sich ansonsten nicht auf Computer und Software spezialisiert hat, erschienen... hätte ich ihn hier jetzt nicht gepostet.)

    LG. slick
     

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  3. #2 11. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Hatte letztens schon mal erwähnt warum der Bereich der Softwarekopien es schwer haben wird: Weil die Produkte bald nur noch effektiv online nutzbar sind. Bisher war es so, dass es Offlinemodis gab. Diese nutzt aber kaum jemand denn fast alle Spiele sind für Multiplayer ausgelegt. Ohne echten Key gibt es keinen Zugang und damit ist das Spiel praktisch unbrauchbar.

    Ein Crack kann nur Client seitig Manipulieren, ist der Betrieb aber Server seitig abhängig, wird es schwer bzw unmöglich.

    Das ist aber noch gar nicht das erwähnte Problem, sondern ein weiteres zusätzliches.

    Die Verschlüsselungen von Quellcodes werden immer stärker, das macht es aufwendig aber nicht unmöglich diese zu knacken, zumindest solange sie einen offline Betrieb haben.
     
  4. #3 11. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    die crackerszene hat also ein interview gegeben in dem sie sagen, dass sie ein jahr nicht mehr versuchen spiele zu cracken? interessant.
    es gibt immer möglichkeiten die verschlüsselung zu umgehen. wie raid aber schon sagt haben so gut wie alle spiele einen multiplayer, der online läuft, woduruch man um nen richtigen key nicht drumrum kommt, außer man hackt den server.
    wenn ein singleplayer auf online verbindungen setzt, dann ist ein crack aber auch kein problem. das ganze gab es doch vor jahren schon bei nem assassins creed teil. da wurd ganz banal einfach der server auf dem eigenen pc emuliert und die hosts datei geändert.
    cracks werden einfach immer weniger gebraucht, da ein titel meist nen multiplayer mitbringt. andere aktuelle spiele wie gta v oder fallout 4, die auch ohne multiplayer gut auskommen sind doch auch meist am releasetag bzw. schon davor gecrackt. versteh den artikel nicht. nur weil bei just case 3 momentan kein durchkommen ist, hört die crackerszene doch nicht einfach auf
     
  5. #4 11. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Vll ist das auch nur Promotion für einen Kopierschutz?

    Angenommen Cracker und Kopierschutzfirma tuen sich zusammen, dann könnte man der Industrie ordentlich Kohle abknöpfen und dann später trotzdem verzögert Cracks raus bringen und wieder den neusten "besten" Kopierschutz verkaufen. Dabei könnte man ihn vll sogar Cracken, tut es aber nicht und behauptet halt der sei so gut ^^
     
  6. #5 11. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Ich zocke zwar auch schon längere Zet keine Spiele mehr, weil mir teils die Zeit, teils die Lust fehlt. Aber früher waren Cracks durchaus notwendig, weil Spiele generell einen Kopierschutz hatten, damit die Leute sich die Spiele kaufen. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Games im Single- oder Multiplayer-Modus gespielt wurden. Letzteres war höchstens eine weitere Hürde, weil der Server die Lizenz zusätzlich prüfen konnte.

    Es geht übrigens um Denuvo. Wieso macht die Chip daraus eigentlich ein Staatsgeheimnis? Angeblich soll der jetzt übrigens doch geknackt worden sein. Spiele-Cracks: Szene-Gruppe 3DM will Denuvo doch geknackt haben - WinFuture.de
    Interessant wäre es allerdings trotzdem, wie sich ein einjähriger "Crack-Stop" auf die regulären Spieleverkäufe auswirken würde. Angeblich entsteht ja kein Schaden durch Raubkopien und jeder Raubkopierer würde ein Spiel ja entweder nur ausprobieren und bei Gefallen kaufen - oder aber in generellen Konsumstreik treten, weil sie das Spiel eh nie kaufen würden. Wers glaubt... :lol:
     
  7. #6 11. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Der Chip Artikel ist schonmal schlecht recherchiert. Die beißen sich an den Kopierschutz von Just Cause 3 nur deshalb die Zähne aus, weil die nicht soviel darüber wissen. War damals mit SecuRom auch so und am Ende wurden dann auch alle diese Spiele geknackt.
    Es handelt sich dabei um einen Kopierschutz einer österreichischen Firma. Mehr weiß ich gerade darüber nicht. Hab ich glaub ich auf Heise oder Golem gelesen. (EDIT: Sancho-Pancho hat es erwähnt)

    Da muss ich dir Widersprechen. Ich spiele gerne Singleplayer, auch um nicht online zu sein. Auch Torment - Tides of Numenera werde ich genüsslich spielen (ist ein Offline Titel). Rise of the Tomb Raider habe ich als Vollpreistitel gekauft, weil der Vorgänger gut war und da sehr viel Wert auf den (Offline) Single Player gelegt wurde.
    Dagegen werde ich auch nie wieder ein Ubisoft Titel zum Vollpreis mehr kaufen, weil der Kopierschutz dieser Spiele unter aller Sau ist. Ich habe Far Cry 4 für die XBox One (Deal with Gold für 12€) gekauft und er Kopierschutz sorgt dafür, dass es im Spiel regelmäßig (jede 2. Minute) zu einem Hänger kommt.
     
  8. #7 12. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Puhh Glück gehabt. Dachte bei dem Titel zuerst, dass es um Filme geht^

    Finde den Artikel auch ein wenig nichtssagend. Das könnte man vor jedem neuen Kopierschutz veröffentlichen.
    Und solange es jemanden gibt, der nen Schutz schreibt, gibts auch jemanden, der sich herausgefordert fühlt, diesen zu umgehen.

    Kommt zwar wirklich mehr online, aber bei manchen spielen lobe ich mir doch nen offline storymodus. GTA z.b. wäre auch nur halbsogut, gäbe es nur einen online modus.

    Bei COD usw kann ich derweil auf offline verzichten, da es nahezu immer das Selbe ist, aber bei action/ jump &runs ists ein muss
     
  9. #8 13. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Mangelnde Wertschätzung für diese Arbeit ist ja auch noch ein Argument. Darüber hat sich doch auch geohot mal negativ geäußert, wenn ich das jetzt nicht verwechsle ^^
     
  10. #9 13. Februar 2016
  11. #10 13. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Donnerwetter, ist ja echt ne Neuigkeit. :D

    Mangelnde Wertschätzung? Gut, man könnte vielleicht aus rein sportlicher Sicht etwas Positives an der Arbeit finden. Es ist halt irgendwo immer ein Wettlauf mit der Contentindustrie und mittlerweile nicht gerade einfach. An einfache CD-Abfragen o.ä. habe ich mich früher auch schon herangetraut, aber wirklich komplex war so ein Kopierschutz ja nicht.

    Positiv ist dann vielleicht noch, dass man mittels Crack auch bei legal erworbener Software unter Umständen nicht so sehr gegängelt wird. Bestes Beispiel wieder die CD-Abfrage. War und ist immer noch nervig, wenn man eine CD/DVD unbedingt im Laufwerk haben muss. Allerdings darf man nicht vergessen, wieso die Industrie überhaupt mit Kopierschutz arbeiten muss. Es ist eben nicht immer nur die Contentindustrie böse, auch wenn sie immer als Buhmann abgestempelt wird.
    Und genau deshalb ist die Wertschätzung der Arbeit der Cracking-Groups wohl eher relativ.
     
  12. #11 14. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Die sind mittlerweile schon recht Komplex. Einige Vorgänger von Denuvo waren mehrere zehn MB groß, das ist schon 'ne Menge Code.
    Denuvo macht sich soweit ich verstanden habe am CPU zu schaffen und bildet anhand des CPU einen einzigartigen Schlüssel o.ä. korrigiert mich wenn ich falsch liege.
    3DM hat ja schon diverse Workarounds für die Denuvo v1 und v2 Versionen herausgebracht, v2 war zuletzt MGS: TPP. Dann kamen Mad Max etc. mit der v3. Da haben die Österreicher wohl gute Arbeit geleistet.
    Ich erinnere mich noch an ein Zitat von 3DM in dem sie sagen, dass Konami doch nicht ernsthaft glaubt sie können ihr Produkt ungestört vertreiben, das knacken sie etc.
    Solche Aussagen fand ich echt unangebracht, und jetzt kommen sie mit ihrer Pause, und sie werden den Markt beobachten. Schwachköpfige Crackersklaven...
     
  13. #12 14. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Naja, die gecrackten Games werden auch nicht mehr "benötigt" da die Games mitlerweile einfach sehr sehr günstig zu bekommen sind. Ob nun in 'nem Sale seitens Steam/ uplay/ ... oder auf Keystore Seiten. Man kann auch gebrauchte Steam Acc's kaufen mit dem gesuchten Spiel...

    Darüber hinaus funktionieren Gecrackte Games häufig nicht richtig.

    Ich nehme mal an das das nächste wo versucht wird entgegen zu wirken die Keystore's sind.
     
  14. #13 15. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    gebrauchte Steam Acc's ?

    ist das nicht gefährlich die kann man sich doch immer wieder zurück holen oder?
     
  15. #14 15. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    mit dem key geht das meiner Meinung nach. Hab früher einige "übernommen", weil ich unsichere clan pages gescriptkidded habe :D

    nach einigen Monaten hatte ich die Accounts zwar noch, die games drauf waren aber weg.
     
  16. #15 15. Februar 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Das verhält sich wie der verkauf von LoL, WoW, usw. Acc's. Und die brummen... habe vor kurzen selbst erst meinen alten LoL Acc verkauft.
     
  17. #16 6. März 2016
    AW: Das Ende der Raubkopie: Cracker-Szene gibt sich geschlagen

    Außerdem geht zb Battlefield nichts mehr ohne Online Konto. Und das werden immer mehr Spiele die so funktionieren.


    Nicht nur das je mehr Leute nur noch Tablets... kaufen destso teurer werden ausreichend große Festplatten und Pcs.
    Zudem werden Online Speicher wo immer mehr Leute ihre Sachen ablegen zu gut überwacht. Versucht mal auf einigen Daten mit unbekannten Datenendungen abzulegen, das geht nicht. Warum weil man alles heute analysiert.
    Und vielleicht auch ausgewertet vom Geheimdienst.
    Und noch viel Später machen Kameras usw. nur noch direkt Daten auf online Server so das der Nutzer damit nichts mehr zu tun hat.
    Und dann ist es endgültig vorbei das man Privat Daten selber lagern kann.
    Auch diese Gesichtserkennung auf Kameras / Smartphones sehe ich kritisch. Kann auch missbraucht werden.
    Und auch so ist heute viel möglich, selbst mit nur wenig Kentnissen kann man mit Matlaab schon Sachen von einer Webcam erkennen. Wir hatten an der FH Leute die haben mal eben ein Traking System gebaut womit man ein Spiel steuern kans (rechts oder Links) ... Und wir brauchten nicht wirklich lange dazu.
    Ich war ganz schön überrascht.
    Wirklich überrascht.

    Ok mein Post past nicht ganz hier her Sorry.



     

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