Das sind die Tour-Favoriten

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von JTR suspend, 7. Juli 2007 .

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  1. #1 7. Juli 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    Nachdem wochenlang nur das Thema Doping den Radsport beherrscht hat, wollen wir einen sportlichen Blick auf die Tour de France werfen und stellen Ihnen die Top-Favoriten auf den Gesamtsieg vor.

    Alberto Contador (Discovery Channel Pro Cycling Team)
    Der 24-jährige Spanier gilt als eines der größten Talente im Peloton. Bei der Tour darf er in einem erstklassigen Team mit Levi Leipheimer, George Hincapie und Yaroslav Popovych nicht gerade auf eigene Rechnung fahren. Aber das Weiße Trikot könnte ein realistisches Ziel für den Sieger von Paris-Nizza sein.​



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    {img-src: http://www.sportal.de/photos/07/07/edfcf1cbcc7cd39ebdfcaf34915aa28a.jpg}
    Alejandro Valverde will hoch hinaus​



    Thomas Dekker (Rabobank)​

    Mit 22 Jahren ist der Niederländer für den Toursieg noch zu jung. Aber mit Tirreno-Adriatico 2006 und der Tour de Romandie im vergangenen Mai hat er schon zwei Pro Tour-Rundfahrten gewonnen. Außerdem bärenstark im Zeitfahren - vielleicht schon in diesem Jahr ein Mann für die Top Ten?​



    Cadel Evans (Predictor Lotto)​

    Der ehemalige Mountainbiker aus Australien war auf der Straße eher ein Spätstarter. Erst nach seinem Weggang von T-Mobile ab 2005 konnte der Australier sein Potenzial entfalten. Er gewann 2006 die Tour de Romandie dank eines starken Abschlusszeitfahrens. Bei der Tour de France im vergangenen Sommer auf einem Niveau mit Sastre und Menchov. Dass die Form auch 2007 stimmt, zeigte sein zweiter Platz bei der Dauphiné Libéré vor wenigen Wochen.​



    Andreas Klöden (Astana)​

    Als Zweiter der Tour 2004 und Dritter 2006 muss der Deutsche eigentlich zu den absoluten Topfavoriten gezählt werden. Allerdings bleibt abzuwarten, wie er sich mit Alexandre Vinokourov verträgt, der nominell eigentlich der Kapitän des Astana-Teams sein müsste. Anders als in früheren Jahren hat Klöden in diesem Frühjahr auch schon vor der Tour auf sich aufmerksam gemacht: Gesamtsieg bei Tirreno-Adriatico, insgesamt gute Tour de Suisse. Wahrscheinlich ein gutes Zeichen.​



    Levi Leipheimer (Discovery Channel Pro Cycling Team)​

    Nominell die klare Nummer Eins bei Discovery. Doch als Kapitän konnte er weder bei Rabobank noch bei Gerolsteiner die Erwartungen voll erfüllen, sobald es um die Tour ging. Eigentlich fehlt ihm nicht viel: Superzeitfahrer, kommt gut über die Berge - aber der allerletzte Kick, den man in den Alpen oder Pyrenäen braucht, um am Ende des Tages entscheidende Minuten für den Gesamtsieg herauszuholen, den hat er vielleicht nicht so ganz.​



    Denis Menchov (Rabobank)​

    Der Vuelta-Sieger von 2005 befindet sich im besten Radfahreralter (29). Aber nachdem er bei der Tour des Vorjahres lange gut aussah, ging seither nur noch wenig. Immerhin Dritter bei der aktuellen Katalonien-Rundfahrt im Mai, aber insgesamt erscheint uns seine Form schwächer als in den letzten beiden Jahren.


    Christophe Moreau (AG2R Prévoyance)​

    Schon 36 Jahre alt ist Christophe Moreau. Und fast 36 Jahre lang gilt er schon als französische Tourhoffnung. Fürs Podium hat es dennoch am Ende nie gereicht. Dass er es noch einmal wissen will, das hat er gerade erst mit dem zweiten Gesamtsieg bei seiner Lieblingsrundfahrt Dauphiné Libéré bewiesen.​



    Oscar Pereiro Sio (Caisse d'Épargne)​

    Der Vorjahreszweite und Sieger 2006 in spé muss dieses Jahr wieder als Edelhelfer in die Frankreich-Rundfahrt gehen. Sollte sein Kapitän Valverde einen Einbruch erleiden, könnte Pereiro in die Bresche springen, aber ob ihm der ganz große Coup wie im Vorjahr gelingen kann, als er in einer Ausreißergruppe viel Zeit gut machen konnte, bleibt mehr als fraglich.​



    Michael Rogers (T-Mobile Team)​

    Der dreifache Zeitfahr-Weltmeister wird von T-Mobile mit der Zielsetzung Top Ten in die Tour de France geschickt. Im Vorjahr wurde der Australier Zehnter, eine Platzierung, die auch in diesem Jahr als ein Erfolg gewertet werden könnte, zumal er nur wenige Helfer in seiner Mannschaft hat, die ihm über die ganz hohen Pässe helfen könnten. Dort hat Rogers seine größten Probleme.​


    Carlos Sastre (Team CSC)​

    Vier Plätze unter den ersten Zehn stehen beim Spanier aus der CSC-Mannschaft bei der Tour de France bereits zu Buche. Auch in diesem Jahr ist Sastre wieder ein Kandidat für die ersten Fünf. Im Hochgebirge kann er sogar mit den Spezialisten mithalten, einzig das Zeitfahren macht ihm Sorgen. Im Vorjahr verlor er dort einen Podestplatz an Andreas Klöden und wurde am Ende nur Vierter.​



    Frank Schleck (Team CSC)​

    Nachdem sein kleiner Brunder Andy es ihm beim Giro d'Italia vorgemacht hat und dort sensationell den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegte, will es ihm Frank bei der Tour nachmachen. Doch dort ist die Konkurrenz ungleich größer. Im Vorjahr sprang immerhin der elfte Platz heraus und auch wenn man sich bei CSC im Vorfeld der Tour nicht auf einen Kapitän festlegen wollte, so wird Schleck sicher seinen erfahrenen Teamkollegen Sastre unterstützen müssen und nur auf eigene Verantwortung fahren dürfen, sollte dieser Schwächen zeigen.​



    Alejandro Valverde (Caisse d'Épargne)​

    Valverde gilt schon seit Jahren als die große Hoffnung der Spanier auf den Sieg bei der Tour de France, auch in diesem Jahr muss der 27-Jährige zum ganz engen Kreis der Favoriten gezählt werden. Hatte Valverde im Vorjahr noch Pech und musste nach einem Sturz auf der 3. Etappe mit einem Schlüsselbeinbruch aufgeben, so soll dieses Jahr der große Triumph her. Sollte der Spanier von Verletzungen verschont bleiben, so ist er ein ganz klarer Kandidat für das Podium.


    Alexandre Vinokourov (Astana)​

    Beim Team Telekom durfte er meist nicht auf eigene Regie fahren und musste Jan Ullrich unterstützen. Im Vorjahr konnte seine Mannschaft nicht an der Tour de France teilnehmen. 2007 soll nun das große Jahr des Kasachen werden. Vinokourov hat sich explizit auf die Tour de France vorbereitet und alle anderen Rennen zum Formaufbau genutzt. Mit dem stärksten Team der diesjährigen großen Schleife im Rücken und Klöden an der Seite sollte es klappen mit dem Tour-Sieg oder macht ihm sein Teamkollege einen Strich durch die Rechnung?​



    Quelle: Hier klicken


    Mit freundlichen Grüßen​
     

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  3. #2 7. Juli 2007
    AW: Das sind die Tour-Favoriten

    Naja mal sehen was geht bei der diesjährigen Tour. Vielleicht ist dass ja dann wirklich mal eine Tour bei der es keine Doping Vorfälle gibt. Ich kann es mir zwar nicht vorstellen aber mal sehen!!! Aber der beste war ja echt der Floyd Landis, bei der einen Etappe bricht er zusammen und bei der nächsten fährt er allen davon, so blöd muss man erst mal sein!
     
  4. #3 7. Juli 2007
    AW: Das sind die Tour-Favoriten

    naja
    du hast etliche favoriten vergessen.

    EPO
    Blutdoping
    Testosteron
    oder einfach nur die astmamittel die jeder der radfahrenden astmatiker nimmt. sind also glaub fast alle.
    usw.

    du solltest nicht die sportler aufstellen sondern ihren medizinischen betreuer stab.


    eine saubere tour wird es nie geben.
    wenn man richitg sucht findet man bei fast jedem was.
    es ist unmöglich das heut jemand nur durch training und gottes gnade die tour de france gewinnen kann. da mach ich mir keine illusionen.

    trotzdem hoffe ich auf klöden.

    denn obwohl alle dopen.
    eine großartige leistung ist es schon.
     

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