Das Universum in der Schneeflocke

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft & Forschung" wurde erstellt von raid-rush, 18. Januar 2016 .

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  1. #1 18. Januar 2016
    Supersymmetrie analog zur Schneeflocke, das etwas andere Nussschalenuniversum.

    Wer kennt es nicht: Eingefrorenes Licht, vermeintlich Schwarze Löcher die Voll sind :confused:

    Betrachten wir doch den Aufbau und die Vielfalt von Schneeflocken. Die Beschaffenheit der Schneeflocke ist ebenso wie der "Rest der Welt" Umstand wirkender Kräfte. Folglich entspricht die Feinstruktur und mögliche Vielfalt, der Komplexität des Wassermoleküls der Schneeflocke.


    [​IMG]
    @ Schnee – Wikipedia

    Dabei lassen sich viele Feinstrukturen durch relativ einfache Formel/Funktion beschreiben/erzeugen. (Stichwort Mandelbrot)
    Der Umstand einer "Zentralisierung" beruht auf der Kraftwirkung, deren Stärke nimmt mit dem Quadrat des Abstandes ab.

    Wäre eine unendliche Rekursion lösbar, wenn die Position (innerhalb der Rekursion) der bekannten "Werte" (Unsere Welt/Zeit) unbekannt ist?

    Eingesperrt und Ausgesperrt bleibt jede Antwort immer unbestimmt?

    Vergleichbar ist die Vorstellung sich auf einem fiktiven Kreis/Kugel zu befinden (Oberfläche) und festzustellen an welcher Position man sich befindet. (Da der Kreis nur an einer einzigen unbestimmten Stelle sich unterscheidet, in der sich die Dimension um eins verringert.)

    Und wir stehen genau dort, und treten durch vermutlich mehrere Dimensionen(Elementarkraftfelder) hindurch.

    Ist die Stabilität des Universums so wie wir es kennen reiner Zufall? Könnte die Symmetrie nicht beliebig entstehen so wie eine Schneeflocke?
    (Mit Blick auf Stringtheorien)

    Der Thread entspricht einer reinen Ideen/Theorien-Sammlung und lädt gerne zum mit grübeln und austauschen ein. (Dabei gehe ich aufgrund meiner fehlender Kenntnisse nicht wissenschaftlich vor.)
     

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  3. #2 20. März 2016
    AW: Das Universum in der Schneeflocke

    Netter Text, für mich nicht zu ergründen worum es geht aber nett. Wenn Raum durch Zeit bedingt wird und das bewegen von einem Punkt zu einem anderen Punkt Zeitverlauf in eine Richtung bedeutet, bzw. bei Schneeflocken Wachstum von innen nach außen ist vielleicht die komplette Umwandlung von Materie in Energie eine Art Zeitreise oder ein Mittel die Zeit zu beeinflussen? Also eine Art von Zerstören von außen nach innen. Egal!
     
  4. #3 28. Januar 2017
    AW: Das Universum in der Schneeflocke

    Passend dazu ein paar Wort über langes Rätseln.

    Als Universum bezeichne ich, damit wir Definitionsmäßig gleich auf sind, "ALLES". Der Urknall ist für mich daher ein winziger Teil davon, der uns die baryonische Materie und damit unsere "Welt" beschert.

    Ergiebig logisches Denken hat zur folge, dass das Universum erstens: schon immer Existiert haben muss und damit folglich auch kein Ende bzw Anfang hat.

    Diese logische Schlussfolgerung ergibt sich, da alle anderen Varianten Paradox und nicht möglich sind.

    Konsequent ergibt sich dann auch, dass die Energiemenge (nicht nur Baryon) ebenfalls Unendlich ist - denn stellen wir uns mal eine begrenzte Menge in einer Unendlichen Existenz vor... genau es geht nicht, dann welchen Zusand hätte diese zu "Beginn" <- Paradoxum. Richtig, es ist schlicht ebenso wie die dauerhafte Existenz auch unendlich viel Energie vorhanden.

    Jetzt könnte man weiter daraus schließen, dass es damit auch Unendlich viele Möglichkeiten gibt. (Merken für übernächsten Absatz)

    Unsere baryonische Materie könnte innerhalb des Universums dennoch endlich sein, was vermuten ließe das diese tatsächlich auch eben einen Anfang und ein Ende hat, dies ist nicht ausgeschlossen.

    Obwohl Universell ein Schicksal nicht Möglich ist, wäre es aufgrund der möglichen Begrenzten baryonischen Materie innerhalb unserer Welt wiederum fast möglich. (Allerdings wissen wir nicht, wie und ob die Universalenergie Einfluss auf die baryonische Materie nimmt oder ob wir nicht von andere "Welten" (aus anderen "Urknallen" - vll Dunkle Materie etc) beeinflusst sind.

    Meine früheren Theorien zu einem Zyklischem oder wiederholenden Universum ist damit auch gestrichen.

    Den Urknall kann es unendlich oft und beliebig viele geben, allerdings auch immer mit unterschiedlicher beliebiger Energiemenge oder Eigenschaft. Das macht leider auch die Theorie zu nichte, das man unendlich oft warten müsste damit sich exakt diese Situation irgend wann wiederholt.

    Warum? Weil: durch die unendliche Energie ergeben sich unendlich viele Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit dass sich irgend eine Kombination wiederholt ist damit praktisch (fast) 0. Jeder Moment ist also einzigartig.


    Zur bisherigen Beobachtung der Expandierenden baryonischen Welt.

    Da die Materie als Strahlung zerfällt die in alle Richtungen abstrahlt vergrößert sich der Raum immer mehr, und zwar immer schneller (bei gleicher Zeit) weil das Volumen wie in einer Kugel immer stärker zunimmt je größer der Radius wird, bei gleich bleibender Geschwindigkeit.

    Folglich ist auch mehr Kraft in Gravitation nötig um die Raumzeit zu erhalten, also Schwarze Löcher als Zentrale Halterung werden immer mehr Energie verlieren.

    Die Verschmelzung von Materie ist die Gegenwirkung zum "Kältetod" diese bremst die Expansion.

    Man könnte sich das so Vorstellen, eine großes rundes Tuch. In der Mitte sind viele Murmeln. Das Tuch wird aufgefaltet, und anschließend auf Spannung gebracht und zwar sehr schnell so das die Murmeln sich auch in Richtung Tuchrand bewegen. Der Zug in alle Richtungen hört dabei nicht auf, das Tuch wird konstant mit den nach außen rollenden/fliegenden Kugeln ausgezogen, so dass die Kugel nicht über den Tuchrand fliegt.

    Die Energie am Rand dieser Expansion verstärkt den Expansionsdruck relativ. Denn wie oben erklärt nimmt das Raumvolumen immer mehr zu pro Zeit. Die Verteilung nimmt also immer mehr zu, wir sehen dass dann als beschleunigte Expansion.

    Irgend wann wird unsere baryonische Energie so stark verteilt und zerstrahlt und zerfallen sein, das die Raumzeit Kollabiert bzw Zerreist und mit ihr alle Eigenschaften (wie Gravitation) und fügt sich wieder in das Universum ein, welches wieder eine neue Welt erzeugen wird, die nicht zwingend den selben Eigenschaften/Kräften entspricht die wir kennen.

    Das dies passieren muss, liegt in der logischen Konsequenz das wir überhaupt existieren. Der Urknall kann aufgrund der zu Beginn genannten logischen Folge nicht einzig/alleine sein.

    soweit für Heute.
     
  5. #4 28. Januar 2017
    AW: Das Universum in der Schneeflocke

    Würde ich so unterschreiben.

    Also Gedankenexperiment: Man könnte so prüfen ob man sich in einer "Simulation" befindet? Wenn die Komplexität endlich ist, wäre es eine. Die Frage ist, ist es möglich mit begrenzter oder kleinerer Anzahl an Komplexität eine größere Komplexität zu prüfen? Es könnte praktisch unmöglich sein, eine unendliche Komplexität zu überprüfen oder deren Zustand festzustellen. Also könnten wir nicht einmal überprüfen oder unterscheiden ob oder ob nicht. Praktisch gibt es dann nur eine echte Konstante, Existenz = Existenz egal in welcher Form.
     

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