Den Pc richtig für Vista verbessern

Dieses Thema im Forum "Hardware Tutorials" wurde erstellt von vivalabam, 15. April 2007 .

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 15. April 2007
    ANFORDERUNGEN



    1.Prozessor und Ram

    Die Anforderungen: Vista-Hunger bei CPU und Arbeitsspeicher

    Windows Vista stellt hohe Ansprüche an Ihr System. Insbesondere beim Arbeitsspeicher und beim Systemprozessor sollten Sie ausreichend ausgestattet sein.




    AMD & Intel: Aktuelle Prozessoren haben durch die Bank mehr als 800 MHz Taktfrequenz.
    Egal für welche Vista-Version Sie sich entscheiden: Beim Speicher und der CPU gelten die gleichen Voraussetzungen. Ihr Prozessor sollte über mindestens 800 MHz, besser ein GHz Taktfrequenz verfügen, egal ob ein AMD- oder Intel-Produkt verbaut ist. Achten Sie dabei auf AMDs Performance Rating. Ein Athlon XP 1800+ verfügt nicht über 1,8 GHz. Der Zusatz „1800+“ soll demonstrieren, wie die Athlon-CPU im Vergleich zur Intel-Konkurrenz abschneidet. Ein Athlon XP 1800+ hat demnach ähnliche Leistungsmerkmale wie ein Intel Pentium IV mit 1,8 GHz. Windows Vista ist das aber egal. Hier zählt nur die blanke Taktfrequenz und die muss über einem GHz liegen. Informieren Sie sich daher vorher, wie hoch diese ausfällt, bevor Sie upgraden.



    512 MByte Arbeitsspeicher sind das Minimum unter Windows Vista. Damit lässt sich der aus Windows XP bekannte Basis-Desktop problemlos betreiben. Haben Sie höhere Ansprüche, wie den 3D-Desktop Aero, brauchen Sie mindestens ein GByte Arbeitsspeicher, da es sonst zu unangenehmen Rucklern kommen kann. Besser sind aber zwei GByte, die sich besonders beim Parallelbetrieb mehrerer Anwendungen bemerkbar machen. Wenn möglich, sollte DDR-Arbeitsspeicher verbaut sein, der Daten doppelt so schnell verarbeiten kann wie sein Vorgänger SDR.

    2.Festplatter und Graka

    Die Optimierung: Schnelle Festplatte und Grafikkarte bevorzugt

    Den Umstieg von Windows XP auf Vista macht besonders der 3D-Desktop Aero schmackhaft, der die Optik des Betriebssystems verbessert. Um diesen nutzen zu können, brauchen Sie aber etwas mehr als nur Standard-Komponenten.




    Aero: Läuft nur mit einer DirectX 9-Grafikkarte
    Besondere Ansprüche stellt Vista an die Grafikkarte, sofern Sie Aero nutzen wollen. Die verbaute Karte muss die Befehlssätze, die mit DirectX 9.0 eingeführt wurden, interpretieren können. Eine wichtige Rolle spielt dabei das sogenannte Shader-Modell 2.0, das zwingend erforderlich ist. Die ersten Grafikkarten, die DirectX 9.0 hardwareseitig unterstützen, sind Mitte 2004 erschienen. Dazu gehören Nvidias Geforce 6-Serie und AMDs ATI Radeon X800-Modelle. Haben Sie Ihren Rechner vor Mitte 2004 gekauft und zwischenzeitlich nicht verändert, benötigen Sie auf jeden Fall eine neue Grafikkarte. Ohne Aero-Desktop reichen auch ältere Modelle, die kein DirectX 9.0 unterstützen.

    Für den Aero-Desktop sollte die Grafikkarte mindestens 64 MByte Speicher mitbringen. Je höher die eingestellte Auflösung ist, desto mehr Speicher muss es sein. Bei hochaufgelösten 19-Zoll TFT-Monitoren brauchen Sie sogar 128 MByte Grafikkartenspeicher. Prinzipiell gilt auch hier: Je mehr, desto besser.



    Sogar bei der Festplatte stellt Vista Ansprüche: Ältere Festplatten laufen mit einer Geschwindigkeit von 5400 Umdrehungen und können ins Stocken kommen, wenn Vista häufig auf die Festplatte zugreift. Besser ist das gleich eine Platte mit 7200 Umdrehungen pro Minute, die Prozesse schneller ausführen kann. Ideal sind Festplatten, die auf dem aktuellen S-ATA-Standard basieren. Anders als ältere P-ATA-Platten unterstützen diese die NCQ-Technologie. NCQ oder Native Command Queuing sorgt dafür, dass Lese- und Schreibzugriffe zeitlich optimiert ablaufen. Die Festplatte kann Befehle dadurch schneller ausführen.




    Zur Tat schreiten: Wo ist ein Upgrade sinnvoll?


    Zur Tat schreiten: Wo ist ein Upgrade sinnvoll?

    Haben Sie mehrere Lücken in Ihrem System entdeckt? Wenn Sie sich nicht direkt einen neuen PC kaufen wollen, geben wir die besten Tipps, wie Sie Ihren Rechner für Vista auf Zack bringen – ohne dafür ein Vermögen auszugeben.




    Athlon64 3200+: Günstig und flott.
    Beginnen Sie unbedingt beim Arbeitsspeicher. Besitzt Ihr System weniger als 512 MByte Arbeitsspeicher, wird das Minimum unterschritten. Sinnvollerweise stocken Sie Ihr System gleich auf einen GByte Arbeitsspeicher auf. Dann sollten lästige Ruckler und lange Ladezeiten der Vergangenheit angehören. Aber Vorsicht: Die Wahl des für Sie richtigen Arbeitsspeichers benötigt Vorbereitung. Aktuelle Systeme laufen mit DDR- oder gar DDR2-Speicher. Ältere PCs haben oft noch SD-RAM verbaut. Informieren Sie sich über das Mainboard in Ihrem Rechner. Die Dokumentation beinhaltet alle Informationen über den unterstützten Arbeitsspeicher. Einen 512 MByte-Riegel der DDR-Speicherklasse bekommen Sie derzeit für rund 40 Euro im Fachhandel.

    Ein Prozessor-Upgrade bringt mehr Arbeit mich sich. Bevor Sie über das Austauschen der CPU nachdenken, informieren Sie sich in der Motherboard-Dokumentation über die unterstützten Modelle. AMD und Intel arbeiten mit verschiedenen Sockeln, auf die der Prozessor gesteckt wird. In manchen Fällen ist ein BIOS-Update notwendig, damit Ihr Motherboard neuere Prozessoren-Modelle erkennt und mit den richtigen Einstellungen betreiben kann. Der günstige und schnelle Athlon64 3200+ für den Sockel 939 kostet derzeit rund 60 Euro und bringt ausreichend Leistung für Vista mit. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie den Prozessor in der boxed-Variante kaufen. Hier liegt ein passender CPU-Kühler sowie ein Päckchen Wärmeleitpaste gleich bei. Andernfalls müssen Sie Kühler und Paste separat nachkaufen.



    WEITERES:



    Ein bisschen Luxus: Aero gibt’s nur mit DirectX 9

    Klar, Puristen werden über den 3D-Desktop Aero nur müde lächeln. Für viele ist aber gerade der ein Hauptargument zum Umstieg von Windows XP auf Vista. Das Problem: Ohne aktuelle Grafikkarte bleibt alles 2D.




    Grafikkarte: Nur mit DirectX 9 wird der Desktop zu 3D.
    DirectX 9 und das Shader-Modell 2.0 sind die Stichworte, wenn es sich um Aero dreht. Dabei reicht es aber nicht, das aktuellste DirectX-Paket installiert zu haben; die Grafikkarte selbst muss mit den Befehlssätzen der Version umgehen können. DirectX 9-Grafikkarten und – chipsätze sind seit Mitte 2004 auf dem Markt zu haben. Mittlerweile gibt es in diesem Bereich schon sehr günstige Modelle. Achten Sie vor dem Kauf darauf, ob Sie einen AGP - oder PCI-Express-Steckplatz in Ihrem Rechner haben. Besitzer von PCI-Express-fähigen Motherboards erhalten in der Regel schnellere Grafikkarten zu günstigeren Preisen. Karten für den veralteten AGP-Slot werden dagegen nur noch selten hergestellt und kosten entsprechend mehr.

    Sparfüchse ohne Lust auf 3D-Spiele greifen für rund 60 Euro zu einer Geforce 7300 GS, die voll DirectX 9-kompatibel ist. Die Karte gibt es jedoch nur für PCI-Express. Für 70 Euro bekommen Sie eine ATI Radeon X1550 von AMD, die sogar für aktuelle Spiele wie World of Warcraft noch ausreichend Leistung mitbringt. AGP-Besitzer müssen für eine Karte mit gleichen Leistungsmerkmalen rund 40 Euro mehr ausgeben.

    Die Festplatte dagegen sollten Sie nur dann austauschen, wenn Sie sowieso planen, sich ein größeres Modell anzuschaffen. Enorme Leistungszuwächse sind beim Umstieg von P-ATA auf S-ATA nicht zu erwarten, da lediglich die theoretische Datenübertragungsrate steigt. Effektiv bleiben beide Festplatten-Technologien auf etwa demselben Niveau. Festplatten mit 160 GByte Speicher, einer Rate von 7.200 Umdrehungen pro Minute und 8 MByte Zwischenspeicher (Cache) gibt es bereits ab 50 Euro. Achten Sie beim Partitionieren darauf, dass die Partition, auf die Sie Windows Vista installieren wollen, minimal 15 GByte groß sein muss, empfehlenswert sind aber mindestens 30 GByte.





    Auf einen Blick: Die Minimalkonfiguration

    „Windows Vista Capable“ nennt Microsoft die PCs, die die Mindestanforderungen an das neue Betriebssystem erfüllen. Mit dieser Konfiguration können Sie Vista gerade noch betreiben.


    Die Minimalkonfiguration im Überblick

    Komponente Spezifikation Empfehlung ca. Preis
    Prozessor 800 MHz AMD Sempron 3000+, 1,6 GHz 50 Euro
    Arbeitsspeicher 512 MByte 512 MByte DDR-RAM 40 Euro
    Festplatte 40 GByte Samsung HD160JJ, 160 GByte 50 Euro
    Grafikkarte DirectX 9-fähig EVGA e-GeForce 7300 GS, PCI-E 65 Euro



    Komplettsystem:
    Sofern Sie sich direkt einen neuen Rechner zulegen wollen, gibt es unterschiedliche Angebote, die die Minimalvoraussetzungen erfüllen. Sehr günstig und flott ist der Acer Aspire T180. Mit einem AMD Athlon 64 3800+, 512 MByte Arbeitsspeicher und einer Geforce 6100 lässt sich darauf der Aero-Desktop darstellen. Das Komplettsystem ist bereits ab rund 500 Euro zu haben.

    Notebook:
    Mobiles Vista-Erlebnis erhalten Sie ebenso schon für wenig Geld. Dell bietet in seiner Inspiron 6400-Reihe ein Modell an, das sich für Vista Home Premium perfekt eignet. Knapp 900 Euro kostet das Notebook. Und das Beste dabei: Die passende Vista-Version ist gleich dabei.




    Auf einen Blick: Die Optimalkonfiguration

    Um mit Aero und allen neuen Features von Vista wirklich Spaß zu haben, sollte es aber schon etwas mehr sein. Gerade bei der Grafikkarte sollten Sie hier nicht sparen.


    Die Optimalkonfiguration im Überblick

    Komponente Spezifikation Empfehlung ca. Preis
    Prozessor 1000 MHz AMD Athlon 64 3500+, 2,2 GHz 70 Euro
    Arbeitsspeicher 1024 MByte 1024 MByte DDR-RAM 80 Euro
    Festplatte 40 GByte Samsung SpinPoint HD401LJ, 400 GByte 110 Euro
    Grafikkarte DirectX 9-fähig Sapphire Radeon X1600 PRO, 512 MByte, PCI-E 100 Euro
    DVD-Laufwerk DVD-Brenner LG GSA-H10N 35 Euro
    Soundausgabe Soundkarte Creative X-Fi Extreme Music 50 Euro



    Komplettsystem:
    Spieler und Grafikenthusiasten werden bei einem neuen Rechner vor allem auf starke innere Werte achten. Wer nicht selbst basteln will, ist beim 4gamez-System von Atelco gut aufgehoben. Basierend auf dem Zwei-Kern-Prozessor Athlon 64 X2 4600+, zwei GByte Arbeitsspeicher und einer Geforce 7900 GT-Grafikkarte macht der Rechner auch bei anspruchsvollen Spielen nicht schlapp. Wer später nachrüsten will, kann einfach eine zweite Geforce ins System bauen: Auf dem verbauten Mainboard ist der Betrieb von zwei Grafikkarten über die Schnittstelle SLI möglich.

    Notebook:
    Rund 1.500 Euro kostet ein flottes Notebook, das auch bei Spielen und 3D-Anwendungen keine Probleme macht. Das Asus F3JM-AP013H basiert auf einem Core 2 Duo-Prozessor, einem GByte RAM und einer GeForce Go 7600 mit 512 MByte. Auch die Festplatte ist mit 120 GByte Speicher nicht gering ausgefallen.





    Zu letzt:



    Der Test ob Vista auch läuft:
    den gibt es hier:Microsoft Windows Vista Upgrade Advisor - Download - CHIP
     

  2. Anzeige

  3. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...