Der richtig Umgang mit Geld im Alltag

Artikel von Burg und Er am 29. April 2019 um 19:49 Uhr im Forum Finanzen & Versicherung

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Der richtig Umgang mit Geld im Alltag

29. April 2019    
Mit seinem zur Verfügung stehenden Geld auszukommen, ist nicht immer so einfach. Vor allem dann, umso weniger man davon hat. Es gibt aber tatsächlich einige klassische Handwerkszeuge, mit denen man sein eigenes Konsumverhalten hinterfragen kann. Das kann sogar für Haushalte interessant sein, in denen Geld nicht ein Sorgenthema ist. Wofür das Geld ausgeben wird, hängt dabei von einigen verschiedenen Faktoren ab.

geld-taschenrechner.jpg

Schon die Kindheit und das Familienleben damals spielen dabei eine große Rolle. Ist das Thema Geld oft in der Familie angesprochen worden und wenn ja, war es dann ein bedrückendes Dauerthema? War Geld überhaupt kein Thema oder wurde sogar über die Verhältnisse hinaus gelebt? In den jungen Jahren wird man bezüglich des Umgangs mit Geld geprägt. Zum Beispiel dadurch, ob bestimmte Statussymbole wie Autos, das eigene Haus, Luxusgegenstände Urlaubsreisen oder die Einrichtung besonders wichtig sind und welche Werte einem vermittelt wurden. Dann kommt später die eigene Beziehungskonstellation oder die familiäre Situation dazu. Das können die Ansprüchen des Ehepartners, der eigenen Kinder und sogar der Schwiegereltern sein. Her kann ein Druck aufgebaut werden, der einen dazu bringen kann, über die eigenen Verhältnisse hinaus zu leben. Dann den Umgang mit Geld zu ändern, kann ein richtiges Problem für die Betroffenen werden.



Falle Dispokredit

Der Dispokredit scheint so eine einfache und praktische Sache zu sein. Denn trotz dass das Konto eigentlich leer ist, kann man sich doch noch einige Anschaffungen leisten. Leider ist den wenigsten dabei bewusst, dass dies eine teure Kostenfalle werden kann. Wenn man mal mehr Geld benötigt, als man eigentlich gerade hat, dann ist es besser, einen richtigen Kredit aufzunehmen. Nur sollte dieser auch passend sein. Ein Vergleich ist also wichtig dabei. Die Zinsen bei einem Dispokredit können deutlich höher sein als bei einem anderen Kredit. Man kann also einiges an Kosten einsparen.



Tipps zum Geld sparen

Richtig mit seinem Geld umgehen lernt man am besten dadurch, dass man sich über die Einnahmen und Ausgaben bewusst wird. Dafür ist das Führen eines Haushaltsbuchs ideal. Man erhält regelmäßig die Möglichkeit, einen Überblick über Ausgaben und Einnahmen zu bekommen und kann dadurch manche Kostenfallen aufdecken. Natürlich gibt es noch einige andere Tipps, wie man Geld sparen kann. Hilfreich ist es auch, wenn man in gewissen Abständen immer mal Vergleiche durchführt. Schließlich zahlt man eine ganze Menge Geld für beispielsweise Strom Telefon, Handys und Versicherungen.Hier sollte man sich wirklich die Zeit nehmen und die entsprechenden Anbieter miteinander vergleichen. Es ist auch immer sinnvoll, sich für schlechtere Zeiten ein finanzielles Polster anzulegen. Dafür sollte man jeden Monat eine feste (und vor allem mögliche) Summe auf ein Sparkonto überweisen. Auch das bar Bezahlen ist eine hilfreiche Methode, Geld zu sparen. Wer nämlich immer regelmäßig Kreditkarten nutzt, kann schneller den Bezug zu seinem Geld verlieren. Man wird auch leichter dazu verleitet Ausgaben zu tätigen, die man mit einer Barzahlung unter Umständen nicht so schnell gemacht hätte. Manche Angebot oder Ratenkäufe können sehr verlockend sein. Doch oft kauft man dann irgendein schönes Schnäppchen, was man eigentlich nicht wirklich gebraucht hätte. Solche Situationen sollten daher besser vermieden werden.
 

Kommentare

#2 29. April 2019
Weniger Ausgeben als man einnimmt ist der erste Schritt zum Wohlstand.

Daher sollte man mit einem Haushaltsbuch anfangen. Hierbei bitte dann auch die jährlichen Ausgaben monatlich umlegen. Da wird man sehen was übrig bleibt.

Auto zum Beispiel kostet Abschreibung (irgendwann braucht man ein Neues) + Wartung + Reifen + Treibstoff + Versicherung + Steuer + Strafzettel + Gebühren wie Anmeldung etc. + Parken + AU + HU.

Da kommen schnell 400-600€ zusammen. Im Monat.
 
raid-rush gefällt das.
#3 20. August 2019
Hallo,

ich würde mir auch 1000 mal überlegen, ob ich ein Auto wirklich brauche. Nur weil alle anderen eins haben muss ich mir keins zulegen. Gruppenzwang ist bei mir OUT. Wir haben lange gespart um uns ein Haus zu kaufen, da musste man auf viele Dinge halt verzichten dafür haben wir aber ein super schönes und vor allem großes Haus. Jetzt wird nochmal nach einem Annuitätenrechner Volltilgung gesucht, da wir schon einige Jahre am zahlen sind und den gegen einen anderen ersetzen müssen. Wir haben sehr früh angefangen mit dem Bauen und bereuen es überhaupt nicht.