Der Staat und die Schulden

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von access denied, 31. Mai 2009 .

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  1. #1 31. Mai 2009
    http://jungle-world.com/artikel/2009/22/35153.html


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    Tja, man wird sehen, ob es zu Protesten kommt.
    Ich denke kaum, die Deutschen in ihrer Mehrheit sind Sklavenseelen.
     

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    Dealz: stark reduzierte Angebote finden.
  3. #2 31. Mai 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    Die Frage ist wie lange das noch so bleibt? Auch wenn wir Deutschen nicht unbedingt bekannt sind für Revolutionen, ich denke wenn diese utopischen Vorstellungen durchgesetzt werden und es den Leuten immer und immer schlechter geht, wird man dies auch in der Protestbereitschaft spüren.

    Ich sehe langsam - was meine/unsre Zukunft angeht - nur noch schwarz oder zumindest ein sehr düsteres Bild... :/ Die Beschneidung unseres Sozialstaates mag heute vllt. noch utopisch erscheinen... wer weis wie es in 10 Jahren aussieht...
     
  4. #3 31. Mai 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    Nein haben wir eben nicht. Wir besteuern nur falsch.

    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,624302,00.html

    Quelle: http://www.stmf.bayern.de/internet/stmf/aktuelles/pressemitteilungen/2009_149/index.htm

    Nicht die Steuern sind eben zu hoch in unsrem schönen Lande. Wir besteuern eben nur die Falschen zu stark und die Richtigen zu schwach.

    Gering- und Durchschnittsverdiener in Deutschland sind durch die Belastung mit Steuern und Abgaben im internationalen Vergleich benachteiligt
     
  5. #4 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    naja hab gehört ,dass ja einige parteien die Steuern anders verteilen möchten wie die FDP:] .Höhere Steuern für reiche bürger und für die Mittelschicht,etwas senken;) .
     
  6. #5 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    Klingt immer gut - so kurz vor den Wahlen...

    Vllt. nicht 100% passend, aber man blicke mal über den Deich und schaut mal was Obama momentan so von seinen Versprechen einhält...

    Greetz und gn8 ;)
     
  7. #6 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    War ja schonmal so, 1933
    Es gab in Dtl. nur eine revolutionäre Bestrebung und das war 1848. Allerdings beschränkt auf die Städte, während man auf dem Land lieber Juden gehetzt hatte.
     
  8. #7 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    Ist auch wirklich so , in Deutschland wird jeder scheiss besteuert des Pisst echt an.
    Das Problem ist was willst dagegen machen , die Politiker versprechen und versprechen
    und da kommt doch nichts raus.
     
  9. #8 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    Man kann ja mal die Steuern senken. Dann passiert wirklich das, was oben in dem Text steht. Habt ihr euch den eigentlich durchgelesen?
    Dieser Blick auf die Schuldenbremse ist auch interessant. Wäre auch möglich, dass es so kommt. Wobei in denke, dass in schwierigen Zeiten das Grundgesetz einfach wieder geändert wird und diese Bremse abgeschafft wird.
    Andererseits wird die eh bei einer schweren Rezession oder so etwas ähnliches ausgesetzt. Und wie Jim.Panse schon richtig schrieb, muss man einfach über die Effektivität der Verteilung der Steuern nachdenken. Wenn man das System mal gewaltig optimiert, kommt man bestimmt auch gut mit einer Schuldenbremse zurecht. Ohne die Weltwirtschafts- und Finanzkrise hätte wir das Ziel von keiner Neuverschuldung ja auch bald erreicht.
    Das Problem ist, dass Politiker gewählt werden wollen und sie deswegen Sachen versprechen, die man nicht einhalten kann. Steuern senken geht im Moment schlicht und einfach nicht oder wir, die junge Generation und Nachfolgende haben noch länger an der Krise zu knabbern.
    Viele denken einfach zu kurz. Man sollte auch mal ein paar Generationen weiter denken!
     
  10. #9 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    Wieso will jeder die Steuern verändern? Vielleicht sollte der Staat nicht über seine Verhältnisse leben und den Sozialstaat nicht so ausbauen?

    Nebenbei uns Deutsche geht es noch wunderbar und das wird auch erstmal so bleiben. Sofern sich das nicht grundsätzlich ändert, wird es nicht zu der hier glorich gesprochenen Revolution kommen. Wer sagt, dass eine Revolution nur gutes bringt?
     
  11. #10 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    Wenn wir uns alle gegen sowas stellen ... ich mein wenn keiner mehr so viel Geld wegen steuern verlieren will .. warum gehen wir nicht alle auf die straße und protestieren ... solang es der Mehrheit gut geht .. warum auch ... den einem gehts dreckig wiederum anderen besser .. so ist es halt ...

    Die Politker müssen Angst von uns haben als wir von ihnen .. ich mein ohne uns sind sie nichts ... und das geht auch andersrum ...


    Aber wir sind die Mehrheit .. ;) und müssen wege zeigen .. Ideen schaffen usw !! ... wenn sie es nicht hinbekommen >.<


    gruß
    Fedja
     
  12. #11 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    also das mag jetzt einige verwirren, aber kein staat kann keine schulden haben! warum? die schulden des staates haben einen dynamischen effekt auf die wirtschaft! wenn der staat keine schulden mehr hätte würde das eine hyperinflation zur folge haben, das wär dann so wie damals kurz vor dem wirtschaftswunder! und dann hat der staat bankrott gemeldet, die schulden wurden getilgt und ein neues spiel ging los, der staat hat sich wieder bei den banken verschuldet, konnte wieder geld ausgeben etc...übrigens ist es ohne vollständigen wirtschaftszusammenbruch nicht möglich schuldenfrei zu werden, weil die schulden des staates bei den banken durch zins und zinseszins exponentiell wachsen aber das einkommen eher einen linearen charackter hat. also ist deutschland schon mittendrin in der schuldenfalle!
    greetz
     
  13. #12 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    Wer jetzt noch auf die Steuersenkungsparolen von FDP & co reinfällt dem ist nicht mehr zu helfen. Aber mit rationalen Entscheidungen haben Wahlen eh nix zu tun. Da gehts nur noch um Imagepolitik & Populismus in jeder Hinsicht. Was anderes bleibt ihnen ja auch nicht übrig.
    Ein sehr treffender Kommentar von Robert Kurz dazu:
    "Eine Steuersenkung bei Unternehmensgewinnen und oberen Einkommensgruppen durch eine schwarz-gelbe Koalition [...] könnte das Finanzdilemma nur verschärfen. Denn angesichts von Überkapazitäten wird die Steuerersparnis bei den Unternehmen nicht in Investitionen fließen und bei den Banken nicht in eine Verbilligung der Kredite, weil sie nach wie vor auf maroden Bilanzen sitzen. Die Hoffnung, dass auf diese Weise der Konjunkturmotor wieder anspringt und sich das Finanzierungsproblem in Wohlgefallen auflöst, ist ziemlich eitel. Umgekehrt wird es eine von der SPD geführte Koalition nicht wagen, angesichts der Exportprobleme die Steuerschraube für die Industrie- und Finanzkonzerne anzuziehen, also das scheue Reh flüchtig werden zu lassen. Im Namen der Krisenbewältigung ist stattdessen nach der Wahl die Propaganda eines „Marsches durch das Tal der Tränen“ zu erwarten.
    Die nächste Regierung, egal wie sie zusammengesetzt ist, muss den sozialen Bluthund machen.
    "
    komplett: Krise und Kritik der Warengesellschaft
     
  14. #13 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    keiner von uns weis, was "Deutschland" mit den einnahmen macht!
    Ich denke der teure unsennige Krieg ist mitschuld an der ganzen sache ...

    jeder mensch (ca 80 Mio) in deutschland zahlt steuern, dabei reicht es ein Mars Riegel zu kaufen gibt er immer 19% dem staat ...

    wir zahlen immer ein !! es muss genug geld da sein ...
    ich bind er meinung , irgendjemand verschlinkt die kohle oder gibt an der falschen stelle einfach zu viel aus...
     
  15. #14 1. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    Bildung, Forschung und Sozialausgaben (Gesundheit, Arbeitslosengeld usw.) sind ja gering....dazu kommen Verteidigung, Justiz und alle möglichen "kleineren."
    Ich weiß nicht, ob man sagen kann, dass der Staat genug Geld auf Vorrat hat. Dazu kommen noch unerwartete Ausgaben wie diese Krise oder sonstige Katastrophen.
    Ein großes Problem ist halt die Verteilung der Steuern zwischen den Ministerien und möglicherweise die Art, bzw. wer besteuert wird.

    Startseite - Statistisches Bundesamt (Destatis)

    Hier, könnt ihr euch ja mal die Einnahmen/Ausgaben angucken.
    Und als Ergänzung:

    Bundeshaushaltsplan (Deutschland) – Wikipedia
     
  16. #15 2. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    außerdem heißt verschuldung in den meisten fällen ankurblung der wirtschaft. dementsprechend wäre es doch klar das wenn sich der staat weniger verschulden würde die wirtschaft auch drunter leiden würde. diese sache mit der verschuldung ist eh sone sache...
     
  17. #16 2. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    30% gehen allein für das Sozialnetz drauf! Verkehrt etc. alles kostet unglaublich viel Geld!

    Deutschland sparrt nur leider an der falschen Ecke: Bildung! Okay Studiengebühren halte ich für absolut sinnvoll, aber die Unis müssen viieel mehr Geld erhalten, damit mehr geforscht werden kann und die Bildung besser wird!
     
  18. #17 2. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden


    Genau ! Iss du mal weiter deine Schokoriegel und lass das mit der politischen Diskussion....


    Wartet doch einfach mal ab, was noch so kommt, bis 2019 ist ja noch ein wenig zeit.

    Natürlich wird jetzt zu den Wahlen der Mund besonders weit aufgerissen, besonders von Westerwelle und Konsorten, allerdings sollte man das Ganze etwas gelassener sehen, schließlich ist es immer so...

    Ich zahle lieber Steuern, als in einem Staat ohne soziale Sicherheiten zu leben...
     
  19. #18 2. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    warum nur die unis? was viel wichtiger ist, ist kontinuirlich qualitativ hoher unterricht und der fängt schon im kindergarten/grundschule an. genau da muss man ansetzen und nicht nur bei den unis.
     
  20. #19 3. Juni 2009
    AW: Der Staat und die Schulden

    Die gute alte deutsche Gelassenheit, nech? :D Vllt. sind wir auch nur etwas kleinmütig oder kleinlaut... aber ist ja wie vieles im Leben - Ansichtssache :)


    Wer behauptet denn hier das Gegenteil? Steuern sind das Mittel um eine Umschichtung von den monetären Strömen zu erwirken und für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen.

    Hier haben wir aber wieder den Salat den ich schon in meinem oberen Post erwähnt habe:

    Wir besteuern einfach ungerecht bzw. falsch. Da ich mich nicht gern selbst zitiere, lies dir einfach mal meine oben geposteten Links durch ;)
     

  21. Videos zum Thema
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