Die neuen Super-Navis

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von xxxkiller, 29. August 2007 .

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  1. #1 29. August 2007
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    Pfadfinder der Zukunft

    Dreidimensionale Karten, Echtzeitbilder der Straße oder gleich die Fahrtdaten direkt auf die Windschutzscheibe projiziert – die Navigationssysteme der Zukunft werden das Autofahren revolutionieren. Die modernen Pfadfinder warten mit Innovationen auf, die bisher nur in Science-Fiction-Filmen zu sehen waren. Die gute Nachricht für Autofahrer: Die Zukunft steht noch dieses Jahr in den Ladenregalen.

    Der erste Schritt auf dem Weg zur Fahrzeug-Navigation der Zukunft sind dreidimensionale Karten, die die Wegbeschreibung aus der Sicht des Fahrers darstellen. Systeme mit dieser Funktion haben bereits fast alle großen Hersteller im Programm oder planen die Veröffentlichung entsprechender Geräte noch in diesem Jahr. Das Feature soll Fahrern die Orientierung im Straßenverkehr erleichtern – vielen Autofahrern fällt es zuweilen schwer, die Anweisungen auf den zweidimensionalen Karten auf die reale Verkehrssituation zu übertragen. Zusätzlich planen Kartendienstleister wie Tele Atlas die komplette dreidimensionale Darstellung großer Metropolen – mit exakten 3D-Modellen aller Gebäude.

    Metropolen in voller 3D-Pracht

    Kartenanbieter Tele Atlas wird zunächst die europäischen Städte Berlin, London und Rom in 3D verewigen, später sollen weitere Metropolen in Europa, Asien und den USA folgen. Über 2000 Quadratkilometer Fläche soll das neue Kartenmaterial in 3D abbilden, wobei Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm oder das Brandenburger Tor besonders detaillierte 3D-Modelle erhalten sollen. Basak Ozer von Tele Atlas ist sich sicher: "Dreidimensionale Karten sind einfach näher an der Realität. Die Navigation wird für den Nutzer damit bedeutend einfacher sein."

    Navigation liefert immer mehr Information

    Ein natürlicherer Umgang mit der Technik ist das große Ziel aller Hersteller. Schließlich warten Navigationssysteme mit einer immer größer werdenden Fülle an Daten auf: von der Strecke bis zum nächsten Parkhaus oder gar bis zur metergenauen Position des nächsten Fast-Food-Tempels - die kleinen Pfadfinder weisen den Weg. Um in diesem Wirrwarr an mehr oder weniger nützlichen Angaben noch den Überblick zu behalten, benötigen die Nutzer eine übersichtliche Darstellung. 3D-Karten sollen genau das ermöglichen. Mit TomTom plant indes einer der größten Hersteller im Markt bereits den nächsten Schritt: Livebilder der Straße sollen die herkömmlichen Karten ersetzen.

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    Livebilder weisen den Weg

    In einem durchgesickerten Patentantrag nimmt TomTom die Zukunft vorweg: Demnächst filmt eine auf dem Fahrzeugdach montierte Kamera die Straße und sendet das Bild in Echtzeit an das Navigationssystem. Dort werden dann einfach alle Navigationsanweisungen und Zusatzinformationen auf das tatsächliche Straßenbild gelegt. Für den Fahrer werden die Anweisungen dadurch viel leichter zu verstehen sein.

    Erinnerungen an Google Street View

    Die Perspektive dürfte an das Google-Maps-Feature "Street View" erinnern, das Bildmaterial verschiedener US-Metropolen aus der Fahrerperspektive zeigt. Zusätzlich zu Pfeilen, die ein Abbiegen oder einen Richtungswechsel anzeigen, sollen die neuen Systeme dann auch Geschwindigkeitsbegrenzungen erkennen und den Fahrer bei einer Übertretung warnen. Auch bei Nachtfahrten soll das TomTom der nächsten Generation für Durchblick sorgen: Mit einem Infrarotsensor wird das System auch dunkle Straßen taghell darstellen können. Gleichzeitig arbeiten Fahrzeughersteller an ganz neuen Darstellungsmethoden für Navigationsdaten – eine davon gibt es bereits zu kaufen.

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    Projektion auf die Windschutzscheibe

    So arbeitet Autobauer BMW bereits seit geraumer Zeit an einem so genannten Head-Up-Display. Damit können wichtige Fahrtdaten wie etwa die Geschwindigkeit im Blickfeld des Fahrers an die Windschutzscheibe projiziert werden. Der Blick soll so nicht mehr von der Straße zu den immer zahlreicheren Anzeigen schweifen. Unter anderem will BMW so auch Navigationsdaten anzeigen lassen.

    Erste Modelle im Einsatz

    Das futuristische System lässt sich bereits bei einigen BMW-Modellen als Sonderausstattung mitbestellen. Sollte sich die Anzeige bewähren, könnte diese Darstellung in naher Zukunft auch für die Fahrzeuge anderer Hersteller interessant werden. Dann dürfte sich auch die noch sehr einfache Darstellung von Navigationsdaten im Head-Up-Display verbessern: So ließe sich dann das Konzept der Navigationsanweisungen im Livebild der Straße auf die neue Technik übertragen – mit einem Display in der Größe der gesamten Windschutzscheibe.

    Filmreif ins Ziel navigieren

    Navigationsgeräte von heute können mehr, als nur zielgenau den Weg weisen. Wird das Gerät während langer Fahrten auf der Autobahn nicht verwendet, lassen sich moderne Navigationssysteme als portable Mini-Kinos dem quengelnden Nachwuchs auf der Rückbank in die Hand geben.
    So können Sie sich in Ruhe auf die Fahrt konzentrieren, derweil die Kinder mit einem Film abgelenkt sind. Die Geräte übertrumpfen sich gegenseitig mit steigenden Prozessorleistungen, zusätzlichen Features und sinkenden Preisen. Das Magazin Digital World hat fünf multimediale Wegweiser einem Testlauf ausgesetzt.

    Quelle: t-online.de
     

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