Diese Tipps helfen durch die Kälte

Artikel von Tommy Weber am 11. Februar 2021 um 09:53 Uhr im Forum Alltagsprobleme - Kategorie: Ratgeber & Wissen

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Diese Tipps helfen durch die Kälte

11. Februar 2021     Kategorie: Ratgeber & Wissen
Der Winter ist gekommen und er wird, wenn es nach den Prognosen der Wetterexperten geht, noch eine Weile verharren. Da bleibt nichts anderes übrig, als sich auf den Winter einzustellen und das Beste daraus zu machen. Der Schutz gegen die Kälte fängt schon bei der richtigen Kleidung an. Was braucht die empfindliche Haut bei frostigen Temperaturen? Welches Essen wärmt von innen und darf man bei Minustemperaturen überhaupt Sport treiben? Es gibt viele Fragen zum richtigen Umgang mit dem eisigen Winterwetter.

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Welche Kleidung schützt vor Kälte?
Leider lässt sich nicht pauschal sagen, welche Kleidung bei Kälte richtig ist. Es kommt dabei immer auf unterschiedliche Faktoren an: Schneit es oder ist es trocken? Wer in Bewegung ist, muss sich anders anziehen als derjenige, der sitzt. Für alle, die im Büro arbeiten, gilt das sogenannte Zwiebel-Prinzip: Mehrere Schichten Kleidung, die beim Wechsel zwischen drinnen und draußen, an- und wieder ausgezogen werden. Alle, die einen Spaziergang in der klaren, frischen Winterluft machen wollen, sollten sich eine Daunenjacke anziehen oder durch eine Jacke mit Polyesterfüllung warm halten. Diese Jacken haben eine Isolierschicht aus Luftpolstern, die besonders warm hält.

Allerdings haben diese Jacken einen Nachteil: Ihre Aufnahmefähigkeit von Wasser ist durch die Synthetikfasern nur sehr begrenzt. Wer also ins Schwitzen kommt, hat Pech und wird nass. Im Unterschied zu Jacken aus Baumwolle halten die Jacken, die mit Synthetikfasern gefüllt sind, sogar noch angenehm warm, wenn sie nass sind.

Was ist bei sportlichen Aktivitäten zu beachten?
Alle, die gesund sind und gerne joggen, müssen selbst bei Minusgraden nicht auf ihren Sport verzichten. Aber Vorsicht, die eisige Kälte belastet den Körper stärker, als es bei normalen Temperaturen der Fall ist. Das Training sollte daher gedrosselt werden. Sport ist im Winter nicht unbedingt gefährlicher, aber um einiges anstrengender. Besonders wichtig beim Sport im Freien bei Kälte ist die passende Kleidung. Ideal ist die Sportbekleidung, die den Schweiß nach außen abgibt. Ist dies nicht der Fall, dann ist der Sportler schnell durchnässt und es droht eine Erkältung. Deshalb ist es eine gute Wahl, immer mehrere dünne Schichten Kleidung, als nur eine dicke Schicht anzuziehen.

Wer sich jedoch so anzieht, dass er draußen nicht friert, hat definitiv zu viel an, abschätzen lässt sich so etwas bereits nach gut zehn Minuten. Verursacht die kalte Luft beim Atmen im Rachen Schmerzen, dann ist eine gute Idee, ein Tuch vor dem Mund zu tragen. Wer eine Schutzmaske tragen will, kann das natürlich auch, nur sollte ein leichtes Atmen noch möglich sein.

Die Haut perfekt vor Kälte schützen
Wenn es kälter als zehn Grad wird, verlässt die Haut langsam, aber sicher ihre Komfortzone. Je kälter es draußen wird, umso stärker ziehen sich die Blutgefäße zusammen, um die Wärme festhalten. Ab diesem Moment ist kein Stoffwechsel mehr möglich. Sinkt die Temperatur auf minus fünf Grad, dann ist die Haut nicht mehr in der Lage, Talg zu produzieren, es fehlt die schützende Fettschicht und die Haut wird trocken. In der kalten Jahreszeit ist es daher wichtig, Folgendes zu beachten, damit die Haut selbst bei Kälte gesund bleibt: Keine leichten Emulsionen oder Cremes benutzen, die besonders viel Wasser enthalten, stattdessen braucht die Haut viel Fett. Perfekt sind hier Cremes, die neben Fett auch den Harnstoff Urea sowie Panthenol und Linolensäure enthalten.

Keine gute Wahl sind Cremes, die nur Fett enthalten, wie beispielsweise Vaseline, denn sie verstopfen die Poren und die Haut kann nicht mehr richtig atmen. Im Winter ist es eine gute Idee, eine Nachtcreme sogar am Tag zu verwenden, denn die hat in der Regel einen deutlich höheren Fettgehalt als eine Tagescreme.

Autobatterie und Smartphone richtig vor Kälte schützen
Kälte stellt besonders für Batterien ein großes Problem dar, denn wenn es kalt wird, liefern sie nur einen Teil ihrer Leistung. Vor allem alte Autobatterien haben Startschwierigkeiten, wenn die Temperaturen in den Keller sinken. Ein häufig auftretendes Problem ist folgendes: Wird das Auto nur auf kurzen Strecken bewegt, dann erzeugt die Lichtmaschine im Winter zu wenig Strom, um das Gebläse, die Heizung für die Heckscheibe, das Licht und andere Funktionen zu betreiben. Es bleibt nicht mehr genug Energie für die Batterie übrig, um sie vollständig aufzuladen. Bei eisigen Temperaturen ist es daher sinnvoll, nur die Funktionen zu nutzen, die wirklich notwendig sind.

Auch Smartphones haben bei der Kälte ihre Schwierigkeiten. Handelt es sich um ältere Geräte, dann kann es passieren, dass sie sich einfach ausschalten, weil bei Minusgraden die Spannung einfach nicht mehr ausreicht. Für dieses Problem gibt es jedoch eine einfache Lösung: Das Smartphone am besten nicht in einer der Außentaschen, sondern so nah wie möglich am Körper tragen. Schaltet sich das Smartphone bei Kälte von selbst ab, dann ist das kein Grund zu Panik. Es ist zwar ärgerlich, aber nicht gefährlich und Langzeitschäden für den Akku und das Telefon sind ebenfalls nicht zu befürchten. Im Winter sollten Smartphones bei Zimmertemperatur „auftauen“, bitten nicht auf die Heizung legen und auch keinen Föhn nutzen.

Mit dem richtigen Essen von innen wärmen
Mit dem richtigen Essen den Körper von innen warm halten, ist nicht nur lecker, sondern zudem noch gesund. Im Winter sind Proteine als Wärmequelle für den Körper wichtig und die finden sich neben anderem in Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen und Linsen, sowie im Fleisch und im Fisch. Getreide liefert die nötige Energie, die ebenfalls dabei hilft, den Körper warmzuhalten. Wer in den kalten Tag starten muss, sollte zum Frühstück ein warmes Porridge oder einen Grießbrei essen. Nüsse, getrocknete Äpfel und Rosinen liefern viele wertvolle Nährstoffe und sorgen zugleich für frische Energie. Für einen kleinen Snack zwischendurch sind frische, saisonale Früchte wie Äpfel und Birnen eine sehr gute Wahl.

Für warme Finger, Füße und Zehen sind diverse Gewürze genau das richtige Mittel. Pfeffer, Zimt, Kümmel, Koriander, Lorbeer, Oregano, Dill, Muskat, Nelken, Paprika und vor allem Chili kurbeln den Kreislauf an und machen viele Gerichte schmackhaft. Ein gut abgeschmeckter Gemüseeintopf, eine Suppe oder ein warmer Smoothie helfen dabei, sich von innen warm zu halten. Übrigens, wer schnell unter kalten Füßen leidet, sollte an frostigen Tagen Chilipulver in die Socken streuen, denn das regt den Kreislauf an und die Füße werden schneller wieder warm.

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Bildquelle: © Depositphotos.com / angel-888
 
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Kommentare

#4 12. Februar 2021
die luft ist sehr trocken, da ist die kälte übertragung nicht so stark. die tipps sind wirklich sinnvoll... auch was die akkus betrifft.

zur kleidung: wolle ist genial, das ist ein krasser unterschied zwischen baumwolle was die wärmeisolation angeht.

klaiser: kalt duschen, das haut zu heftig ^^ also ich bin warmduscher, das macht schön müde und danach auf der arbeit pennen
 
#5 21. Februar 2021 um 22:06 Uhr
Katze. Katze hilft sehr gut gegen Kälte, weil es immer so warm im Raum ist, wenn eine Katze anwesend ist. Freundlicherweise sind die Tierchen so gut sich in der kalten Jahreszeit vermehrt drinnen aufzuhalten.