DSL-Anschlüsse: Telekom will schneller schalten

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 23. Februar 2008 .

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  1. #1 23. Februar 2008
    DSL-Anschlüsse werden immer billiger, die Wartezeiten bis zur Freischaltung immer länger. Schuld sei meist die Telekom, ätzen deren Konkurrenten. Nun gelobt der Ex-Monopolist Besserung, will die Wartezeiten verkürzen - allerdings nicht ganz freiwillig.

    DSL-Kunden haben es nicht leicht in Deutschland: Weil große Teile der Breitband-Infrastruktur fest in der Hand der Deutschen Telekom liegen, sind Wiederverkäufer wie Arcor und O2 auf deren Dienste angewiesen, wenn sich Wechselwillige einen der begehrten Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüsse ins Haus legen lassen wollen. Immer wieder gibt es Berichte über monatelange Wartezeiten und nicht erscheinende Telekom-Techniker.

    Doch damit soll es nun bald vorbei sein. Kunden von Telekom-Konkurrenten können darauf hoffen, künftig nicht mehr so lange auf ihren Anschluss warten zu müssen. Die Deutsche Telekom teilte am Donnerstag mit, Festnetzanschlüsse von abwandernden Kunden schneller umzuschalten als bislang. Freiwillig hat sich der Konzern freilich nicht dazu entschlossen, seine Prozesse zu beschleunigen. Vielmehr befolgt der Ex-Monopolist eine Anweisung der Bundesnetzagentur, die gefordert hatte, dass die Telekom ab dem 1. April 330.000 Leitungen pro Monat umschaltet.

    Die Wartezeiten im rasant wachsenden DSL-Markt hatten den Unmut von Konkurrenten und Kunden hervorgerufen. Die Telekom stelle bereits jetzt die vom Regulierer geforderte Anschlusszahl um, teilte die Festnetzsparte des Konzerns mit. Dadurch hätten sich Arbeitsrückstände deutlich reduziert. Dennoch könne es für die Kunden immer wieder zu Verzögerungen beim Anschluss von DSL kommen. Das liege aber an den Wettbewerbern, die immer wieder vereinbarte Auftragsmengen überschritten. Die Telekom forderte die Konkurrenten auf, ihre Planung zu verbessern und Kunden klare Aussagen zu Bereitstellungsterminen zu machen.

    Auch Anbieter mit eigenen Netzen mieten zumeist das letzte Leitungsstück in die Haushalte von der Telekom. Darüber laufen Telefon und Internet. Die Umschaltung übernimmt ein Telekom-Techniker. Konkurrenten wie Arcor oder die O2-Muttergesellschaft Telefonica haben beklagt, dass es bei der Umschaltung der Anschlüsse zu langen Verzögerungen kommt.

    Erst in dieser Woche hatte der Branchenverband VATM beklagt, dass die Situation bei Bereitstellung der so genannten letzten Meile "unverändert ernst" sei. Die Zahl der Wettbewerber-Kunden, die Wochen bis Monate auf die Umschaltung warteten, liege immer noch bei knapp 100.000. Trotz aller anders lautenden Beteuerungen könne bislang keine Rede davon sein, dass bei der Telekom der Auftragsrückstau nachhaltig abgearbeitet sei. Nach Ansicht des VATM behindere die Telekom massiv den Wettbewerb.

    Einen sachlichen Grund für die Wartezeiten habe der Verband bislang nicht ausmachen können. Die dauerhaft hohe Marktnachfrage sei der Telekom bekannt.


    quelle: Spiegel Online



    Telekom will neue DSL-Anschlüsse schneller schalten
    Als DSL-Kunde freut man sich darüber, dass die Anschlüsse durch den Konkurrenzkampf immer günstiger werden. Neukunden dagegen ärgern sich häufig über die langen Wartezeiten für die Freischaltung des bestellten Internetanschlusses.

    Die Telekom hat nun angekündigt, die Festnetzanschlüsse abwanderner Kunden schneller umzuschalten als bislang. Dass sich der Ex-Monopolist nicht freiwillig dazu durchringen konnte, überrascht kaum. Stattdessen setzt die Telekom eine Anweisung der Bundesnetzagentur um. Ab dem 1. April müssen pro Monat 330.000 Leitungen umgeschaltet werden.

    Die Telekom setzt die Vorgabe vorbildlich um und hat bereits jetzt damit begonnen, die Aufträge schneller abzuarbeiten. Die Anzahl der wartenden Kunden soll bereits deutlich abgenommen haben. Doch es wird auch weiterhin verärgerte DSL-Kunden geben, denn laut der Telekom überschreiten viele Wettbewerber regelmäßig die vereinbarten Auftragsmengen.

    Anbieter wie Arcor, die eigene Netze betreiben, sind in den meisten Fällen ebenfalls auf die Telekom angewiesen. Die so genannte letzte Meile, also die Leitungen, die in die Haushalte der Kunden führen, stammen in den meisten Fällen vom Ex-Monopolisten. Der Brancheverband VATM beklagt, dass die Situation in diesem Bereich "unverändert ernst" sei.


    quelle: WinFuture.de
     

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  3. #2 23. Februar 2008
    AW: DSL-Anschlüsse: Telekom will schneller schalten

    ich bin für die verstaatlichung der netzwerke oder die übertragung an eine unabhängige firma.
    es kann nicht sein, dass die telekom ihre monopolstellung dermaßen unverschämt ausnutzt und leute wie ich 2monate auf ihren anschluss warten müssen, nur weil die hoffen, dass ich dann wieder zur telekom gehe, die preis-leistungs-mäßig eben viel schlechter für mich ist.
     
  4. #3 24. Februar 2008
    AW: DSL-Anschlüsse: Telekom will schneller schalten

    Was gesagt wird und was getan wird, dass sollte uns ja die Vergangenheit gelehrt haben ist nicht immer das gleiche. Wenn ich die Telekom wär würde ich bestimmt genau so handeln, ich meine man kann mir nicht wirklich weiss machen das die Probleme mit der Zeit und der Technik nur dumme Einzelfälle sind, wir hatten es mal gehabt als wir umgezogen sind, das man ganze 11 Tage kein Festnetz hatte und auch der Techniker hat mehr oder weniger auf sich warten lassen. Ich bin mir aber sicher wären wir bei der Telekom gewesen, würde dieses Problem viel schneller behoben werden. Die Telekome kann jetzt zwar sagen das sie alles besser machen und die Verbindungen schneller schalten werden, aber ich glaube kaum das sie dafür jetzt neue Arbeitskräfte einstellen werden, die eigentlich die einzigsten sein könnten die so einem Ansturm bewältigen können. Man kann nicht durch gute Worte schneller schalten sondern nur durch mehr Mitarbeiten und in Zeiten wo die Telekom lieber eine Sonderdividende für ihre Aktionäre gibt und dafür einige Arbeitsplätze zerstört wird das wohl oder übel eher Wunschdenken bleiben. Die Telekom ist es ja daran gelegen das die anderen möglichst viele Probleme mit ihrem nicht Telekom Anschluss haben, vielleicht denken sich ja einige das sie das bei der Telekom nicht gehabt hätten und würden dann wieder zurück wechseln. Ich bin mir sicher das dahinter wenn auch hinter vorgehaltener Hand, eine Methode steckt und solange diese nicht verschwindet sehe ich in dem Bereich für Breitband und Telekommunikationstechnik keine Besserung, wenn die Telekom nicht neue Leute einstellen wird.
     
  5. #4 24. Februar 2008
    AW: DSL-Anschlüsse: Telekom will schneller schalten

    2 Monate oha freu dich nen Freund von mir wartet mittlerweile schon 4 1/2 und das kann echt nicht wahrsein... Was erhoffen die sich dadurch ? Die meisten wissen doch eh das es dann an der Telekom liegt wenn es zu solch langen Wartezeiten kommt und vondaher weiss ich nicht was die sich erhoffen... Man wechselt doch net einfach zur Telekom zurück...
     
  6. #5 24. Februar 2008
    AW: DSL-Anschlüsse: Telekom will schneller schalten

    Stimme dir da zu, ich bin der Meinung, dass (Gas), Wasser, Strom und Internet voll und ganz verstaatlicht wird. Internet ist schließlich immer mehr ein wichtiges Instrument im Alltag.
    Einzige Problem ist dann natürlich die Überwachung.. ;) Denn wenn die Netzwerke vom Inet verstaatlicht werden ist die Kontrolle unserer Aktivitäten zu 100% garantiert.

    Es entspricht nicht dem freien Wettbewerb unserer sozialen Marktwirtschaft, wenn Telekom ihre Monopolstellung beibahalten kann. Und entweder der Staat macht Druck oder nimmt es halt selbst in die Hand.


    - bin ich froh, dass ich noch nie so lange warten musste, selbst als wir bei der T-Com gekündigt haben und zu 2 gewechselt sind hat es nur 2-3 Wochen gedauert. -
     
  7. #6 24. Februar 2008
    AW: DSL-Anschlüsse: Telekom will schneller schalten

    Und ich sags nochma wie in jedem Thread es kommt immer auf die aktuelle Auftragslage an. Wenn ich als Techniker in die Liste guck und seh da ne Störung von nem Telekom Kunden oder ne Schaltung fürn Fremdanbieter , ratet mal wen ich nehm , na -- na ? ... Ausserdem machen die meisten Umschaltungen nicht mehr die Telekom sondern Fremdunternehmen die von der Telekom beauftragt werden, is zumindest in unsren Anschlussbereichen so ...
     
  8. #7 24. Februar 2008
    AW: DSL-Anschlüsse: Telekom will schneller schalten

    kann man denn anhand der kabel den transfer kontrollieren?
     
  9. #8 24. Februar 2008
    AW: DSL-Anschlüsse: Telekom will schneller schalten

    hmm..
    das würde mich aber auch mal Interessieren!!
     

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