Echter Rechtsstreit um virtuelles Spielzeug

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von Fr33man, 9. Juli 2007 .

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  1. #1 9. Juli 2007
    Das ist kein Spiel, behaupten Einwohner der virtuellen Welt Second Life gerne. Sie leben ihr zweites Leben sehr ernsthaft. Wie aus virtuellen Spielereien handfester und ganz realer Streit werden kann, zeigt der erste Prozess um virtuelle Produkte vor einem ganz realen Gericht in den USA. Serviert wurde die Geschichte, die mit einer Prise Sex gewürzt ist, vom Korrespondentenavatar der Nachrichtenagentur Reuters. {bild-down: http://oas.wwwheise.de/RealMedia/ads/adstream_lx.ads/www.heise.de/newsticker/meldungen/internet/1760267157/Middle1/he-test-contentads/zaehler.html/34646235316462653436393165323930?_RM_EMPTY_}

    Der Second-Life-Unternehmer Kevin Alderman hat im echten Leben gegen einen unbekannten Avatar des Paralleluniversums geklagt, weil der Aldermans virtuelles Sexspielzeug kopiert und unter Preis verkauft haben soll. Der umtriebige Entrepreneur ist in Zweitlebenkreisen als "Stroker Serpentine" bekannt und hatte zuletzt die Insel "Amsterdam" zu einem riesigen Rotlichtbezirk aufgebaut und dann für 50.000 US-Dollar an niederländische Investoren verkauft.
    Der Sex-Unternehmer (er führt das Unternehmen Eros LLC) verdient sein Geld unter anderem mit gewissen Einrichtungsgegenständen für die SL-Wohnung. Für 12.000 Linden-Dollar, das sind etwa echte 45 US-Dollar, verkauft er ein digitales Bettchen mit einigen Extras. Denn das Pixel-Möbel befähigt Avatare zu erstaunlichen sexuellen Leistungen. Mehr als 150 Stellungen und Animationen hat der virtuelle Beischläfer dank Strokers Spielzeug (Markenname "SexGen") drauf.
    Alderman wirft dem Avatar Volkov Catteneo nun vor, das Bett kopiert zu haben und für nur 4.000 Linden-Dollar unter die Leute zu bringen. Um an die noch unbekannte Identität hinter dem Catteneo zu kommen, klagt Eros LLC gegen Unbekannt und plant, Second-Life-Betreiber LindenLab gerichtlich zur Herausgabe der Kundendaten zu Catteneo zu zwingen. Von PayPal will das Unternehmen die finanziellen Transaktionen des Second-Life-Einwohners haben. Catteneo scheint das nicht zu beunruhigen. LindenLab habe keine persönlichen Daten von ihm, die es herausgeben könnte, diktierte er Eric Reuters in den virtuellen Notizblock: "Ich bin nicht irgendein Noob."




    Quelle: Heise
     

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