Ein möglicher Schwachpunkt im Aids-Virus entdeckt

Dieses Thema im Forum "Alltagsprobleme" wurde erstellt von JoE THE, 28. Mai 2007 .

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  1. #1 28. Mai 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    US-Forscher haben möglicherweise eine Schwachstelle im Aids-Virus entdeckt, die Ansatzpunkt für eine Impfung gegen die tödliche Immunschwäche sein könnte. Wie sie berichten, zeigten Aufnahmen auf atomarer Ebene, dass sich bei dem äußerst wandelbaren Virus die Spitze eines Dorns, der zum Andocken an Körperzellen benutzt wird, nicht verändert.


    Dies könne "eine Lücke in der Rüstung des HI-Virus" sein, schreiben die Forscher des zum US-Wissenschaftsverbund NIH gehörenden Nationalen Instituts für Allergien und ansteckende Krankheiten. Sie sprachen von "einer kritische Stelle der Verletzlichkeit des Virus, die wir möglicherweise mit Impfstoffen angreifen können". Das HI-Virus mutiert ständig. Zudem hat es eine Art Schutzhülle aus Zucker-Molekülen, die Antikörper daran hindert, sich an das Virus zu binden und es unschädlich zu machen.

    Versuche, einen Impfstoff zu entwickeln, wurden deshalb in den vergangenen Jahren praktisch aufgegeben. Durch ihre Aufnahmen auf atomarer Ebene machten die US-Forscher nun eine zugängliche Stelle aus, die sich nicht verändert und damit angreifbar ist. Sie heißt Glycoprotein 120 und kann durch den b12-Antikörper lokalisiert werden. B12 wird bei Menschen gefunden, die das im Körper befindliche Aids-Virus sehr lange in Schach halten können.

    Das funktioniert ungefähr so, wie wenn ein Kaugummi auf einen Schlüssel geklebt wird: Er passt dann nicht mehr ins Schloss. Antikörper können zudem den Rest des Immunsystems alarmieren, damit der Eindringling zerstört wird. Wayne Koff von der Internationalen Aids-Impf-Initiative (IAVI), von der die Forschungen unterstützt wurden, sagte, der Fund habe viel versprechende Wege im Kampf gegen das Virus eröffnet.

    "Diese Arbeit legt eine mögliche Verletzlichkeit von HIV offen, die uns einen wichtigen Hinweis für die Richtung bei der Entwicklung neuer Impfstoff-Konzepte gibt." Aids zerstört das Immunsystem, so dass Infizierte sonst ungefährlichen Krankheiten zum Opfer fallen können. Seit der Anerkennung als Krankheit 1981 sind 25 Millionen Menschen durch das Virus gestorben. Fast ein Prozent der Weltbevölkerung gelten heute als infiziert.

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    {img-src: //www.3sat.de/imperia/md/images/nano/2007/02_februar/11_28/news/15_hiv1_q_310x308.jpg}

    Quelle: Impfen gegen HI-Virus - Neue Antikörper greifen CD4-Rezeptor an
     

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  3. #2 28. Mai 2007
    AW: Ein möglicher Schwachpunkt im Aids-Virus entdeckt - Die Spitze eines Dorns verwandel

    gabs schon vor monaten mal...

    uralter käse...
     
  4. #3 28. Mai 2007
    AW: Ein möglicher Schwachpunkt im Aids-Virus entdeckt - Die Spitze eines Dorns verwandel

    Dann hoffen wir mal das bald der impfstoff erfunden wird der den HIV virus aufhalen kann. Bis dahin heist es aber immer schön kondome benutzten, sollte man auch nicht nur wegen HIV es gibt ja auch genügend andere geschlechtskrankheiten.
     
  5. #4 28. Mai 2007
    AW: Ein möglicher Schwachpunkt im Aids-Virus entdeckt - Die Spitze eines Dorns verwandel

    Ich weiss nicht mehr ganz, aber ich glaube im Biounterricht hat die Lehrerin mal gesagt dass es ein Impfstoff geben kann, aber der wirkt dann nicht lange weil der Virus sich weiterentwickelt und dann gegen den alten Impfstoff immun sein kann.
     
  6. #5 29. Mai 2007
    AW: Ein möglicher Schwachpunkt im Aids-Virus entdeckt - Die Spitze eines Dorns verwandel

    wenn das gehen würde wäre das ultimativ......


    ich bin davon überzeugt das es klappen kann!
     
  7. #6 30. Mai 2007
    AW: Ein möglicher Schwachpunkt im Aids-Virus entdeckt - Die Spitze eines Dorns verwan

    Es ist meines Wissens nach eher ein Hemmstoff den eine Antikörperbildung findet nicht statt, wenn wir gerade von der gleichen "Impfung" reden.



    .... und das sich diese Dornen (Spikes) nicht verändern bei HIV ist schon seit ner Weile bekannt, denn bei anderen Viren ist dies meist auch der Fall. Es ist bloß die Frage wie man es macht, dass das "Andocken" verhindert wird.
     

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