Eon will 60 000 000 000 investieren

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von xxxkiller, 14. Dezember 2006 .

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  1. #1 14. Dezember 2006
    Eon will in den kommenden drei Jahren die Rekordsumme von über 60 Mrd. Euro in Übernahmen, Kraftwerke und Netze investieren. Selbst wenn die darin eingerechnete Übernahme des spanischen Versorgers Endesa scheitert, bleiben die Ausgaben immens hoch.

    Deutschlands größter Energiekonzern hat in seinem Budget bereits 25,3 Mrd. Euro an Investitionen fest eingeplant – davon soll der größte Teil in Sachanlagen fließen. Den Kauf von Endesa, für den Eon (Xetra: 761440 - Nachrichten) stolze 37 Mrd. Euro bietet, will der Branchenriese noch zusätzlich stemmen.

    Eon aktualisiert zu jedem Jahresende seine mittelfristige Investitionsplanung.
    Dabei werden nur konkret absehbare Projekte berücksichtigt – Ausgaben für die Infrastruktur oder bereits fest vereinbarte Übernahmen. Energiekonzerne müssen dabei, verglichen mit anderen Branchen, ausgesprochen hohe Summen aufwenden, weil Unterhalt und Ausbau der Strom- und Gasnetze sowie der Kraftwerke teuer sind.

    Konkurrent RWE beispielsweise plant ebenfalls milliardenschwere Ausgaben – auch wenn sie geringer ausfallen als die von Eon. Im Frühjahr hatte RWE die jährlichen Investitionen in Sachanlagen für die Jahre 2006 bis 2010 mit durchschnittlich 3,5 Mrd. Euro beziffert. Inzwischen hat der Konzern aber schon weitere Projekte angekündigt.

    Eons neues Budget liegt wegen zahlreicher neuer Projekte um knapp 7 Mrd. Euro höher als die im letzten Jahr für 2006 bis 2008 ausgegebene Zielgröße. "Das hat den Markt schon überrascht", sagt Analyst Matthias Heck von Sal. Oppenheim. Die meisten Branchenexperten hatten nur mit einer leichten Aufstockung auf rund 20 Mrd. Euro gerechnet.

    Dass Eon sich verheben könnte, glaubt Heck allerdings nicht. Zum einen verfüge Eon über hohe Cash-Flows, die durch Endesa noch gesteigert würden. Nach dem dritten Quartal wies der Konzern einen operativen Cash-Flow von 4,5 Mrd. Euro aus. Zum anderen habe der Konzern einen großen Finanzierungsspielraum, sagte der Analyst. Ende des dritten Quartals verfügte der Konzern über eine positive Nettofinanzposition von 1 Mrd. Euro – das heißt das Finanzvermögen überstieg die Finanzschulden. Eon dürfte selbst bei einer kompletten Finanzierung der Endesa-Übernahme über Kredite seine gute Bewertung bei den Ratingagenturen nicht gefährden, sagte Heck. Das Management hat sich aber auch explizit die Möglichkeit offen gehalten, bei Bedarf das Kapital zu erhöhen oder Beteiligungen zu verkaufen.

    Der größte Teil der geplanten Sachinvestitionen – 11,4 Mrd. Euro – ist für Modernisierung und Neubau von Kraftwerken vorgesehen. In Deutschland hat der Konzern neben den bereits laufenden Projekten im bayerischen Irrsching und im westfälischen Datteln ein zusätzliches mit Steinkohle befeuertes Großkraftwerk in Hessen und ein Versuchskraftwerk mit besonders hoher Energieausbeute in die Planungen aufgenommen. Hinzu kommen zahlreiche Projekte in Italien, den Niederlanden, Großbritannien, Skandivavien und Osteueropa. Neben konventionallen Gas- und Kohleanlagen sind auch mehrere große Windkraftprojekte enthalten.

    5,7 Mrd. Euro will Eon in die Modernisierung und den Ausbau der Stromnetze stecken. Der Schwerpunkt liegt dabei in Deutschland. Hier muss der Konzern unter anderem neue Leitungen legen, um die geplanten Windkraftanlagen vor der Küste ans Netz anzubinden. 4 Milliarden Euro sollen in den Gassektor fließen. Der Konzern will damit das Gasnetz ausbauen, die Speicher erweitern, Gasfelder in der Nordsee erschließen und einen Anlandehafen für verflüssigtes Erdgas (LNG) bauen.

    Nur 2,9 Mrd. Euro sind bislang für den Erwerb von Beteiligungen enthalten. Eon nimmt in das Budget aber nur fest vereinbarte Projekte auf. Beispielsweise bezifferte er erstmals den Betrag, den der Konzern dem russischen Gazprom-Konzern für die Beteiligung am westsibirischen Gasfeld Juschno Russkoje überweisen muss: Zusätzlich zu Beteiligungen an zwei Tochtergesellschaften in Ungarn erhält Gazprom von Eon noch einen finanziellen Ausgleich von 1,2 Mrd. Euro.

    Über die fest geplanten Zukäufe hinaus werde aber auch die Akquisition von Endesa konsequent weiter verfolgt, betonte der Konzern. Ob die Rekordübernahme glückt, ist allerdings noch offen. Der Konzern ringt schon seit zehn Monaten in Spanien mit Regierung, Aufsichsgremien und Konkurrenten. Zur Zeit ist der Übernahmeprozess durch mehrere Gerichtsverfahren blockiert.

    Quelle: yahoo.de
     

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  3. #2 14. Dezember 2006
    AW: Eon will 60 000 000 000 investieren

    Ich finde sowas genial!
    Das ist geld für Zukunft, eon wird nicht daran sterben, wobei ich sagen muss : Da sieht man mal wie viel geld die doch haben, das is ne gigantische summe.

    Auch wenn ich niemanden kenne der keinen strom hat, sowas lohnt sicher!
     
  4. #3 14. Dezember 2006
    AW: Eon will 60 000 000 000 investieren

    60Mrd??? das ist ma ne derbst krasse summe^^
    wie funktioniert denn das? kriegt eon so hohe kredite? ich mein die haben das geld doch nicht aufm konto?xDdd

    aber ich finde es gut das eon soviel in die moderniesierung der kraftwerke investiert:)
     
  5. #4 15. Dezember 2006
    AW: Eon will 60 000 000 000 investieren

    60 MRD.. ich hätte nie gedacht das sowas überhaupt möglich is..^^ Jedoch wundert mich das EON wirklich mit so großen Summen hantieren kann?
     
  6. #5 15. Dezember 2006
    AW: Eon will 60 000 000 000 investieren

    Anscheind könnn se es.
    Es is in Relation dazu garnix herzustellen.
    Bill Gates ist ne Einzelperson, das ist das unternehmenskapital und "gehört" den superiorem im unternehmen.
     
  7. #6 15. Dezember 2006
    AW: Eon will 60 000 000 000 investieren

    Das ist nicht Unternehmenskapital

    sondern das Kapital der Anleger und der Banken, die das denen leihen (was man natürlich als Unternehmenskapital definieren kann, würd ich allerdings jetz net machen <__<")
     
  8. #7 16. Dezember 2006
    AW: Eon will 60 000 000 000 investieren

    Naja eigentlich logisch: Strom wird teurer und die Milliarden die sie da ausgeben kreigen sie um ein vielfaches wieder rein. Solltem an zwar vorsichtig mit sein aber : hört sich nach Monopol an.
     

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