Erfahrungen mit Kryptowährungen

Dieses Thema im Forum "Finanzen & Versicherung" wurde erstellt von raid-rush, 28. Dezember 2017 .

  1. #1 28. Dezember 2017
    Da das Thema sich doch einer steigenden Zahl an Interessenten erfreut, lade ich hier gerne ein um Erfahrungen auszutauschen.

    - Welche Crypto-Börsen verwendet ihr, wie seit ihr damit zufrieden?
    - Wie speichert ihr eure Coins, welche Wallets verwendet ihr und warum?
    - Gebühren für Transaktionen
    ...


    Ich kann als Wallet für BTC und BCC den Client von Electrum Bitcoin Wallet und https://electroncash.org/ empfehlen.

    Wallets für kleine Cryptos anzuschaffen halte ich für weniger Sinnvoll, diese dienen lediglich auf der Börse als "ALTcoins" zum Traden um Kursschwankungen zu nutzen. Ich bin der Meinung, das 99% dieser Cryptos nie den Durchbruch erreichen und lediglich als Spekulationsobjekte dienen, mit extremen Kursbewegungen.


    Ich arbeite derzeit an einer Übersicht für Kryptowährungen um die aktuellen Live Kurse sowie Kapitalisierung und Handelsvolumen darzustellen.
     
    Gutschy, babybjörn und Ehmteakay gefällt das.
  2. #2 2. Januar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 2. Januar 2018
    Anfang Dezember 2017 hatte ein Kumpel von Ripple (XRP) berichtet und dass er dort einen Betrag investiert hat. Dort lag der XRP bei ~0,20 €. Hatte es kurz danach wieder vergessen und eine Woche vor Weihnachten ist mir das wieder in den Sinn gekommen. Habe jetzt bei Kraken.com das Tier 3 Level freigeschaltet und werde dort morgen einen dreistelligen Betrag in XRP investieren. Momentan liegt der XRP bei ~1,80 €. Ärgerlich, dass ich es nicht direkt bei der Empfehlung Anfang Dezember gemacht habe. Vielleicht klappts, vielleicht nicht. Versuch macht klug.

    So bin ich als Laie mit kraken.com mangels alternativer Erfahrungen eigentlich zufrieden. Die Tier-Level und die zusätzlichen Sicherheitsfeatures machen einen vernünftigen Eindruck. Die Freischaltung der Tier-Level hat jedoch einige Zeit in Anspruch genommen (~1,5 Wochen). Geplant ist, die XRP bei Kraken zu deponieren und später wieder über Kraken zu verkaufen. Die Transaktionsgebühr scheint ca. 0,16% zu betragen, wenn ich das gerade richtig sehe.
     
  3. #3 27. Januar 2018
    Der Handel mit Bitcoin also die Transaktionskosten sind in letzter Zeit stark gesunken. Scheinbar haben die Miner aufgehört Transaktionen zu spamen um die Gebühren hoch zu treiben, weil sie befürchten der Bitcoin nimmt dadurch Schaden. Zum Jahreswechsel lagen die Kosten für eine 30 Minuten Transaktion bei teilweise über 550 Satoshi/Byte jetzt bei 160 und die geringste Gebühr bei 80 Satoshis/Byte.

    1 Satoshi = 0.00000001 ฿


    Bei einer normalen Transkation von ca 260byte bedeutet das,
    Gebühren von 0,000208 BTC was umgerechnet derzeit(11k$) 2,30$ entspricht oder 1,80€

    Um Neujahr lagen die Kosten bei dem 10 Fachen.
     
  4. #4 8. Februar 2018
    Ich folge auf Facebook der Bitcoin DE Gruppe und muss immer etwas schmunzeln, wenn ich die panischen Beiträge lese, die kommen, wenn der Kurs wieder sinkt. Ist nichts für schwache Nerven
     
  5. #5 9. Februar 2018
    Die Zentralbanken haben zunehmend Angst vor Kryptowährungen.

    Weil sie im Gegensatz zu anderen Währungen darauf bisher keinen Einfluss nehmen können. Zentralbanken halten Milliardenreserven von Fremdwährungen und tonnenweise Gold, damit können sie den Markt ggf. so regulieren wie sie wollen durch Verkäufe oder Zukäufe.

    Die Zentralbanken arbeiten also an einer Beteiligung mit der sie ohne die Währung halten zu müssen Einfluss zu nehmen können, Beispielsweise über Futures.
     
  6. #6 14. Februar 2018
    Transaktionsgebühren sind noch günstiger geworden, ca 10cent (6 Sat./Byte) momentan für Bestätigung innerhalb von 10 Minuten.
     
  7. #7 21. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2018
    Krypto-Short-News

    • Das Weiße Haus hat in dieser Woche einer möglichen Krypto-Regulierung eine Absage erteilt. Stattdessen befinde man sich noch immer im Lernprozess. Dies sagte der Cybersecurity-Beauftragte des Präsidenten Rob Joyce am Freitag CNBC im Rahmen der derzeit laufenden Münchener Sicherheitskonferenz.

    • 400 Millionen USD Investiert: Ein unbekannter Investor mit der Bitcoin Adresse „3Cbq7aT1tY8kMxWLbitaG7yT6bPbKChq64“ hat vor wenigen Tagen seinen Bitcoineinsatz fast verdoppelt von 56.357 (09.02.2018) auf 96.651 Bitcoins - seit Heute verkauft er wieder. (Wallet 92.34x BTC)

    • Das britische Marktforschungsinstitut Autonomous NEXT Research verzeichnete ein neues Allzeithoch, was die Anzahl der bestehenden Hedgefonds betrifft, mit denen auf den Kurs von Kryptowährungen gewettet werden kann.

    Update zum Millionen Investor.
    Dieser sendet 4.700 BTC an ein weiteres Wallet das unzählige Transaktionen durchführt immer ca 1000 USD ein und ausgehend fast im Sekundentakt.
     
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  8. #8 26. Februar 2018
    Bosch geht Partnerschaft mit Krypto-Währung IOTA ein

    Find ich interessant
     
  9. #9 27. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 27. Februar 2018
    Jo wobei die Partnerschaft war ja schon vorher angekündigt oder geplant, daher wohl auch kein Kurssprung.
    Bei IOTA bin ich eher Skeptisch, das lohnt sich vll langfristig... aber ist nicht so interessant für Spekulationen, weil die Tokens in Kontrolle weniger sind die aktiv genutzt werden können um den Preis zu stabilisieren. Bei Bitcoin gibt es das zwar auch, allerdings sind viele Wallets "tot" und die Anzahl der real gehandelten Coins viel niedriger. Als Spekulationsobjekte die sich mit viel Kapital manipulieren lassen eignen sich also andere Währungen besser und die werden daher auch attraktiver.
    Die Regulierungen spielen zwar auch eine Rolle, allerdings eher für die illegale Verwendung und deren Realhandel ist minimal im Vergleich zu dem reinen Spekulationshandel der Investoren. Und die Investoren rechnen sowieso damit, dass sie ihren Handel wie jeden anderen Handel hinterher versteuern. Bzw das eben über diverse Länder laufen lassen, in denen das günstig ist.

    Für Banken ein lohnendes Geschäft, weil sie erstens mit ihren Traderalgos Kapital rausziehen können aus jeder Kursschwankung die normale Trader so nicht erkennen oder zu lahm sind, und zum anderen weil sie mit relativ wenig Kapital, massiven Einfluss auf die Kursschwankungen haben und daher Bitcoins zu einer Gelddruckmaschine machen können.

    Letztendlich werden die Banken natürlich nicht direkt BTC anbieten, wäre auch dumm, sondern sie bringen Optionen und Produkte basierend auf BTC auf den Markt und verdienen damit viel Geld, weil sie ggf. selbst mit direktem BTC Investment (aus dem Kapital der verkauften Produkte) die Kurse so beeinflussen können, dass sie immer verdienen, entweder durch Kursgewinne oder durch die Kunden. Ein relativ sicheres Geschäft mit extrem hohe Renditechancen deren Risiko man durch Eigenmanipulation einschränken kann. Die Marktkapitalisierung ist hoch genug um Geld Abzusaugen, bei vielen anderen Krypto-Währungen ist das uninteressant, weil einfach zu wenig Kapitalisierung da ist das es für eine Bank interessant wäre.
    Daher glaube ich, das Bitcoin nach wie vor die Basis sein wird für Investoren, Altcoins sind viel größere kurzfristige Spekulationsblasen und im Realhandel quasi nicht vorhanden bzw Wertlos.
     
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  10. #10 8. März 2018
    geb ich dir Recht

    Es ist eben interessant zu sehen das sich nicht nur die "Darknet Szene" drum bemüht sondern das immer mehr darauf springen und Geld damit verdienen (wollen)
     
  11. #11 23. März 2018
    Wenn die beschlagnahmten BTC (aus MtGox) abverkauft wurde sehe ich den BTC wieder auf über 10k USD steigen, meiner Einschätzung nach könnte das schon im April der Fall sein.

    Weitere Gründe warum das so sein könnte: zum einen weil wie bei Gold ein Großteil in der Hand weniger liegt die den Preis stützen und quasi die Verfügbarkeit verknappen. Also ein sehr interessantes Spekulationsobjekt. Zum anderen weil sich dadurch viel Geld verdienen lässt und eine recht einfache Manipulation möglich ist. Bedeutet also, das Bitcoin Wale mit geschicktem Handel, sich leicht immer mehr Anteile erkaufen können, was zu einer weiteren Verknappung führt. Für den Realhandel mit BTC bleiben also effektiv aller höchstens 5 Millionen Coins. Vor allem für Kapitalverwalter und Banken mit dem nötigen Trading-Know-How wäre es hier ein leichtes auch schon durch kleine Manipulationen, vorhersagen zu ermöglichen und damit langfristig viel zu verdienen. Das hängt natürlich auch etwas von den Regulieren ab, in den USA sind bisher keine zu erwarten.

    Das ist ähnlich bei Gold - hier liegt ein Großteil im Tressor - nur ca 2000 Tonnen werden jährlich gehandelt. Also nur etwa 1,5% des vorhandenen Rohstoffs sind frei gehandelt, der Rest dient der Preisstabilisierung und ggf. eben auch der Preisbestimmung zwischen Währungen und Rohstoffen.

    Neben Bitcoin sehen Bitcoin Cash und Monero relativ gut aus was die letzte Aktivität angeht und die Reaktion bei Kursrutschen bzw Kursanstiegen. Da sind also einige Strategen am Sammeln. Die Restlichen Altcoins werden ebenso immer mehr auf wenige Wale übergehen da diese gezielt Kurse manipulieren können und so immer größere Anteile ertraden werden. Letztendlich dienen die ganzen Altcoins nur dazu um Geld einzusammeln also Abzuschöpfen. Es ist also schon etwas dran, das es einem Schneeballsystem ähnelt. Aber letztendlich ist das ja fast überall so. Kapital verhält sich überall gleich, Pyramiden stehen nur, wenn die Basis breit bleibt - ebenso wie ein Schneeballsystem.
     
  12. #12 25. April 2018
    Bisher schaut es gut aus, sollten die 10k bis ende April geknackt werden sieht der Mai möglicherweise noch die 13k andernfalls wird eher eine Gewinnmitnahme eintreten ab Anfang Mai, die bis ca 6k anhalten kann.
     
  13. #13 28. April 2018
    Zuletzt bearbeitet: 28. April 2018
    Die Spekulation wächst, dass die Treuhänder für die Insolvente Mt. Gox Cryptocurrency Exchange einen weiteren signifikanten Bitcoin-Verkauf plant.

    Allerdings ist meine Spekulation das dieser möglichst teuer verkaufen möchte, und daher ggf. kleinere Positionen in der Region um die 10k USD verkaufen wird um keinen signifikanten Kurssturz zu verursachen, was nicht im Interesse des Insolventzverwalters bzw Treuhänders liegen sollte.

    Am 26. April, zeigte die Website, die den Mt. Gox-Kryptowährung-Wallet abbildet, dass der Trust einen beträchtlichen Teil von Bitcoins und Bitcoin Cash aus seinem Portemonnaie verlagert hatte, was dazu führte, dass Nobuaki Kobayashi, der Chefanwalt des Mt. Gox Trust, der "Tokyo Wal" genannt wurde, eine weitere Menge der BTC zum verkauf einsetzt.

    Das Problem ist nicht, das diese Verkauft werden sondern das sie beobachtet werden von Investment Analysten, und diese dann ebenfalls verkaufen weil sie darauf spekulieren das der Kurs sinken wird, was also eine Kettenreaktion auslöst.

    Daher wäre es sehr Ratsam, wenn die Treuhänder ihre Wallets auf tausende kleine Splitten um diese nicht mehr so einfach beobachtbar sind, und damit "Kursschwankungen" auslösen.

    Wie bei Gold, bestimmen die sog. Wale den Kurs komplett alleine. Würden Staaten dieser Welt wollen das Gold nur 100 USD wert ist, dann machen sie das ganz einfach, weil sie die Reserven halten und Unmengen davon auf dem Markt platzieren könnten was zu einem massivem Preissurtz führt. Diese Macht ist wichtig denn so kann die eigene Währung im Wert beliebig fixiert werden.

    Die Macht der Währungen liegt also auch zum Großteil in der Macht über Rohstoffpreise bzw Goldpreise bestimmen zu können, oder heutzutage als Exportnation mit Überproduktions- und somit auch Deflationsdruck, die Währung nach unten zu korrigieren.

    Bitcoin hat diese Macht nicht und ist daher rein Spekulativ gehandelt. Der eigentliche Handels und Nutzwert liegt daher deutlich unter 200 USD. Allerdings ist es ein sehr interessantes Spekulationsgut und so lange keine zu krassen Regulierungen kommen für entsprechendes Knowhow bzw Walfisch-Manipulationen eine Gelddruckmaschine.

    Ist nur de frage wie Intelligent die Wale sind... besser 10 BTC verkaufen für 10k als 1000 BTC verkaufen und damit sein Restvermögen um 30% schrumpfen ^^ Gier vs Ratio mal sehen wer gewinnt.

    Nach meinen Recherchen liegen die meisten Bitcoins ( zwar schon in zerteilten und gestreuten Wallets sprich verschleierten Adressen) in der Hand von nur ca 15 Personen, die den Preis bestimmen.
     
  14. #14 25. Juli 2018
    Grund für die neuesten Kurszuwächse sind laut Experten Spekulationen über das Interesse von BlackRock an den virtuellen Währungen wie Bitcoin & Co.. So soll der weltgrößte Vermögensverwalter laut Angaben von CNBC eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet haben, welche sich nur um das Thema Digital-Währungen kümmert. Diese Arbeitsgruppe soll es laut Aussage des BlackRock-CEO Laurence Fink zwar schon seit dem Jahr 2015 geben, jedoch wurde dies nun erst öffentlich. Erste Analysten vermuten aufgrund der nun gekletterten Preise und dem damit einher gegangenen Anstieg der Handelsvolumina nun eine neue Welle der Euphorie um den Bitcoin.

    Sollte es Larry Fink gelingen, trotz aller Bedenken der US-Börsenaufsicht SEC einen Bitcoin-ETF zu launchen, wäre dies wohl das Highlight des Börsenjahres 2018. Schon zu Beginn des Jahres lagen der SEC unterschiedlichste Anträge für Kryptowährungs-ETFs vor, welche aufgrund der enormen Bedenken der US-Börse jedoch nicht realisiert wurden.

    Blackrock könnte einfach der Börsenaufsicht sagen, entweder ist lasst uns oder wir Crashen eure Börse ^^
     

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