EU: Fehlendes IT-Wissen kostet Europa Milliarden

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von rainman, 12. September 2007 .

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  1. #1 12. September 2007
    Wie aus einem aktuellen Bericht der Europäischen Kommission hervorgeht, verursacht der Mangel an IT-Fachkräften in Europa jährlich Kosten in Höhe mehrerer Milliarden Euro. Man fordert die EU-Staaten deshalb dazu auf, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

    Weiter heißt es in dem Bericht, dass 40 Prozent aller Europäer und Europäerinnen an "digitalem Analphabetismus" leiden. Dies führe dazu, dass die Verwirklichung zahlreicher neuer Projekte viel langsamer ablaufe, als ursprünglich geplant und einige Firmen ihre Investitionen in Europa stark einschränken.

    "Der Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften führt dazu, dass der europäischen Wirtschaft mehrere Milliarden Euro verloren gehen", so EU-Medienkommissarin Vivane Reding. Neue Projekte würden daher häufig anstatt in Europa direkt auf anderen Märkten verwirklicht werden, erklärt sie.

    Die EU-Mitgliedstaaten müssten daher diesem Negativtrend entgegenwirken. Einen ersten Schritt in diese Richtung möchte die EU-Kommission mit der "e-Inclusion"-Initiative machen, welche im Jahr 2008 beginnen soll. Ziel der Initiative ist es, den "digitalen Analphabetismus" in Europa bis zum Jahr 2010 stark einzudämmen.

    Quelle:http://www.winfuture.de/news,34269.html
     

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  3. #2 12. September 2007
    AW: EU: Fehlendes IT-Wissen kostet Europa Milliarden

    Das ist eine wirklich positive Meldung, die meiner persönlichen Beobachtung nach auch absolut zutreffend ist.

    Der Effekt der bisher fehlenden Investition und sogar Anerkennung der IT ist sogar im Schulalltag zu spüren. Beispielsweise wird der eigentlich wichtige Informatikunterricht hier nicht gefördert, sogar nichteinmal als vollständige Naturwissenschaft anerkannt.

    Wenn sogar die "leicht beeinflussbaren" Schüler nicht absichtlich mit Computern und dem tieferen Umgang mit ihnen umfassend unterrichtet werden, wo es sowohl möglich als auch sinnvoll wäre, wie soll da eine ausreichende Menge an Fachkräften entstehen, die wichtige Projekte mit IT-Kenntnissen vorantreiben kann.

    Doch dies ist nur ein Teilbereich des gesamten Problems, dass imo daher rührt, dass ein Großteil der Politiker immernoch in einem Alter ist, dass eine Skepsis gegenüber Computertechnik etc. an den Tag legt.

    In wenigen Jahren würde sich das Problem vermutlich von allein relativieren, doch zu diesem Zeitpunkt könnte es bereits zu spät für viele Chancen sein, die die EU mit ausreichenden Fachkräften hätte nutzen können.
     
  4. #3 12. September 2007
    AW: EU: Fehlendes IT-Wissen kostet Europa Milliarden

    Ich kann aus dem ganzen eigentlich auch nur eine Positive Bilanz ziehen,immerhin werden damit auch wieder ne menge Arbeitsplätze geschaffen und gerade ich,als angehender IT-Assistent kann mich daran nur erfreuen,immerhin wirds dann für mich eventuell leichter werden einen Job zu finden.

    Mal schauen was die Zukunft alles so mit sich bringt ;)
     
  5. #4 12. September 2007
    AW: EU: Fehlendes IT-Wissen kostet Europa Milliarden

    Das wird sich aber sicher von alleine ändern. Die meisten denen jetzt das nötige IT-Wissen fehlt sind unsere Eltern oder Großeltern.

    Alle heutigen Kinder / Jugendliche kennen sich doch eig recht gut mit dem PC aus.
     
  6. #5 12. September 2007
    AW: EU: Fehlendes IT-Wissen kostet Europa Milliarden


    Wieso wird der Informatik Unterricht nicht als Vollwärtige Naturwissenschaft anerkannt? Es ist doch durchaus möglich Informatik als Abiturfach zu wählen und dort nimmt es dann auch den Platz einer Naturwissenschaft ein.
    Dennoch gebe ich dir voll und ganz recht, dass der Informatik Unterricht an vielen Schulen defintitiv unter Wert verkauft wird, was man auch an den Abitur Aufgaben , die für das Fach Informatik gestellt werden erkennen kann. Dort wird sehr viel weniger das Wissen der Schüler gefordert , als es Beispielsweise in Biologie der Fall ist.
    In den Schulen fängt sicherlich der Mangel an, aber allgemein scheint trotz des unaufhaltsamen Wachstums und das immer wichtiger werden von Computern diese Spate immer noch von den "alten" Herren und Damen in der Politik maßlos unterschätzt zu werden.
    Mit dem denken, "Ja aber früher braucht man auch keine Computer und deshalbt funktionierts auch heute noch ohne" kommt man da nicht weiter.
    Ich glauber auch das kaum ein Politiker von denen überhaupt regelmäßig einen Computer nutzt. Ich denke die meisten haben ihre kleinen Helfer , die diese Aufgaben für sie übernehmen. Anders kann ich mir dieses altertümliche Denken vieler Politiker nicht erklären.


    Edit:
    Das ist leider ein weit verbreiteter Irrtum. Die meisten Wissen wie man ins Internet kommt und das wars dann auch schon. Was Hardware, Technik und was alles dazu gehört bzw. Programme angeht scheiterts bei den meisten schon. Selbst simple Programme wie Excel beherrschen viele nicht. In Bewerbungen wird gerne immer reingeschrieben , dass man sich auskenne mit Office Programmen, fragst du aber mal die Leute ab, kommen die meisten grad mal bis zum starten des Programms.
     
  7. #6 12. September 2007
    AW: EU: Fehlendes IT-Wissen kostet Europa Milliarden

    Immer mehr Computer und damit verbunden immer mehr Anfänger. Kann nur gut für mich und meine Berufssparte sein ^^


    Ich finde, das ist ne tolle Meldung =)
     

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