Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von raid-rush, 1. Dezember 2016 .

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  1. #1 1. Dezember 2016
    Die politische Instabilität in Europa macht der Zukunftssicherheit zu schaffen. Investoren und Unternehmen ohne Planungssicherheit ziehen sich zurück. Dazu kommen verschleppte Reformen in Südeuropa die diese Länder Wettbewerbsfähiger machen sollten, sowie marode Banken in Italien.

    Mit der Eurozone stehen Millionen Arbeitsplätze auf dem Spiel und damit eine Kreditblase am Immobilienmarkt. Der Anteil an Krediten für Immobilien ist explodiert mit den Preisen. Sollte es durch Arbeitsmarktverwerfungen und Arbeitslosigkeit zu Zahlungsausfällen kommen stehen die Banken vor einem großen Problem, vor allem auch Sparkassen und Volksbanken.

    Genau dieses Szenario ergab sich vor 10 Jahren in den USA.

    Das Risiko für einen Zerfall der Eurozone ist gewachsen und der damit verbundene Crash würde vor allem einfache Arbeiter, kleine und mittlere Einkommen sowie Rentner hart treffen.

    Ohnehin ist das bisher kalkulierte Rentenmodell auf Basis aktueller Daten berechnet (beste Konjunktur) ohne mögliche Szenarien. Realistisch gesehen ist das Rentensystem mit der aktuellen Demographie kaum finanzierbar im Hinblick auf die vermutlich noch länger anhaltende Niedrigzinsphase und Aussichten im EU-Binnenmarkt.

    Ein Passendes Zitat:

    Q: Diese Top-Ökonomen warnen vor dem nächsten großen Crash - Business Insider Deutschland

    Die EU hätte den Sack schneller zumachen müssen und dafür müssen die Schnüre an allen Seiten gleich gezogen werden.

    Noch ist keine Entscheidung gefallen und die Wahl des Weges steht offen.
     

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  3. #2 3. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    Europa macht Sinne als Militärbündnis, ein geschlossenes Europa würde sich gut gegen die USA und China behaupten können. Aber diese Europäische Union sollte nur die Wirtschaft auf Kosten des Arbeiters stärken. Die Vorteile der EU sind für 80 % der Einwohner wohl eher marginal bis defizitär. Aber ein gutes Beispiel für dieses Volk, das einem Zeigt das mit zu viel Passivität immer mehr Nachteile entstehen. Allerdings wird diese Passivität auch durch Polizeigewalt stark gefördert, was einem zwar einschränkt aber auch das nur in eine bestimmte Richtung.

    Der kommende Crash, wenn er den kommt, ist pillepalle, nur ein notwendiger Schritt für die geistige Gesundung des Volkes.
     
  4. #3 3. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    Der Crash ist unausweichlich, fragt sich nur wie und wann und durch wen!
     
  5. #4 4. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    ironischerweise entspringen viele unserer Probleme der Finanzkrise aus der USA. Die USA stehen jetzt besser da, weil sie viel früher die Dollar Druckmaschinen angeschmissen hat sowie als 1 Staat schneller reagieren kann als eine EU.


    Diese "Schreckensmeldungen" lese ich schon seit 2012. Spaniens Wirtschaft wächst dieses Jahr um fast 4% ohne Regierung, Banken können gerettet werden und Griechenland ist wohl doch Systemunrelevant.
     
  6. #5 4. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    Na ja, es sieht eher nach nicht Crash aus. Interessante Links dazu.
    Die Produktion wird im asiatischen Raum immer teurer.
    Made in Germany - Hersteller produzieren wieder in Deutschland
    Dazu noch die Entwicklung die es wohl in den USA gibt.
    Globale Wirtschaft - Die Rückkehr des Protektionismus

    Interessant wäre zum Thema Protektionismus noch anzumerken das die Preise für Arbeit gerade überall steigen und das schon seit ein paar Jahren. Also macht es bei der gestiegenen Automatisierung sowieso jetzt keinen Sinn mehr ins Ausland zu gehen. Und da wird uns plötzlich Protektionismus als Maßnahme zum wohl des Volkes verkauft.

    Was für Labertaschen, und die Medien würden nicht in einer Millionen Jahren einen solchen Zusammenhang herstellen.

    Man, könnte ich kotzen.
     
  7. #6 5. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    Ein Crash kann auch künstlich herbeigeführt werden.
     
  8. #7 5. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    Es ist der Elite grundsätzlich alles zuzutrauen, aber hier würde ich deine Aussage von künstlich herbeigeführt, zu in billigend in kauf nehmend, abschwächen. Aber auch das erwarte ich nicht, ist mehr so ein Gefühl. Hier gibt es ja schon einen niedrig Lohn Sektor, ich glaube die werden dem Volk nicht noch mehr zumuten.
     
  9. #8 5. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    Der Crash muss und wird kommen. Ganz einfach, weil der Kapitalismus das mit sich bringt. Tatsächlich ist es noch anscheinend nicht so weit. Wenn ich an Lufthansa denke und eine Arbeitnehmervertretung (der Betriebsrat) ein Demo gegen streikende Mitarbeiter startet, sieht man, wie dumm zumindest die Deutschen sind. Auch wenn die Forderungen der Piloten vielleicht doch etwas überzogen sind, habe ich für das Agieren des Betriebsrats kein Verständnis.
    Unsere Eliten freut es aber, wenn sich die Armen immer noch gegeneinander ausspielen lassen. Und zu arm zähle ich dann auch den sogenannten "Mittelstand", der noch so viel verdient, dass er damit gut über die Runden kommt.

    In erster Linie zeichnet sich der Protektionismus durch Abschottung gegen fremde Märkte aus. Und das wird gerade Deutschland als Exportland negativ treffen.

    Die Produktion in die Zielländer zu verlegen, würde da erst recht Sinn machen. Allerdings stehen dem z.B. Qualitätskriterien entgegen. So ist bspw. Steiff schon vor einigen Jahren mit seiner Produktion wieder nach Deutschland zurückgekehrt, weil die Qualität in China einfach nicht gegeben war.
    Natürlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle, wie Zeit, Image und nicht zuletzt die Lohnkosten. Die sind dank Rot-Grün vor 10 Jahren ja zu einem beträchtlichen Teil gering gehalten bzw. verringert worden. Was die heutige Politik leider immer noch fortsetzt. Aber da weise ich einfach mal auf den ersten Absatz hin. So lange die Armen gegen die Armen kämpfen, lacht das Bonzenherz.
     
  10. #9 5. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    Darauf würde ich mich nicht verlassen, weil man sich Heute im klaren ist das dieses Risiko in derartigen Spekulationsgebilden immer besteht, aber sehr viel davon abhängt und es wäre fahrlässig das nicht besser zu Kontrollieren, Regulierungen oder Schutzmechanismen einzubauen. (Welche Trump dann wieder abbaut...) Die Zentralbanken greifen an den Märkten ein wenn es zu Turbolenzen kommt.

    Letztendlich befinden wir uns immer noch im ersten "Crash" der entsprechend abgefangen wurde. Die aktuelle Entwicklung in Europa ist dennoch ein weiterhin großes Risiko und die Weltwirtschaft wächst langsamer als gewünscht, also Grund genug wachsam zu sein.

    Die Zentralbanken kaufen italienische Banken-Anleihen um diese zu stabilisieren. Ohne die Eingriffe wären vermutlich schon Korrekturen die Folge gewesen.

    Allerdings darf man die Märkte auch durch den Schutz nicht dazu motivieren weiterhin fröhlich zu Spekulieren sondern auch andere Investitionsmöglichkeiten wieder in betracht zu ziehen die der Realwirtschaft helfen, wobei das schwer wird mit der derzeitigen politischen Lage, in der man sich auf den EU Zusammenhalt womöglich nicht 100% verlassen kann und damit Investitionen zurückhält. Das kostet mittelfristig auch Arbeitsplätze.

    Die Idee mit dem Südeuro der an den Nordeuro gekoppelt ist könnte eine Option werden, damit würde der jetzige Euro wieder aufwerten, in wieweit das die verbleibenden Euroländer mit ihrer Wettbewerbsfähigkeit hinbekommen ist dann fraglich.

    Klar ist das die Reallöhne in vielen Bereichen nicht mehr steigen dürfen bzw können, der Druck in vielen produzierenden Industriebereichen ist noch stärker als vor der Krise.

    Das ist grundsätzlich richtig, alleine die Marktmacht weniger Großbanken mit entsprechend gut plazierten Verkäufen könnten einen Crash herzaubern. Ebenso lässt sich aber auch einer Verhindern. Einen Knieschuss wird sich aber keiner selbst setzen. Langfristig gäbe es damit keine Gewinner, Negativwetten bzw Leerverkäufe rechnen sich nur innerhalb des System wenn Kapital da ist. Beim Crash sind Optionen auf fallende Kurse ebenso Wertlos, da die nur rein "virtuelle" Bankprodukte sind die keinen realen Bezug haben und deren Rückzahlung vom (Bank)System abhängig sind, welche auf Renditen und positiven Kursentwicklungen der realen Wirtschaft basieren. Und genau das ist das ganze Risiko, es werden "Optionen/virtuelle Bankprodukte" verkauft die über reale Werte gar nicht abgesichert sind. Spekulationen mit Spekulationen abzusichern birgt ein hohes Risiko.

    Da der Markt extrem fixiert auf Chartanalysen Arbeitet und so ein massives Herdenverhalten abzeichnen, lassen sich Kurse mit gut platzierten Käufen oder Verkäufen, in nicht einmal allzu großen Volumen, beeinflussen. Und das wird auch von mehreren Seiten praktiziert mit mehr oder weniger hohen Erfolgschancen weil natürlich viele Akteure gegeneinander arbeiten.

    Sich also auf logische Schlussfolgerungen an den Märkten zu verlassen kann kontraproduktiv sein, die Märkte reagieren völlig anders als viele es vermuten würden und auch die Chartanalysen sind Tricky. Das Herdenverhalten ist für Anleger das sicherste Prinzip, so lange es "gut" geht und keine echte Korrektur einsetzt. Die Reaktionsträgheit normaler Anleger ist dem Hochfrequenthandel unterlegen und die Verlierer stehen fest.
     
  11. #10 6. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    Es Kräscht ja, ;-) Aber vielleicht nicht in BRD.

    - - - - - - - - - - Beitrag zusammengefügt - - - - - - - - - -

    Nope, ich schätze da wird Deutschland die Ausnahme von der Regel sein. Wenn du etwas aus Deutschland kaufst ist es eh schon Teuer und wahrscheinlich nur in Deutschland zu bekommen. Ich könnte mir ernsthaft vorstellen das Deutschland von diversen Sanktionen ausgenommen wird und falls nicht dann werden diese vielleicht nicht so krass ins Gewicht fallen. Vielleicht wird es für die BRD schlechter werden aber es wird anderen noch mehr die Luft abschnüren, was dann wieder für uns alle (hoffentlich) heißt, alles toll.
     
  12. #11 6. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    Ein drittel der Arbeitsplätze in Deutschland hängen vom Export ab. Deutschland ist der größte Profiteur von Freihandel.

    Vor allem auch der Euro und die damit gestiegene Kaufkraft anderer EU Mitglieder hat dazu geführt, das die BRD ihren Außenhandel innerhalb der EU fast verdoppelt hat.

    Derzeit ist die globale politische Entwicklung für Deutschland alles andere als rosig. Die BRD wird einer der größten Verlierer sein, es gibt bis auf wenige Rohstoffexporteure kaum Länder die das so stark vom Export abhängen.

    Sancho hatte mit Industrie 4.0 auch teilweise recht, auch wenn kaum neue Arbeitsplätze dadurch geschaffen werden, zumindest wandert die Produktion nicht ganz ab und die Gewinne bleiben im Lande. Auch Zulieferer und Logistik blieben so beschäftigt. Das die einfache Arbeit immer weniger wird lässt sich ohnehin nicht verhindern bei steigenden Löhnen vs Anschaffungskosten vs Import.

    Das führt ohnehin dazu das kleine Unternehmen von großen geschluckt werden weil die sich solche Anschaffungen nicht leisten können und das Risiko zu hoch ist. Oder die ausländische Konkurrenz verdrängt sie vom Markt.

    Technologiedruck sowie Preisdruck führt zu immer weniger großen Unternehmen. Das kann zu einer Monopolstellung führen, da neue Konkurrenz praktisch nicht möglich ist, weil die hohen technologischen Standards und Preisansprüche nicht finanziell stemmbar sind.

    Unternehmergeist darf nicht zur Krümelsuche werden, das kann langfristig der vielseitigen Entwicklung schaden. Die fehlende Dynamik im Markt birgt auch große Risiken. Wir wissen alle wie Konzerne agieren und wer wirklich dafür haftet.
     
  13. #12 6. Dezember 2016
    AW: Europas politisch instabile Verhältnisse bergen hohes Risiko

    Na ja, dein Szenario wird kommen, aber ich glaube erst in frühestens 100 Jahren, dann wird wahrscheinlich sogar jede Form von Wissen/Information/Fertigkeit so stark reglementiert sein das wir so ganz gemütlich in eine Post-Zivilisatorische Phase driften. Uga Uga!

    Aber kurzfristig ist ja auch noch anzumerken das Technologie immer billiger wird, also könnten aufgrund von Vernetzung über Nacht Global Player entstehen, einfach weil sich 20 Spezialisten zusammen getan haben. Diese Art von Entwicklung könnte aber auch von Banken/Konzernen geblockt werden.

    Sicher ist nur eins, wir werden alle Sterben.
     
  14. #13 22. Januar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 22. Januar 2018
    Auf RT ein Gastbeitrag zufällig überflogen. Zeigt wohl einen Großteil des "medialen" Meinungsbild in Russland.
    In einem kleinen Absatz werden auch "Liberale Meinungen" erwähnt:

    In Summe nichts neues, aber zeigt auch wie sich Russland bzw das Mediale Meinungsbild eine mögliche Annäherung an Europa vorstellt mit Bedingungen. Selbstkritik ist natürlich nicht zu finden, aber dafür der letzte Satz mit Rhetorik als Patriotisums Initial für Anti-Europa Kommentare.
     
  15. #14 27. Januar 2018
    Ich hab vollstes Verständnis dafür. Die Piloten sind meiner Meinung nach dreckige, parasitäre Abzocker die zu Lasten der anderen Mitarbeiter gnadenlos Abzocken.

    Schön dass du Leute mit zwei Autos, Eigenheim und 2 Urlaubsreisen im Jahr als arm betrachtest.... Nur wen interessiert das?

    Das ist schon seit 10 Jahren kein Thema mehr. In China werden mittlerweile auch viele Premiumprodukte problemlos gefertigt.

    Armut ist heute ein nahezu reines Migrationsproblem. Die Hälfte der Arbeitslosen sind Migranten, bei den Hartzern sind es noch viel mehr. Den Deutschen Arbeitslosen findest du heute kaum mehr, genau sowenig wie den Deutschen Gewalttäter.
     
  16. #15 27. Januar 2018
    Wird sie das? Arbeiter für einfachste Tätigkeiten (Produktion, Lager, Handwerk, Putzen, Kasse) sind in Süddeutschland nicht mehr zu bekommen. Alle Firmen suchen verzweifelt nach den Leuten die die Idiotenjobs machen, aber der Arbeitsmarkt ist leer gefegt.
     
  17. #16 28. Januar 2018
    Firmen suchen Fachkräfte...
    Idiotenjobs sind schnell und einfach zu besetzen und werden auch immer Vollbesetzt ohne Probleme. Diese Jobs sind nur so schlecht bezahlt das keiner das machen will wenn er nicht muss.

    Das Problem ist eher, dass selbst die halbwegs Anspruchsvollen Jobs nicht besetzt werden können weil man niemanden findet und wenn dann nur Hohlbirnen die kaum bis drei zählen können. Da musst schon hoffen das jemand mit Abitur kommt und der wird vornehmlich lieber Studieren wollen. Letztendlich musst du dann auf Studienabbrecher warten die dann eine Ausbildung anfangen.

    Früher gab es noch normale Menschen auf der Hauptschule und Realschule, heute macht jeder Abitur der noch bis 10 Zählen kann, da bleibt auf dem "Ausbildungsmarkt" nicht mehr viel übrig was taugt.

    Liegt auch daran das wohl der Erfolgsdruck oder die Eltern sehr dahinter sind das jeder einen höchst möglichen Abschluss macht. Und die ohne Elternglück laden halt auf der geistigen Müllkippe... das Niveau passt sich der Klasse an und wenn nur noch solche armen Kid's übrig sind ist klar das dieser Haufen sich nach unten orientiert.
     
  18. #17 1. Februar 2018
    Nein, auch Lageristen, irgendwelche Leute an der Lidl oder Aldi Kasse,.... das findest du in Süddeutschland nicht mehr. Vor allem die Idioten wie Busfahrer usw. fehlen, fast noch schlimmer wie Fachkräfte.

    Du wohnst entweder im Ruhrgebiet oder hast noch nie Leute eingestellt. Höchstens Flüchtlinge sind derzeit zu bekommen für Idiotenjobs.
     
  19. #18 1. Februar 2018
    Busfahrer sind Fachkräfte. Oder kannst du nen Bus fahren?
     
  20. #19 1. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 1. Februar 2018
    Die "Helfer" Jobs also Idiotenjobs findest du vor allem in der Landwirtschaft, Gartenbau... sobald du in Richtung Technik gehst, sind die offenen Stellen für Helfer fast null während die offenen Stellen für Fachkräfte und Spezialisten in den zehntausender Bereichen sind.

    In diesen Sektoren wird teilweise nicht mal mehr eine Statistik für "Helfer" Jobs geführt weil du mindestens bis 16 also Hexadezimal zählen musst.

    Scheinbar braucht man in dem Gewerbe wo du arbeitest weniger Fachkraft und Gribs. Von denen gibt es genug, nur die haben halt keine Lust oder sind halt "Überqualifiziert" und würden da viel weniger Verdienen als Arbeitslosengeld zu bekommen. Wäre also nicht schlau sich billiger zu verkaufen.
    Das sind auch Arbeitsplätze deren Zukunft sich eher in billigeren Ländern Osteuropas abspielen sollten und dort Arbeitsplätze schafft...Wenn wir alles selber machen, ist kein wunder warum auch alle zu uns kommen müssen zum "billig" Arbeiten.

    Wir sollten daher versuchen die Qualifikation durch Bildung für die wichtigen offenen Stellen zu steigern.
    Fachkräfte aus aller Welt sind Willkommen, aber wir müssen auch den Ländern wo diese weniger gebraucht sind und die viel Geld für deren Bildung zahlen auch etwas zurück geben, in dem wir diesen Ländern zB die Landwirtschaft überlassen. Vieles wurde abgegeben wo günstige Arbeitskraft und Energie gefragt ist. Aber Umweltkiller wie Fleisch und Landwirtschaft wird eisern verteidigt.

    Letztendlich aber auch ok, wenn man die Qualität verbessern würde. Aber wenn wir so ein Billigproduktion fahren wie jetzt dann kann die Qualitätskontrolle auch in Afrika oder Osteuropa stattfinden könnte und unkontrolliert genau so viel Schweinerei und Dreck machen. So fehlen Argumente dafür.

    Die Nachfrage muss auf Qualität geschult werden, bisher wird sie durch Werbung auf minderwertigen Dreck geschult... billig Inhalt, teure Verpackung. Hauptsache viel und billig gefressen und der Ranzen spannt.

    Verhungern werden wir deshalb nicht, selbst wenn man 50% der Tier-/Landwirtschaft streicht. Die Sparte ist absolut unwichtig außer für Umweltzerstörung brauchbar.

    Meine Vorstellung, Nachverdichtung reduzieren (wenn dann in die Höhe), dafür Landwirtschaftsflächen verkleinern und mehr Parks und Naturschutzgebiete. Weniger dichte Bebauung mehr Grün zwischen drin. Besser in die Höhe als in die Breite.
     

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  21. #20 2. Februar 2018
    Fahren kann ich ihn sicher, nur nicht sonderlich gut.

    Ist eine Anlerntätigkeit von 14 Wochen, danach darfst du im Linienverkehr fahren. Meist handelt es sich dabei um eine von der Arge finanzierte "Ausbildung" von Langzeitarbeitslosen. Ein klassischer Unterschichten und Migrantenberuf.

    Aber auch da findet man keine Leute mehr:
    "Keine Arbeitslosen": Busunternehmen finden keine Fahrer mehr - SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft
     
  22. #21 2. Februar 2018
    Der am schlechtesten bezahlte Mitarbeiter in meiner Abteilung hat 5.900€ Brutto, der am besten bezahlte Mitarbeiter (keine Führungskraft) hat fast 9.000€ im Monat. Kannst dir überlegen wie schlecht der qualifiziert ist.

    Wir finden auch keine Leute, aber besonders bei klassischen Idiotenjobs wie Archiv oder Fahrer findest keinen mehr. Die Deppen die man früher problemlos aus der Arbeitslosigkeit haben konnte haben heute alle einen Job.

    Brauchen tut das keiner, man möchte es aber. Besonders in den Schwellenländern un den dritte Welt Ländern steigt der Fleischkonsum derzeit dramatisch an. Grund ist der gigantisch gestiegene Wohlstand. Die werden auf dich nicht hören.
     
  23. #22 2. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2018
    Jo das glaub ich auch, die Flächen werden weltweit weiter gerodet und maximal ausgebäutet bis uns entweder der Klima und Umweltkollaps wegbläst oder der Krieg um Wohlstand der entsteht durch limitierte Fläche/Ressourcen. Ich tippe drauf das beides schlag auf schlag kommt, der Umweltkollaps verknappt die Erträge vorzeitig und wenn der Wohlstand nicht mehr mengenmäßig wachsen kann, gibt es so viele Konflikte die eskalieren, und damit eine starke Bevölkerungsreduktion nach sich ziehen.
    Ein Atomkrieg kommt aufs gleiche raus. ggf ist der sogar langfristig weniger schädlich als ein Klimakollaps.

    Wir steuern auf die Katastrophe zu mit vollen Segeln, Hauptsache jetzt ist das Rum-Fass noch gefüllt und wir sind alle betrunken, süchtig, gierig auf den nächsten Brand. Die unter Deck werden eh nie erfahren, dass für sie nicht genug da ist und das Schiff an den Klippen der Zuckerrohrinsel zerschellen wird.
     

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