Folsäure, Vitamin B12 & D sind sehr wichtig für Diabetiker

Artikel von Carla Columna am 8. Juni 2017 um 21:41 Uhr im Forum Essen & Trinken - Kategorie: Ratgeber & Wissen

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Folsäure, Vitamin B12 & D sind sehr wichtig für Diabetiker

8. Juni 2017     Kategorie: Ratgeber & Wissen
Auf diese Vitamine dürfen Diabetiker nicht verzichten
Ernährung spielt für Menschen mit Diabetes eine wichtige rolle für ihre Gesundheit, dabei ist eine ausgewogen und abwechslungsreich Kost wichtig um die Symptome mildern. Langfristiger Vitamin-Mangel hat dagegen schwere Folgen.

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Sehr wichtig sind Folsäure und Vitamin B12, sagt der Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft, Dirk Müller-Wieland. Folsäure steckt in Gemüse und Hülsenfrüchten. Vitamin B12 findet sich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Eier und Milchprodukte. Doch gerade bei Fleisch sollten es Diabetiker aufpassen, denn auch zu viel tierische Produkte können manche Beschwerden verstärken (siehe Ernährungspyramide für Diabetiker). Der Tagesbedarf von Vitamin B12 ist sehr gering, ergänzt Müller-Wieland. Nur der Verzicht über längere Zeit (wie bei Veganer Ernährung) kann zu einem Mangel führen.

Als Folge können Empfindungsstörungen bei Patienten auftreten. Beispiel Sehstörungen, taube Hände oder sogar weitere ausfälle von Sinneswahrnehmungen. Patienten mit Diabetes mellitus sollten bei solchen Symptomen einen Arzt aufsuchen, erläutert der Experte. Solche Empfindungsstörungen sind ein erstes Symptom für eine Schädigung der Nerven.

Neue Forschungen zeigen zudem, das Vitamin D sehr wichtig ist für Diabetiker - es wirkt unter anderem dem Knochenabbau entgegen, der bei Diabetikern schneller voranschreitet als bei gesunden Menschen. So ist der D³-Komplex wichtig für das binden von Kalzium im Knochen. Fetter Seefisch wie Hering oder Tunfisch enthält Vitamin D, außerdem wird es unter dem Einfluss von UV-Strahlung in der Haut gebildet.

Sehr gesundheitsfördernd sind vor allem Früchte mit sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidativen.
Die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt wird in Russland bereits seit über 50 Jahren im medizinischen Bereich erfolgreich eingesetzt. Mittlerweile steht die kleine Beere auch in unseren Breitengraden im Fokus der medizinischen Forschung. Wie die Aroniabeere gegen Krankheiten wirkt ist noch nicht ganz klar, aber es hängt wohl mit den Flavonoiden zusammen von denen die unscheinbare Frucht sehr viele enthält. Die Aronia enthält sehr viele Anthocyane, diese können die Thrombozytenbildung verringern und das Sehvermögen positiv beeinflussen.
 

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