Frage zur Sicherheit...

Dieses Thema im Forum "Macintosh" wurde erstellt von .#inZane, 28. Februar 2007 .

Schlagworte:
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 28. Februar 2007
    Moin, ich hab mal ne Frage zu unserer Schule. Also wir haben mal wieder neue PC's bekommen und darauf installiert ist Ubuntu Linux. Danach wenn man sich in Linux angemeldet hat, muss man über VMware Windows 2000 starten. Der Schulleiter meint weil Linux davor geschaltet ist, wär das System besser geschützt. Ich mein, klar Linux kann ohne CEDEGA keine .exe Dateien ausführen, aber auf dem Virtuellen WinPC kann doch theoretisch Viren/Trojaner durchkommen oder ?
     

  2. Anzeige
  3. #2 28. Februar 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    hoi,

    also ich denke, die werden bei der vmware auch ne inetconnection gelegt haben..

    wenn ja, dann können da natürlich auch viren auf das win2k system kommen.. und diese können sich dann natürlich auch installieren, wenn man diese ausführt (sofern dies nicht durch ein antivirusprogramm verhindert wird)

    nur ich weiß nciht, inwieweit man so ne sheriffkarte dort mit einbinden kann (ich denke gar nicht), denn sonst wäres egal, da immer wieder der alte zustand des systems wiederhergestellt wird, wenn du den pc neustartest.. aber weiß eben nicht, ob dies auch für nen os in der vmware möglich ist..

    mfg halloween
     
  4. #3 28. Februar 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    Naja, das Ding ist einfach, wenn du ne VM am Laufen hast, dann ist die vom Wirtssystem ja "abgetrennt". Und wenns dir das Win2000 zerschießt, dann kannst das auch ohne Probleme in den Anfangszustand zurücksetzen, bzw neu machen.
    Diese "Snapshots", die man bei VMs machen kann, sind halt einfach eine coole Sache :D
     
  5. #4 28. Februar 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    Die denke auch auch das dieses der Sinn sein wird!

    Da Win generell auf öffentlichen plätzen sehr anfällig ist auf Fehler in der Registry und sonstige macken ist einfacher einmal ein VM OS zu erstellen und wenn es einmal an einem Gerät zu einem Crash im Win führt braucht man ohne viel Wartung einfach die Original VmDatei wieder einspielen und das System läuft wie neu!

    Ich sage einmal war eigentlich eine sehr gute Idee!

    Werde ihr in der Schule eigentlich in Linux auch eingeführt?

    Wenn ja wäre dies einmal ein fortschritt im Bildungssystem nicht nur Microsoft die Karten zu zuspielen sondern, dass auch andere "freie" Betriebssystem unter die Lupe genommen werden, dass dann jeder von sich selbst entscheiden kann welches Os er nutzen möchte!
     
  6. #5 28. Februar 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    Man könnte z.B. das System auf non-persistent stellen, so dass es nach jedem Start das "alte" Image läd, welches nicht verändert wird.
    Die Schülerdaten können ja auf einem anderen Laufwerk (Netzlaufwerk ö.ä.) liegen, so dass man dort speichern kann.
    Somit wäre das System ansich bei jedem Start wieder wie neu.
    Natürlich ist es auch möglich aus der VM auszubrechen, was jedoch afaik noch nie bei Viren / Würmern usw beobachtet wurde.
     
  7. #6 28. Februar 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    Ergibt für mich nicht sehr viel sinn würde ich sagen, weil win viren mit einem einem unix system so und so nicht kompatibel wären und damit auch nichts anfangen könnten!
     
  8. #7 28. Februar 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    kauf dir mal bitte ne tüte deutsch ;)

    aber sinnvoll ist es nicht, in schulen linux einzuführen.. warum? mal abgesehen davon, dass die server eh fast alle linux server sind, würde man den schülern dann einfache dinge nicht beibringen können..

    überleg mal.. du machst in der schule was am pc.. dann willst das zu hause mal nachmachen.. aber dann hast kein linux.. oder wie willst z.b bestimmte programme, die es nunmal nur unter win gibt, im linux benutzen?

    willst du schülern (bedenke: manche saßen noch nie an nem pc) gleich mit "emulatoren" vertraut machen, damit sie programme benutzen können, die unter linux normal nicht laufen?

    windows in schulen ist besser für die schüler.. weil nen normaler schüler hat nunmal kein linux zu hause und auch keine kenntnisse darüber und somit wäres ziemlich bescheiden für diesen..

    und wenn du in der schule den schülern was über linux lernst, dann reicht die zeit nicht für den normalen lehrplan..

    aber das nur mal btw
     
  9. #8 28. Februar 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    Wie umständlich ist das denn bitte?
    Beim Booten das /-Image vom Server laden und fertig. Beamten brauchen immer alles kompliziert :/
     
  10. #9 28. Februar 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    An Halloweenracer:

    Ich weiß zwar nicht welche Programme ihr in der Schule durchgemacht habt, für die man unbedingt win braucht, aber bitte. Wenn es um Word, Excel etc. geht würde ich sagen, dass OpenOffice eine sehr gute alternative zu MS Office darstellt!
    Man muss es aus einem anderen Blickwinkel betrachten:
    Microsoft hat seine Marktposition hauptsächlich Schulen zu verdanken! Man muss sagen die Strategie die sie entwickelt haben grenzt eigentlich, wenn man nachträglich darüber nachdenkt an genialität!
    Man geht her verkauft Schulen, besser gesagt verschenkt Schulen um einen günstigen Preis Lizenzen, schickt das Lehrpersonal kostenlos auf eine Einschulung und macht sich somit die Schüler abhängig davon!
    Was kann ein Schüler dagegen tun, außer sich, damit dieser zuhause lernen und üben konnte, eine schöne Lizenz von Microsoft für zuhause kaufen!

    Jetzt fehlt nur noch eine kleine Geheimzutat!
    Und zwar lehnt man ab seine Produkte mit Kopierschutz zu versehen über lange Zeit und wartet bis man alle anderen auch MS abhängig macht! Und wenn man warten kann, kann man dann wenn die Zeit reif alle jene "jagen" und bestrafen die, aus welchen Gründen auch immer, so blöd waren und sich geklaute Software auf den Computer geladen haben!
    Dazu braucht man noch einen starken Partner wie die EU, die einen hilft Kosten zu sparen und im Sinne von Copyright die ganze Sache vorantreibt!

    Ich denke OpenSource an Schulen und öffentlichen Ämtern wäre ein Schritt in richtung zukunft!

    Es gilt nahezu an frechheit denn leuten Dokumente in .doc format aufzudrängen!!

    mfg

    GoFast

    PS: Hoffe es war dir genug Deutsch dabei
     
  11. #10 28. Februar 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    sicher ist das verständlich..

    aber zeig mir mal programme unter linux, wo man schaltungen erstellen kann (stichwort techische informatik) oder delphi unter linux.. da is kylix au nicht grad ne super lösung..

    und windows is nunmal für viele besser geeignet als linux.. wenn ich so in meinen info-kurs sehe, da kommen viele schon nicht mit windows klar und da sollen die z.b zu hause mal alleine kylix installieren, damit sie unter linux mit delphi programmieren können..

    das wird nix und heute kann man das eh nicht mehr ändern.. ich meine, dir kanns ja an sich eh egal sein, da du das nutzt, was dir am besten erscheint und du kannst dir dann immer schön heimlich eins ins fäustchen lachen, weil du so ganz nach dem motto denken kannst: "ach sind die dumm, hätten dir nur [...]"

    also solche dinge wie word und exel, da is klar, dass es da super alternativen gibt.. aber für andere sachen siehts schlecht aus..

    aber ich denke, das ist jetzt schon alles sehr weit entfernt vom eigendlichen topic ;) kannst ja im talk nen thread erstellen, wie manche leute so über das thema denken.. wird bestimmt interessant ;)

    mfg
     
  12. #11 1. März 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    Also ich glaube Ahnung hast du nicht ganz. Das zeigst du eindrucksvoll mit der Aussage das Microsoft seinen Erfolg den Schulen zu verdanken hat und da liegst du nämlich gekonnt falsch.

    Wenn man größte Universalität haben möchte, und vielleicht auch sogar Schüler in einer Domäne organisieren möchte kommt man um Windows nicht drum herum. Das ist jetzt nicht das primäre Erfolgsgeheimnis, aber dass musst du dir selbst nochmal überlegen. Da kannst du auch andere Gedanken haben wie du willst, Schulen mit MS auszustatten ist die beste Situation. Und das ist Fakt. Beispiel ADS, Kompatibilität, MSDNAA, zu vermeidende Produkteinweisungen, quasi Industriestandards für Office (späteres Berufsleben etc.) ... es ist und bleibt MS!
    Und ich bin kein Fanatiker. Ich persönlich kenne Schulen z.B. in Holland die noch mit DOS gut fahren. Meine eigene Schule wo ich Abitur machte ist bei den Clients komplett Apple gesponsort mit einer Unix Server Architektur und meine aktuelle Beruffsschule ist komplett MS - Abonent.
    Ich persönlich hatte nirgendswo Probleme aber das ist nicht bei jedem so, die Masse ist abhängig von MS und da auf etwas anderes umzusatteln macht unnötig Stress und Arbeit und kostet somit viel viel Geld.

    Ontopic. Windows virtuell auf Linux laufen zu lassen udn zu benutzen ist im Endeffekt genauso sicher wie Windows virtuell auf Windows laufen zu lassen und zu benutzen. Vorteil von VM-Ware ist halt die bessere Kontrolle, Images widerherzustellen und vielleicht auch auf andere Kisten zu kopieren ist einfacher als andere Lösungen.
     
  13. #12 1. März 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    Ich meinte nicht das es ganz von schon Schulen abhängt aber ganz beträchtlich!

    Ich habe gemeint mit Schulen Unterstufe und etc. Also keine Höhere Bildenden Schulen, denn da wird dir dann eh verständlich wenn du etwas nutzen möchtest welches OS ist das besste dafür ist etc.

    Ich persönlich komme aus Ö und habe noch keine Schule gesehen die andere Systeme als Win verwendet!
    Aber ich muss sagen, wenn öffentliche Ämter etc. anfangen würden ihre Dokumente und Formulare etc in nicht MS Formate zu speichern, dass das der richtige weg wäre!
     
  14. #13 1. März 2007
    AW: Frage zur Sicherheit...

    Auch nicht ganz beträchtlich ... der Erfolg von Windows war schon da bevor MS auch Schulen erorberte und aus genau dieser Sicht, nömlich dass MS marktbeherrschend ist, ist es einfach das sinnvollste an Bildungsinstituten die nicht spezialisiert sind, heißt also allgemeinbildende Schule, MS Produkte einzusetzen.

    Denn wer Linux, Mac OS ohne Probleme bedienen kann (also die, die solche Boxen zu Hause betreiben), kann 100% auch Windows bedienen andersherum jedoch ist es leider nicht so gegeben.

    Gut im Endeffekt hast du ja recht dass es nicht unbedingt am Sinnvollsten ist wenn man sich abhängig macht, aber Business und Bildungstechnisch mit seiner IT - Infrastruktur gegen den Strom zu schwimmen ist nicht vorteilhaft. Das würde nur funktionieren wenn alle gleichzeitig/zeitnah umsteigen. Und dies klappt schon nochnichtmals wenn man sich auf einen "offenen Industriestandard für Dokumente" einigen will.
     
  15. #14 1. März 2007
  16. #15 11. März 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    AW: Frage zur Sicherheit...


    ktechlab

    15571.jpg
    {img-src: //sau.frubar.net/shots/15571.jpg}
     

  17. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...