Frontal 21 - Killerspiele - die 3.

Dieses Thema im Forum "Kino, Filme, Tv" wurde erstellt von BZ-Mister_X, 23. August 2007 .

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  1. #1 23. August 2007
    Pünktlich zur Games Convention in Leipzig sendete das ZDF im Magazin Frontal 21 gestern Abend einen weiteren Beitrag zur Thematik »Gewaltätige Computerspiele«. Wie die bereits in der Vergangenheit heftig kritisierten Frontal21- und Panorama-Berichte stammt auch die neue Reportage »Töten am Bildschirm« von Dr. Rainer Fromm. »Killerspiele«»Killerspiele«
    Eine weitere über zwei Jahre angelegte Studie der Universität Tübingen und der Schulberatungsstelle Bayern Ost unter 12- bis 14-Jährigen Schülern kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. So würde der beim Ansehen von Horrorfilmen oder dem Spielen von Gewaltspielen empfundene Hass über die Jahre hinweg zu einer Charaktereigenschaft der Jugendlichen werden. Die Studie sieht einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von gewalthaltigen Medien und der Schülergewalt und Delinquenz bei 14-Jährigen.»Killerspiele«

    Die Studien der Fachhochschule Köln werden von Frontal 21 jedoch deutlich anders behandelt. So unterstellt das Magazin den Kölner Wissenschaftlern, die Spiele-Industrie nur deshalb in Schutz zu nehmen, weil diese finanzielle Mittel zur Forschungsarbeit bereitstellt. Auch für eine neue Sicht auf Computerspiele organisierte Podiumsdiskussion der Fachhochschule Köln beäugt man im Beitrag kritisch. In die Aussage von Jörg Trouvin (Electronic Arts), man würde durch PC und Konsole spielerisch lernen mit Sieg und Niederlage umzugehen, schneidet die Frontal-Redaktion zusammenhangslos blutige Szenen aus dem ab 18 Jahren freigegebenen Titel Mortal Kombat: Deception.

    Electronic Arts, weltweit der größte Publisher, wird wenige Augenblicke später als Hersteller besonders brutaler Spiele bezeichnet. Zwar befinden sich im Portfolio des Konzerns auch Ego-Shooter, über die meistverkauften EA-Spieleserien Die Sims, FIFA, NHL und Need for Speed wird jedoch kein Wort verloren.»Killerspiele«

    Für Prof. Christian Pfeiffer haben die Forschern der FH Köln, »ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt, da sie ihr Geld von denen Beziehen, die ein Interesse daran haben dass diese Art von Computerspielen verharmlost werden.« Dass das vom Land Niedersachsen finanzierte Kriminologische Forschungsinstitut jedoch ebenso ein finanzielles Interesse am genauen Gegenteil hat, verschweigt Prof. Pfeiffer freilich.

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    Den aktuellen Aufhänger sieht die Frontal-21-Redaktion in mehreren wissenschaftlichen Studien, die positive Auswirkungen des Computerspielens erforscht haben. So haben britische Forscher herausgefunden, dass Spielen an PC und Konsole das Sehvermögen verbessert. Für Frontal 21 sind diese Ergebnisse aber nicht von unabhängigen Institutionen erforscht, sondern vielmehr durch Subventionen der Spiele-Industrie erkauft worden. »Killerspiele«

    Im Beitrag gibt es altbekannte Szenen zu sehen: Wieder verwendet das ZDF-Magazin Ausschnitte aus der in Deutschland nicht erhältlichen US-Version von GTA: San Andreas, zeigt vor 23:00 Uhr blutiges Gemetzel und betont, die gezeigte Version sei ab 16 Jahren freigegeben. Danach bekommt der Zuschauer Bilder aus Sniper Elite zu sehen. Dass der Shooter in Deutschland weder auf dem PC noch auf der Konsole eine Jugendfreigabe erhalten hat, verschweigt Frontal 21.

    Der erste im Beitrag zu Wort kommende Experte ist ebenso ein alter Bekannter: Prof. Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. Genau wie die GTA-Szenen ist auch der Spielegegner aus alten Panorama- und Frontal 21-Beiträgen bekannt. Dessen Institut will in einer eigenen Studie, für die 19000 Schüler befragt worden sind, herausgefunden haben, dass »je isolierter Jugendliche sind und je tiefer sie in die Welt des Tötens eintauchen [...], es umso wahrscheinlicher wird, dass sie das, was sie aktiv am Computer tun, auch umsetzen, randalieren und gewalttätig werden.«»Killerspiele«

    Der Studie zufolge würden 8,6 % der Mädchen und 25,1 % der Jungen ohne Mediennutzung gewalttätig. Der Konsum indizierter Computerspiele würde den Anteil bei Mädchen auf 24,5 % und bei Jungen auf 38 % anwachsen lassen. Über den genauen Ursprung der Studien-Ergebnisse lässt das Magazin den Zuschauer genau so im Unklaren, wie über die Tatsache, dass weder GTA: San Andreas noch Sniper Elite indiziert sind.


    http://www.gamestar.de/news/vermischtes/_killerspiele_/1473049/_killerspiele_.html

    Naja sie werden nicht schlauer..... Wer sachlich darüber berichten will sollte sich wenigstens ein wenig mit der materie auseinandersetzen. Doch was die machen ist Propganda der feinsten sorte.

    MfG
     

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  3. #2 23. August 2007
    AW: Frontal 21 - Killerspiele - die 3.

    ard eben, von denen kann man nichts anderes erwarten
    sowas hat nichts mehr mit seriöser berichterstattung zu tun
    was mir aber viel mehr sorgen bereitet ist, ob es so auch in anderen themenbereichen
    stattfindet, in denen der einzelne user keine jahrelange erfahrung und selbst erworbenes wissen hat o_O
     
  4. #3 23. August 2007
    AW: Frontal 21 - Killerspiele - die 3.

    gibts die reportage auch nochmal irgendwo zum runterladen? Nunja, ist halt wie immer. Das was im Fernsehn gesagt wird, wird meistens zurecht geredet. Dabei spielt die Thematik eigentlich keine Rolle. Ist zwar traurig aber seriös ist das Fernsehn ganz sicher nicht.
     

  5. Videos zum Thema
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