Gedicht Interpretation

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von NeXuS 2, 10. Oktober 2007 .

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  1. #1 10. Oktober 2007
    Hi,

    Ist keine wirklich Interpretation die ich machen soll, sondern nur einzelne Wöter interpretieren.
    Es handelt sich um das Gedicht hier:

    Septembermorgen

    Im Nebel ruhet noch die Welt,
    Noch träumen Wald und Wiesen:
    Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
    Den blauen Himmel unverstellt,
    Herbstkräftig die gedämpfte Welt
    In warmem Golde fließen.

    Ich soll die Wöter: Herbstkräftig; gedämpft "interpretieren".
    Was heißen die Wörter nun im Klartext ??

    Ich bin nix deutsch, deswegen kein Plan von Gedichten etc.

    MfG
     

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  3. #2 10. Oktober 2007
    AW: Gedicht Interpretation

    hhmmm also ich bin kein deutschpro, aber ich finde die beiden wörter "herbstkräftig" und "gedämpft" stehen im kontrast zueinder. das erkennt man schon an den beiden wörtern, denn herbstkräftig hört sich für mich sehr dynamisch an und steht für bewegung wobei gedämpft eher die ruhe und stille repräsentieren könnte.

    außerdem sind die ausagen der beiden begriffe verschieden. wenn cih herbskräftig höre, dann verbinde ich es natürlich mit dem herbst, also z.B bewegung des laubes, der wind und der viele regen bringen hektik mitsich und wie schon gesagt, ist es bei dem begriff gedämpft eher nicht der fall.

    und wenn ich mir den vers

    "Herbstkräftig die gedämpfte Welt"

    mit den beiden begriffen ansehe, dann ergibt es für mich einen widerspruch. ich weiss nicht ob es richtig ist, aber es klingt für mich nach einem paradoxon

    naja kp, ich bin mir also nicht sicher, könnte auch komplett falsch sein was ich mir hier zusammengetxtet habe=) =)

    aber es soll ja auch keine fertige hausaufgabe sein, sondern dich beim denken anregen und vielelicht ein paar ideen liefern.


    mfg allstar
     
  4. #3 10. Oktober 2007
    AW: Gedicht Interpretation

    klingt recht gut das mit dem widerspruch, denn im herbst ist ja sozusagen wirklich was los, aber auf der anderen seite passiert im herbst in der natur auch nicht mehr so viel wie frühling oder sommer.
    im herbst zB bereiten sich manche tiere auf den winterschalf vor, pflanzen blühen nicht mehr, alles stellt sich also auf den winter ein.
    die jahreszeit herbst macht den menschen im allgemeinen auch nicht mehr so viel spaß und, wie gesagt, man zieht sich eher zurück und macht sich ruhige tage...
    so könnte ich mir gedämpft evtl. auch erklären, aber kann auch völlig falsch sein, bei solchen gedichtsinterpretationen kann man fast nie wirklich sicher sein...



    mfg
     
  5. #4 10. Oktober 2007
    AW: Gedicht Interpretation

    Also "herbstkräftig" hört sich auch durch die Laute s,t und f,t sehr kraftvoll an. Sehe auch auf jeden Fall einen starken Kontrast zu "gedämpft". Finde es allerdings auch recht schwer einzelne Wörter zu "interpretieren". Da kann man höchstens Assoziationen haben. Aber eigentlich isses beim Interpretieren ja eh so, dass man es sehen kann wie man will^^
     
  6. #5 10. Oktober 2007
    AW: Gedicht Interpretation

    stimmt schon, der mist ist nur, dass oftmals der lehrer dann damit nicht einverstanden ist, was man sich da gedacht hat, besonders bei den besch..... lehrern,. die so unqualifiziert sind, dass sie sich nur an ihre lösungen aus nem lösungsbuch oder woher auch immer halten. leider gibts davon viel zu viele.....
     
  7. #6 10. Oktober 2007
    AW: Gedicht Interpretation

    Herbst starke Winde, fallende Blätter, teilweise stürmisch im starken Kontrast zu gedämpft, was ja eigentlich fast ein Oxymeron ist. Auf jeden Fall findet dadurch eine starke Betonung des Verses statt.
     
  8. #7 10. Oktober 2007
    AW: Gedicht Interpretation

    allstar du hast mich sehr zum Nachdenken angeregt, jetzt kann ich anfangen.
    Bei mir ist es so das der Stein erst zum Rollen gebracht werden muss und dann rollts von allein weiter.
    Danke ;)


    bw fuer dich

    MfG
     
  9. #8 8. Januar 2008
    Hi Leute.
    Ich wäre froh, wenn sich einer die Mühe machen würde und mir bei dieser Interpretation van Erich Kästners "Ansprache an Millionäre" helfen würde. Ideal wäre es, wenn man Zeile für Zeile erklärt, was der Autor meint und was er sagen will. Ihr könnt auch manchmal 2-4 Zeilen zusammen nehmen. Da ich nicht der einzige bin, der dieses Problem hat, bekommt jeder der hilft von 4 Leuten aus dem Board (deren namen ich nicht nennen will) eine bw. Ach btw wir würden es bis am Donnerstag brauchen, weil wir am Freitag das Gedicht präsentieren müssen. Wir haben schon selbst eine Variante, da aber das internet nichts kostenfreies ausspuckt könnt ihr uns jetzt helfen.

    MFG

     
  10. #9 8. Januar 2008
    AW: Gedicht Interpretation

    Ich schätze, dass auf jeden Fall der überschwengliche Lebenstil der Reichen hier stark kritisiert wird.
    Ebenfalls ist klar, dass die Reichen daraufhin bestraft werden, wörtlich im Gedicht mit dem Tod, aber ob das auch so gemeint ist.. ?(
    Die Millionäre werden dazu veranlasst mit ihrem Geld sinnvolles, vernünftiges zu machen und es nicht zum Fenster rauszuschmeißen für Marmorpuppen oder Springbrunnen
    Ist eventuell ein Appell der von den Armen aus geht.

    Vielleicht sind Aufständische damit gemeint.

    Naja hoffe das hilft ein wenig weiter, hab das Gedicht noch nie zuvor gelesen. Muss man sich öfters durchlesen, dann wirds klarer und man kommt auf mehr Ideen.
    Vielleicht findet ihr dadurch jetzt wenigstens einen guten Ansatz.

    mfG kieven
     
  11. #10 9. Januar 2008
    AW: Gedicht Interpretation

    push
     
  12. #11 10. Januar 2008
    AW: Gedicht Interpretation

    Kästner war ja für zeitkritische Gedichte, Romane etc. bekannt, wisst ihr vllt das Erscheinungsjahr oder so, dann könnte man vllt mehr rausbekommen oder hineininterpretieren...
    mfg canton
     
  13. #12 10. Januar 2008
    AW: Gedicht Interpretation

    Ich hab leider grad keine Zeit es mir alles durch zu lesen - aba so viel kann ich dir sagen - wie ichs machn würde:

    Es hat damit zu tun, das die Reichen immer reicher werden und die armen immer ärmer und dadurch die armen sich an den reichen rächen werden - weil dies geld garnich mehr nötig hätten.

    Jez musst du dich mit diesem thema abseits des gedichts auseinander setzen und kannst eine interpretation darüber startn.


    hoffe es kommt nich zu spät und gibt euch wenigstns ein anreiz was gemeint ist!:D
     
  14. #13 10. Januar 2008
    AW: Gedicht Interpretation

    thx mal an alle! bw's von mir sind raus die von den kumpels kommen noch. wenn jemand noch was hat dann kann er es bis heute etwa um 7 reinschreiben, dann wird hier geclosed!
     
  15. #14 10. Januar 2008
    AW: Gedicht Interpretation

    Kästner kritisiert in dem Gedicht die Reichen: er kritisiert ihr Verhalten und ihre Verschwendungssucht. Er warnt die Reichen auch ausdrücklich davor, dass es so nicht weitergehen kann, sonst droht ihnen der Zorn des Volkes. Kästner fordert die Reichen auch auf, das Geld für sinnvolle Zwecke auszugeben, die der Allgemeinheit nützen.
     

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