Gelöschter Telepolis Artikel: Lufthansa Pilotenstreik und der Großkapitalismus

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von Gutschy, 30. November 2016 .

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  1. #1 30. November 2016
    Hallo Leute,

    ich hatte gestern einen schönen Artikel gelesen der wieder mal eine gruselige Seite des Kapitalismus zeigt, Titel: Was hat Blackrock mit dem Lufhansa-Pilotenstreik zu tun. Dieser Artikel beleuchtet wie Großaktionäre den Arbeitskampf beeinflussen. Ich wollte den Text heute noch mal lesen und stellte fest das dieser bei Telepolis kommentarlos gelöscht worden ist. In den Kommentarforen gab es allerdings noch einen Thread darüber, die dort schreibenden User hatten aber auch keine Ahnung warum dieser Text verschwunden ist. Aber dort gab es einen Link auf Archive.org. Darum von mir dieser Link hier in diesem Forum.

    Ist wie gesagt ein Interessanter Text.
    Was hat Blackrock mit dem Lufthansa-Pilotenstreik zu tun? | Telepolis

    Gruss,

    gutschy
     

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  3. #2 1. Dezember 2016
    AW: Gelöschter Telepolis Artikel: Lufthansa Pilotenstreik und der Großkapitalismus

    Der Artikel ist recht unsachlich und hat kaum stichhaltige Ansätze welche die Behauptungen stützen.

    Das heißt natürlich nicht das das was der Autor geschrieben hat nicht stimmt oder da nichts dran ist, aber für einen professionelles Portal ist das einfach zu schwammig und fast schon emotional.

    Möglicherweise wird der Artikel noch mal überarbeitet.

    Man könnte gar seine eigene Vermutung invertiert noch dazu stellen. Blackrock motiviert das Pilotenmonopol zu Streiks die dem Aktienkurs schaden um sich weitere Anteile günstig zu kaufen.

    Ein passenderer Titel wäre: Wie mich Gewinndruck von Aktiengesellschaften oder Kapitalismus ankotzen.

    Und das könnte man ja praktisch Liken, aber das wäre besser als persönlicher "Kommentar" aufgehoben.

    Ich hoffe der wird noch überarbeitet, ist ja trotzdem interessant auch wenn nicht ganz ausgereift.
     
  4. #3 3. Dezember 2016
    AW: Gelöschter Telepolis Artikel: Lufthansa Pilotenstreik und der Großkapitalismus

    Für mich ist nur die Aussage relevant das ein Volksvertreter aufgehört hat das Volk zu vertreten. Über diesen Umstand bin ich auf die lobbypedia aufmerksam geworden.
    Friedrich Merz – Lobbypedia
    In der Wikipedia steht das Merz von 1996 bis 1998 Obmann für die CDU/CSU im Finanzausschuss war. Nach dieser Zeit war es auf jeden Fall so das Kreditkarten in Bahnhöfen wie ADAC Mitgliedschaften an den Mann gebracht wurden. "Wollen Sie eine Kredikarte mit 1000,-€ Kreditrahmen. Hier." Mein Fehler mich darauf einzulassen, ok. Mag der Text unausgegoren sein. Interessiert mich nicht. Ist der Text ein Beleg für einen unheilvollen Trend. Ja.

    Was könnte eine Schlussfolgerung daraus sein?

    Die Menschen sollte einfach kritischer sein. Es soll ihnen eine Lehre sein. Die Lobby der Elite ist sehr stark. Also heißt es aus seinen Fehlern lernen wenn es uns nicht immer schlechter gehen soll. Kann man daraus schließen das Friedrich März ein *****loch ist, unbedingt. Würde ich Donald Trump einen blasen, natürlich, wenn der Preis stimmt. Allerdings würde er darauf wohl keinen Wert legen.

    Das Volk soll sich endlich weiterentwickeln um mit solchen Menschen endlich auf Augenhöhe zu kommen. Ich weiß das ich von durchschnittlicher Intelligenz bin. Das hat mir meine Lebenserfahrung immer wieder bestätigt, und zwar durch die Tatsache das ich in meinem Leben noch keinen Menschen getroffen habe bei dem ich völlig überzeugt war das dieser dümmer als ich wäre, genauso im umgekehrten Falle. Es gibt Spezialisten, keine Frage, aber das war es dann aber auch. Unterm Strich kann man immer einen Blickwinkel finden der die eine oder andere Person gut oder schlecht dastehen lässt.

    Texte dieser Art sind wichtig. Sie sollen durch Information motivieren.
    Wir schreiben das Jahr 2016. Die Erfahrungen der letzten 20 Jahre und meine Überzeugung das Herr Merz genau wie ich ein völlig durchschnittlicher Mensch ist lassen mich den Schlussfolgerungen des Textes leicht zustimmen.
     
  5. #4 3. Dezember 2016
    AW: Gelöschter Telepolis Artikel: Lufthansa Pilotenstreik und der Großkapitalismus

    Falls du eine Frau wärst, wird er das sicher :D

    Ja ich glaub die Hoffnung ist gestorben, mit Bildung lässt sich vll noch was retten aber einen Sprung wird man nicht erwarten dürfen. Macht aber auch nichts, so lange es genug gibt, die Lösungen erarbeiten die dann auch mit vertrauen getragen werden.

    Bei solchen Lobbygeschichten wird es aber immer schwerer mit dem Vertrauen. Und die meisten Menschen müssen vertrauen/glauben weil sie nicht die Möglichkeit haben gute Lösungen zu finden. Ist der Vertrauensbruch berechtigt, dann könnten aber auch weniger ausgereifte und weitgedachte Lösungen mal eine Denkzettel verpassen.

    Dein Output lässt eine höhere Intelligenz vermuten. Kombinationen aus Kreativität und Rationalität bilde ich mir ein gelesen zu haben.

    Dann hast du wohl noch keinen getroffen oder bist schlicht ein sehr empathischer wenig oberflächlicher Mensch, der nicht zu Narzissmus neigt. Das ist doch schön. Außerdem wäre nichts schlimmes daran Durchschnitt zu sein. Mehr Sicherheit und Zufriedenheit erreicht man nicht, die jeweils anderen Enden sind mit deutlich mehr Problemen verbunden.

    Ich kann da auch nicht mithalten, ich bin ungeduldig, "Dummheit" regt mich auf (auch eigene) und genau das führt nicht zur Lösung gegenüber dem Opponent, sondern zum Splitup.

    Wenn etwas sehr unangenehm ist, dann das emotional zu Verstehen, zu akzeptieren das man unfähig ist ungeliebte Eigenschaften in den Griff zu bekommen. Mentale Stärke mag grob mit Intelligenz zusammenhängen, aber letztendlich sind auch intelligente Menschen manchmal blockiert und keine parade Lösungsmittel.

    Ob Herr Friedrich Merz sich dieser emotionalen Gegenüberstellung mit sich selbst zufrieden sein wird, darf bezweifelt werden, dennoch ist er auch nur Opfer seiner menschlichen Eigenschaften die bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt bzw entwickelt sind.

    Auch wenn Lobbyisten eigene Vorteile nicht ausblenden können, heißt das nicht zwangsläufig das sie schlechte Lösungen finden oder erarbeiten. Lobbyismus ist nicht immer schlecht, nur wenn er einseitig ist. Nur wer stark verknüpft ist und alle Informationen bekommt und verarbeiten kann wird richtig gute Lösungen finden, dafür ist die Lobby praktisch, wenn man ihr nicht zum Gieropfer wird.
     
  6. #5 4. Dezember 2016
    AW: Gelöschter Telepolis Artikel: Lufthansa Pilotenstreik und der Großkapitalismus

    Die Lufthansa Aktie reagiert (kurzfristig) auf den Ölpreis viel mehr als auf Streiks.

    Viele Menschen interessieren sich nicht für die Welt außerhalb ihrer kleinen Welt - aber das ist ein anderes Thema.


    Fakt ist aber, dass sich die Luftfahrtbranche in einer Konsolidierungsphase befindet:
    Über Jahre wurden Kunden abgezockt mit horrenden Ticketpreisen, wovon die Belegschaft und Aktionäre entsprechend profitiert haben. Dank der EU wurden hier die https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheiten der Luft ratifiziert. Ich billige nicht alle Praktiken von Ryanair, Wizzair, EasyJet, etc, aber diese Unternehmen haben schlanke und günstige Strukturen geschaffen und bieten uns faire Preise an, bei nahezu identischen Service wohlgemerkt.
    Das Problem der Kosten betrifft auch British Airways, IAG oder Air France/KLM und alle kontern nun mit eigenen Billigairlines (LCC), was die Probleme innerhalb eines Konzernes verschärft. Verschlafen haben diesen Trend alle Manager der eben genannten Unternehmen, da die LCC einfach als Eintagsfliegen abgetan wurden - aber bald sogar schon von aus Frankfurt fliegen.

    Als Wizzair letztes Jahr 110 Airbus A321Neo bestellt hat, hat Boeing diese Bestellung als Luftnummer bezeichnet, so ne unbedeutende Airline aus Ungarn kann das doch nicht stemmen. Jetzt arbeitet Boeing mit Hochdruck an einem Konkurrenzmodell zum A321, mal wieder kapitale Fehleinschätzung, den Boeing in den nächsten Jahren teuer zu stehen kommt.
     
  7. #6 5. Dezember 2016
    AW: Gelöschter Telepolis Artikel: Lufthansa Pilotenstreik und der Großkapitalismus

    Leider denke ich bei dem ganzen Rumgelüge oft an den arabischen Raum. Ich weiß nicht ob es dafür Beweise gibt, aber das Dealen mit Information oder auch das Lügen scheint eben dort und in Afrika um einiges stärker verbreitet zu sein. Ich führe es darauf zurück das diese Kulturen wohl eine ganze Ecke älter als unsere sind. Bestimmt wenigstens 2000 Jahre. Vielleicht gehört es zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung einfach generell weniger Vertrauen zu zeigen und natürlich stärker zu Lügen um seine Ziele zu erreichen. Was die Gier angeht, ich glaube leider nicht von mir dagegen Immun zu sein und damit traue ich es auch niemanden anders zu.

    - - - - - - - - - - Beitrag zusammengefügt - - - - - - - - - -

    Seltsam, aber wahr. Vielleicht eine Frage der Erziehung? Falls ich mal Kinder bekomme könnte ich vorstellen ihnen zu Raten sich von der Welt abzuwenden und sich einfach nur auf ihr eigenes Ding zu konzentrieren. Tja, ****ed halt alles.
     
  8. #7 27. Dezember 2016
    AW: Gelöschter Telepolis Artikel: Lufthansa Pilotenstreik und der Großkapitalismus

    Naja, hier mal was info zur Sache, B-R- ist wohl nix für Chorknaben.

    Lieber nicht Lesen, wenn du Phantasy besitzt.


    Grütz
    KK
     
  9. #8 27. Dezember 2016
    AW: Gelöschter Telepolis Artikel: Lufthansa Pilotenstreik und der Großkapitalismus

    Je größer die Bank desto besser der Einfluss am Markt, daher auch interessanter für Kunden die sich dann iShares von Blackrock kaufen. Dafür ein weiterer Vorteil, weil ihnen eh überall die größten Anteile gehören werden sie weniger Spekulativ zocken als eher langfristig, was für eine gewisse Stabilität sorgen könnte.

    BlackRock dürfte im Westen ähnlich wirken und präsent sein wie die Chinesische Saatsbank. Mit dem Unterschied das diese in Privathand liegt und damit sich jeder Staatlichkeit entzieht und zugleich auch als Unternehmen keine Banken-Regulierungen einhalten muss.

    Ein solcher Konzern hat viel Macht über den Markt und damit auch ein Druckmittel gegen den Staat. Es kann also nicht schaden Zentralbanken zu befähigen unlimitiert Aktien und Anleihen zu kaufen, die damit diese Macht aushebeln und im Fall der Fälle sofort alle freiwerdenden Anteile übernehmen.
     

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