Geschäftsbedingungen kommerzieller Instant-Messager-Dienste

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von Crack02, 7. Januar 2009 .

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  1. #1 7. Januar 2009
    N weiterer Missstand unserer Gesellschaft ist die Aufhebung von Grundrechten. Um mal etwas vom politischen Aspekt Abstand zu nehmen, zeige ich das hier Anhand der "Terms of use" von ICQ und AIM auf (und lande somit eher im gesellschaftlichen Bereich).

    ICQ:
    Freie (nicht rechtskräftige) Übersetzung:
    Sie erklären sich damit einverstanden, dass sie beim senden von jeglichem Material oder Informationen über irgendeinen der ICQ Dienstleistungen das Urheberrecht sowie jegliche weiteren eigenen Rechte an dem gesendeten Material oder der gesendeten Informationen abtreten. Sie stimmen weiterhin zu, das die ICQ Inc. bemächtigt ist, gesendetes Material und gesendete Informationen nach eigenem Ermessen auf die Arten zu nutzen, die sie als angemessen erachtet, einschließlich dem Veröffentlichen oder Verteilen des Materials.

    Acceptable Use Policy

    AIM
    http://www.gulli.com/news/aim-schafft-die-privatsph-re-2005-03-14/


    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Man tritt sein GRUNDRECHT auf Privatsphäre ab. Vielen ist das überhaupt nicht bewusst. Und denjenigen, denen es bewusst ist, ist es egal. Ich weiß ja nicht, wie es einem ergeht, dem es egal ist, aber ich hätte n Problem damit, wenn man mir meine Grundrechte streitig macht.

    Ich will hier nicht, wie in anderen Themen gleich auf Jabber aufmerksam machen und auf die Konsequenzen, die sich aus der Weiternutzung komerzieller IM-Dienste ergeben sowie mögliche Szenarien hinweisen, sondern lediglich auf diesen Missstand hinweisen. Vieleicht denkt der eine oder andere mal drüber nach.

    Das Thema gabs warscheinlich schon das eine oder andere mal, aber

    - Goethe


    Nachtrag: Die wohl am meisten gestellte Frage nach so einem Beitrag ist wohl: Was kann man dagegen tun? Die Antwort ist einfach: Solche Dienste boykottieren. Andere Benutzen, Aufklärungsarbeit leisten. Dass man als Einzelner sowieso nichts ausrichten kannst ist dir eingetrichtertes Systemdenken. Wohl kannst du als Einzelner eben das tun.
     

  2. Anzeige
  3. #2 7. Januar 2009
    AW: Geschäftsbedingungen kommerzieller Instant-Messager-Dienste

    Oh, das klingt schon übel.
    Ich selbst nutze ICQ und bin wohl einer unter Millionen, der einfach nicht die AGBs liest, was in manchen Fällen ja schon zu Überraschungen der ungewollten Art geholfen hat. Zum Glück poste ich keine privaten Details im Internet, egal wo, sonst könnte ich ja auch bald so lustige Telefonanrufe bekommen von Leuten, die mir sagen, ich hätte was gewonnen und sie bräuchten nur noch meine Kontonummer, weil sie den Rest alles schon haben.
    Echt üble Sache, eigentlich müsste man dagegen vorgehen. Aber ich denke nicht, dass sich das irgendwie realisieren lässt..
     
  4. #3 7. Januar 2009
    AW: Geschäftsbedingungen kommerzieller Instant-Messager-Dienste

    ja das ist schon krass, das hab ich bisher auch noch nie gehört gehabt
    besonders weil sich der text (ich mein in dem fall icq) wohl auch auf die selbst eingerichteten profile bei icq bezieht...wer da namen, wohnort oder sogar telephonnummer angibt, was sicherlich hunderttausende machen, könnte da echt gearscht sein...das bräuchte icq nur ablesen, nicht mal nachrichten und chatlogs filzen...
    naja ich hoffe icq und co nutzt das nicht für kriminelle zwecke, sonst gehts echt einer der größten community weltweit an den kragen ^^
    naja, aber da hab ich persönlich jetz eigentlich eher weniger angst...

    aber mal ein interessanter post, bw haste
    lg
     
  5. #4 7. Januar 2009
    AW: Geschäftsbedingungen kommerzieller Instant-Messager-Dienste

    Für die User die meinen mit Miranda ist man sicherer:

    Auch mit Miranda benutzt ihr das ICQ Netzwerk ihr habt nur einen anderen Clienten.
    Als ihr euren ICQ Account angelegt habt, habt ihr das unter http://www.icq.com gemacht und euch mit die ABG´s akzeptiert.
    Miranda benutzt auch nur das ICQ Netzwerk, es ist nur ein anderer Client!
    Es gibt Plugins die, die Mails verschlüsseln, aber eure Daten werden trotzdem gespeichert, das hebelt die AGB nicht aus.

    Ist vergleichbar wie mit der Straßenverkehrsordnung StVO, nur weil ihr einen Panzer fahrt (Miranda)
    dürft ihr auch nicht schneller in der 30er Zone wie ein Käfer (ICQ) fahren.

    mfg tayfun
     
  6. #5 7. Januar 2009
    AW: Geschäftsbedingungen kommerzieller Instant-Messager-Dienste

    Also erstens: boykottieren bringt mal garnix. Die :poop:n drauf selbst wenn meine ganze schule nich mehr bei icq aktiv ist juckt die das garnicht.

    Erlich gesagt weiß ich garnich was daran so schlimm sein soll, da sie von diesem recht eh so gut wie nie gebrauch machen und wenn dann sicherlich aus verständlichen gründen.

    Klingt alles hart und schlimm aber ich hab noch nie von irgendwem gehört der irgendwie probleme mit ICQ oder MSN wegen sowas hatte. Daher ists mir sowas von rille..

    Wenn ich erlich bin würd ichs als erfindet von ICQ nicht anders machen, warum auch?

    Edit: warum wird sowas jetzt gepinnt?
     

  7. Videos zum Thema
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