Geschichte: "Der Arbeitstag"

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von Nighti, 9. November 2006 .

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  1. #1 9. November 2006
    Hi all,
    also hier presentiere ich euch meine selbstgeschriebene Geschichte, mal in einem ganz anderen Still. Bitte um Kritik oder Lob, da ich diese bald in der Schule vorstelln möcht.


    P.s.
    Das in Klammern sind Gedanken
    Bitte die Satzzeichen beachten, sonst wirkt der Still nicht :]






    Der Arbeitstag

    Der Wecker klingelt. Ich will nicht. Er klingelt weiter. Ich dreh mich um. Er klingelt immer noch. Endlich. Ich steh auf. Mach den Wecker aus. Gehe in die Küche. Stoße mit meinem rechten Bein gegen die Tischkante.
    („Wann lern ich das bloß?“)
    Ich geh weiter. Mach die Kaffeemaschine an. Ich warte. Ich setz mich hin, Und warte. Gucke wie jeder Tropfen von dem Filter in die Tasse tropft. Der Kaffe ist fertig. Ich steh auf und nehme ihn mir. Ich setz mich wieder. Trink ihn aus. Stell die Tasse ins Waschbecken. Geh Richtung Bad. Am Tisch vorbei. Und doch an der Schrankecke gestoßen
    („Ich begreif das nicht“).
    Ich steh vor dem Spiegel. Guck mich an. Putz mir die Zähne. Wasch mein Gesicht. Rasier mich. Kämm meine Haare. Ich guck wieder in den Spiegel
    („Seh ich gut aus!“).
    Ich geh Richtung Schlafzimmer. Stoss mich nicht. Zum Schrank. Ich öffne ihn. Guck was ich anziehe. Ich nehme es mir. Ich zieh es an. Ich geh Richtung Haustür. Nehme die Schlüssel mit. Geh raus. Und schließ ab. Ich geh die Treppe runter. Die Brieftasche vergessen
    („Wie immer?“).
    Ich geh wieder hoch. Schließ auf. Nehme von der Kommode meine Brieftasche. Schließ wieder ab. Und geh die Treppe runter.
    Grüß meine Nachbarin
    („Man ist die hübsch“).
    Am Hauseingang angekommen. Hebe die Post auf. Und werf’ sie wieder hin
    („Schon wieder nicht bezahlt“).
    Ich geh weiter Richtung Auto. Steig ein. Steck den Schlüssel ein. Und dreh um. Nix passiert
    („Schon wieder vergessen zu tanken“).
    Ich steig aus. Geh Richtung Bus. Ich warte. Und warte. Ich komm zu spät
    („Und das am ersten Arbeitstag“).
    Da kommt der Bus. Ich steig ein. Kauf mir ein Ticket
    („Ups, kein Geld?“).
    Die ältere Frau neben mir bezahlt. Ich bedanke mich. Such einen Sitzplatz. Und setz mich. Ich bin am Fenster. Der Bus fährt los. Ich schau mir die Landschaft an
    („ Mannn, wunderschön“).
    Plötzlich. Endhaltestelle
    („Oh neinnn, jetzt komm ich erst recht zur spät“).
    Ich warte auf den nächsten Bus. Steig ein. Mein Ticket ist noch gültig. Ich zeige es vor. Und geh weiter. Diesmal steh ich. 20 min später. Ich muss aussteigen
    („Phuu, diesmal richtig“).
    Ich steig aus. Und laufe. Plötzlich. Ein Auto … Ich wach auf. Erschrocken.
    („Wo bin ich?, so viele Leute“).
    Ein Arzt der mich behandelt. Ich schreie
    („ Warum nur ich?“).
    Die Leute gucken. Der Arzt entlässt mich. Hab einen Verband am Arm. Endlich kann ich weiter. Mittlerweile ist es Mittagspause. Ich geh. Endlich. Es ist soweit. Ich sehe schon den Büroeingang („Nicht mehr weit, ja!“).
    Und dann. Die Tür. Zu
    („Bin ich so spät?“).
    Ich guck mich um. Der Pförtner. Ich geh zu ihm
    („ Er kann mir bestimmt helfen“).
    Ich spreche mit ihm. Er geht. Und ich steh da. Rühr mich nicht. Meine Gedanken?
    – Weg. Ich fall auf die Knie.
    Ich kriege tränen. Ich schreie!
    >Sonntag<
     

  2. Anzeige
  3. #2 9. November 2006
    AW: Geschichte: "Der Arbeitstag"

    Das ist so geil das passt fast alles auf mich. Bis auf das mit dem Auto aber sonst alles. Immer vergesse ich mein Portmonee oder den Schlüssel zwar bin ich Sonntag noch nicht zur Arbeit gegangen aber das könnte mir auch noch passieren. Trotzdem sehr guter Vortrag vor allem das Ende. =)
     
  4. #3 9. November 2006
    AW: Geschichte: "Der Arbeitstag"

    Ich denke mal das ist mit absicht etwas lustiger geschrieben^^
    mir hats ganz gut gefallen, nur würde ich es eher als kurzgeschichte vorkaufen

    vom gramatikalischen udn der sprache her kann ich nicht viel sagen.
    vieleicht noch das ein oder andere adjektiv reinhauen und vermeinden ein bisschen weniger ich zu schreiben (auch wenn es aus de rich sicht geschrieben ist *g*)

    mfg
     

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