Gesetzentwurf zur Information über Lebensmittel unzureichend!

Dieses Thema im Forum "Essen & Trinken" wurde erstellt von raid-rush, 5. Mai 2015 .

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  1. raid-rush
    raid-rush Admin
    Administrator
    #1 5. Mai 2015
    Bundesernährungsminister Schmidt hat heute – unmittelbar vor der Verbraucherschutzministerkonferenz in Osnabrück (6. - 8. Mai) – seine Vorschläge für eine Novellierung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) öffentlich gemacht. Doch aus Sicht von foodwatch kann der Gesetzentwurf die gravierenden Probleme nicht lösen: Denn damit würden die Verbraucher auch in Zukunft nicht verlässlich und schnell über Hygienemängel, Betrugsfälle oder Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen informiert.

    foodwatch hat daher heute selber einen Gesetzentwurf veröffentlicht. Dieser lag Herrn Schmidt wie auch Bundesjustizminister Heiko Maas bereits seit Januar vor. Nach dem foodwatch-Entwurf müssten die Behörden ihr Wissen verbindlich „aktiv und systematisch“ mit der Öffentlichkeit teilen.

    Quelle: foodwatch-Gesetzentwurf zur Information über Lebensmittel | foodwatch


    Fazit: Es tut sich etwas, aber noch nicht zufriedenstellend.


    Weitere News aus der Lebensmittelbranche auf Foodwatch:
    • Aldi will Tierbestandteile in Knabbergebäck kennzeichnen
    • Fette Gewinne auf Kosten der Kinder
     

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  3. Sancho-Pancho
    Sancho-Pancho Aktives Mitglied
    Stammnutzer
    #2 6. Mai 2015
    AW: Gesetzentwurf zur Information über Lebensmittel unzureichend!

    Scheiß auf die Kinder... virtuell natürlich. :D
    Dieser Kinderhype geht mir auf die Eier. Fakt ist, dass nach diversen Studien mehr als die Hälfte der Deutschen zu dick ist. Da braucht es keine pseudo-emotionale Argumentation mit den armen kleinen Kinderchen. Wenn die zu fett sind, liegt das, ebenso wie bei den meisten anderen dicken Menschen an zu viel Essen und zu wenig Bewegung.
    Daran tragen teilweise die Menschen zu einem großen Teil selber die Schuld, also auch die armen Kinderchen, die lieber den ganzen Tag vor der Spielekonsole hängen, anstatt mal wieder an die frische Luft zu gehen.

    Natürlich entfällt auch ein gewisser Teil auf die heutige "Gesellschaft", denn wer in Zeiten von Ganztagsbetreuung und vor allen Dingen G8 immer noch Lust und Zeit für bewegungsintensive Hobbies findet, kann sich fast schon glücklich schätzen.
    Versteckte Fette und insbesondere Zucker fallen dann in den Verantwortlichkeitsbereich der Nahrungsmittelindustrie, wenn auch nicht komplett. (Was man isst, entscheidet man immer noch selber - oder Mami und Papi.)

    Der jetzige Vorstoß von Aldi ist natürlich zu begrüßen und längst überfällig gewesen. Wenn ich Nahrungsmittel kaufe, möchte ich gerne wissen was drin ist. Und zwar nach Möglichkeit ohne Lupe oder Bio- oder Chemiestudium. Wobei es allerdings zum Teil auch wieder in die Verantwortung des Verbrauchers fällt, sich zu informieren und sein Hirn zu benutzen. Genau so, wie "gesunde Vitamine zu naschen" in erster Linie die Zuckerzufuhr erhöht, sollte man als mündiger Verbraucher durchaus wissen, dass in manchen Puddings und vor allen Dingen Weingummi, Gummibärchen etc. Gelatine enthalten ist, die (hoffentlich) bekanntlich meistens von Kuh oder Schwein stammt.

    Wobei ich mich wiederum frage, wieso Aldi darauf erst jetzt Wert legt und ob nicht ohnehin schon ein Verstoß gegen die Deklarationspflicht bestanden hat. Eigentlich hätte die Schweinebouillon doch auf der Zutatenliste angegeben werden müssen.
     

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