Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

Dieses Thema im Forum "Finanzen & Versicherung" wurde erstellt von raid-rush, 11. September 2014 .

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  1. #1 11. September 2014
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2017
    Warum werben Edelmetall-Konzerne für Gold wenn der Preis gering ist?

    Sicher weil jetzt die Nachfrage Größer ist und damit auch die Möglichkeit besteht den Ausstoß zu vergrößern.
    Warum waren dann die Preise so exorbitant hoch? Müssten die Konzerne jetzt keine Verluste machen? Wäre der Realpreis identisch dem Handelspreis oder die Unkosten, könnten die Konzerne jetzt nichts verkaufen oder würden schon gar nicht dafür werben, sondern müssten warten bis der Preis steigt.

    Die Produktion der Goldmienen ist bisher meist größer gewesen als die Nachfrage (Achtung! An Neumaterial), denn gehandelt wird zwar in Höhe der Jahresfördermenge ABER der Handel besteht zu einem Teil auch aus schon vorhandenem Gold.

    Das bedeutet das die Goldkonzerne jahrelang ihre Überschüsse in Reserven gehalten haben, das belegen auch die offiziellen Angaben der Goldkonzerne. Hierbei sei gesagt, das sind nur die offiziellen Zahlen.

    RTEmagicC_Tragik-2.jpg
    Das Bild zeigt die Reserven und Ressourcen von Barrick Gold (Größter Goldproduzent)
    Quelle: Jahresbericht 2007

    Etwa 50% der globalen Goldförderung wird zu Cash-Kosten bis ca. 400 Dollar je Unze durchgeführt, die zweiten 50% über diesem Wert. Zu beachten ist, dass zu den Cash-Kosten noch weitere Kosten wie Steuern, Kapitalkosten etc. hinzugerechnet werden müssen. Die gesamten absoluten Förderkosten pro Unze werden im Falle von Barrick und Anderen jedoch nicht angegeben. (Stand 2008)

    RTEmagicC_Tragik-1.jpg
    Diese Kosten liegen Heute natürlich deutlich höher.

    Guter Preis bedeutet mehr Verkauf: Wie die Silber-Produzenten erhöhten auch viele Goldminen-Betreiber in den letzten Jahren stetig ihre Fördermenge, um die Umsätze in Zeiten fallender Edelmetall-Preise stabil zu halten oder sogar zu steigern.

    Die Cash-Kosten für eine Unze Gold sind zwar gestiegen, aber die Fördermengen ebenso rapide. Hinzu kommt, dass die Edelmetallindustrie einen Großteil als Reserven hält um den Goldpreis zu stabilisieren.

    Die zurückgehaltenen Reserven und die angestrebten Ausstoß-Mengen lassen vermuten, dass die Preise Jahrelang zu hoch waren.

    Wie weit der Preis noch fallen darf, bevor die Produktion nicht mehr rentabel ist bleibt daher offen.

    Wenn man die zackigen Schwankungen im Kurs ansieht, verursacht durch den Handel von Banken, dann fragt man sich schon wie viel Realität steckt den eigentlich in diesen Werten noch?

    Die Leitzinssenkung hat bisher noch keinen Effekt aufgrund der Investitionsblockaden und staatlichen Sparkurse, irgend wann sollte sich das ändern. Langfristig sollte sich der Goldpreis also stabilisieren, zumindest so lange wie Zypern nicht wieder in Schieflage kommt, weil Russlands Milliardäre aus Angst vor Kontoblockaden ihr Geld abziehen und Gerüchte umgehen das die Gold-Reserven auf den Markt kommen.

    Dank der geringen Transparenz bleibt das alles aber weiterhin ein Roulette-Spiel.


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    Weitere News und Informationen:

    Q: Deutliche Reaktion der Märkte: Restrukturierungspläne schicken AngloGold-Aktie auf Talfahrt | GOLDINVEST.de | Das Portal für Kapitalanlagen, Edelmetalle und Rohstoff-Aktien


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    Der niedrige Preis könnte die Gold ETFs Nachfrage wieder ankurbeln.

    Vorsicht bei physikalischem Kauf, die Preise sind im Einkauf höher als im Kurswert (Händlerzuschlag) und sollten eher als Sammlergut angesehen werden. Der Nominalwert muss nicht von den Banken angenommen werden. Im Fall einer Währungsreform oder beim versuch Gold liquide zu machen, tauschen Banken Gold nicht um, nicht mal der Nominalwert muss ausbezahlt werden. Zur Anfangszeit als Schnellstart also eher ungeeignet, bis der Wert wieder ansteigt und die gleiche Kaufkraft erworben werden kann wie zum Einkaufspreis vergehen unter anderem viele Jahre.

    Ist also eher was zum Vererben und fürs Auge.
     

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  3. #2 13. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Viele Leute denken ja wirklich, dass man dann ganz einfach seine Brötchen beim Bäcker im Fall der Fälle mit etwas Gold bezahlen kann ;)
    Gold hat im Vergleich zum Euro keine Zahlakzeptanz und Politik + Wirtschaft werden garantiert nicht dafür sorgen, dass sich das ändert. Natürlich kann man jetzt darüber ellenlang Diskutieren.


    Je höher der Kurs, desto mehr Provision können sich die Goldhändler in die Tasche stecken. Also kein Wunder, dass diese an einem entsprechen hohen Kurs interessiert sind.
     
  4. #3 27. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Was bedeutet "Fall der Fälle"? Bei einem Finanzcrash mit evtl. Hyperinflation und/oder Währungsreform kann dir dein FIAT Papiergeld erst recht keine Brötchen kaufen, da sieht die Erfolgschance bei Gold oder Silber sehr viel größer aus.

    Wenn es um eine persönliche Finanzkrise geht: Gold und Silber kann man an jeder Ecke in o.g. Fiat Papiergeld umwandeln, mit Aktien wird das schon schwieriger.

    Ich selber kaufe kein Gold, aber Silber. Silber kommt nur 10-20 (die meißten Quellen geben ca. 15) mal häufiger in der Erdkurste vor als Gold, kostet aber nur ein Siebzigstel von Gold, wird industriell verbraucht (d.h. es landet sehr sehr viel unwiederbringlich auf dem Müll) und wird seit den Griechen in Europa als Zahlungsmittel verwendet... Man schaue sich den Silber-Chart an, wir sind unter "Vorkrisen"-Niveau. Gerade eine sehr interessante Phase, vielleicht geht es ja sogar noch weiter runter, 15-16 USD wären schon geil zum einkaufen, langfristig kann es nur nach oben gehen. Das Edelmetalle wertlos werden, ist quasi unmöglich, gerade das Industrieedelmetall Silber nicht. Als fast fertiger Elektroingenieur kann ich von Silber nur träumen, höchste elektrische Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit!

    Aber ich würde natürlich nie alles auf eine Karte setzten, Edelmetalle dienen in erster Linie der Vermögensabsicherung. Je nach Vermögen 10-25% in physischer Form zu Hause. Bei größeren Vermögen natürlich entsprechend auch Gold. Ich glaube kaum ein Mensch hat das auch wirklich, weswegen Silber noch so günstig ist. Wie gesagt, ein Preis von 100USD pro Feinunze wäre realistisch, wenn das geologische Verhältnis vorläge. Aber alle Welt giert nur nach Gold, ich habe lieber viele schöne schwere Silbermünzen in der Hand. Und wenn Silber auf 5 USD runtergeht kaufe ich um so mehr!!!Der Silbermarkt ist sehr klein und kann dadurch sehr schnell in die eine oder andere Richtung getrieben werden, beispiel Huntsche Silberspekulation.
     
  5. #4 27. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Silber wird von Analysten schon seit vielen Monaten angepriesen und was haben wir die Tage? 4 Jahres Tief! Silber ist wegen der bereits erwähnten Eigenschaften sehr beliebt als Metall in der Industrie, so ist es kein Wunder das schlechte Konjunkturdaten die Euphorie und somit den Preis drücken.
    Zurzeit wird auf nen fallenden Euro und fallende Rohstoffe gewettet, die Zeichen stehen tendenziell also weiter auf einen fallenden Kurs. Ob es sich lohnt einzusteigen, bestimmt. Gründe wurden im obigen Post genannt, nur abwarten wäre garantiert noch die bessere Option.
     
  6. #5 28. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Ja sage ich doch! 4 Jahres tief, es ist wieder erschwinglich. Am besten Silber fällt auf 5 USD, dann bin ich der erste mit ner Monsterbox.

    Gewettet. Ja ich gehe mal davon aus, dass 90-99% des Silberhandels Papiersilber ist, das nicht physisch gedeckt ist. Sollten die Anleger wieder wie 2011 in Silber flüchten, explodiert der Preis...
     
  7. #6 28. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Auf Silber zahlst du aber auch MwSt. dafür wird es in der Industrie reichlich verbraucht. Silber hat auch den Vorteil, dass es nicht wie Gold auf die künstliche Verknappung am Markt angewiesen ist. Denn es wird nicht als Reserve eingelagert und dient eher wie Kupfer als Industriematerial. Also vorhandenes Silber ist auch Handelbar und nicht künstlich "wenig" weil es nicht im Handel ist.

    Anders als bei Gold wird Silber tatsächlich eher wie ein Industrie-Rohstoff gehandelt und verarbeitet, der Anteil an Papiersilber dürfte daher auch geringer sein.

    Ein Vorteil ist auch das der Silberfixing (mehr oder weniger) abgeschafft wurde und transparenter ist: Das traditionelle Silberfixing in London wird in seiner derzeitigen Form abgeschafft. Am 15. August wird das Verfahren durch einen elektronischen, auktionsbasiert ermittelten Referenzkurs ersetzt.

    Seit dem fällt der Kurs auch, weil ähnlich wie bei Gold die Produktionsraten durch den damalig über hohen Preis enorm sind. Es ist also jede Menge verfügbar im Handel.

    Bevor man seine Kaufkraft in Edelmetallen verliert sollte man sich schon andere Gedanken machen, das wäre nur die letzte Alternative wenn einem gar nichts einfällt. Immerhin für den Kunden bleibt es ein Verlustgeschäft.
     
  8. #7 28. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Spekulanten halt ;)

    Die MwSt für Gold soll doch auch kommen, oder?

    Bin mal gespannt, wann das für alle Rohstoffe eingeführt wird!
     
  9. #8 28. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Typischer Reichenschutzzaun. Allerdings gilt die Steuerbefreiung nicht grundsätzlich für Gold, sondern ist an Bedingungen geknüpft.
    Gold und Steuern - Finanztip
     
  10. #9 29. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Also die Historie sagt da aber etwas ganz anderes.

    In der Geschiche war es doch eher so, dass man mit einer Schubkarre voll Papier ein Laib Brot kaufen konnte, aber gleichzeitig musste man aufpassen, dass einem die Karre nicht geklaut wird.

    Im Übrigen solltet ihr auch mal auf den Goldpreis in Euro, statt in Dollar achten.

    Zur Zeit haben übrigens goldbarren in der 12,5kg Variante Hochkonjunktur bei den "Privatkäufern" (das sind die aus "the italian job). Deren Kaufrate ist in diesem Jahr um knapp 240% gestiegen.

    Wer die wohl kauft..bestimmt nur ein paar VTler, macht euch keine Gedanken darum!

    Ich mein, der Aktienmarkt läuft doch, dem Euro gehts super und sonst ist auch alles Butter auf der Welt ;)
     
  11. #10 29. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Wozu sollten wir? Irgend ein Spinner denkt sich schon die passende Verschwörungstheorie dazu aus.
    Btw. Hast du eine Quelle zu deiner Behauptung, besonders Goldbarren der 12,5kg-Variante würden verstärkt gekauft werden? Übliche Handelsgröße ist nämlich wohl eher der 1kg-Barren.
     
  12. #11 29. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Natürlich habe ich Quellen dafür.

    Ich störe aber ungern diese heile rosa Blümchenwelt in die sich manche zurückgezogen haben
     
  13. #12 29. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    12,5KG an Privatleute ^^ davon träumen die Goldhändler gerne. Das hat kaum ein Händler, weil das internationales Bankentransferformat ist. Wenn da zwei Stück verkauft werden sind das vermutlich auch 200% Anstieg.

    VTler haben in der Regel kein Vermögen, da ist jede Unze schon zu viel und hinterher
    lacht sich der Händler doppelt ins Fäustchen, wenn er es wieder Ankauf.

    Klar gibt es einige vermögende Privatpersonen, sogar viele in Deutschland, aber die haben so oder so ein massives Portfolio.

    Die großen Barren werden vll von der Holding/Bank bestellt um zB die ETFs zu decken.
     
  14. #13 29. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig


    Superreiche kaufen 12,5 kg Goldbarren


    Nun können wir ja alle sehen, was hinter deiner VT-Maske steckt. Blanke Ahnungslosigkeit. Welch Überraschung.
     
  15. #14 29. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Wie gesagt, 240% Anstieg ist relativ... klar weil vorher keiner so etwas gekauft hat, war ja auch viel zu teuer. Superreiche kaufen natürlich auch entsprechend größer ein. Findet sicher auch Verwendung als Türstopper oder Briefbeschwerer.

    Ein bisschen Werbung ist ja nie verkehrt. David Cousins, bullion executive from London based ATS Bullion.

    Die Goldindustrie baut wie oben erläutert ihre überschüssigen Reserven ab.

    Aber das steht ja auch oben schon und im ersten Post. Deine überflüssigen Randbemerkungen kannst dir auch sparen.
     
  16. #15 30. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Alles klar, es wurden wohl einfach ein paar mehr Türstopper gebraucht.

    Ich hoffe, wir lesen hier noch mehr von deinen bestechenden Argumenten :D

    Alles was der Realität entspricht, scheint für dich ja eine Art Verschwörungstheorie zu sein?
     
  17. #16 30. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Trotzdem ist dein Versuch, hier eine Verschwörungstrottelei zu spinnen, einfach nur blödsinnig.
    Übliche Handelsgröße für Privatleute sind max. 1kg-Barren. Wenn ich das nötige Kleingeld übrig hätte, würde ich mir allerdings auch lieber einen 100kg-Barren gießen lassen. Im Portmonee trage ich schließlich auch lieber Scheine anstatt Kleingeld mit mir herum.

    Warum jemand sein Geld in Gold anlegen möchte, sollte wohl klar sein. Ist schließlich mittlerweile ebenfalls zu einem guten Spekulationsobjekt geworden, andererseits aber trotzdem eine einigermaßen sichere Geldanlage. Armen Menschen wie bspw. Bill Gates und Warren Buffett können in einer einen Verlust von ca. 20-30 Mrd. USD zwar locker aussitzen, trotzdem werden sie wohl kaum begeistert sein, wenn sie ihren Platz in der Rangliste wegen einer läppischen Wirtschaftskrise räumen müssen. (Von den "größten Verlierern der Krise" zu sprechen klingt für mich übrigens wie Hohn gegenüber Normalbürgern, die wirklich in ihrer Existenz bedroht sind.)


    Eine Verschwörungstheorie ist vielmehr deine Andeutung, die "Wirtschaftselite" wüsste bereits von einer neuen Weltwirtschaftskrise oder ähnlichen "Katastrophen" und würden sich deshalb mit Gold eindecken. Sehr viel wahrscheinlicher ist da wohl die Tatsache, dass jemand, der ohnehin gar nicht mehr weiß, wie er sein Vermögen ausgeben soll, dieses zumindest teilweise in Gold und andere Edelmetalle investiert. Lohnt sich ja insbesondere beim Gold, das zu Normalzeiten ein beliebtes Spekulationsobjekt ist, mit dem sich schnell hohe Gewinne erzielen lassen.
     
  18. #17 30. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    also gut, dann gibts jetzt eben die zwei Möglichkeiten, welche ihr herausgearbeitet habt:

    - Goldbarren werden als Türstopper benutzt

    - Superreiche wissen keinen anderen Weg, ihr Geld auszugeben


    Ich muss sagen, das hat schon was :D

    Wann darf ich euch eigentlich mal Verschwörungstrottel nennen? Ich glaub nämlich die Zeit ist dafür so langsam reif
     
  19. #18 30. September 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Deinen Frust musst du uns dennoch nicht immer mitteilen, wir können deine Situation auch so nachvollziehen.

    Was man mir zu lasten legen kann ist, dass ich deine Spam-Posts nicht lösche. Aber bevor wir uns aufregen und es nicht besser wird, erheitern wir uns an deiner freundlichen Auskunft und das wir wieder etwas gelernt haben.
    [/ot]


    Wie auch immer, die Outputs sind derzeit extrem hoch, was den Preis weiter drückt. Scheinbar ist die Talsohle noch nicht erreicht. Aufgrund des ungünstigen EUR/USD Kurses werden die Vergünstigungen leider auch wieder relativiert.

    Da die US-Konjunktur wieder kräftig anzieht und die EZB auf Nullzins setzt, ist davon auszugehen das der EUR/USD Kurs sich in nächster Zeit auch nicht mehr im Trend ändert.

    Daher wird Gold auch bei fallendem Preis für den Euro Kunden nicht mehr günstiger im Einkauf.

    Wer also auch einen Türstopper oder protzigen Briefbeschwerer besitzen möchte: Vergleichen lohnt sich, viele Händler haben schlechte Preise, sogar bei Banken gibt es oft bessere Konditionen.
     
  20. #19 1. Oktober 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Wer sein Klopapier mit Gold bedrucken lässt (Stückpreis knapp 180,-€ pro Rolle), der wird vielleicht auch einen Goldbarren etwas zweckentfremden.
    Vielleicht fehlt dir aber auch nur die grundlegende Fähigkeit, Sarkasmus zu erkennen.

    Zumindest ich weiß ja von wem es kommt. Daher kann ich deine Beurteilung vermutlich gut und realistisch einschätzen. ;)
     
  21. #20 1. Oktober 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Danke für den Link, aber selbst im Original Link erhält man keine Skala zu dem Anstieg, ein Vergleich fällt schwer.

    Im Grunde genommen musst Du es so sehen:
    Jeder Euro in der Tasche ist morgen weniger als ein Euro Wert. Aus diesem altbekannten Niedrigzins Grund wird das Geld grad überall woanders reingesteckt, Immobilen, Aktien und eben auch Gold. Im besten Falle bleibt der Wert gleich und verringert sich nicht.

    Ich kenn mich nicht detailliert im Rohstoffsektor aus, aber Verknüpft man diese Erkenntnis mit den geposteten Links & Beiträgen von raid-rush, ergibt sich im Goldkurs gerade ein Nullsummen Geschäft, welche den Kurs um ~1250$ kursieren lässt.

    Da ein hoher Goldpreis wohl nicht im Interesse von Banken (Regierungen?!) ist, könnten diese durch ihr Fixing den Preis auch steuern, Ermittlungen lieferten dazu aber keinen konkreten Verdachtsmoment ^^
     
  22. #21 1. Oktober 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Gold und Silber werden nie wertlos. Das von den meisten Menschen verehrte "Papiergeld" hingegen schon!

    Und natürlich gibt es reichlich Verdachtsmomente, die Frage ist nur, ob man überhaupt ermitteln will. J.P. Morgan, und das weiß ich aus erster (eigener) Hand steckt bis über beide Ohren in der Manipulation des Silbermarktes.

    Desweiteren kauft man physische Edelmetalle nicht um zu spekulieren.

    10-25% physische Edelmetalle (wie oben bereits richtig erwähnt) sollten zu einer diversifizierten Anlage heutzutage dazugehören. Von ETFs / ETCs und anderem Papierschrott sollte man zumindest längerfristig die Finger lassen.

    Ansonsten hat raid-rush hier wieder mal die übliche Anti-Edelmetall Propaganda abgelassen. Deshalb habe ich mich auch bis heute nicht dazu geäußert.

    Von mir aus fallen die Preise ins Bodenlose. Dann kann ich mich damit reichlich eindecken.
     
  23. #22 1. Oktober 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Die Frage ist immer was das Ziel ist, du musst davon ausgehen das der große Anteil an Kapital im Gegensatz zu uns nicht in Gold investieren weil sie Angst haben, sondern weil sie damit Rendite machen können, dass geht aber nur mit "Papierschrott".

    Versicherungen und Kapitalversicherungen (darunter auch Gold) sind das Geschäft mit der Angst und zwar mit der Angst des Bürgers, denn irgend jemand muss die Rendite auch erarbeiten bzw bezahlen.

    Die weiter gedämpfte Konsumlaune führt momentan auch nicht zur gewünschten Inflationsrate.

    Trotz der medialen Versuche den Bürger zur Investition und Konsum anzuregen, das Kapital liegt weiter niedrig verzinst auf den Banken. Dabei ist Deutschland ein Sonderfall, denn hier liegt mehr Kapital als in allen anderen EU Ländern zusammen, ausgenommen der Fiskalstaaten.

    Ein physikalischer Edelmetall kauf bringt dir keinerlei Vorteile, denn du verlierst sowohl beim Ankauf als auch beim Verkauf und das macht keinen Sinn. Also kauft man es für immer und ist sich im klaren, das es totes Kapital ist das keine Rendite abwirft.

    Das wissen auch die groß Kapitalen deshalb investieren diese nur einen geringen Anteil in phys. Gold, meist weniger als 10% denn sie wollen ja das ihr Geld für sie Arbeitet und nicht tot im Keller liegt.

    Wäre Gold wirklich die Lösungen, hätten die Superreichen und Banken es schon längst gekauft. Aber die wissen eben auch, das es nichts bringt. Das bleibt eben ein Vertrauens Mytherium.

    Wie schon oft erläutert, es ist ein Aberglaube das Gold schützt. Den Glauben schüren die Händler und Produzenten damit sie ihre riesigen angehäuften Lager endlich abverkaufen können um an Kapital zu kommen.

    Denn Banken und Staat nehmen kein Gold an und müssen es nicht mal zum Nennwert, das wird auch nicht dazu gesagt. Selbst der Nennwert auf Münzen ist rein Fiktiv.

    Sind wir uns doch ehrlich, warum sollten Firmen und Privatleute mit massigen Goldreserven es Verkaufen wenn sie dadurch einen Vorteil hätten in absehbarer Zeit? Die einzigen die darauf reinfallen sind die Leute die schon seit 20 Jahren darauf hoffen das endlich irgend was passiert und die Apokalypse kommt. Wenn ich darauf meine Kaufkraft verwette und pessimistisch in die Zukunft gehe wird sich auch am persönlichem Glück nichts verändern, abgesehen von den verschenkten Freiheiten.

    Denken wir daran, der Ring der Sie alle knechtet. Die meisten werden nicht verstanden haben was damit überhaupt gemeint ist.
     
  24. #23 6. Oktober 2014
    Zuletzt bearbeitet: 6. Oktober 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    Darauf reingefallen ist gut und "Apokalypse" noch besser :D

    Darauf gekommen, dass das auch einfach nur ein cleveres Investment ist, bist du nicht?

    Du weißt schon, dass der Goldpreis vor ca. 20 Jahren bei, umgerechnet, etwas über 300Euro lag und heute bei 950Euro steht?

    Nur ein kleines Beispiel deiner Denkfehler bei diesem Thema.

    Seit Januar dieses Jahres, hat der Goldpreis in Euro übrigens auch knapp 100Euro zugelegt.
     
  25. #24 7. Oktober 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    eine Wertverdreifachung auf den ersten Blick hört sich nach viel an, aber ist (vorallem Inflationsbereinigt) dann doch nicht mehr soviel. 1990 kostete ein Porsche 50k€, heute 100k€. Mag zwar nicht das beste Beispiel sein, aber kannst nicht damals nur selten mit heute vergleichen.

    [​IMG]

    Und in den letzten 2 Jahren ~500€ verloren....
     
  26. #25 7. Oktober 2014
    AW: Gold verliert weiter: Edelmetallindustrie verkauft kräftig

    siehst doch anhand deiner Grafik, dass nur im ungefähren Investitionsbereich vom 2. HJ 2011 bis zum 1. HJ 2012 ein Verlust bei Gold, Verkaufsstand heute, zu verzeichnen ware.

    Alle anderen Jahre sind im Gewinnbereich.

    Willst du mir alternative Deutungen zeigen?

    Wer kauft denn schon am Maximum außer die DAX-Jünger ;)
     

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