Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von bushido, 7. August 2011 .

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  1. #1 7. August 2011
    Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Google bestätigt Abfragen von Nutzerdaten durch US-Geheimdienste. Auch europäische Google-Server seien nicht ausgenommen.

    Der amerikanische Internetkonzern Google ist in der Vergangenheit mehrfach dazu aufgefordert worden, Daten seiner Nutzer US-Geheimdiensten zu überlassen. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber der WirtschaftsWoche. Auch Google-Server in Europa seien kein Schutz davor.

    Die US-Regierung könne "auf außerhalb der USA gespeicherte Daten zugreifen". Der Konzern habe schon viele solche Abfragen erhalten, schreibt ein Sprecher des Unternehmens. Google prüfe sie aber immer sehr genau. Der Internetriese ist wie alle amerikanischen Unternehmen unter anderem durch das Antiterrorgesetz Patriot Act zur Weitergabe der Daten an US-Behörden verpflichtet. Sie werden beispielsweise beim auf elektronische Spionage spezialisierten Geheimdienst National Security Agency (NSA), einem der größten Datenarchive der Welt, gespeichert und ausgewertet.

    Quelle: wiwio.de

    ------------------------------------------------------------------------------------------


    Noch ein Grund alle Produkte von Google zu meiden. Leider schützt uns weder die EU noch der deutsche Staat vor dieser Spionage. Ähnliches trifft wahrscheinlich auch auf Yahoo und Bing zu.

    Auch wenn es in vielen Augen keine 100% Alternative ist: Ixquick Web Suchen
     

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  3. #2 10. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Tja, das Problem is wohl eher, dass der Patriot Act sämtliche amerikanische Unternehmen zur Herausgabe verpflichtet - und da reichtet es schon, wenn sich eine Zweigstelle in den USA befindet. De facto lässt sich kaum was dagegen tun.

    Ohne jetzt Google verteidigen zu wollen, solltest du wohl bedenken, dass Google (genau so wie andere US-Unternehmen) alles andere als interessiert daran sind, Userdaten an Regierungsbehörden herauszugeben, weil es nicht gerade dem Image förderlich ist.


    MfG

    SpyCrack
     
  4. #3 10. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    wie gut das ich nur fake acc. mache die irgendwie mit google/youtube zu tun haben.
    antiterrorgesetz hin oder her.was erlaubt es nur aufgrund der tatsache "terror" alle auszuspähen.
    irgendwie wird terror mit uns betrieben nicht mit den usa!^^
    kann doch nicht sein das "terror" als anlass/erlaubnis vieler bespitzelungen genommen wird!
     
  5. #4 10. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Nunja, das sind ja nicht meine Aussagen, die du da zitiert hast. Whoops der untere Teil schon. :D Die Kooperation zwischen Google und amerikanischen Geheimdiensten geht weit über das Normale hinaus. Was die Daten von Usern in Europa betrifft, so sind diese meiner Meinung nach nicht im Patriot Act inbegriffen, schliesslich ist dies ein US Gesetz.



    Amerika liest mit

    Spionage: Amerika liest mit - Technologie - Wirtschaftswoche
     
  6. #5 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Denkst du das interessiert jemanden, was USA weiß? Schau dir doch mal an, wie viele Leute ein Google und Apple Handy haben oder nen Google e-mail Account oder bei Facebook registriert sind. Auf Alternativen lässt sich keiner ein und wenn du nix zu verbergen hast, dann brauchst du auch keine Angst haben, dass dir was passiert.
     
  7. #6 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Ist ja nicht nur google, sind ja quasi alle Firmen die in den USA angesiedelt sind. Wenne das so sieht musste alle inet Dienstleister meiden, wo du deine Daten angeben musst, die in den USA tätig sind.

    Die einzige Möglichkeit währe für Google, wenn die ihren Firmsitz in nen anderes Land verlegen und für das Geschäft in den USA eine Tochtergesellschaft gründen^^ Aber ich glaub sowas fangen die gar nicht erst an...
     
  8. #7 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Ich möchte dir mit einem Zitat von Benjamin Franklin und einem Artikel zu dem Spruch antworten den du oben abgelassen hast. Vielleicht hilft es etwas ...



    Wer nichts zu verbergen hat, ...

    Ein dummer Spruch wird nicht besser, wenn er oft wiederholt wird - Politiker die sich hinter diesem Spruch verstecken sind wahre Verfassungsfeinde und dokumentieren bloß, dass sie keine Sachargumente zur Bürgerüberwachung haben - aber wenn's um politische Transparenz gibt ... "privat muss privat bleiben"

    Argumente gegen den zugegebenermaßen einfallslosen und populistischen Spruch gibt es zahllose, sie lassen sich im Wesentlichen in mehrere Gruppen teilen.


    Verfassungsrechtliche und grundsatzdemokratische Gründe

    Wer den Verbergen-Spruch in den Mund nimmt, sollte zuerst die österreichische Verfassung und dann die Menschenrechtskonvention Art. 8 lesen. Kann auch in umgekehrter Reihenfolge sein. Hier wird die Achtung des Privatlebens als Grundpfeiler der Demokratie und der Menschenrechte definiert. Nur ein Staat, der seiner Bevölkerung ungestörtes Privatleben garantieren kann, kann damit rechnen, dass seine Bürger auch an der wirtschaftlichen und politischen Weiterentwicklung des Staates interessiert sind.

    Wem außer diesem Spruch kein guter Grund zur Überwachung einfällt, greift direkt die Grundlagen des Staates an und dokumentiert auch, dass es ihm um Bürgerkontrolle und -überwachung geht und nicht um Kriminalitätsbekämpfung. Im Falle der Kriminalitätsbekämpfung könnte man sich ansonsten sehr wohl auf die Diskussion der Sinnhaftigkeit, die Zweckmäßigkeit und auch der Angemessenheit einer Maßnahme einlassen. Der Spruch dokumentiert bloß, dass man mit den Sachargumenten am Ende ist.

    Politische Gründe

    Wer den Spruch "Wer nichts zu verbergen hat, muss sich vor Überwachung nicht fürchten" in den Mund nimmt, fordert Identifikation und Unterwerfung und das total. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Spruch der Sklavenhalter. "NICHTS zu verbergen" heißt, "ALLES offen zu legen". Der Überwachte hat sich vollständig mit den Zielen des Überwachers zu identifizieren, egal um welche Ziele es sich handelt, eigene Interessen haben völlig in den Hintergrund zu treten. Er hat nicht einmal das Recht die Ziele zu hinterfragen, sie zu relativieren oder andere Lösungen zum Erreichen der Ziele einzufordern oder vorzuschlagen. Nicht der Bürger definiert seine Individualität, sondern der Überwacher definiert dessen Rolle, weist ihn seinen Platz zu, identifiziert er sich mit dieser Rolle, erhält er als Belohnung ein erhöhtes subjektives Sicherheitsgefühl, er darf sich als Teil der Gemeinschaft fühlen. Mangelt es an Identifikation, dann ist er Außenseiter, suspekt, eine Person die andere Prioritäten als der Überwacher hat. Ein Volksschädling, nicht weil er Illegales getan hätte, sondern weil er die Allmacht der Überwacher in Frage stellt, weil er Alternativen einfordert.

    Individuelle Gründe

    Warum verbergen genau jene Politiker, die bloß diesen dummen Spruch klopfen, ihr Einkommen, ihre außerparlamentarischen Tätigkeiten, ihre Seilschaften und sozialen Netzwerke? Ihre physische und psychische Konstitution? Ihre sexuellen Aktivitäten und Leidenschaften? Was haben sie zu verbergen?
    Immerhin lassen sich aus diesen Daten wichtige Informationen über die körperliche Fitness der Politiker, ihre geistige Eignung zum Amt, ihre Unabhängigkeit und auch ihre persönlichen und institutionellen Verpflichtungen ableiten. Auch der Einklang oder auch der mögliche Zwiespalt zwischen "politischen" Forderungen und persönlicher Lebensführung kann auf diesem Weg erkannt werden. Viele politische Scheindebatten würden rasch sachlich werden, könnte man nachvollziehen, auf Grund welcher individueller Position ein Politiker agiert. Warum werden diese Daten trotzdem nicht offen gelegt?

    Historische Erfahrungen

    Das letzte Regime in Österreich, dass den Volksgenossen schulterklopfend nahelegte, doch nicht in die Wahlzelle zu gehen, man habe ja nichts zu verbergen, war das NS-Regime. Es ist schwer nachvollziehbar, warum manche Politiker sich genau dieses Regime zum Vorbild nehmen. Sehnsucht nach autoritärer Kontrolle? Oder bloß persönliche Menschenverachtung?

    Pragmatische und beweistechnische Gründe

    Das Argument ist schon aus praktischen Gründen bloßer Unsinn. Gerade die, "die etwas zu verbergen haben", die wissen das auch und sie können das bei technischen Überwachungsmaßnahmen leicht. Diese Überwachungsmaßnahmen können leicht unterlaufen, teilweise sogar zugunsten eines Kriminellen genutzt werden. Stichwort: Banken und Videoüberwachung: Warum steigt die Zahl der Überfälle, sinkt die Aufklärungsquote, trotz hundert Prozent Videoüberwachung der Filialen?

    Technische Aufzeichnungen genießen bei Gerichten hohe Beweiskraft. Werden sehr viele Aufzeichnungen gemacht und diese sehr lange aufbewahrt, dann sind Fehler und Missinterpretationen geradezu unausweichlich. Auch Manipulationen an den Aufzeichnungen sind möglich. Es kann dann für einen Beschuldigten oft sehr schwierig bis unmöglich werden, zu lange zurückliegenden Ereignissen, mangels eigener Aufzeichnungen - zu denen niemand verpflichtet ist - Gegenbeweise zu erbringen. Es steht dann nur seine Aussage gegen scheinbar objektive Fakten. Im Ergebnis bedeuten Massenaufzeichnungen und Vorratsdatenspeicherungen eine Umkehrung der Unschuldsvermutung, der Staat muss einem einzelnen nicht mehr eine bestimmte Tat beweisen, sondern der Einzelne muss beweisen, dass er, trotz bestimmter Rahmendaten, nicht der Schuldige ist.

    Verbergen als Politiker-Maxime

    Von jenen Politikern, die "nichts zu verbergen haben", übernimmt die ARGE DATEN gern treuhändisch ihre Daten und hilft bei der Vermarktung durch Datenhändler.

    Wenn's um die Offenlegung ihrer wirtschaftlichen und politischen Abhängigkeiten geht, sind Politiker um keinen schnellen Spruch verlegen. Und so wird aus dem Transparenzgebot der Nationalräte, offen zu legen wo die Abgeordneten tatsächlich ihr Kräfte investieren, auf welchen Gehaltslisten sie stehen und welche Unternehmen und Organisationen sie beraten, rasch der flotte Spruch "privat muss privat bleiben".

    Wer nichts zu verbergen hat, ...
     
  9. #8 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Schonmal daran gedacht, alternativ google nicht zu verwenden? Keiner zwingt dich dazu. Gleiches gilt auch für Facebook, Google+ und was weiß ich. Wenn du die Wahl hast, kannst du nicht meckern. Der Artikel ist beschissen auf das, was ich geschrieben habe (Quelle ist auch mist). Wenn man die Wahl hat, kann man ja google und co verwenden, wenn man nix zu befürchten hat. Andersfalls meidet man diese Dienste und nutzt andere. Ich habe nur dann was dagegen, wenn ich keine Alternativen habe.
     
  10. #9 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Du hast weder das Zitat noch den Artikel verstanden. Im Übrigen nutze ich alle diese Plattformen nicht. Dennoch macht es das Vorgehen der US Regierung nicht richtig. Nur der "naive obrigkeitshörige Michel" argumentiert so, wie du es oben praktiziert hast.
     
  11. #10 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Den Spruch find ich auch einfach nur schrecklich, da muss ich dir recht geben. Mit dem Spruch versuchen man nur Dinge zu rechtfertigen, die eigentlich nicht zu rechtfertigen sind.
     
  12. #11 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    naja, du machst es wie ein "paranoider ängstlicher Gangsterrapper". Ob das besser ist? Schließlich kannst du an der Situation der Amerikaner auch nix ändern und musst lernen damit zu leben.
     
  13. #12 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Kurz gesagt bist du nirgendwo im Netz sicher, sobald du dich mit deinen richtigen Daten registrierst kann man das nachverfolgen.

    Ich aber habe nichts zu befürchten, plane keine terroristische Anschläge und mach auch sonst nichts was in irgendeiner Weise illegal wäre, somit kein Grund für mich Google nicht mehr zu nutzen.
     
  14. #13 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Paranoid..
    Hey ich dachte du magst den iran nicht, dort geht man nämlich auch so vor, wer nichts zu verbergen hat, der hat nichts zu befürchten... Jaja...
     
  15. #14 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    was hat das damit zu tun???? Erkläre das mal bitte... verstehe den Zusammenhang nicht. Willst mich wohl mal wieder nur von der Seite blöd anmachen....
     
  16. #15 14. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Um es nochmal etwas genauer auszuführen:
    Das Problem affektiert sämtliche US-Unternehmen und Unternehmen, die dort Zweigstellen besitzen, und ist nicht auf Google als Unternehmen selbst begrenzt. Natürlich ist Google ein lohnendes Angriffsziel mit solch einer News, da das Unternehmen in den Augen vieler Nutzer sowieso bereits am Pranger steht und auch durch eine Menge falsche Berichterstattung (ich mag es schon fast Propaganda nennen) in Miskredit geraten ist.
    Ausserdem kann man dem Unternehmen auch noch weiter schaden, in der ursprünglichen Quelle ist dies zwar ebenfalls erwähnt, aber lediglich in den letzten Zeilen, dies wirkt meiner Meinung nach so, als würde man es nur am Rande erwähnen wollen.
    Ebenso betroffen sind also weitere namhafte Unternehmen wie:
    Microsoft, Apple, RIM (ist zwar in Kanada seßhaft, wird aber mit Sicherheit auch eine
    Zweigstelle in den USA besitzen), Nokia, HTC, Samsung etc etc etc
    Zu diesem Problem existiert noch ein ebenso wichtiges Problem, was man in solch einem Kontext immer erwähnen sollte:
    Das Wissensdefizit vieler User.
    Sehr viele User sind nicht gewillt Zeit zu investieren, um sich mit Datenschutzbedingungen, IT-Sicherheit etc im Allgemeinen auseinanderzusetzen.
    Dies resultiert in sehr großen Problemen in sämtlichen IT-basierten Kontexten:
    Unsichere IT-Systeme (Spam, Botnetze, Sicherheitslücken etc), Freigabe von Unmengen an persönlichen Daten, welche dann öffentlich einsehbar oder durch entsprechende Gesetze durch Geheimdienste zum Datamining genutzt werden können, blindes Vertrauen in neue Technologien, ohne jemals die Funktionsweise zu hinterfragen, optimale Voraussetzungen für Phishing .....
    Ein Teil des initialen Problems lässt sich also schon dadurch vermeiden, dass man nur Daten freigibt, welche nicht sehr sensitiv sind.

    Mfg
    TuXiFiED
     
  17. #16 15. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    so wie du das bei bushido wieder versuchst... aber du hast dich eh schon auf gröbste lächerlich gemacht hier... was will man erwarten.

    zum Thema:

    Ist nicht viel neues oder? Leider muss man damit Leben wenn man die genannten Produkte verwenden will. In wiefern die USA mir persönlich aber damit ans Bein pissen möchte/könnte kann ich nicht so ganz nachvollziehen? Denn für mich gilt das deutsche Recht soweit ich weiß?

    Diese über mich gewonnen Erkentnisse können also nicht auf Grundlage des "Patriot Act" in Deutschland gegen mich verwendet werden?

    Das sind nur Annahmen meinerseits, falls falsch bitte korrigieren.
     
  18. #17 15. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    sagt der, der in seiner Signatur meckert, dass Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft leicht erlangen können.

    und der Post ist nicht lächerlich? Denkst du den Amerikaner ist es wichtig, was für Rechte du hast? Wenn sie dir ans Bein pissen wollen, kümmert ihn das deutsche Recht recht wenig. Gibst du denn denen überhaupt einen Grund dafür?

    omg, was ist denn das für eine Frage. Vielleicht wäre es erstmal schlau, dich zu erkundingen, was der Patriot Act ist. Da hilft einmal googlen schnell und man wird entweder auf Wikipedia verleitet, wo drinsteht, dass es ein amerikanisches Gesetz ist oder auf den Gesetzestext selbst. Ich frage mich echt, wer sich hier lächerlich macht...
     
  19. #18 15. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Lieber Thrake, meine Kritik bezog sich lediglich auf den Spruch "wer nichts zu verbergen hat,...". Dies ist nicht nur eine ignorante, sondern auch eine gefährliche Einstellung. Deine Kindergarten Antwort inkl. dem persönlichen Angriff, weiss Gott wie du auf die Bezeichnung "paranoider Gangsterrapper" im Bezug auf mich gekommen bist, zeugt lediglich davon, wie wenig du die Zusammenhänge bei dem Thema zu verstehen scheinst.


    ,,Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten!"

    Zur Verfolgung von Straftaten und zur Abwehr von erheblichen Gefahren für die öffentliche Sicherheit wurde im Frühjahr 2011 in Österreich die Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Wir ,,dürfen" uns nun - dank EU-Richtlinie - ein wenig sicherer fühlen. Dem Gefühl der Sicherheit mussten aber seitens der Privatsphäre beträchtliche Zugeständnisse gemacht werden und viele demokratische Errungenschaften wurden dem vermeintlichen Sicherheitsgefühl geopfert. Mehr ,,Sicherheit" bedeutet weniger Freiheit. Die neu beschlossenen Möglichkeiten zur Überwachung stellen selbst ehemalige Ostblock-Methoden in den Schatten.

    In Zukunft werden ein halbes Jahr lang folgende deiner Daten gespeichert:

    - mit wem du wann und wie lange telefoniert hast und wo du dabei gerade warst

    - an wen du wann eine SMS gesendet hast

    - an wen du wann eine E-Mail gesendet hast

    - wann du wie lange im Internet warst und welche Seiten du dir dabei angesehen hast

    Hat man die Nachrichten und Berichte über die Einführung der Vorratsdatenspeicherung in den Medien verfolgt, stellte man überrascht fest, dass der Beschluss zwar erwähnt, aber nicht auf den gravierenden Bruch der Privatsphäre eingegangen wurde. Zumindest standen die paar kritischen Stimmen nicht im Verhältnis zu diesem einschneidenden Ereignis.

    Was aber noch mehr überrascht, ist die vielfach gleichgültige Einstellung zu diesem Thema. Viele sind sich der Bevormundung in Sachen Privatsphäre nicht bewusst und die Meisten ,,haben nichts zu befürchten, da sie nichts zu verbergen haben". Der Grund liegt wohl darin, dass die Überwachung im Hintergrund passiert und nicht unmittelbar wahrgenommen wird. Man selbst gibt sein Privatleben auf verschiedenen sozialen Plattformen wie Facebook, usw. preis und genießt es damit im vermeintlichen Mittelpunkt seiner ,,Freunde" zu stehen. Vielleicht trägt der offene Umgang mit Details aus dem persönlichem Umfeld zur Gleichgültigkeit gegenüber der permanenten Überwachung bei. Vor gut 10 - 15 Jahren traten Handy und Internet ihren Siegeszug an und ermöglichten damit erst eine unauffällige Form der Überwachung. Erst durch sie sind wir überall zu erreichen und damit auch überall zu lokalisieren.

    Ich frage mich, wie egal uns die Vorratsdatenspeicherung wäre, stünde nach jedem Telefongespräch ein netter Herr - im dunklen Trenchcoat - mit Notizblock in der Hand neben uns und würde nach unserem Gesprächspartner am Telefon fragen. Telefonnummer, dein Aufenthaltsort und Gesprächszeit werden von ihm notiert. Wie ,,sicher" würden wir uns fühlen, wenn dieser Mann jedes Mal, nachdem wir unseren Computer heruntergefahren haben, wieder auftaucht und sich die Internetseiten, die wir besucht haben, notiert? Auf unsere schüchternen Blicke würde er nur augenzwinkernd antworten: ,,Für die Sicherheit. Sie haben eh nichts zu verbergen, oder?"

    Nichts anderes passiert durch die Vorratsdatenspeicherung. Nur, dass dieser ,,nette" Mann nicht wirklich neben uns steht, sondern im Verborgenen seine Notizen macht.


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    Und hier Kommentar eines Lesers dazu, der den Nagel auf den Kopf trifft:

     
  20. #19 15. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Du im Gegenzug verlangst eine Rechtfertigung für etwas, das mir unter Umständen egal ist. Und so ist es. Datensammeln ist mir wumpe, solang ich keine personalisierten ******popups aufgebürdet bekomme, denn das wäre störend.

    Der Spruch, da habt ihr völlig recht, ist Unsinn. "Ich habe nichts zu verbergen" impliziert, man wäre verdächtig, sobald man Daten unter Verschluss hält. Dem ist nicht so. Eure Argumentation deutet aber an, es wäre im Gegenteil moralisch verwerflich (da man ignorant sei bezüglich einer Angelegenheit, welche die demokratische Öffentlichkeit zum negativen betrifft) wenn man keinen Wert auf besonderen Schutz der Daten legt. "Egal" und "ignorant" sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich habe durchaus eine reflektierte und differenzierte Meinung zu dem Thema, beileibe das Gegenteil von Ignoranz. Und "Datenkrake" Google, auch die Herausgabe von Daten an die Amis, ist mir völlig egal.
     
  21. #20 16. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Paranoid bist du ja... du bist der totale Verschwörungstheoretiker und denkst, alle bekämpfen uns nur und keiner will was gutes auf der Welt. Mir kommt es so vor, als würdest du voller angst leben und denken, die Welt bzw. die Menschen seien allgemein schlecht. Was bringt dir eigentlich diese "Aufklärung", dass die USA sich Daten von Google abgreift? Das ist alter Hut. Niemand in Deutschland kann was dran ändern. Und das ist keine dumme Ausrede, sondern Fakt. Ich kann deutsche Gesetze durch meine Wahl der Parteien beeinflussen, nicht allerdings die der Amerikaner.

    Jetzt wissen wir, dass die Amerikaner irgendwelche Daten (welche auch immer) von uns abgreift. Und was machen wir jetzt, lieber paranoider pushido?
     
  22. #21 16. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Na, schaffen wir es nicht sachlich zu bleiben bzw. ohne Diffamierungen zu posten?

    Ich weise darauf hin, dass du vor mir unsachlich und beleidigend geworden bist und ich nur darauf reagiere.

    Ich finde es klasse von Typen wie dir als VT bezeichnet zu werden, denn ich stehe für Wahrheit und Aufklärung und jedesmal, wenn mich einer von euch "Schlafschafen" so betitelt, zeigt mir das, dass ich Recht habe und meinen Kampf gegen Dummheit und Ignoranz weiterführen muss. :D Mit Paranoia hat das relativ wenig zu tun. Die Tatsache, dass du mich als paranoid bzw. VT bezeichnest zeugt lediglich von einem Mangel an sozialer Kompetenz deinerseits. Anders formuliert, es ist hochgradig asozial.

    Du bist der perfekte Bürger für ein 1984, wie es George Orwell beschrieben hat!

    Damit ist unser "Gespräch" von meiner Seite hier beendet.
     
  23. #22 16. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Wie lang seid ihr beiden jetzt verheiratet?
    Paranoid hin oder her, moralisch überlegener Verfechter der Wahrheit bist du nicht. Allerdings der einzige, der permanent diesen Anspruch erhebt. Aufklärung im Sinne Scientia et veritas; davon kann, mit Verlaub, überhaupt keine Rede sein. Deine Argumentation in diesem Falle entbehrt jeder Logik, ist im Gegenteil provokanter Unfug. Weil irgendein Einzelner möglicherweise Mist redet oder sich vehement sträubt gegen das, was du von dir gibst, bist du gegenüber der dummen, ignoranten Gesamtheit deiner Gegner im Recht. Ich weiß nicht genau, was ich diesmal erbärmlicher finden soll: Strotzende Überheblichkeit, oder niederträchtige Seitenhiebe.

    Der Vollständigkeit halber: Ich habe explizit deinen Post kommentiert, weil ich dich, unabhängig davon welchen Meinungen du nachhängst, als Autor und gelegentlichen Diskussionspartner schätze.

    BTT: Der Post über eurem Scheiß.
     
  24. #23 16. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    bushido du hast deinen Text wirklich toll verfasst, überzeugend für jeden Freiheitspionier.
    Du kannst den Lauf der Dinge aber nicht ändern, es war schon vor Jahren klar das, dass Netz irgendwann dazu benutzt wird Daten über dich zu speichern.

    Was willst du nun tun? Internet-Revolte? Nur noch auf Seiten rumtreiben die keine IPs loggen?

    Digga geh mal auf die Straße in der Fahrt von hier zu deinem nächsten Flughafen haben dich bestimmt schon 35 Kameras aufgenommen, was will man dagegen machen?

    Haste nichts zu verbergen kann dir keiner was, so einfach ist die Sachlage.
     
  25. #24 16. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Es muss das 7. Jahr sein, ich reiche demnächst die Scheidung ein. :D

    Das ist deine Meinung. Jeder kämpft für seine Überzeugung. Das was du mir hier vorwirfst könnte ich dir bsp.weise im Bereich der Wissenschaft vorwerfen. Im Übrigen entbehrt es in keinster Weise jeglicher Logik. Ich weise nochmals darauf hin, dass es nicht meine Wenigkeit war, die hier beleidigt und provoziert hat. Ich habe lediglich den Spruch Thrakes kritisiert und das zunächst in vollkommen sachlicher Form. Vielleicht würde es gelegentlich helfen, wenn Leute wie du ihre Kritik nicht ausschliesslich gegen meine Person richten würden, sondern auch meinen "Gegnern" ihre Fehler so detailliert aufzeigen würden.

    Das geb ich gerne zurück. Das "Schöne" an all diesen Dingen ist, dass uns die Zukunft zeigen wird, wer Recht hatte und wer nicht. :)



    -------------------------------------------------------------------------------------------



    Vielen Dank.

    Das muss sich erst noch zeigen. Ich alleine natürlich nicht, aber das bin ich ja auch nicht.

    Selbstverständlich war das klar, muss mir das deshalb gefallen lassen, bzw. muss ich das deshalb akzeptieren?

    Es geht darum ein Bewusstsein zu schaffen, dazu ist das Internet hervorragend geeignet. Im Übrigen darf ich dich mal an die Proteste/Revolutionen auf der ganzen Welt erinneren, die über das Internet organisiert worden sind.

    Den Stinkefinger zeigen.
     
  26. #25 16. August 2011
    AW: Google-Server in Europa vor US-Regierung nicht sicher

    Merci für die Antwort :)
    Ich will mich da selbstverständlich nicht einmischen, aber für einen Fehler hielte ich das nicht ;-D
    Darauf wollte ich den letzten Satz bezogen wissen. Ich bin lediglich der Überzeugung, dass du in vielerlei Hinsicht kritikfähig bist; ich muss bei dir ganz sicher keine Erziehungsarbeit oder solchen Blödsinn leisten. Mittlerweile habe ich aber auch einen groben Überblick, bei welchen Leuten genau das angebracht wäre. Und da ich mich dazu aber weder berufen noch genötigt sehe, lasse ich jenen Personenkreis am liebsten außen vor ;-P Deshalb habe ich den Post explizit an dich gerichtet; nicht, um Partei zu ergreifen.

    Meine Kritik setzt wirklich vornehmlich bei "Ich finde es klasse von Typen wie dir als VT bezeichnet zu werden, denn ich stehe für Wahrheit und Aufklärung und jedesmal, wenn mich einer von euch "Schlafschafen" so betitelt, zeigt mir das, dass ich Recht habe und meinen Kampf gegen Dummheit und Ignoranz weiterführen muss." an. Es ergibt nunmal einfach formallogisch keinen Sinn, dass eine Behauptung (selbst wenn sie gemeinhin als gesichert gilt), dadurch wahrer wird, dass ein Einzelner Verfechter der Gegenposition sich - in welcher Form auch immer - dagegen ausspricht. Was selbstverständlich niemandes Ton oder Tun entschuldigen kann! Selbstverständlich steht es dem Einzelnen dann frei, sich mit dem anderen nicht abgeben zu wollen; für diese Konsequenz ist mir zitierter Satz aber allzu umfassend.

    Jetzt aber genug mit Rumzicken, über die Form sind wir uns glaube ich einig :p

    Zu "Ich habe nichts zu verbergen!" habe ich mich ja weiter oben bereits geäußert.

    EDIT:
    Top! :-D
     

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