Grundlegende Kapitalismuskritik

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von n0b0dy, 3. Februar 2009 .

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  1. #1 3. Februar 2009
    Erstmal die Bitte um eine möglichst sachliche Diskussion, basierend auf Fakten und begründeten Argumenten. (einen Versuch ists wert...)

    Ich fang mal an...
    Eine rationale Wirtschaft würde versuchen mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viele Güter herzustellen um die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen.
    Der Kapitalismus allerdings unterwirft die komplette Produktion dem Profitinteresse der Kapitalbesitzer.
    Es kann gar nicht genug gearbeitet werden, da Geld das einzige unendliche Bedürfnis ist.
    Somit muss auch immer mehr gekauft werden, egal ob sinnvoll oder nicht.
    In der Praxis sieht man das an der allgegenwärtigen Forderung nach Wachstum.
    Kann kein Kapital mehr vermehrt werden, ist jegliche Produktion sinnlos.
    Nullwachstum ist ja heutzutage schon ne halbe Krise.
    Mein Fazit: Das ist keine sinnvolle Wirtschaftsordnung.
     

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  3. #2 3. Februar 2009
    Also erstmal sind alle Grundbedürfnisse immer unbefriedigt, Essen musst Du morgen genauso
    Zweitens ist die Ökonomie versucht, mit so wenig Aufwand wie möglich so viele Güter herzustellen wie möglich. Und dafür so wenig zu zahlen wie nötig. Insofern wäre hier eher anzusetzen über die gesellschaftliche Arbeitszeit und ihre Einheimsung sowie masslose Verschwendung durch das Kapital
    Ich geh ja d'accord mit der Ablehnung dieses Systems, aber bitte auch mit den richtigen Argumenten.
     
  4. #3 3. Februar 2009
    Wie willst du eine gute Diskussion führen, wenn du nur solche, ich sag mal "Todschlagargumente" lieferst?
    Kennst du auch nur eine Wirtschaftstheorie? Bei Adam Smith und Kumpanen bis zu den moderneren Ökonomen (Tipp: letzer Nobelpreis für Wirtschaft...). Du kannst sie nicht kenne, sonst würdest du nicht so "argumentieren". Du sprichst über ein Thema, ohen eine Basis zu haben.

    Sorry über die harte Kritik, aber du nennst nur irrelevante, kleine Teile des Gesammtsystems!

    Gruss Codas

    So jetzt zu deinem Text:

    Ohne das Interesse an neuem Kapital oder an der Ausrichtung der Produktion um neues Kapital zu erwirtschaften geht es heutzutage nicht. Die Wirtschaft MUSS ständig neue Sachen liefern um das System und sich selber am Leben zu erhalten. Neue Technologien/Verfahren brauchen hohes Kapital um forschen zu können und am Ende dem Kunden ein besseres Produkt anbieten zu können, was er meint kaufen zu müssen (klar ist, dass die Unternehmen noch bessere Produkte herstellen können, jedoch wäre dies unwirtschaftliche, die Waren schnell "kaputt" gehen müssen. z.B. bei Autos. Die Industrie wäre locker in der Lage Autos herzustellen, die man sich fürs ganze Leben käuft und man könnte sicher sein, dass mit einem sehr hohen Prozentsatz keine Reparationen oder Wartungen nötig wären.. aber die Werkstätten und Automobilkonzerne plan auf lange sicht)

    Versteh ich nicht. Es geht um Qualität nicht um Quantität!

    Gekauft werden muss immer! Ich wage mal einen kurzen Anriss. Wenn dir magisches Viereck nicht sagt und die darauf basierenden Wirtschaftskreisläufe, dann könnte es schwer zu verstehen sein.
    Der Geldfluss in einem (komplexen) System erhält sich selber am Leben. Das Verhältnis zw. Anbieter und Nachfrager muss im gesunden Verhältnis stehen. (ua. Angebots Nachfragetheorie) . Die Erfüllung aller vier Ecken des magischen Vierecks (vom magischen Sechseck mal ganz abgesehen) ist in keiner Wirtschaft erfüllbar. Es gibt immer Einschnitte auf einer Seite, aber das ist unvermeidbar.
    Wenn du sagen würdest, dass dir die politische Schwerpunkte momentan auf den falschen Ecken liegen, wärest du nachvollziehbar, aber dass das vorherschende Wirtschaftssystem faslch wäre ist isotopisch...

    Planwirtschaft???
     
  5. #4 3. Februar 2009
    Ich bin auch der Meinung, dass der Kapitalismus nicht die geeignetste Form ist eine Wirtschaft zu führen; Aber durch die historische Entwicklung, ausgehend von der Französischen Revolution und sogar schon teilweise vorher bis hin zum Fall der Berliner Mauer ist das Kapital, sprich ein hoher Prozentualanteil des Geldes im Umlauf, im Besitz Weniger.
    Nur diese Entwicklung hat sich der Mensch selber zuzuschreiben, denn das System funktioniert nur solange, wie wir es funktionieren lassen.
    Wie alle durch jüngste Ereignisse sehen konnten, birgt es hohe Risiken abnorme Summen an Geld in den Händen einzelner Personen zu wissen. Aber dieses Geld haben diese Personen ja zum Größten Teil 'legal' erwirtschaftet, das System schlau genutzt und ihren Nutzen daraus gezogen. Sollten wir gegen den Kapitalismus vorgehen, gehen wir doch gegen Konkurenzverhalten vor, oder nicht?
     
  6. #5 3. Februar 2009
    Natürlich. Und auch die Produktvielfalt und viele andere, für euch selbstverständliche Vorteile dieses Systems fallen dann flach...

    Das Problem der aktuellen, weiterhin (noch so starken) Wirtschaftskrise ist, dass die Banken ihr Geld bei sich festhalten. Sie verleihen ihr Geld nicht an andere Banken, da sie Angst haben es zu verlieren. Der Zusammenbruch bis jetze JEDER WK ist auf Angst zurückzuführen.. ob jetzt die Angst von Banken oder die Angst im Volk ist egal. Wenn jeder Bürger (30% würden schon ausreichen) ihr Geld von den Banken holen und sich unter ihr Kopfkissen stecken, dann bricht alles zusammen. Die Wirtschaft basiert auf Vertrauen!
     
  7. #6 3. Februar 2009
    Ich sehe keine funktioniernde und dem naturell des Menschen entsprechende Wirtschaftsform, außer dem Kapitalimus.

    Auch finde ich es bezeichnet, dass die Gegner dieser Wirtschaftsform sie mit dem negativen Begriff Kapitalismus brandmarken.
    Freier Markt könnte ja positive Assoziationen wecken.

    Der freie Markt steht für

    Konsumentensouveränität
    Wettberwerb
    Innovation
    Preise um den natürlichen Grenzwert
    usw.

    Und das alles unter dem Schleier der Ungewissheit

    Etwas besseres kann es meiner Meinung nach nicht geben.

    Jeder Mensch strebt nuneinmal nach Macht. In diesem System kann er es erreichen.
    Natürlich braucht man dafür einen starken Staat, der die Regeln a la Vertragsfreiheit, Privateigentum, fairer Wettbewerb durchsetzt.
    Die Ergebnisse sind aber dann als gerecht anzuerkennen, da für alle dieselben Regeln gelten.

    Und durch den Schleier der Ungewissheit auch jeder, aus Eigeninteresse, seine soziale Komponente gerne wahrnimmt.
     
  8. #7 3. Februar 2009
    Wie ich es schon wieder hasse, wenn Leute mit natürlicher Ordnung usw. ankommen. Sowas von unreflektiert, als wäre das System nicht vom Menschen gemacht, insofern auch wieder änderbar. Es gibt keine Natur des Menschen.
     
  9. #8 3. Februar 2009
    Jedes normale Bedürfnis hat allerdings sein Maß in sich. Niemand will 3 Fernseher in einem Zimmer, niemand will 50 Bier am Tag. Nur das Bedürfnis nach Geld wird nie befriedigt sein, daher der ewige imperativ Wachstum! Was ist an dem Argument falsch?

    Die Definition des Aufwandes ist genau der Knackpunkt.
    Der objektive Arbeitsaufwand kann nicht groß genug sein, die Kosten(=der Lohn) kann dafür aber nicht niedrig genug sein. Somit neigt der Kapitalismus stets dazu, die Arbeit systematisch unterzubewerten. Extrembeispiel dafür gibts in Afrika, wo die Arbeiter immernoch mit primitivsten Mitteln in bspw. Berkwerken arbeiten, weil die Lohnkosten so viel niedriger sind als die Kosten für Maschienen etc.

    Na dann los. :)

    Dito.
    Eine ausführliche Abhandlung dazu gibts hier: Staatsreligion Wettbewerb
    Wirklich sehr zu empfehlen.

    "Die Menschen sind von Natur aus zielorientiert, aber ob sie diese Ziele zusammen mit anderen anstreben (Kooperation) oder gegen sie (Wettbewerb), es sind beide Male erlernte Verhaltensformen. Keine der beiden Verhaltensweisen, lässt sich als genetisch grundlegender oder ursprünglicher bezeichnen."
     
  10. #9 3. Februar 2009
    wer kennt schon die ganzen Werke der Kritik am Kapitalismus. Solange man sie nicht kennt ist man utopischer Kommunist aber wie viele Personen hier im Forum kennen sich wirklich damit aus, haben es gelesen und verstanden? Es gibt überall einen Anfang und das RR Forum ist doch besser als die Straße.

    Außerdem ist mein Bedürfnis nach Nahrung auf Lebzeiten gedeckt wen ich weiß, das ich täglich raus aufs Feld gehen kann und mir meine Nahrung zu holen. Es kommt nicht darauf an wie viele Äpfel wir im Korp liegen haben, sondern wie viele Bäume wir im Garten haben die Früchte tragen können un deren anzahl ist darauf beschränkt, wie viel Arbeitskraft man dafür hergeben kann diese zu pflegen und zu pflücken.

    @Codas und das ist jetzt der sinn deines Lebens dich irgendwie immer mit anderen Menschen auf Konkurrenz zu sein? Du kannst mir nicht erzählen das gegeneinander arbeiten Produktiver sein soll als miteinander. Wieso werden nicht einfach alle guten Bildbearbeitungsprogramme verschenkt sondern für sehr viel Geld (siehe photoshop ca 1000€) verkauft es hätte doch viel viel mehr Menschen die Möglichkeit kostenlos zu Produzieren die Welt wäre viel farbenfroher und fröhlicher, hätte jeder Mensch diese Möglichkeit. Als kleines Kind wollte jeder junge ein Baumhaus bauen, als Erwachsener will jeder ein Haus bauen, als Opa jeder ein gutes Grab haben. Produktiv ist jeder Mensch von Grund auf, was er machen will oder was er für richtig hält, ist seine Sache. Das in dieser Welt Kapital dabei eine rolle spielt, macht Arbeiten zum Zwang und kein Mensch kann unter Zwang so gut Arbeiten wie freiwillig. Wollt ihr eine Saubere Wohnung so macht ihr sauber, aber gründlich. Sagt Chef, mach meine Firma sauber bekommst dafür 7,50€ die Stunde hat kein Mensch bock darauf. Willst du eine saubere Toilette, so musst du in die Kanalisation und :poop: abpumpen also ganz einfach nur nach den Bedürfnissen Produzieren. Bei Forschungen wird es egal, an was du Forscht es muss im nachhinein kein Kapital ergeben betrachte nur mal wie lange es gedauert hat bis man herausgefunden hat das die Erde in vier Jahren nicht mehr regenerierbar zerstört ist? Warum? Weil kein Mensch für so einen Forschungsbericht zahlt heute muss man irgendwelche Computerteile absichtlich in gedrosselter form verkaufen, damit man nach einem Jahr ein neues Produkt anbieten kann, dass ist doch kein Fortschritt! Faulheit gehört nicht zur Menschlichen Natur, faul wird der Mensch bei einem falschen Job oder bei zwängen wie sich rumkommandieren zu lassen oder gezwungen sein mit Menschen zusammen zu arbeiten, mit denen man nicht arbeiten will. Gehe mal in eine Fabrik, jeden tag schreien sich die Leute an keiner gönnt keinem was man mault rum weil man 3 Minuten länger arbeiten muss!!! Der Putzdienst macht die Arbeit nicht richtig, für mich vollkommen verständlich und nachvollziehbar aber anstat das sich alle Menschen die dort täglich verbringen sich zu sagen, wir machen gemeinsam sauber verlangen sie dafür Geld... Was ist eigentlich mit Menschen die nicht so hart arbeiten können aufgrund der körperlichen form oder der Psyche? Wieso müssen die die selbe harte arbeit machen und können nicht selbst entscheiden, für wie viel Leistung sie fähig sind. Alles gehört allen, so kann jeder eine Fabrik bauen und nicht nur die, die sowieso schon Millionen aufm Konto haben.
     
  11. #10 3. Februar 2009
    Das ist doch gerade das was ich kritisiere!

    Natürlich gehts um Quantität. Durch Werbung wird uns jeden Tag suggeriert wir bräuchten stets das neuste XX, dann sind wir ein viel besserer Mensch usw.
    Ständig gibt es neue Produkte, die sich von alten meist nur durch Aussehen und Vermarktung unterscheiden. Ständig gibt es neue Vorfälle, wo gesundheitsschädliche Substanzen verwendet wurden, nur weils billiger war bzw. eben mehr Profit brachte.

    Du kannst es nennen wie du willst.
    Jedenfalls eine Produktionsweise...
    ... die auf Selbstverwaltung & partizipativer Demokratie beruht - In der Wirtschaft haben wir heute im Grunde diktatorische Verhältnisse. (das schließt eine Zentralplanung ala Ostblock schonmal aus)
    ... die auf Kooperation beruht statt Konkurrenz, da effektiver und auch seelisch für den Menschen besser.
    ... die nicht auf die Vermehrung von abstraktem Reichtum wie Geld abzielt, sondern auf die effizienteste Befriedigung der Bedürfnisse verbunden mit ökologischer Nachhaltigkeit.
    Kurz: Der Mensch sollte endlich Zweck allen wirtschaftl. Geschehens werden anstatt als pures Mittel für die Wirtschaft.
     
  12. #11 3. Februar 2009
    WEnn du sagst, dass es keine Natur des Menschen gibt, muss es ja stimmen.

    Unreflektiert.
    Also bitte. Namen wie Hobbes oder Locke sagen die wohl nicht viel und ebensowenig ihre Schriften.


    Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren.
    Zeig mir woher hast du denn deine These, dass der Mensch keine Natur hat.


    Dies stimmt aber nur teilweise. Klar ist, dass der Markt für ein Produkt irgenwann gesättigt ist.
    Aber du vergisst die Innovation und auch dass Produkte kaputt gehen.
    Es gab Beta dann kam die VHS dann die CD und die DVD nun sind wir bei BlueRayDiscs angelant.
    Jedes Produkt kann verbessert werden und so wieder ein komplett neuer Markt erschlossen werden.

    Diese Innnovation und der Drang zur Verbesserung der Produkte, was alles dem Kunden zu Gute kommt, sehe ich nuneinmal im freien Markt als am Besten gegeben an.

    Was regst du dich auf. ODer vergisst du deine eigenen Worte

    Dies ist doch nicht die Schuld des Unternehmers sondern des Konsumenten. Du hast im Kapitalismus die Macht. Nicht der Unternehmer. Dies vergisst man ganz schnell.
    Wenn keiner die Produkte kaufen würde, würde sich der Unternehmer sehr schnell umstellen.



    ]
     
  13. #12 3. Februar 2009
    Dies ist aber eindeutig nicht der Grund für den Wachstumszwang.
    Neben dem unendlichen "Bedürfnis" nach Geld gibts allerdings noch weitere Gründe wie z.B. den Konkurrenzdruck.

    Im freien Markt wird die Produktivität gesteigert um mehr Gewinn zu machen. (was nicht immer der Fall ist, siehe Afrika Bsp.)
    Der Arbeiter hat von der Steigerung erstmal ziemlich wenig. Siehe Lohn & Produktivitätsentwicklung der letzten Jahre.
    http://img142.imageshack.us/img142/5106/04054wj1.gif
    In einer vernünftigen Wirtschaft würde man die Produktivität steigern um ganz einfach besser Leben zu können.

    Die "Konsumentendemokratie" hat einige Nachteile, weshalb sie auch nicht funktioniert:
    - Dem Konsument fehlen die Informationen.
    In der Werbung wird nicht objektiv informiert und Nachteile möglichst verschwiegen.
    Im Laden erfährt man z.B. nichtmal ob das Produkt durch Kinderarbeit o.ä. hergestellt wurde.
    - Theoretisch könnte man über jedes Produkt Recherchen anstellen, aber das ist extrem aufwendig und zeitintensiv.
    - Fehlendes Geld. Biologische oder Fair Trade Produkte sind nunmal teurer und vielen fehlt dazu einfach das Geld. Jedenfalls ist es eine weitere Hürde.
     
  14. #13 3. Februar 2009
    Das Thema hatten wir doch schon
    Hobbes und Lockes haben völlig unrealistische Schriften verfasst, sie haben einfach die Leute ihrer Umgebung beobachtet, davon alle Institutionen abgezogen und den naturzustand daraus kreiert. Sie haben dabei aber nunmal nicht beachtet, dass die damalige Gesellschaft schon Produkt historischer, also von Menschen gemachter Umstände war
     
  15. #14 3. Februar 2009
    Zur "natur" des menschen wie gesagt: Staatsreligion Wettbewerb
    Außerdem: Wieso stören sich soviele Menschen an einem System das doch angeblich ihrer Natur entspräche? Ein Löwe stört sich auch nicht am Leiden seiner Opfer, da es nunmal seine Natur ist.
     
  16. #15 4. Februar 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    SO endlich ein toller thread von Nobody, darauf habe ich gewartet dann führen die anderen Threads vllt. nicht immer auf Grundsatzdiskussionen raus. An dieser Stelle ein kleines Danke :)

    Den Konkurrenzdruck nennt man im Fachjargon auch freien Markt, der schottische Ökonom Adam Smith formulierte in seinem Werk "Der Wohlstand der Nationen" die These um die "unsichtbare Hand". Jeder "fördert einen Zweck", den zu erfüllen er in keiner Weise beabsichtigt hat“. Dieser Zweck sei das Gemeinwohl im Sinne von gesamtwirtschaftlicher Effizienz der Güterallokation. Kein einzelner Marktteilnehmer verfolgt die Absicht, dass insgesamt die effiziente Marktmenge gehandelt wird; jeder will nur seinen Güterbedarf decken. Und doch führe der Marktmechanismus durch seine unsichtbare Hand zur Bereitstellung dieser effizienten Menge. Das eigennützige Streben der wirtschaftenden Menschen oder Unternehmen trage im „System der natürlichen Freiheit“ zum Wohl der gesamten Gesellschaft bei.
    Er begründet den Eigennutz als einen wichtigen Motor für Wohlstand und gerechte Verteilung und meint in Theorie der ethischen Gefühle (1759), dass die Selbstregulation des Marktes durch Gleichgewichtspreise mehr Vertrauen verdient (die „Unsichtbare Hand“).

    Smith beschreibt im zweiten Buch von Der Wohlstand der Nationen, wie der Einsatz von Kapital zu einem „Ertrag oder Gewinn“ (engl. „revenue or profit“) führen könne. Die Ansammlung von Kapital hält er für notwendig, um durch dessen Einsatz technischen Neuerungen zu finanzieren. (klingt logisch, hier wäre der Sozialismus spätestens am Ende)


    Jedenfalls eine Produktionsweise...
    )

    Achja Kapitalismus = diktatorische Verhätnisse. Wieder einmal eine klasse These von dir die unbegründet im Raum stehen bleibt. Jedem Menschen ist doch inzwischen frei wo er arbeitetet und was er arbeitet, die Globalisierung hat nicht nur negative Auswirkungen, so kann man auch in andere Länder gehen und dort arbeiten, der Mensch ist also völlig frei, was im Sozialismus wohl nicht der Fall ist, ausser man fordert einen globalen Sozialismus, aber über so utopische Ideen (ihr würdet euch übrigens umgucken) brauchen wir denke ich nicht diskutieren. Marx hat zu seiner Zeit schon die Industrialisierung kritisiert und die Verhältnisse in denen die Arbeiter leben/arbeiten mussten, jedoch muss man sich doch die Frage stellen ob sich inzwischen nicht ein bisschen was verändert hat, aber laut einigen hier war ja Marx eine Art Wahrsager, er konnte natürlich das komplexe heutige Wirtschaftssystem vorrausahnen und durchschauen weshalb seine Theorien natürlich immernoch gültig sind (Vorsicht Ironie).


    Was ist an Konkurrenz bitte nicht sinnvoll, der Mensch strebt einfach nach nach geistiger und materieller Erweiterung da kannst du mir erzählen was du willst. Konkurrenz ist förderlich für die Wirtschaft, das beste Beispiel sind Monopole sie können den Preis diktieren und sind das beste Beispiel dafür, dass man Konkurrenz benötigt um einen funktionierenden Markt zu schaffen. Seelisch für den Menschen besser: ich denke jeder Mensch geht anders damit um, manche Menschen denken sich ich bin zufrieden mit dem was ich habe ich strebe nicht nach einer Beförderung andere wollen mehr und hängen sich halt nochmal im Unternehmen rein, es ist also jedem frei überlassen ob er zufrieden ist oder mehr will. Selbst Leute die keine Lust mehr zu arbeiten haben können durch Hartz 4 ihre Grundbedürfnisse decken (für mehr sollte es nicht gedacht sein, da eine Motivation zum Arbeiten da sein muss)

    ... die nicht auf die Vermehrung von abstraktem Reichtum wie Geld abzielt, sondern auf die effizienteste Befriedigung der Bedürfnisse verbunden mit ökologischer Nachhaltigkeit.
    Kurz: Der Mensch sollte endlich Zweck allen wirtschaftl. Geschehens werden anstatt als pures Mittel für die Wirtschaft.

    Der Mensch ist nicht Mittel sondern Schöpfer der Wirtschaft wird wohl auch öfters von dir verwechselt, jeder Mensch hat die Möglichkeit den Kapitalismus zu seinen Gunsten zu nutzen.

    04054wj1.gif
    {img-src: //img142.imageshack.us/img142/5106/04054wj1.gif}


    Zonk, dödö !!! Wo haste das denn wieder ausgegraben ist ja wieder völliger schwachsinn, solche Statistiken sind einfach unserös ich bitte um eine Quelle :), wir sollten schon bei der Wahrheit bleiben.

    edit: für alle die es interessiert, ich habe die Quelle gefunden http://jjahnke.net/ macht euch ein eigenes Bild von dieser seriösen Quelle :D

    Wenn du dich als Bürger wegen jedem Artikel sorgst, dann kannst du dich ja informieren, wie du schon richtig gesagt hast Ergo hast also deine Argumentation schon während des Schreibes selbst widerlegt, übrigens ist das ein Gerücht, Lebensmittel haben z.B. Pflichten schädliche Stoffe etc. anzuzeigen, also wurde in die Richtung auch schon viel erarbeitet, ausserdem gibt es viele Organisationen die auf die Herkunft hinweisen und ein Prüfsiegel, mit Hilfe dem der verbraucher sich im Laden ein Bild über den Artikel machen kann.


    Die Frage ist eher ob du bereit bist das zu zahlen, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, du bist also inkonsiquent in deiner Weltanschauung und eher ein Theoretiker, hätten wir das auch geklärt :) (wobei du ja dein Ding bei der Antifa durchzuziehen scheinst :D)

    Ich frage mich wieso sitzt du, wenn das ja alles :poop: ist, vor deinem PC und schreibst hier Posts. Internet ist wohl das beste Beispiel für Globalisierung und Überfluss (deiner Definition nach) den es gilt abzuschaffen. Sozialismus ist alles andere als technologisch fortschrittlich sei noch dazu gesagt.

    Danke! :)


    technologischer Fortschritt sorgt dafür, dass die Bedürfnisse und der Markt nie gesättigt sind, oder hast du etwa noch deinen Pc von vor 10 Jahren zu Hause stehen und kaufst dir auch keine neuen Kleider... Ausserdem enstehen durch Forschung und Fortschritt ständig neue Märkte.

    Eine sehr moderne und fortschrittle Weltanschauung (Korb schreibt man übrigens mit b wenn dich mal jemand fragen sollte). ihr habt gehört wenn ihr einfach nur euren Acker vor der Haustüre haben wollt, terrorbeat hilft euch bestimmt.

    .

    1. Wenn wir hier dein Wirtschaftssystem seit ein par Jahren hätten würde es dieses tolle Photobearbeitungsprogramm gar nicht geben.
    2. Niemand zwingt dich genau dieses Produkt zu kaufen es gibt eine Vielzahl von Produkten (auch Freeware) auf die du ausweichen kannst.
    3. Ihr beschwert euch die Arbeit sei nichts mehr Wert, wieso sollte man dann ein Programm, das teuer in der Entwicklung war unter Marktwert verkaufen?
    4. Dich zwingt niemand Profisoftware zu verwenden :), du bist ja auch zufrieden mit deinem Feld also bitte....

    Danke das zeigt, dass jeder Mensch nach mehr strebt ;), mal wieder ein Beweis dafür, dass es eben doch so ist. Mit diesen radikal linken Seiten braucht ihr übrigens nicht immer ankommen ich verweise doch auch nicht auf irgendwelche unserösen Quellen. Benutzt doch bitte das sbpb wenn ihr unbedingt mit Statistiken argumentieren wollt.

    Der Mensch hat von Natur aus einen Wissensdrang, ist es gerecht wenn ein Ingenieure etwas erfindet und dann keinen Gewinn aus seiner Erfindung schaffen kann - wohl eher nicht! Sozialismus ist eh alles andere als Gerecht vorrausgesetzt man möchte ihn durchsetzen, es beginnt mit der Enteignung von allem Privateigentum - wäre wohl die größte Schweinerei in der Menschheitsgeschichte - So entsteht also dieses urdemokratische System.


    Jedem ist frei gestellt seinen Arbeitsplatz zu wechseln, der Putzdienst macht seinen Job nicht richtig und das findest du in Ordnung weil es können ja auch alle zusammen sauber machen. Dumm nur, dass die Putzfrauen dafür bezahlt werden, ausserdem habe ich bisher immer nur erlebt, dass sie ihren Job richtig machen, es sind nur großteils Deutsche die sich zu fein dafür sind, deswegen müssen den Job die Ausländer, die sich nicht zu fein dafür sind, machen. Du bist in meinen Augen so der unzufriedene Deutsche der hauptsache gegen alles ist, wobei deine Argumentation nur widersprüchlich ist, wenn du Absätze benutzt kann man deine Texte auch besser lesen :).
    Jeder Mensch kann auch selbst entscheiden zu wieviel Leistung er sich Fähig fühlt. Jeder kann eine Fabrik bauen - Oh Gott wo kommen wir denn da hin, wenn eine unausgebildete Kraft einfach mal ne Fabrik auf gut Glück aufzieht - Staatsbrankrott, richtig, denn es wird schließlich alles über den Staat finanziert!

    Dich zwingt niemand diese Produkte zu kaufen, dann werden sie auch vom Markt verschwinden wenn sie niemand benötigt, schön, dass du nochmal die Vielfalt unseres Marktes ansprichst, das brauch ich dann schon nicht mehr machen :). Zu den gesundheitsschädlichen Substanzen habe ich ja bereits schon etwas geschrieben. Man kann auch auf moderne Lebensmittel verzichten und sich von den Kartoffeln vor dem Haus ernähren, das müssen einige Russen heute noch, weil der Kommunismus wohl nciht so demokratisch war wie man dachte...
     
  17. #16 4. Februar 2009
    Hmmmm.... Naturell des Menschen?? .. das sieht meines Erachtens aber anders aus. Lasst uns doch mal Keulen verteilen und dann sehen wir ob nach wie vor Vertreter der Wirtschaft die Nutzniesser sind :)
    Anfangs mag sich das vielleicht Platt anhören, aber denkt mal genau darüber nach !. Denn das Modell der Keulen Politik ist dem des Kapitalismus sehr ähnlich. Nur das mit anderen Waffen gekämpft wird. Die Keule sorgt dafür das der körperlich Stärkste Nutzniesser des Systems ist und das Kapital ( vielleicht auch die Bildung u.ä ) sorgt dafür das der Reichste Nutzniesser des Systems ist. Wie Ihr schon richtig gesagt habt, liegt Streben nach Macht im Naturell des Menschen. Aber das ist ein weitergegebenes Leitbild. Ich denke das der Mensch, solange er das Streben nach Macht zu seinem Lebensinhalt macht (^^), sich nicht wirklich weiterentwickelt. Und genau das ist der Fehler in Kapitalistischen Systemen. Wozu weiterentwickeln und bessere Dinge produzieren, wenn mit den bestehenden hübsch verdient werden kann. Wozu dafür sorgen ( und zwar mit allen Mitteln ) fossile Brennstoffe abzuschaffen, den Hunger in der Welt stoppen u.s.w, wenn man mit dem Leid der Welt Macht erhalten kann. Tut mir fast leid, aber ich kann und will mich nicht damit abfinden die menschliche Existenz auf das Erlangen von macht zu reduzieren und Systeme zu Unterstützen die Ähnlichkeit mit einem Hundert Meter Lauf haben. Immer unter dem Motto jeder kann gewinnen. ÖHHH... fällt hier keinem auf das nicht jeder gewinnen kann, sondern immer nur Einer ;( .... Was geschiet mit den Menschen die den Wettlauf verloren haben. Was ist mit Menschen die nicht intelligent genug sind um BWL oder Jura zu studieren?. Sollen diese dann Ihr Leben lang Pech gehabt haben im Wettlauf des Kapitalismus??.. Ständig am Existensminimum leben??.. Nöö...sry das ist mir zu Urwald mässig.
    Wenn ich die Wahl hätte zwischen kapital und Keule.. dann würde ich zu gunsten der geistig Armen die keule wählen. Nur damit diese Menschen auch al das Recht auf Sieg haben ;(
    Nach wie vor ist meine größte Kritik am Kapitalismus das er schwachen, geistig zurückgebliebenen und den Entwicklungsländern nicht gerecht wird. Nein, ich gehe noch ein wenig weiter: Der Kapitalismus wird den meisten Menschen dieser Erde nicht gerecht. Also in meinen Augen ein System, welches zu bekämpfen ist, ebenso wie der Faschismus, Imperialismus, Nationalsozialismus und ander gewaltätigen Diktaturen...
    Da können die Verteidiger des System mit noch so vielen wirtschaftlichen Erklärungen kommen und noch so viele Statistiken präsentieren, das wird mich nicht überzeugen. Denn das System das allen Menschen gleiches bietet gibts noch nicht und gab es noch nicht.

    F.
     
  18. #17 4. Februar 2009
    Stimmt technischer Fortschritt lässt sich ja nicht feststellen hier nehm ich mal wieder das Beispiel das am naheliegensten ist wenn du gerade so vor deinem Computer sitzt, dein Computer + Internetanschluss, natürlich alles totaler Schrott der aus der Industrie hervorgegangen ist.

    Wir arbeiten daran, gerade Deutschland gehört zu den Ländern die führend in Sachen Solartechnik etc. sind. Niemand konnte vor 100 jahren ahnen, dass die Auswirkungen auf die Umwelt so drastisch sind und von einem Tag auf den anderen lässt sich nunmal auch nicht von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umstellen. Übrigens haben fossile Brennstoffe nichts mit der Wirtschaftsform zu tun, die brauchst du immer wenn du irgendeine Art von Industrie betreiben willst wenn man das nicht will lebt man wie im Mittelalter ohne Strom etc.... ich denke Deutschlland ist gerade hier auf einem guten Weg!


    Das hat andere Gründe als den Kapitalismus. Kononialisierung, politische Unruhen in den Ländern... ihr macht für alles Übel auf der Welt den Kapitalismus verantwortlicht ich habe das schon einmal genauer in einem anderen Thread erläutert 8war glaube ich sogar auf deinen Post hin)


    Stimmt beim 100 Meter- Lauf gewinnt nur einer, beim Kapitalismus profitieren allerdings fast alle davon, sei es durch technische Innovation, oder eine verbesserung der Infrastuktur/Lebensumstände etc, ihr müsst euch einfach mal überlegen was passiert wäre wenn wir in Deutschland (besonders im osten) eine sozialistische Regierung gehabt hätten. Das was ihr hier in Deutschland betreibt ist Meckern auf ganz hohen Niveau ich meine, einfacher kann es der Staat euch nicht machen, gerade in Deutschland ist dsa Sozialsystem wohl mehr als ausgebaut. Ihr lest immer nur das negative heraus, für das positive habt ihr wohl keine Augen.

    BWL kann man fast überall ohne NC studieren, aber erstmal dazu, es gibt auch noch andere Studiengänge als BWL und Jura, ich denke da wird jeder fündig, Leute mit Realschulabschluss können auch eine Ausbildung machen, wer sich da reinhängt seinen Meister macht kann später genau so viel oder mehr verdienen als mit Abitur. Hauptschüler können wenn sie sich anstrengen genau so noch 1 Jahr auf die Schule gehen und dort ihren Abschluss machen und dann erst eine Ausbildung machen.

    Du erzähöst mir jetzt jeder, der nicht ide Möglichkeit zum Studium hat lebt später am Existenzminimum, ich finde das kann man nicht pauschalisieren und ist auch wieder sehr verschärft dargestellt, ich denke in Deutschland lebt nur ein sehr sehr sehr geringer Teil unter dem Existenzminimum, denn unser Sozialsystem ist sehr gut ausgebaut. Niemand sagt, dass sich Arbeitslose ein Leben in Sauss und Braus leisten sollten, eine gewisse Motivation muss doch sicher gestellt sein. Da steht DEutschland denke ich sehr gut da...

    Hört sich nett an aber hinter der Aussage steht ja eigentlich nur Populismus, wird Schwachen, geistig zurückgebliebenen, Entwicklungsländern nicht gerehct hört sich toll an. Konkrete Beispiele ausser Entwicklungsländer (der Kapitalismus trägt nur den geringsten Teil der Schuld, haben wir schon besprochen) wären toll :).

    Hauptsache dagegen und keine ALternative haben ist immer gut :)
     
  19. #18 4. Februar 2009
    hmmm... Natürlich habe ich keine Komplettlösung parat. Das wäre für eine person auch ein wenig viel. Derjenige der behauptet die Weissheit mit löffeln gefreesen zu haben ist größenwahnsinnig. Was ist den mit Dir? Deine argumente basieren ausschliesslich auf dem vermeintlichen Wissen anderer. Ideen die wirklich von dir kommen, vermisse ich nach wie vor hier. All das was Du hier postest kommt aus anderen Köpfen. Das meiste davon ist, wie auch Kommunistische Phrasen, an den Haaren herbei gezogen.

    Siehe :
    Klar... dann wird jeder Handwerksmeister...oder andersweitiger Akademiker und alle sind glücklich und haben einen Job.. LOL..
    Meine Tochter zum beispiel besucht die Hauptschule. ich helfe Ihr und anderen Kindern oft bei den Hausaufgaben und vielen von Ihnen fällt es sehr schwer. Wäre gut wenn die Kinder dann etwas Handwerkliches lernen könnten. Dumm und der fehler an deiner argumentation ist nur: Es gibt nicht genügend Stellen für solche Jugendlichen. Ganz zu schweigen von denen die gar kein Abschluss schaffen. UPS.. Ich vergaß..die haben halt Pech.
    Mann mit was für einer rosaroten Brille rennst Du denn durch die Gegend. Hab auch keine Lust hier ständig Einzelbeispiele zu posten, denn die bestätigen schliesslich nur die Ausnahme.

    Ausserdem
    Wer ist den Niemand?? Du etwa??. Wieviele Arbeitslose tragen denn wirklich Schuld an Ihrer Situation. Meist sind es doch Menschen die Ihre Arbeit durch das kapitalistische System verloren haben. Der erbarmungslose Druck der Wirtschaft. zwingt doch Firmen geradezu Menschen zu entlassen. Ich unterstelle den Firmen da noch nicht einmal Boßhaftigkeit. Jedoch dem Monster des Kapitalismuses unterstelle ich dies. Menschen die längst nichts mehr leisten, die sich nur auf Ihr eingesetztes Kapital verlassen und durch den Druck, des auszuüben sie in der Lage sind, Firmen zur Gewinnmaximierung zwingen. Durch den Weg des geringsten Widerstandes- Der Entlassung.

    Aber Du bist mindest so uneinsichtig wie ein Rechter, also wozu noch weiter auf deinen KAPITALPOPULISMUS eingehen?? Dennoch stelle ich Dir nochmal die Frage: Wie beteiligst Du dich am tagespolitischen Geschehen hier in diesem Land?.. Oder liest Du wirklich nur Zeitung und disuktierst über Sachen die dich nicht wirklich interessieren, weil Du ja einen Job hast und es dir nicht schlecht geht??... Nach dem Motto: Ich hab meinen ***** im trockenen... Der Rest ist das Problem der anderen??

    F.
     
  20. #19 4. Februar 2009
    Never change a running system, ich brauch auch nichts an der herrschenden Wirtschaftsordnung kritisieren, da ich zufrieden bin so wie sie ist. Das was ihr von euch gebt stammt aus den Köpfen anderer (Marx & co, Nobody bekommt bei der Antifa noch bisschen was erzählt). Ich bilde mir selbst meine Meinung bin im Internet öfters aktiv und informiere mich dort über die neusten polit. & wirt. Ereignisse. Zwischen sich keine iegene Meinung bilden und anderen Leuten zustimmen oder eben nicht gibt es einen Unterschied ;).

    Wenn dir nicht mehr einfällt wie an den Haaren herbei gezogen tut es mir Leid, wenn das alles ist was du entgegen zu setzen hast :D.

    Ich habe nie behauptet es wird jeder Meister oder Akademiker, jeder hat die Chance das beste aus seinem Job zu machen, Leute die Handwerklich begabt sind im handwerklichen Bereich und Abiturienten an der Universität und danach stehen ihn alle Türen offen.
    Es gibt nicht genügend Stellen für Jugendliche: Es ist immer die Frage wie flexibel man ist, Fakt ist, dass es noch mehr als genug AUsbildungsplätze gibt. Du verwechselt übrigens schon wieder Schulsystem und Wirtschaftsordnung, ihr reflektiert immer alles negative auf den Kapitalismus.

    Du willst es nicht verstehen oder, ich sagte nicht, dass die ARbeitslosen zu Recht arbeitslos sind, ich habe nur gemeint, sie werden in deutschland durch das Sozialsystem mehr als gut abgefedert, niemand spricht hier von Langzeitsarbeitslosen.
    Arbeit durch Kapitalistische System verloren, Leistungsdruck - möööööp : dummes Vorurteil !
    Ihr seid genau so uneinsichtig, aber wartet mal was passieren würde wenn die Linke (tut sie zum GLück nicht) irgendwann mal regieren würde die kämen an mit einem Mindestlohn, das könnte sich kein Unternehmen mehr leisten, die Folge wären Arbeitslose en masse !
    So ist es, du hast es erfasst 90 % der Wähler sind Asozial und du gehörst du den auserwählten par Prozent, die noch ein wenig Anstand haben, in dem Sinne, DANKE!DANKE! :D

    Die DIskussion ist auf dem untersten Niveau, auf Volkswirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Basis kann man hier ja nicht diskutieren, lauter billige Parolen von irgendwelchen Leuten bei denen im Leben irgendetwas schief gelaufen ist. Echt schade! Das hätte glaub ich Nobody nicht gewollt, der hat wenigstens ein wirtschaftl. Grundverständnis und kennt sich auf beiden Seiten etwas aus und beschränkt sich leider nur auf die falsche, aber das kann man noch tolerieren!
     
  21. #20 4. Februar 2009
    Ok... mit der Diskussion hast Du wahrscheinlich recht. Also sry. Nobody für ein kurzes OT.

    Bei mir ist im Leben mal so gar nichts schiefgelaufen. Gute Ausbildung, Frau, 2 Kinder, Haus. 2 Autos, gut laufender Kleinbetrieb, 2 Rassehunde, PC´s..usw. Hmmm und aufgrund meines gut laufendem IT Betriebes, spreche ich mir selbst mal Betriebswirtschaftliches Verständnis zu.
    Und zu deiner Mißgunst muss ich noch gestehen das ich in" der Linken" aktiv tätig bin. Und die Mißstände die ich aufzähle sind keine billigen Parolen. DAS SIND MEINE KRITIKEN AM KAPITALISMUS. Und für mangelnde Menschlichkeit in einem System gibt es nuneinmal keine so hübschen Statistiken, wie für Kapitalmärkte.
    Und das unterste Niveau hast Du doch wohl betreten indem Du jedem Poster hier unterstellst nicht lesen zu können, oder alles falsch zu verstehen. Mangelndes Wissen habe zumindest ich dir noch nicht abgesprochen..

    SRY wg. OT

    F.
     
  22. #21 4. Februar 2009
    SChön, dass du dich so rege beteiligst, dankeschön an dieser Stelle :cool: für deinen wirtschaftlichen Beitrag, ich freue mich immer wieder über deine knappen Antworten die mit geistigen Ergüssen gespickt sind!

    Du musst jetzt nicht dein Privatleben und Besitz auflisten, aber schonmal respekt vor dem was du erreicht hast. Ich denke du musst doch auch sagen, dass dein IT Unternehmen auch gut läuft wegen der guten Wirtschaftspolitik in Deutschland, wenn alles so schlecht wäre, dann würde schliesslich dein Geschäft nicht so gut laufen.

    Kannst gerne bei der Linken aktiv sein, da habe ich nichts dagegen, aber für mich hat die Partei ihre Seriösität dadurch verloren, dass dort kommunistische Vertreter, alte SEDler und co. drinsitzen und sie zum großen Teil eine "politik für das einfache Volk" betreiben, das ist jetzt nicht auf Arbeiter oder so bezogen, aber mal ehrlich die Linke kommt immer mit Totschlagargumenten oder wirbt mit Slogans wie "mehr Rechte für den Arbeitnehmer, weniger Arbeitslosigkeit und mehr Lohn für den einfachen Arbeiter" finanzierbar ist ein Mindestlohn von 1400 Euro garantiert nicht auch wenn man allen "Bonzen " (ich passe meinen SPrachgebrauch mal an) die Kohle wegnehmen will.


    Wieso mangelnde Menschlichkeit es ist doch jedem Unternehmen selbst überlassen was für eine Unternehmenspolitik man betreibt. Die meisten Unternehmen wollen auch jetzt in konjunkturschwachen Zeiten ihre Arbeitnehmer behalten, in kleinen Unternehmen herrscht eine gewisser sozialer Umgang untereinander, man kennt sich...große Unternehmen wollen keine Negativschlagzeilen. Ihr stellt das immer so dar, als macht uns der Kapitalismus alle zu Asozialen.



    Weil es mich nervt wenn ihr nicht genau lest was man schreibt, ihr postet zum Teil irgendwas hauptsache ihr habt kontra gegeben Kontext ist gleich Null. Da wir das geklärt haben können wir jetzt eine anspruchsvolle Diskussion führen, in der sich auch Nobody einbringen kann, und nicht nur durch tolle Kommentare glänzen kann.
     
  23. #22 4. Februar 2009
    Grundlegende Kapitalismuskritik... setzt doch vor allen Dingen grundlegende Kenntnisse der
    Marktwirtschaft voraus. Ich seh das wie Codas.

    Du kommst meines Erachtens nicht drum rum, allermindestens die Grundzüge der
    Wirtschaftswissenschaften zu kennen und zu verstehen.

    Sonst führt das zu Antworten, wie bei der Frage nach der Ursache für Wirtschaftswachstum hier zu
    Beginn. (danach hab ich hier auch nicht mehr weiter gelesen)

    Zum Wachstum gibt es verschiedene Theorien und Modelle in der Makroökonomik.
    Die könntest du studieren und anschließend kritisieren und gegebenenfalls verbessern.
    (dann winkt dir sogar der Nobelpreis^^)

    Die wissenschaftlichen Modelle aber einfach außer Acht zu lassen und stattdessen eigene
    Behauptungen aufzustellen - das ist keine ernstzunehmenden Kritik.


    Wenn dich das Thema so brennend interessiert und Mathe nicht dein absolutens Hassfach ist,
    würde ich an deiner Stelle VWL studieren.
     
  24. #23 5. Februar 2009
    @Lynx zur "unsichtbaren hand" sage ich, wie ich glaube Marx auch (jeder interpretiert nunmal Marx anders, so soll es auch sein!) das dies zur Entfremdung der Arbeit führt:

    "Worin besteht nun die Entäußerung der Arbeit? Erstens, daß die Arbeit dem Arbeiter äußerlich ist, d. h. nicht zu seinem Wesen gehört, daß er sich daher in seiner Arbeit nicht bejaht, sondern verneint, nicht wohl, sondern unglücklich fühlt, keine freie physische und geistige Energie entwickelt, sondern seine Physis abkasteit und seinen Geist ruiniert. Der Arbeiter fühlt sich daher erst außer der Arbeit bei sich und in der Arbeit außer sich. Zu Hause ist er, wenn er nicht arbeitet, und wenn er arbeitet, ist er nicht zu Haus. Seine Arbeit ist daher nicht freiwillig, sondern gezwungen, Zwangsarbeit. Sie ist daher nicht die Befriedigung eines Bedürfnisses, sondern sie ist nur ein Mittel, um Bedürfnisse außer ihr zu befriedigen.", Marx


    selbst wen es so wäre und jeder die freie Wahl hätte, so ist der grossteil der Bevölkerung heute wie damals dazu gezwungen sich selbst zu verkaufen da sie nicht über die Produktionsmitteln verfügen (Boden, Fabriken, Maschinen etc.) und das ist doch der eigentliche Kritik Punkt.


    man man man erkennst du selber den Wiederspruch oder muss ich es dir erklären? Junge, das hast du inerhalb eines absatzes geschrieben!


    Selbst wen du es jetzt an dem Realsozialismus fest machst oder "experimenteller Sozialismus" wie es letzter zeit oft im Forum heißt musst du zugeben das die Sowjetunion zu ihrer Zeit die USA und alle anderen Kapitalistischen Staaten in Sachen Forschung, Entwickelung & Technik eingeholt hat und platz nummero eins belegte, das ist jetzt net irgendwie stumpfes Gelaber oder so, das ist Wahr. Erst mit Gorbatschow und seine Reform gingen die großen Forscher ins Ausland aber bis dahin war schon längst der schnellste Flieger zur ihrer zeit in den lüften gewesen und der erste Mensch im Weltall :) Die Sowjetunion hatten 50mal stärkere Atombomben wie die USA, nicht das ich das jetzt gut finde aber will nur mal den technischen Fortschritt dieses Landes wiederspiegeln, der ausbau dieser Technik landesweit ist wieder was anderes, ist heute aber ja auch so...


    oh junge, das ist bildlich gesprochen stell dich nicht so an...

    1. ja bla bla bla massenmord ist schön...

    2. lol okay anderes beispiel: warum werden nicht Maschinen verschenkt jeh mehr im umlauf sind jeh mehr kann der einzelne Produzieren. Und das gibt es keine freeware alternativen ;)

    3. ich sage man sollte grundlegend alles für jeden zu Verfügung stellen so fällt Produktionskosten also komplett weg! Natürlich muss man dann auch das Produzierte für jeden zu Verfügung stellen.

    Ihr könnt immer nur mit eurer Natur des Menschen argumentieren das ist so lächerlich wen sich diese Natur nicht weiterentwickeln kann, wen es sie überhaupt so gibt, dann wären wir jetzt noch in der Steinzeit. Der Mensch von damals bis heute und jeder anderen Epoche war anders, sie haben anders gedacht und anders gehandelt sie waren eben immer ein Produkt ihrer Gesellschaft. Ich, als Sozialist finde das Privateigentum Diebstahl ist und nicht umgekehrt. Man nimmt einem Menschen die Möglichkeiten zu Produzieren, selbst zu endscheiden und zu leben das ist Grausam, Menschen verachtend und Babarisch. Außerdem ist es undemokratisch das sowenige Menschen über so viele Waren zu entscheiden haben nicht aufgrund ihrer Künste sondern ihres Kapitals.

    Nein es ist nicht mal eben jedem erlaubt seinen Arbeitsplatz zu wechseln es hat auch in Deutschland Konsequenzen und muss mit sehr viel bedacht geschehen, aber das ist ja auch egal wie oben erwähnt geht es nicht darum, möglichst einen guten Job zu erlange, sondern sich nicht mehr verkaufen zu müssen.

    Natürlich sollen unausgebildete Leute keine Fabriken bauen, das ist doch selbstverständlich das man erstmal fachwissen u. Praktisches braucht um eine Fabrik zu bauen das gehört so dazu, wie die Steine für die Wände. Doch in der heutigen Welt kann kein Menschen mehr Fabriken bauen (lassen) weil dies den Kapitalbesitzern vorbehalten ist, die ja sowieso schon viel haben.
     
  25. #24 5. Februar 2009
    Der Schlüssel wurde schon mehrfach genannt: Planwirtschaft.

    Das Grundsystem von Planwirtschaft ist genial. Es wird nur das produziert was benötigt wird. Das man in der heutigen Zeitepoche sicherlich ein gewissens Spektrum an Vielfalt bieten muss ist denk ich mit dem System vereinbar. Anstatt beispielsweise ausschließlich 100000 Flaschen Ketchup der Marke A zu produzieren können auch jeweils ca. 33.000 Flaschen der Marke A, B und C produziert werden. Geht man diesen Weg hat man die gewünschte Auswahl, aber verhindert Überproduktion und beugt somit Verschwendung von Material vor. Das Geld was dort eingespart werden würde könnte man sinnvoll nutzten. Wofür ist denk ich für jeden leicht ersichtlich. Kindergärten, Schulen und soziale Absicherung. Sicherlich kann ich verstehen das viele skeptisch sind, allein aufgrund dessen das es mehrere Versuche gab mit Planwirtschaft die meistens, mehr oder weniger, nicht optimal verliefen. Jedoch denke ich wenn man sich ernsthaft Gedanken macht und die Menschen bereit wären ihre Profitgier abzulegen ( → Parallelen zum Kommunismus / Sozialismus) würde es sicherlich funktionieren.
     
  26. #25 5. Februar 2009
    Da widerspreche ich nicht.
    Aber es geht halt um die reele Umsetzung. Und da bekommst du Probleme.


    Des Weiteren ist auch das Grundsystem des Kapitalismus genial.
    Jeder Mensch kann sich in einem fairen Wettbwerb FREI entfalten und so das Beste für sich und dadurch auch für die Gesellschaft leisten.


    Und da liegt das Problem. Wie willst du dies feststellen. Es geht einfach nicht bzw. der Aufwand und die Kosten wären zu groß. Die Bedürfnisse eines Menschen sind nicht planbar.

    Außerdem wie sollen die Leute wissen was sie nötig haben, wenn ihnen der Markt keine Auswahl lässt.
    Vor 20 Jahren gab es kein BEdürfniss nach einem Handy oder PC. Daher hätten wir auch heute noch keine HAndys und PCs in der Planwirtschaft, weil das System auch ohne Innovation auskommt.

    Die Planwirtschaft brachte den Trabbi heraus auf den man 10 Jahre warten musste.
    Der freie Markt brachte VW AUDI....

    Vielfalt und Planwirtschaft schließen sich nuneinmal aus.
    So wie du es denkst funktioniert es einfach nicht.
    Bleiben wir bei deinem Beispiel.

    Nur eine Firma A wäre reine Planwirtschaft.
    ABer was passiert, wenn plötzlich 1500000 Flaschen nachgefragt werden. Warum auch immer? Gibt es dann wie beim Trabbi Wartelisten. Oder wenn weniger nachgefragt werden, muss man wieder Ware wegschmeißen.

    Nun machst du aus 1 Firma 3 Firmen und verteilst auch die Ware.

    Du willst keinen freien Markt, ergo müssen die Preise gleich sein.
    Unteschiedliche Mischungen verursachen aber auch andere kosten. Wie willst du dies lösen?
    Subventionen wären die einzige Lösung.
    Was machst du, wenn die Firmen unterschiedlich nachgefragt werden? Dies ist sehr wahrscheinlich.
    Firma A also eine Nachfrage von 5 hat B 3 und C von 2.
    Somit müssten die Menschen, die das Produkt von Firma A wollen auf etwas verzichten und gleichzeitig durch ihre Geld noch Firma C am leben erhalten.
    Eine 2 malige UNgerechtigkeit. Und dies soll dann gerecht sein?
    Ich denke nicht.

    Und von einer gewünschten Auswahl zu reden halte ich für lächerlich. Es ist eine AUfgezwungene um den Schein von Freiheit zu wahren, den es aber nicht mehr gibt.
    Mehr ist es nicht.

    NUr der freie Markt verhindert Überproduktion, denn unwirtschaftliche Unternehmen verschwinden und ein UNternehmer wird immer daran interessiert sein nicht zu viel zu produzieren, denn dies verringert seinen Gewinn.
    Planwirtschaft führt zu Unter oder Überversorgung. NUr ist es da nciht so schlimm, da ja der Staat für die Verluste aufkommt. Wie das Unternehmen wirtschaftet ist Nebensache. Hauptsache die Leute haben Arbeit.

    Und wie kommst du darauf, dass mehr Geld für den Staat übrig bleibt.
    Deine Logik dahinter verstehe ich nicht.

    Der Staat streicht doch nicht das Geld ein, was durch Ressourcenerparniss übrig bleibt.
    Bleiben wir beim Ketchup
    Wenn für 10 Flaschen 100 Tomaten gebraucht werden.
    Nun für 5 Flaschen geplant wird und daher auch nur 50 Tomaten gebraucht werden, bekommt der Staat nicht das Geld für die 50 übrig gebliebenen Tomaten.
    Sie werden ja nicht benötigt und damit auch nicht produziert.

    Megr Geld ist daher nicht vorhanden. Es wird mit Sicherheit weniger sein.
    Der Staat lebt ja von Steuern.
    Wie du nun darauf kommst, dass diese Einnahmen steigen werden kann ich nicht nachvollziehen.
     

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