Habt ihr schon mal investiert? Wie kann man investieren?

Dieses Thema im Forum "Finanzen & Versicherung" wurde erstellt von moridin, 9. September 2018 .

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  1. #1 9. September 2018
    Hallo!

    Ich interessiere mich gerade dafür, wie man als Anfänger Investor werden kann. Habt ihr schon mal investiert – Anleihen, Aktien, Fonds? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Könnt ihr etwa Literatur empfehlen oder habt ihr welche Tipps? Und wie findet ihr so generell die Idee – ist das eine gute Entscheidung eurer Meinung nach oder sollte man lieber mehr sparen?

    Die Zinsen sind sehr niedrig, was Alternativen wie ein Bausparvertrag oder ein Sparkonto uninteressant macht. Ich würde natürlich nicht alle Rücklagen investieren, aber glaube, dass es sinnvoller ist, wenn ich was passendes finden kann und investieren kann. Vielleicht etwas mit relativ kurzer Laufzeit und überschaubarem Risiko, bzw. Rendite.
     

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  3. #2 12. September 2018
    Vom Fach bin ich jetzt nicht, aber ein paar Erfahrungen habe ich auf dem Gebiet schon. Wenn man Ersparnisse hat, muss man sich ja fast schon mit solchen Möglichkeiten, um Geld anzulegen, beschäftigen. Sparbücher, Bausparverträge etc bringen ja so gut wie keine Zinsen mehr. Ob es besser ist sein Geld auszugeben oder zu sparen, kann ich nicht beantworten. Das ist individuell verschieden, mir selbst sind Ersparnisse aber schon wichtig und die möchte ich dann auch gewinnbringend, aber doch mit möglichst geringem Risiko anlegen.

    Ich habe da ein bisschen diversifziert, also nicht alles auf ein Pferd gesetzt. Angefangen habe ich mit Edelmetallen, dann habe ich mich an vielversprechende Direktinvestitionsprogramme wie das der Lichtmiete Invest herangetraut. Und aktuell beschäftige ich mich mit ETF Fonds und Kryptowährungen, wobei ich da erst dabei bin mich einzulesen.

    Buchtipp habe ich keinen für dich, aber man findet im Netzt wirklich eine ganze Menge. Fang einfach an dich zB in einem Verkaufsprospekt einzulesen, notiere dir deine offenen Fragen, google ein bisschen und irgendwann bekommt man ein Gespür dafür.
     
  4. #3 14. September 2018
    Und wie kannst du die Erfahrungen bewerten, die du bis jetzt gesammelt hast? Waren das Investitionsarten, die sich gut für Anfänger eignen oder nicht? Wenn ich richtig verstanden habe, handelt es sich um Investitionen in Sachwerte oder Güter. Wie hast du die Branchen ausgewählt? Ich muss zugeben, ich wusste, dass der LED-Markt expandiert, hatte aber keine Ahnung, dass man LED-Leuchte vermietet, bzw. mietet. Worauf basiert so ein Modell? Wie zahlt sich dann das aus für alle Beteiligten?
     
  5. #4 22. September 2018
    Bislang hatte ich das Glück nur gute Erfahrungen machen zu dürfen. Von Leuten, die schon länger als Investor tätig sind und auch risikofreudiger sind als ich, habe ich aber auch gehört, dass es natürlich nicht immer nur aufwärts geht, sondern teilweise auch man abwärts. Da sollte man aber nicht gleich panisch werden, sondern die langfristigen Entwicklungen im Auge haben. Das betrifft aber eher Aktien und so. Da habe ich mich selbst noch nicht herangetraut. Wie gesagt, bei mir sind es bis jetzt Direktinvestitionen und Edelmetalle. Grundsätzlich halte ich diese Bereiche für anfängergeeignet.

    Was die Branchen angeht, bin ich eigentlich sehr aufgeschlossen. Wobei ich einen Fokus auf nachhaltiges Investieren gelegt habe. Dass der LED-Markt expandiert ist zB kein Wunder, da die Leuchtmittel doch sehr energieeffizient sind. Gerade in Zeiten mit steigenden Strompreisen, macht das ja schon was aus. Das merkt man schon in Privathaushalten, aber natürlich besonders bei Firmen mit großen Produktionshallen und Lagerhallen, deshalb wollen ja auch so viele auf moderne LED Leuchtmittel umrüsten. Nachdem ich mir die Entwicklungen der letzten Jahre angeschaut habe, denke ich, dass der Trend weiterhin anhalten wird.

    Auszahlen tut sich das dadurch, dass die Unternehmen, die Umrüsten wollen, keinen Kredit für den Kauf einer neuen Beleuchtungsanlage aufnehmen müssen. Wenn die Unternehmen Mieten statt Kaufen, sinken die monatlichen Ausgaben quasi ab der Umrüstung. Weil die Miete und die gesunkenen Stromkosten in der Regel niedriger sind, als die bisherigen Stromkosten. Als Direktinvestor kauft man quasi Leuchtmittel, die für die Umrüstung verwendet werden und erhält dann eine Rendite.
     
  6. #5 25. September 2018
    Ich verstehe. Ich habe inzwischen auch sehr viel Information in Prospekten und auf den Webseiten gefunden. Es ist alles sehr ausführlich erklärt, was es für Anfänger wie ich leichter macht, in die Materie einzusteigen. Energieffizienz und konkreter LED gewinnen an Bedeutung in den letzten Jahren und es lohnt sich solche Angebote wie dieses mit den LED Leuchten anzuschauen. Was ich noch von Vorteil finde ist dass man relativ viel Flexibilität bei den Anlagesummen hat. Also die Mindestanlagen sind sehr flexibel. Ich persönlich würde als Anfänger so was bevorzugen. Und als Privatperson kann man oder will man das eingesetzte Kapital nicht zu lang binden. Diese Flexibilität ist auch glaube ich sehr wichtig.
    Das ist mein erster Eindruck. Ich habe verschiedene Angebote gefunden und probiere jetzt mal zu vergleichen, bzw. lese gerade, wie man Angebote bewertet und was dabei alles wichtig ist. Vielleicht kann ich dann besser in Zukunft schätzen, wie man z.B. risikoarme Direktinvestitionen erkennt und wie man bei der Diversifikation das Kapital so aufteilen kann, dass man überschaubare Renditen erwarten kann.
     
  7. #6 2. Oktober 2018
    Sehr gut, dass du da fündig geworden bist! Soweit ich das im Kopf habe, sind die Unterlagen teils sehr ausführlich, so dass wirklich keine Fragen offen bleiben. Kann aber sein, dass du den Verkaufsprospekt auch zweimal durchlesen musst, zumindest ist es mir so ergangen. Aber das gute ist ja, dass man wirklich Zeit hat sich damit auseinanderzusetzen, um eine Entscheidung treffen zu können hinter der man dann auch steht.

    Dass man eine Flexibilität bei den Mindestanlagen hat, finde ich auch gut. Genauso wie die nicht zu lange Laufzeit. Mir war es auch wichtig, dass mein Kapital jetzt nicht gleich für Jahrzehnte gebunden ist. Es ist in meinem Fall recht wahrscheinlich, dass ich in einigen Jahren auf meine Ersparnisse zugreifen möchte. Kommt natürlich immer auch drauf an, welche Ziele man hat, wenn man sich entscheidet selbst Investor zu werden. Diversifikation halte ich auf jeden Fall auch für empfehlenswert, in welche Richtungen überlegst du da so?
     
  8. #7 4. Oktober 2018
    Die Unterlagen sind sehr ausführlich und außerdem gibt es einen Chat auf der HP von Lichtmiete Invest, wo man zusätzlich nachfragen kann, was auch gut ist, weil ich mehrmals lesen muss, bevor ich verstehe :D Unter FAQ kann man übrigens auch viel Infor mation finden.
    Was Diversifikation angeht - ich lese derzeit auch über ETFs, weil ich dachte, dass sie für Anfänger auch geeignet wären. Allerdings muss ich es mir auch noch überlegen, weil die Kontrolle beim Fondsmanager bleibt und ich weiß nicht, ob das für mich wäre.
     
  9. #8 4. Oktober 2018
    Fake Werbebeitrag - bitte löschen.

    Es handelt sich um kein ratsames Investment

    Riskantes Direktinvestment - LED-Industrieleuchten für Anleger - Special - Stiftung Warentest

    https://www.diebewertung.de/totalverlustrisiko-fuer-anleger-auch-bei-einem-direktinvestment/

    Hochrisiko-Investment mit für das Risiko total beschissener Rendite.
     
  10. #9 4. Oktober 2018
    Ich wäre da momentan vorsichtig... bei der nächsten Zinserhöhung der FED Anfang Dezember könnte eine Korrektur eingeleitet werden, dazu kommt das traditionell vor Weihnachten eine Gewinnmitnahme stattfindet.

    Zugegebenermaßen bin ich aber auch nicht ein Freund vom frühzeitigem verkaufen, letztendlich zahlt man ja auch für jeden Handel Gebühren an die Banken und Börsen.

    Vor allem Titel die minus gemacht haben, da trennt man sich meist zu spät oder gar nicht in der Hoffnung das sie noch mal werden.

    Vorgenommen habe ich mir, vor dem 1.12 einen Teil zu Verkaufen, zumindest eine Gewinnmitnahme. (was bei deutschen Aktien momentan leider eher spärlich ist nach den Wochenlangen Verlusten im Industriesektor)

    Alternativ überlege ich mir Put-Optionsscheine als Versicherung zu besorgen, könnte günstiger sein als zu Verkaufen, andererseits wenn dann durch einen Crash der Emittent pleite ist, wäre die Option auch wertlos.


     
  11. #10 4. Oktober 2018
    schaut wirklich verdächtig aus. Erinnert mich an German Holzpellets, überall Werbung... 8% Rendite und 2 Monate später waren sie Insolvent.
     
  12. #11 4. Oktober 2018
    Aus dem Wertpapier-Forum:
    Mal ehrlich, da braucht man doch nur ein paar Minuten in den Prospekt gucken um zu erkennen, dass das fragwürdig ist!? Als Direktinvestor kauft man Leuchten von und vermietet sie zurück an die Deutsche Lichtmiete 2. Direkt-Investitionsgesellschaft mbH: Prognose für 2018 rund 3 Mio. Euro Verlust bei 300.000 Euro Stammkapital, 39 Mio. (!) Euro Verbindlichkeiten (Seite 21). Das wäre selbst ohne den Verlust eine EK-Quote von unter 1%. Falls da mal ein Mieter ausfällt, viel Glück.

    Erinnert mich sehr an Container-Investments und sonstigen Müll....
     
    raid-rush gefällt das.
  13. #12 11. Oktober 2018 um 14:45 Uhr
    Also bei mir war es so, dass ich vor dem Investieren ein paar Monate sehr gründlich nachgedacht habe, bevor ich eine Entscheidung getroffen habe, die sich für mich stimmig angefühlt hat. Das würde ich moridin auch empfehlen und bis es so weit ist, ist Dezember sicher schon vorüber.

    Über steigende Zinsen würde ich mich persönlich sehr freuen, ich muss aber sagen, dass ich da so meine Zweifel habe, dass sich in den nächsten Monaten oder vielleicht sogar wenigen Jahren signifikant was am Ist-Zustand ändern wird. Dass man deshalb mit anderen Leuten darüber diskutieren möchte, welche Möglichkeiten es abseits von Sparbuch und Co gibt, halte ich aus diesen Gründen für nachvollziehbar. In Diskussionen kommen in der Regel ganz verschiedene Meinungen zusammen, was einem selbst bei der Meinungsbildung helfen kann. Und man lässt sich ja, denke ich, nicht nur im Internet beraten, sondern holt sich wahrscheinlich nur mehrere Meinungen ein. In meinem Umfeld ist es zumindest so, dass gilt, je mehr Meinungen, desto besser. Und selbst Finanzberatern wird da kein blindes Vertrauen geschenkt, weil die ja größtenteils nicht nur die Interessen der Kunden, sondern auch eigene Interessen verfolgen.

    Das Vorhandensein eines Güter-Investitions-Angebots alleine reicht für einen Täuschungsversuch ja wohl bei weitem nicht aus. Abgesehen davon wirtschaftet das oben angesprochenen Unternehmen, wie man immer wieder lesen kann, stabil und hat gutes Rating. Natürlich sind das keine Garantien für nix, aber die bekommt man beim Investieren eh nie. Man kann nur Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen treffen. Was sich für den einen falsch anfühlt, mag für jemand anderen genau das richtige sein. Ihr scheint euch beide auch schon mal mit dem Investieren auseinandergesetzt zu haben, was wäre denn euren Meinungen nach eine gute Wahl für jemanden, der beim Investieren nur ein geringes Risiko eingehen möchte?
     
  14. #13 11. Oktober 2018 um 16:30 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2018 um 16:42 Uhr
    Ich würde den Dezember abwarten, wenn Powell (FED) den nächsten Zinsschritt macht oder nicht, werden die Anleihenrenditen im Verhältnis zur US-Inflationsrate interessant und das könnte zu einem weiteren ggf. nur kleineren Crash führen, daher würde ich das nicht riskieren vorher zu kaufen. Nach einer Korrektur bietet sich ein guter Zeitpunkt, aus Systemtechnischen Gründen werden die Zinsen die Inflation in den nächsten 10 Jahren nicht mehr übersteigen, das bedeutet Aktien bleiben attraktiv (zumindest auf einem etwas günstigerem Niveau als jetzt)

    Ich kann MSCI World von iShare (Blackrock) empfehlen. Die haben geringe TER (Gebühren) 0,5% und sind aufgrund der Streuung sehr sicher.

    In den letzten Jahren haben sich bei mir vor allem Öl-Aktien rentiert die Europe 600 OIL & GAS sind eigentlich das einzige was richtig Plus gemacht hat. Grund ist, die Ölbranche hat nach dem Ölpreisfall alles sehr stark Optimiert so dass jetzt bei steigenden Ölpreisen viel mehr Gewinn zu erwarten ist als früher.

    Allerdings leiden die Ölpreise auch als erstes wenn die Weltwirtschaft nicht mehr läuft.

    Interessanterweise ist Gold trotz allem kaum gefragt, das liegt daran das sie für Kapitalverwalter oder Banken keine Alternative sind, sie müssen ja Renditen vorlegen und das geht mit Gold schwer, seit dem die Preisabsprachen beim Fixing aufgedeckt wurden. Der weitere Nachteil an Gold ist, Zertifikate sind ggf. Wertlos und die Physikalische Anschaffung teuer. Phys. Gold bleibt also für Kapitalverwalter und Banken ein Tabu, wenn der Goldpreis steigt dann nur weil Zertifikate spekuliert wurden, und das macht in Krisenzeiten auch kaum noch einer, weil das Risiko zu hoch ist, das der Emittent zahlungsunfähig wird. Zudem kann der Goldpreis durch die großen Zentral-Reserven einfach gedeckelt werden bzw der Handel und Preis fixiert werden. Vermutlich haben die Zentralbanken bzw die Banken unter sich, auch intern einen Goldkauf Verzicht abgegeben um Zentralbankgeld für den Markt zu nutzen und nicht sich damit einzudecken und auf den Crash warten.

    Dennoch ist Gold in Phys. Form eine gute Anlage für Privat. Die Produktionskosten für sehr rentable Minenunternehmen liegen bei rund 800 Dollar. Dazu kommen die Prägekosten und Händleraufschlag dann sind wir schon bei 1000 Dollar. Das heißt der Wert einer Unze Gold wird diesen wert nie langfristig unterschreiten. Der Goldpreis ist seit langem gut eingependelt bei 1200 USD - ein fairer Preis, angesichts der anziehenden Inflation und Weltwirtschaftslage.

    Dazu muss man sagen, ich bin eigentlich Gold kritisch.... bzw war es lange. Die Situation momentan relativiert aber die Nachteile von Gold. Gold ist KEIN Investment für Rendite.
    Man kann aber davon ausgehen das in Europa keine sichere Zinsanlage mehr verfügbar sein wird in den nächsten 10 Jahren. Langfristig ist Gold damit wohl durchaus ein Inflationsschutz.

    Denn der Euro von heute ist in 10 Jahren mindestens 20% weniger wert an Kaufkraft. Das Gold im Preis 10 Jahre stagniert halte ich für unrealistisch, und selbst wenn, hätte man nicht mehr verloren als durch die Inflation mit Währungen ohne Zins.
     
  15. #14 11. Oktober 2018 um 21:17 Uhr
    Der Zeitpunkt für eine Korrektur hätte nicht günstiger ausfallen können, die US-Anleihenrendite für 10 Jährige ist trotz dem Aktienausverkauf gesunken, dank der US-Anleihen-Verkäufe von China. Die effektive Rendite abzüglich Inflation liegt dann bei unter 0,5% was eigentlich dann nicht mehr interessant ist. Damit könnte die Erste Korrektur vorbei sind, die nächste folgt wird aber wohl noch vor der erwarteten Zinserhöhung stattfinden.

    Interessanterweise wurde dann in Gold umgeschichtet, da die Anleihenrendite gesunken ist. Vermutlich dreht es sich im Kreis, dann gibt es eine Gewinnmitnahme bei Gold und das Geld fließt wieder in die "günstigeren" Aktien.

    Blöd ist das nur für alle die Langfristig anlegen, die müssen sich drauf einstellen das sie ohne das ständige Handeln kaum Rendite machen. Bis die Bewertungen von der Realität bzw Wirtschaft eingeholt werden kann eben dauern, so lange bleibt der Index in Summe auf der Null-Linie.
     
  16. #15 13. Oktober 2018 um 19:47 Uhr
    @ raid-rush: Dann würdest du sagen, dass ETFs für Anfänger empfehlenswert sind – wegen der Risikostreuung und weil man da nicht viel Erfahrung braucht. Wie hoch sollen die Gebühren normalerweise sein? Was ist hoch und was niedrig? Ich bin beim Lesen auf den Begriff geschlossene Fonds gestoßen. Kennst du dich damit aus?

    Ich mache mir Gedanken über nachhaltige Investments auch weil ich genau Öl, Waffen & Co vermeiden will.

    Gold wäre für mich auch interssant, weil ich die Investition in Sachwerte etwas verständlicher derzeit finde.

    Du hast viel über die USA geredet. Wie sieht es deiner Meinung nach auf dem europäischen Markt aus?


    @zimtschnecke, Boracay: Ich glaube, dass es ja selbstverständlich ist, dass ich hier nicht auf der Suche nach einer Expertenberatung bin. Ziel war, verschiedene Meinungen und Argumente zu hören/lesen und bis jetzt klappt es eigentlich ganz gut, hab‘ schon was gelernt.
     
  17. #16 14. Oktober 2018 um 11:49 Uhr
    Fonds sind relativ sicher, weil selbst wenn der Verwalter pleite geht, die Aktien im Fonds den Kunden gehören und damit unabhängig und unberührt von einer Insolvenz bleiben. Das ist Gesetzlich also gesichert. Fonds sind quasi Sondervermögen das unantastbar ist auch bei der Pleite der Bank/Verwalter.

    Ein ETF ist meist günstiger von den Gebühren, weil er nicht Aktiv gemanaged wird sondern lediglich Indize abbildet. Das kann auch vorteilhaft sein, denn ein Fond hat aufgrund seiner Aktivität Umkosten und kann auch schlechter laufen oder bei Korrekturen auch besser wenn der Manager entsprechend gut Handelt. Ein entscheidender Sicherheitsaspekt fehlt beim ETF, sollte der Emittent also Ausgeber Pleite gehen sind die Papiere wertlos.

    Gebühren bei ETF liegen zwischen 1% und 0,1% also gemittelt um die 0,5% - Fonds liegen da meist höher bei 1%-2%

    Europäische Aktien bleiben günstig, das liegt an dem Faktor das wir einen starken Export haben der extrem stark abhängig ist von der Weltwirtschaft. Auch wegen der Währungsschwankungen fließt nur bedingt Kapital aus USA nach EU, denn wenn der USD durch die Zinserhöhungen steigt, bedeutet das für Aktien die in EURO laufen für den USD Kunden natürlich nichts gutes. Umgekehrt, durch die Zinswende in den USA hat natürlich deren Aktiengeschäft stärker geboomt weil als EURO Investor auch damit gerechnet wurde das der EURO sinkt und man damit zusätzlich plus macht wenn man in USD-Aktien investiert.
     

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