HDTV ist tot, es lebe Super-Hi Vision!

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von Idefix!, 11. November 2006 .

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  1. #1 11. November 2006
    Hi!

    Hab hier mal was schönes zum Thema Fernsehen der Zukunft gefunden. Einfach verrückt die Japaner ... :rolleyes: Aber lest selbst:



    Während in Deutschland das hochauflösende Fernsehen HDTV erst langsam seinen Weg in die Wohnzimmer findet, wird es in Japan zunehmend zum Standard. Bei Nippons Fernsehgesellschaft NHK wird daher schon eifrig an der nächsten Generation unter dem Codenamen Super-Hi-Vision gearbeitet.


    Das hochauflösende Fernsehen ist inzwischen auch hierzulande angekommen. Über 1 Mio. sogenannter HD-ready-Displays sollen bereits in bundesdeutschen Haushalten stehen. In Japan sind es inzwischen über 15 Mio. - HDTV wird dort zunehmend zum Standardfernsehen.
    Für die Wissenschaftler beim Forschungslabor der japanischen Fernsehgesellschaft NHK (Nippon Hoso Kyokai) ein Grund, sich mit noch höheren Auflösungen zu beschäftigen. "Gerade die großen Flachdisplays machen auch die Grenzen der derzeitigen HDTV-Technik deutlich", erklärt Masaru Kanazawa, Senior Research Engineer in den Science & Technical Research Laboratories von NHK in Tokio auf der IBC, der größten europäischen Broadcast-Messe in Amsterdam. "So wie wir nach den Olympischen Sommerspielen in Tokio 1964 mit Entwicklungen für ein besseres Fernsehsystem als NTSC begannen, gab es vor den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano erste Überlegungen für ein verbessertes Hi-Vision-System."


    Für all das gibt es einen freundlichen Namen, nämlich "Super-Hi-Vision", und "super" sind auch die technischen Daten: 4320 Zeilen mal 7680 Pixel, die als Vollbild 60-mal pro Sekunde aufgenommen und wiedergegeben werden. Beim Bildformat bleibt es bei 16:9, so dass sich zumindest da Augen und Gehirn nicht umgewöhnen müssen. Nur bei der Gestaltung der künftigen Wohnzimmer wird einiges zu beachten sein. Der optimale Betrachtungsabstand ist nämlich nicht mehr dreimal Bildhöhe wie bei HDTV, sondern nur 0,75 mal. Bei einem 3,4 m hohen Bild müsste die Couch also 2,50 m entfernt stehen. Dann hat bei einer entsprechenden Projektion das Auge die Möglichkeit, in einem solchen Bild regelrecht spazieren zu gehen.


    Bereits in den 80er-Jahren wurden am Berliner Heinrich-Hertz-Institut (HHI) an ähnlichen Techniken entwickelt - von Telepräsenz war da die Rede, der Zuschauer sollte sich als Bestandteil einer Szene fühlen. Das hat damals so noch nicht geklappt, die Projektoren gaben das nicht her und die jetzt verfügbaren HDTV-Techniken auch nicht so richtig. Immerhin wird jetzt in Berlin an einer 5-k-Projektionstechnik gearbeitet. "Für unsere Vorführungen nutzen wir insgesamt fünf Projektoren, mit denen ein Bild aus 5000 x 2000 Bildpunkten wiedergegeben wird. So kann ein Fußballspiel mit statischen Kameras aufgenommen werden - ohne Schwenks und Zooms. Und trotzdem fühlt sich der Zuschauer wie im Stadion selbst", erklärt Ralf Schäfer vom Fraunhofer HHI den Stand, der mit Standard-Technik aus dem digitalen Kinobereich möglich ist.
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    Den vollständigen Artikel findet ihr HIER

    MfG Idefix!
     

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